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Show Liehon - Limburg. 575 FeTiendal und Külzeling und die verschw. O. Bellevue und Ki'ckingen. - StEBez. Bensdorf. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Dieuze (s. 1802), die Gden. L. und Zarbeling umfassend. Kirche des hl. Gangolf (IL Mai). - Geschäftssprache französisch. L. gehörte zu der Herrschaft Mörchingen (s.d.). Der dortige Besitz des Klosters Graufthal ist 1.552 an die Kurpfälz übergegangen (s. Lixheim). Wegen ihrer beiderseitigen Rechte wurde zw ischen der Pfalz und Mörchingen vor dem Reichskammergerichte Ende des lo. Jhdts. gestritten. Pfalzgraf Friedrich überliess dann 1606 seinen Antheil an L., Mörchingen und Zarbeling dem Johann Würtzer, Probst von Mörchingen. Dieser Besitz ging dann an die Caselle zu Marimont, später (1663) an die Familie Crespin über. Das Dorf, wo das Spital von Mörchingen einen Hof hes.iss, wurde im 17. Jhdt. völlig zerstört. - L. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Mörchingen, bis 1732 mit Rodalben als Annexe. Den Kirchensatz hatte dort der Herzog von Lothringen, wahrscheinlich wegen Graufthal, inne. Die Pfarrkirche- hat noch einen alten romanischen Thurm, dem von Rodalben ähnlich, behalten. Gemeindewald (Oberförsterei Dieuze) 34,6 ha. Liehon. Df. (Ka. Verny [1790-1802 Ka. Goin], Kr. Metz, L... 157 E. 55 Hsr. (10 GRe.) - 240 m. - A.-, L. u. SchwG. Metz (18,5); Bhf. Peltre 12,5). - Liehons 1290; ma. Li ö hon. - Die Gde. umfasst den HO. L. und den verschw. O. Larry. - StEBez. Verny. - Filiale der kath. Hilfspfarrei Vigny (s. 1S04, vorher selbständig). Kirche des \ heil. Mauritius. - Geschäftssprache franz. L. gehörte zum Pays Messin (Saulnois) und war Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, zu welcher noch die verschwundene Ortschaft Larry gehörte (s. d.). Es war alter Besitz der Metzer Kirche, spater der Abtei St. Symphorian bei Metz. Die Vogtei, vom Bisthum lehensrührig, wurde durch die Lehens- und Afterlehenträger, Got-fried von Apremont und Ludwig von Cherisey, 1296 der Abtei geschenkt. - L. war früher selbständige Pfarrei des Archipr. Nomeny, zu welcher bis 1750 CheTisej gehörte Kirchensatz und Zehnten gehörten zur Abtei St. Symphorian. Lielisine s. Holzweier. Liemesbühl, kegelförmiger Berg, 375 m, südl. Obersteinbach, Ka. Weissenburg. Lienbach s. Zorn S>. Lienert, B., 335,5 m, nördl. Reipertsweiler, Ka. Lützelstein. Liepvre s. Leberau. Liepvre, Liepvrette, Wlf., s. Leber. Liesbach, Hf. (Gde. Blotzheim, Ka. Hüningen, Kr. I Mülhausen, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Besteht seil Ende des lS.Jhdts. Liesbach, Wlf., s. auch Altenbach 3, Kleine Fecht 6. Liesbach [Liespach 1279; liessbach 1358; liens-pach 1491; lieschbach 1535; Lispach 1770], i. m. Lf. Reck willer bach. i. u. Lf. Altebach oder Ritti-graben, entspringt bei St. Apollinaris nördl. Volkensberg - Attenschweiler, Blotzheim, Liesbach - verliert sich in den Hartwiesen - 9 km, 4 Brücken. Zuflüsse: 1. Oberfei d graben, link. Uf., mündet östl. Attenschweiler- 1,3 km, 1 Brücke. 2. Hagebüchel-, i. o. Lf. Langmattgraben, link. LT., mündet nordöstl. Attenschweiler - 1,8 km. Zufl.: Ingler matten graben - 0,6 km.) Liesbachgraben s. Altenbach 3. Lieschbach, Wir. (Gde. Philippsburg, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 101 E. 4 Hsr. - Ligesbach 1170; Liesbacherhof 1798. - Gehörte zu dein ehemaligen A mt Lemberg (Herrschaft Falkenstein). 1170 schon als Grenzort der Herrschaft Bitsch erwähnt. 