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Show Altenstadt - Alte Ziegelscheuer. [9 Ihums Spcier. Pfarrei mit Annexe Schweighofen. die 1815 abgetrennt wurde. - Römische Alterthümer. Fränkische Gräber. Romanische Kirche aus dem 8.-9. Jhdt., als geschichtliche^ Denkmal z. Erh. bestimmt. Auf dem Friedhofe ein Massengrab und 3 Einzelgräber von bei Weissenburg gefallenen deutschen und französischen Kriegern. Ferner auf freiem Felde im Gebiete der Gde. folgende Kriegergrabstatten und Denkmäler: 1. Die Grabstätte des Maj. v. Gronefeld und mehrerer Offiziere. 2. Die Grabstätte mehrerer Offiziere vom 3. Posen'schen Inf.-Rgt. Nr. 58. 3. 2 Gräber mit Denkmal des Königs-Grcnadicr-Rgts. Nr. 7 bei den 5 Pappeln auf dem Geisberge. 4. Das Grab des Majors v. Winterfeld. 5. Das grosse Denkmal der 3. Armee mit dem neu angelegten Sammeigrabe auf dem Geisberge, o. Ein Grab auf dem grossen Exercierplatze beim Forsthatisc Haardt (s. d.i ; darin soll ein Jäger v o m 5. Rgt. bestattet sein. 7. Ein kleiner Denkstein auf dem Platze, auf welchem der General Doua\ gefallen ist. 8. Denkstein der schles. Jäger (1897 eingeweiht). Altenstadt, A m t , auch Kastenvogtei genannt, der Rest des früheren grossen Besitzes der Abtei Weissenburg, des sogenannten Unter-Mundats (s. d.), seit 1545 im Besitze der Bischöfe von Speier, die damals dauernd das Priorat von Weissenburg mit ihrem Bisthum vereinigten. umfasste im Elsass die Orte Altenstadt, Oberseebach und Sehleithal. Die Kastenvogtei A. hatten sich die deutschen Kaiser angeeignet, 1311 gab Heinrich VII. sie jedoch der Abtei zurück. Die Hälfte des Amtes besass schon im 15. Jhdt. Kurpfalz, als Lehen der Abtei und behielt sie nach vorübergehender Einziehung durch das Reich (1504-1521) bis 1709, w o der Pfalzgraf J. Wilhelm sie durch Vertrag dem Mundat zurückgab. Die uralten Mundatsrcchte der Gemeinden des Amtes sind erst 1855 abgelöst worden. A l t e n w a s e n , Sennh. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.) 1 Hs. - Entstchungszeit unbekannt. Alten w e i h e r . 930 m , früher ein vermoorter See, Firstmiss genannt (First-Grat, Miss-Moor), 1880-89 durch eine 100 m lange Abschlussmauer in einen Stauweiher verwandelt, unterhalb des Rheinkopfes (s. d.), im hintern Fccht-thal. S. a. Stauseeen 2, 111 24. - Ueber die hier lokalisirte Sage s. Stöber, Elsäss. Sagen I, N~- A. S. 87. Altenweiherbach s, Wunach IC. Altenweiler, abgeg Ort, so. von Dambach (Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.) 1178 zuerst erwähnt. Die Kirche war im 13. und 14. Jhdt. Pfarrkirche von Dambach. sie wurde auch die «Unterkirche> (eccl. inferior) von D a m - bach genannt. Das Dorf ging im Laufe jener beiden Jahrhunderte dadurch zu Grunde, dass seine Bewohner gleich denen von Oberkirch (s. d.) allmählich nach Dambach übersiedelten. Die Kirche St. Johann Bapt., im 11. Jhdt. erbaut, 1332 von Bischof Berthold der Abtei Hohenburg incorporirt, blieb Pfarrkirche auch für Dambach bis 1365. 1490 verkaufte die Abtei einen Theil a m Zehnt- und Patronatsrecht dem Biirgerspital zu Strassburg und verzichtete 1542 für 1100 Gulden auf jeden weiteren Rechtsanspruch darauf. Im 17. und 18. Jhdt. war die Kapelle zu A. ein beliebter Wallfahrtsort. Ein Hugo de Altewilre kommt 1191 und 1193 als Strassburger Archidiakon vor. Alte Post, Wir. (Gde. Mittelmüspach, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 23 E. 3 Hsr. - Maitre d e p o s t e ä la M a i s o n rouge 1704. - Der W'eiler soll etwa 1600 entstanden sein. Alter B a h n h o f , Hsr. (Gde. Teterchen, Ka. und Kr. Bolchen. L.) 40 E. 2 Hsr. - Trägt seinen Namen seit dem Jahr 1876, w o der neue Bahnhof gebaut wurde. Alter Kanal s. Rhein 8. Altor Nennengraben s. Altenbach. Alter Ziegelhof, Zgl. (Gde. Drusenheim, Ka. Bischweiler, Kr. Hagenau. U.