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Show Lixingerbach - Lochweiler. gehörigen Hallingerbann), dem H e r s i n g e r B a n n e in der Gde. Hundlingen und dem Weiler E b r i n g der Gde. Tentelingen. Lixingen bildete mit Ruhlingen und Iplingen (streitig mit Lothringen) ursprünglich ein Burglehen der Grafen von Saarbrücken, die das Lehen 1552 nach dem Tode der Margarethe von Ruhlingen, Wittwe desjobst von Montzingen. eingezogen und den Herren von Kerpen verliehen haben, von welchen sie 1558 Hundlingen und die Hälfte von Ruhlingen wieder erworben und dem Deutsch- Herren-Orden tauschweise gegen den Ordensbesitz in Ober-und Niedcrbexbach .Pfalz) überlassen haben. Die Herzoge von Lothringen, welche (als Schirmvögte von Wadgassen?) Ansprüche auf Hundlingen und Ruhlingen machten, haben darauf im Vertrage mit Nassau-Saarbrücken vom 23. August 1581 verzichtet, worauf (1591) Saarbrücken den Lehensverband zu Gunsten der Herren von Kerpen aufhob, welche das nun unmittelbare Lehen in der Matrikel des Rheinischen Ritterkreises eintragen Hessen. Die Herrschaft, die im Besitze der Herren von Kerpen verblieben war, ist durch Dekret der Nationalversammlung vom 1. Okt. 1795 mit Frankreich vereinigt und dem Saardepartement, durch Dekret vom 5. April 1813 dem Moseldepartement zugetheilt worden. Litter. K o 1 1 n e r, F., Gesch. d. ehemaligen Saar-brück'schen Landes. Saarbrücken 1841. .Neu bearbeitet und erweitert von Ruppcrsberg. Bd. I. IL) Saarbrücken 1899. 1901. [dPr.] Lixingerbach s. Saar 46. Lobau, Hf. u. W . (Gde. u. Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 4 E. 1 Hs. Das Gebäude soll aus dem 17. Jhdt. stammen; die Wirthschaft besteht seit 18S9. Lobe, Wir. (Gde. Arry, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.). 44 E. 11 Hsr. - La Lobe 1385. - War Hof und Sitz einer Grundherrschaft der Kastellanei Pont-ä-Mousson, zu welcher ursprünglich der Ban Ste. Marie in Arry gehörte. Diese Herrschaft war durch den Grafen Gottfried von Verdun der dortigen Kirche geschenkt worden. 1385 war La Lobe in dem Besitz der Abtei Ste. Marie-aux-Bois bei Pont-ä-Mousson gelangt, welche das Gut 15S0 an Lothringen verkaufte. Die Domanial-Verw.tltung liess den Hof 1606 neu aufbauen und vergab ihn später als Pachtlehen. Lobe, Zollamt (Gde. Arry, Ka. Gorze. Kr. Metz, L.). 3 E. 1 Hs. Nebenzollamt IL Besteht seit dem 20. Sept. 1871. Lobelhaus, Fsths. (Gde. Sulzmatt, Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Lopelhos 18. Jhdt. Lobsann, Df. (Ka. Sulz u. W . [s. 1790], Kr. Weissenburg, U.-E.i. 347 E. 87 Hsr. (10 GRe.) - 225 m. - AG. Sulz u. W . (4,b); Bhf. Sulz (5,0). - Lusan lo. Jhdt.; ma. Lü-sang, Lüsann. - Die Gde. umfasst den HO. L. (33b E. 83 Hsr.. die AO. Marienbrunn und Mattenmühle und den verschw. O. Pfaffenbrunn. - StEBez. Sulz u. W . Armr. (s. 1875). - Filiale der kath. Pfarrei Kutzenhausen. Schutzheiliger hl. Wendelin. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Sulz u. W . - Bitumen-(Asphalt-)Bergwerk, s. Lobsanner- Minen. L. gehörte zur Herrschaft Fleckenstein und zwar zur Hälfte zum Amte Sulz u. W . (s. d.i, das Lehen der Erzbischöfe von Köln war, zur Hälfte zum Amte Kutzenhausen, (s. d.), das z. Th. Ettendorfisches, z. Th. Reichslehen war. Die Sulz'sche Hälfte kam nach Aussterben der Fle-ckenstein- Sulz 1720 an die Rohan-Soubise, die Kutzenhausen'sche nach dem Aussterben der Fleckenstein-Dagstuhl 1650 an Pfalz-Kleeburg, 1705 durch Kauf an die Grafen von Hanau- Lichtenberg, 173b an Hessen-Darmstadt. - L.hat Petroleum-quellen, die schon im Mittelalter bekannt waren. Hauptquelle im Saupferch 1750 entdeckt, aber erst 1818 bearbeitet. - 1543-5o wurde die Reformation in L. eingeführt. Der Ort wurde Filiale der prot. Pfarrei Sulz u. W . Die Katholiken von L. gehörten theils zur Pfarrei Kutzenhausen. theils zur Pfarrei Sulz u. W . (Landkapitel Unter-Hagcnaui. St. Wen-dclinskapelle in L. im 18. Jhdt erwähnt. Gemeindewald (Oberförsterei Weissenburg) 88,2 ha. Jasper, Gewinnung u. Verwerthung von Asphalt auf d. Bergwerk L. im Elsass. (Zschr. f. d. Berg-, Hütten- u. Salinenwesen 44. 