1291 hat Walter von Falkenstein seine Töchter Adelheid und Anna, die in der Klause zu Liekesbach lebten, unter den Schutz der Minoraten von Hagenau gestellt. - Das hier von den Grafen von Hanau-Lichtenberg gebaute Schloss ist jetzt verschwunden. L i e s c h b a c h , Wlf., s. Hackensteinerbach 2. Lieschbacherweiher s Mittelweiher. Liese, Die (Lys« 1, ein roh behauener, leider verstümmelter Felsblock, der als altes Götzenbild gilt, a m Kleinen Wintersberg bei Niederbronn. Vgl. Oppermann, Les antiquites du Ziegenberg. (Bull, de la Soc. hist. d'Als. u-re ser. 111. p. 155 mit Abbild. L i e s e r w a s e n , Weidefiäche, 900 m, zwischen dem Judenhut und dem Ospenkopf. dem nördlichen Ausläufer desselben, westl. über Weiler Beichenthal, Gde. Murbach, Kr. 1 .. 1 n eiler. Liesgraben s. Blind 4 Liessmattgraben s. Zorn 28 Lietscherbach s. Montenacherbach. Lieutenantsgefeld, Hf (Gde. u. Ka. St. Avold, Kr. Forbach. L.). 7 E. 1 Hs. Soll aus dem Anfange des lS.Jhdts. stammen. Liezey, verschw. Ort Gde, Maizieres, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L.i. - Liehssi 1 1433; spätei Weiler Liexey. Lixicrc, Liexe. - Nach einer Urkunde des Mi 1 i' Bischofs Conrad Beyer von Boppart vom Jahre 1433 lag L. zwischen Rixingen und Macheren Maizieres b. Vic), auf dem Gebiete des Bisthums Lihnmühle, v erschw . M. Gde. Wirmingen, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L. . 1895 abgerissen. Likershof, verschw. Hf. Gde. Walschbronn. Ka. Wolmünster, Kr. Saargemünd, L.). Hatte besonderen Bann und lag im Likersbaeherthal, westl. vom Doi'sterhofe. Lilenselida s. Holzweier. Lilienkopf s. Ilienkopf. Lilliskirch (Gde. Bettlach, Ka. Plirt, Kr. Allkirch, O.-E.i. Verschw. Ort oder früherer Name des AO. St. Blasius der Gde. Bettlach. Nach Stoffel (s. v. St. Blasien 1 L ü 1- l is k i r c h ; 1139 parochia Lunariskil c h e. Lilsbach, Sgm. (Gde. Andlau, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt. U.-E). lo E. 2 ILr. Besteht seit 1886. Limbach, Hf. (Gde. u. Ka. Schnierlach, Kr Rappoltsweiler, O.-E.). 14 E. 2 Hsr. Genselin, Bürger von Lim-pach 1347. Herrschaft Rappoltstein. Der Platz scheint Mitte des 14. Jhdts. bereits bewohnt gewesen zu sein; später anscheinend nur Flurname. Entstehungszeit des jetzigen H..les unbekannt. Liegt nahe bei dem Hofe gleichen Namens der Gde. Zell. Limbach, Hf. Gde. Zell, Ka. Schnierlach. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Limpa c h 1347 ; Lynba ch. Li nt-pach 1441 (wohl Flurnamen . Entstand ungefähr 1790; als Flurname 1780 genannt. Der Hof liegt nahe bei dem Hofe gleichen Namens der Gde. Schnierlach. Limbach, verschw. Ortschaft Gde. Völlerdingen, K. Saarunion, Kr. Zabern. U.-E.). V i 1 1 a L y m p a ch s u p er s 1 r a tarn p u b 1 i c 1 m 1333; L v m p a c h a n der Strassen 1 136 wenn nicht diese Benennungen auf Lympach Limbach bei Kirkel zu beziehen sind1. Lag am rechten Ufer des gleichnamigen Baches, an der Römerstrasse 1 .ilur Weg ) von Bockenheim nach Rohrbach, die im Eichelthaie die Banne von Domfessel und Völlerdingen scheidet 1333 hat der Erzbischof Balduin von Trier den Grafen Friedrich II. von Saarwerden mit L. belehnt. Der Bann ist zwischen den Gden. Völlerdingen, Domfessel und Dehlingen aufgetheilt worden. Limbach, Wlf.. s. Weiss 3. Limbachkopf, franz. Tete de L i m b a c h , pat. T £ i j t e d ' L i m b e s che, 573,4 m TP., östl. über Eschtimer, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler. Limburg, Fsths. Gde. u. Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt. U.-E. . 7 E. 1 Hs Soll Ende des ls. Jhdts. entstanden sein, trägt seinen Namen von der Burg, wo angeblich König Rudolf von Habsburg geboren sein soll. |