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Show 170 Chesny - Chiaisgayas, Antheil zog später das Bisthum ein und llberliess ' h der Abtei St. Symphorian Ban St. Symphorian). Das übrige Ban St. Pierre war Besitz der Abtei St. Peter in .Metz und stand unter lothringischer Oberhoheit Die Vogtei über diese vier verschiedenen Herrschaften übte die Familie von Ch. aus, und zwarz.Th als Lehen desBisthums wegen des Ban d'alk-u, z. Th. als \u,-rlelu-n von Bar für welches 1353-1612 gehuldigt worden isl wegen des Bannes st. Symphorian, wo das feste Schloss stand. Diese vier Banne, w eiche durcheinander lagen, wurden erst 14. Apr. 1627 durch die Confe-renz von Ch. zwischen Kommissaren von Lothringen, vom Bisthum und von der Stadt Metz, getrennt und genau begrenzt. Damals war der B a n d'alleu durch Verkauf seitens d.s Bisthums an die Herren de Ch 1617 bischöfliches Lehen im Pays-Messin geworden. B a n St. Pierre, 1624 von derselben Familie erworben, blieb lothringisch und wird als lothringisch noch 1776 aufgeführt, obwohl durch Arrfit des Staatsraths vom August 1634 die ganze Herrschaft mit dem Bailliage Metz vereinigt worden war. B an St. Glossinde blieb wie früher zum Pays-Messin gehörig und kam 1630 durch Kauf an die Ch. Der B a n St.Symphorian. Besitz dieser Abtei und Bestandtheil des Pays Messin nur die Vogtei war Barisches Lehen), ist erst 22. Juni 1669 von St. Symphorian veräussert worden, sodass damals die ganze Herrscha it Besitz der Familie von Ch. war, was durch Spruch des Parlamentes bestätigt w u r d e - 1511 wurde Ch. im Krieg« g< g< n Dan/. Parteigänger stark mitgenommen und das Schloss geplündert. In d( r Nacht vom 6, zum 7. Alärz 1814 wurden die in Ch, befindlichen .Magazine der Alliirten durch die Garnison von Metz Überfallen und 28 W a g e n voll Fouragi erb, in. l. - Ch , ehemalige Annexe der Pfarrei Liehen, wurde 28. Febr. 1750 von dii er abgetrennt und mit Hof Pluche selbständige Pfarrei des Metzer Archipr. Nomeny. Kirche zu Ehren des hl. Bartholomeus. Kirchensatz lind Zehnten hatte die Abtei St. Symphorian wegen Liehon. - Die heutige Kapelle ist modern. Sie steht auf der Stelle der allen. Marin 'la- Grabmal des Heinrich von Ch. und seiner Frau Alix vnn Phlin, aus der Kapelle von Phlin hiehc-r verlegt. In der Kirchenmauer stand früher eine be-merkensw erthe Dedicationsinschrift der alten Kapelle aus dem Jahr 1143. Von der alten Burg ist nichts erhalten. A u v r a y , Notice archeol. sur Ch. AL'-m. de l'Ac. de Metz 1896|97, S. 173-181.) [Auch bes.] Aletz 1899. C h e s n y , Df. (Ka. Verny [1790-1802 Ka. Goin], Kr. Metz, L, . 146 E. 12 Hsr 10 GRi I - ?05 m. - A.-, L.- u. SchwG. Metz 11,9 . Bhf. Peltn 3,2). - C h e n n e y 1309; Chi sni 1544; ma. Chenny. - Die Gde. umfasst den H O. Ch. (132 E. 5.s ILr. und dii AO. Algier und Horgne-au- Cheval-Rouge. - StEBez. Verny. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pournoy-la-Grasse s. 1890, vorher Filiale von Peltre). Kirche des hl. Nikolaus o. Dez.). - Geschäftssprache franz. Ch. war Dorf des PaysMessin Saulnois und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, Vogtei und fe u m Schlosse, zu welcher zwei Mühlen und la Horgne-au-Cheval-Rouge gehörten. Ch. war wohl ursprünglich Besitz der Abtei St. Clemens in Metz, Jui spätei Eiterst z. Th.. dann vollständig verkauft wurde. 1682 wird es noch als Lehen der Abtei verzeichnet. A N Lehensträger resp. Besitzer werden genannt: 1311 das Geschlecht de Ch. und von Riste, dann durch Kauf die de Vy, 1104 -1 108 Xaiving und Lohier, 1111 Bertrand und Louve, im 16. Jhdt. die de Gournay und Collinot de Toul, 1565 Desch, di Barrisey, 1600 de Lanty, de Vandieres, 1665 d'Orval, d'Auburtin, de Chavenel, letztere beide noch 16S1 und 1728 mit dm Pynyot di la Gerardiere, 1780 Roger.