-E.). S. Neurieth, Ziegeleien. Alte S a a r s. Saar 3 ». Altesäge, Sgm. (Gde. Sondersdorf, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E ). 11 E. 1 Hs. - Kleine Sagemühle mit Wasserkraft. W a r früher eine sogenannte Bürgersäge-, d. h. jeder Bürger hatte das Recht, darauf zu sägen. Ende des ls. Jhdts. traten die Bürger dieses Recht an einen gewissen Bernhard Lutz ab. A l t e s ä g e m ü h l e , W . (Gde., Ka. und Kr. Rappoltsweiler, O.-E. . '• E. 1 IL. - Hiess bis 1892 Scheidecker und war vor der französischen Revolution ein Forsthaus, dann bis in die 20er Jahre des 19. Jhdts. Sägemühle. Erbauungszeit unbekannt. Altes B a h n w ä r t e r h a u s , Hs. (Gde. Bischofsheim, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 8 E. 1 Hs. - Besteht seit 1864. Altes B a h n w ä r t e r h a u s , Hs. (Gde. Nieder-Jeutz, Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 3 E. 1 Hs. - Diente als Bahnwärterhaus bis 1892, w o die Eisenbahn Diedenhofen- Teterchen zwischen Diedenhofen und Künzig verlegt wurde. Altes Bahnwärterhaus, IL. Gde. und Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, L'.-E. i. 5 E. 1 Hs. - Besteht seit 1868. Alte Schäferei, Hf. (Gde., Ka. und Kr. Zabern, U.-E.). 1 Hs. - Rest des verschwundenen Dorfes Kreuzfeld (s. d.). Altes Bassin s. Bassin, Altes. Alte Schäferei, verschw. ILr. (Gde.Dossenheim, Ka. Lützelstein. Kr. Zabern,U.-E.). Vor300 Jahren soll im Thale des Fischbächel bei Hüneburg ein Häusercomplex "die alte Schäferei» gestanden haben. Im Jahre 1895 wurden dort Mauerüberreste,ein Brunnen, dunkelgraue Topfscherben und 1 Schlüssel gefunden. Vgl. Mittheilungen d. Ges. f. Erh. d. gesch. Denkm. im Elsass, 2. Folge XVIII, Sitz.-Ber. S. 30. Altes Schloss, alte Befestigung auf dem Schlossberge | bei Haspelscheid, s. Hunnenlager. Altes Schloss, bewaldeter Bergrücken, 310 m, ö. Endorf (Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Alte Seille s. kleine Seille 10, 12. Altes Rouleau, Hs. iGde. Dornach, Ka. Mülhausen- Süd, Kr. Mülhausen, O.-E.i. Früher AO., jetzt Theil der Gde. D. - Soll schon im 16. Jhdt. als Mühle bestanden haben. Altes Stationsgebäude, Hsr. (Gde. Berthelmingen, Ka. Finstingen. Kr. Saarburg, L.). 7 E. 2 Hsr. - 1870 erbaut, war damals Stationsgebäude; den Namen Altes Stationsgebäude » führt es seit der Errichtung des neuen Stationsgebäudes im Jahr 1877. Alte Thur s. Zwölfmühlenkanal. Altevllle, Schi. u. Hs. (Gde. Tarquinpol. Ka. Dieuze, Kr.Chäteau-Salins,L.).20E.4Hsr.- 1790KHO., der Ka.wurde aber bald danach aufgehoben. Die Gden. des Ka. wurden an • die Ka. Dalheim (Disselingen), Dieuze (Tarquinpol und Zemmingen) und Freiburg (Azoudange Essesdorf und Germingen) vertheilt. - Alt weiler beiTehempfiel 15o4; Alt viller 1779; auch la Rouge Moitresse (1698) genannt.- Schloss und Freihof A. war Bestandtheil der Dorfschaft Tarquinpol. Das Gut wurde durch Patentbrief des Herzogs von Lothringen vom 18. Juli 1504 zu Gunsten des Etienne Toupet als Lehen errichtet, auf einer Stelle, genannt Altweiler, also auf der Stätte einer eingegangenen Ortschaft. Eine Kapelle, zur Pfarrei Tarquinpol gehörig, ist dort 1698 zu Ehren des hl. Karl erbaut worden. A., später Besitz der Familie Barthelemy, kam 1819 durch Heirath an den General Baron Grandjean d'Alteville, dann durch Heirath an die Familie de Guaita. - Römische und merowingische Reste. Das Schloss ist ein moderner Bau mit älteren Theilen. Alte Wasserleitung. Hs. Gde., Ka. u. Kr. Mülhausen, O.-E.i. Früher AO, jetzt Theil der Gde. M. Alte Ziegelei, Hf. (Gde. Vergaville, Ka. Dieuze. Kr. Chäteau-Salins, L.i. 5 E. 1 Hs. - Hiess früher Blanc-Haut. L'm 1850 erbaut; bis 1875 Ziegelei. Alte Ziegelscheuer, Hf. (Gde. Niederhagenthal Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E.i. 1 Hs. - Soll s. 150 Jahren I bestehen. |