189b, S. 387-395.) Lobsanner-Minen, Bergw. (Gde. u. Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg. U.-E. . 5 E. 1 Hs. Bitumen-f Asphalt-)Berg-werk, s. 1768, 63 Arbeiter. Eigenthümer: Graf Karl Eduard von Oppersdorf in Wien. Lochbach s. Ficht 34. Lochberg, Sennh. (Gde. Felleringen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 1. Hs. Entstehungszeit unbekannt; die Sennhütte soll so alt sein wie Felleringen selbst. Lochberg, Sennh. (Gde. Kirchberg, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 1 Hs. Soll s. 200 Jahren bestehen. Lochberg, B., s. a. Drumont. Lochberg, 1060-1070 m, in dem vom Welschen Belchen gegen SO. streichenden Grenzkamm, nordwestl. vom Bärenkopf is. d.). Lochberg, unbewaldeter Westhang, ca. 700 m, südöstl. Odern, Ka. St. Amarin. Lochberg, 342 m, südl. Lixingen, Ka. u. Kr. Saargemünd. Lochebach s. Franz. Nied 18. Lochet, verschw. M. (Gde. Ars a. d. Mosel, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.i. - Molendinum de Lochet 120b. - War I Besitz des Priorates Mance (s. d.) der Abtei Gorze. Lochmühle, M. -Gde. Bühl, Ka. Selz, Kr. Weissen-burir, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Auf einer Rodung im Lochwalde I im 18. Jhdt. errichtet. Lochmühle, M. 'Gde. Wingen, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). o E. 1 Hs. Zur Zeit unbewohnt und nicht im Betrieb. Angeblich soll eine Holzschuhfabrik darin eingerichtet werden. Lochmühle, Sgm. iGde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 11 E. 1 Hs. Errichtungsjahr unbekannt. Lochmühle, verschw. M. (Gde. Helfrantskirch, Ka. Landser, Kr. Mülhausen, O.-E). 1S81 abgerissen. Lochmühle, verschw. M. (Gde. Kleeburg, Ka. u. Kr. • Weissenburg, U.-E.i In den vierziger Jahren des 19. Jhdts. ' abgebrannt. Jetzt Wiesenland. Lochweiher, 2 Weiher, im Larggebiet, 1,5 km südl. Hindiingen - Ober- 1,5 ha, Nieder- 1,47 ha. Fischerei. Werden alle b-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. zum Speisekanal s. Rhein-Rhonekanal 4. Lochweiler, Df. .Ka. Maursmünster [s. 1790], Kr. Zabern, U.-E.). 421 E. 109 Hsr. (10 GRe.) - 215 m. - A.- u. LG. Zabern (8,9 ; Bhf. Maursmünster (3,5). - Leobradi villa um 1120; Wilre 13S7; Wiler im loch 1458; ma. Loch willer. - StEBez. Maursmünster I. Armr. (s. 18bb). - Kath. Hilfspfarrei des Dek. Maursmünster (s. 1802). Schutzheiliger hl. Jakobus der Aeltere (25. Juli). L. soll eine der Klosteranlage in Maursmünster vorausgehende Niederlassung von Schülern des hl. Columban unter Leobardus daher Leobradi villa) gewesen sein. Es gehörte ursprünglich zu der Mark Maursmünster (s. d.). 1320 war es als Metzer Lehen im Besitz der Herren von Geroldseck. Bald darauf wurde L. an die Usenburg verpfändet, dann an die Andlau, 13bb an die Hohenstein, 1414 an die Finstingen. Seit 1484 war es zersplittert. Ein Viertel erwarb 1503 der Bischof von Strassburg von den Grafen von Eberstein. Die übrigen drei Viertel kamen 1484 an die Rathsamhausen zum Stein, die sie 1632 an die Wild- und Rheingrätin Margarethe verkauften. Bald darauf an Gerhard I Bosch veräussert, wurden sie endlich (sammt drei Viertel der Dörfer Altenheim, Ottersweiler und Kleingöft, die seit 1320 die gleichen Schicksale gehabt hatten) 1650 von der Abtei Maursmünster erworben. Von dieser kaufte sie 16b3 , der Bischof von Strassburg, der dann den ganzen Ort mit |