- Ch. war ehemals Pfarrei des Vrchipr. Noisseville. Per Kir-itz gehörte zur Heri ;chaft, welche die Zehnten dem Pfarrer allein überlassen hatte. Kath. Hilfspfarrei zuerst von 1804-1822, dann Annexe von Peltre mit Vikariat bis 1S90. - Vom alti n Schlos e habi n sieh noch Theile erhalten. . Chestion. Früher A O , jetzt Theil der Gde. Zell (Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E, . 1775 erwähnt. Altes Schloss. C h e t e - C h e n e , IL, s. Schönelchc. C h e u b y , Df. (Gde. Ste. Barbe- [s. 1810], Ka. Vigy, Kr. Aletz. L... 160 E. 57 Hsr.- Choibey 1404; Choibelz 1442; ma. Choebi. - Vor 1810 selbstdg. (mit Annexe Libaville) und 1790-05 zum Ka. Noisseville, 1795- 1802 zum Ka. Vry, dann zum Ka Yigv gehörig. - - Ch. war Dorf des Pays Alessin 1 Haut-Chemin) und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. 1404 war si,- Besitz der Metzer Familien Groignat, Griffonel und Roillenat, 1600 der Roucel von Verneville, 1665 zwischen dem Domkapitel wegen X D. la Ronde(?) und den de Custine getheilt. Letztere verkauften ihren Antheil in der zweiten Hälfte des 18. Jhdts.. so dass u m 1780 das Domkapitel fast allein Herr in Cheiibv war. - Ehemalige Annexe der Pfarrei Retonfey, s. 16S1 davon abgetrennt, u m die neue Pfarrei Sie. Barbe mit zu bilden. C h e v a l Blanc, W . iGde. Buchy, Ka. Verny, Kr. Aletz, L.) o LL 1 IL Schon im Ls. Jhdt. erwähnt als Annexe der Pfarrei Buchy und als zur Herrschaft dieses Namens gehörig. C h e v a l i e r s. Kanal. A m (Chevalier). Chevillon, Dl (Gde. Maizeroj s. 1812], Ka. Lange, Kr. Metz, L.). 201 E. 53 Hsr. - Chavillon 1230; ma. iSchwion. - Vor 1S12 selbstdg. und s. 1790 zum Ka. Kürzel, s. 1705 zum Ka. Maizeroy, s. 1S02 zum Ka. Pange gehörig. Ch. war Dorf des Pays Messin (Saulnois) und Herrschaft mit ganz« r < rerichtsbarkeit. Ursprünglich scheint es Bestandtheil der A'ogtei Chaussy (s. d.i gewesen zu sein; dann Besitz folgender Aletzer Familien: 1404 Bugley, später von Epinal, Louve, 16. Jhdt. de Gournay, 1600 de Lanty, 1665 Foes, 1630 Morel, 1750 Blaise, 1768 durch Kauf de Raigecourt. Der Bann St. Gall in Ch. war Besitz der bischöflichen St. Galls- Kapelle wegen Herrschaft Coincy, nur mit grundherrschaftlichen Rechten. Auch die Herrschaft Kürzel hatte dort Güter. - Annexe der Hilfspfarrei Alaizi-mv <s. 1808, früher der Pfarrei Kürzel). Chevillon, Hf. 1 Gde. Juville, Ka. Delme, Kr. Chäteau- Salins, L.i. iL' LL 1 I L . - Caveillion 693; Chavillon 1242; Moitressc de Chevillon 1612. - Ch. war Hof des Dan de Del nie und Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. Ursprünglich war c> ein Dorf, in welchem schon 893 die Abtei Prüm begütert war, und das schon früh eingegangen zu sein scheint. 1240 w ar der Hof ?) als Metzer Lehen in Händen der von Bacourt, 1204 wurde Ch. vom Bisthum dun Peter von Rauville verpfändet; im folgenden Jhdt. wird es unter den Dörfern, welche zu der bischöflichen Vogtei von Xocourt gehörten, aufgeführt. Ch. ist dann auf unbekannte Weise und in unbestimmter Zeit an die Herr-schaft Viviers gelangt. 13. Alai 1571 hat diese den Hof im Tausch gegen Mesnival an die Abtei Salival abgetreten. Bald darauf aber wurde der Tausch wieder rückgängig gemacht und die Herrschaft 1576 an die Herren de Mari verpfändet, 1578 endlich gegen das Dorf Laxe dem Metzer Domkapitel überlassen. Dieses war noch 1615 im Besitze, "i Ch. aber später veräussert zu haben und zwar wieder an Lothringen, das 1708 den Hof dem Paul Protin verkaufte. Erging dann 1733 an de Taillefumier, 17'-:: an Flcutöt de Domgermain, 1768 an de Bonniot de Chenicoürt über. - Im Banne von Ch. war auch die Abtei St. A'incenz begütert, wegen ihrer Herrschaft Juville. Chevillonberg, Bergrücken, 341,8 m, über dem Che-villonhof, östl. Juville, Ka, Delme, Kr. Chäteau-Salins. C h e z s die Hauptnamen, z. B. C h e z Bervique s. Bervique, Chez. Chiais s. 1 [aut-Chiais. Chiaisgayas, Höfe (Gde Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 10 E. 3 Hsr. - C h a m p s dits les Chiavgava 1693; Le Chia y sguai ar d 1702- Ge- |