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Show Kalenhofen - Kammern. 10) 1825 auf der Stätte des verschw. O. Forgeville (s.d.) erbaut. Kalenhofen, Staatswald, s. Gross- und Klein-Kalen-hofen. Kaihausen, Df. (Ka. Rohrbach [1790-93 Ka. Bockenheim, Distr. Bitsch], Kr. Saargemünd, L.i. 815 E. 177 Hsr. (12 GRe.) - 280 m. - AG. Rohrbach (11,7); Bhf. Rohrbach zio,3). - Kallenhausen 1594. - Die Gde. umfasst den HO. K. (072 E. 153 Hsr.), die AO. Hüttingen, Retsch, Weidesheim (s. 1811, vorher selbstdg.), Welschmühle und die verschwundenen O. Fussbach, Königshof, Lambertsbronn, Schweizermühle. - P. T. Bhf. (s. 1895). StEBez. Rohrbach. Wasserltg. (s. lSSb). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Rohrbach (s. 1802, vorher Filiale von Achen). Kirche z. E. des hl. Florian (2. Mai). - 2 kleine Getreidemühlen. Hausindustrie: Strohhutflcchterei, für Firmen in Saarunion, Saaralben und Epinal (Frankr.). K. gehörte zu der H errschaf t Bitsch (s. d.). Die Güter, welche die Grafschaft Saarwerden hier besass, wurden 17bb durch den Fürsten von Nassau an Frankreich abgetreten. A m 1. Aug. Ibl2 hatte Heinrich, Herzog von Lothringen, die Einwohner von K. gegen eine Geldrente von den in der Herrschaft Bitsch bisher geleisteten Frohndiensten befreit. - K. war bis 1804 Annexe der Pfarrei Achen. - Kirche zuletzt 1848 erneuert. - 1894 beim Bau der Eisenbahn wurden hier ein bronzenes Schwert und 8 bronzene Armspangen gefunden. Kallenbach s. Fecht 16. Kallenberg, 301 m, H. zwischen Möhringen und Zondringen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen. Kalmeringergraben s. Mutterbach 3. Kalmls, MB. Kalmiswald, B., 003 m, südwestl. Lutter, Ka. Pfirt. [Calmy 1349; Kalmisb erg 1494; le Calmis 17b9]. Kaltbach s. Doller 19, Nied 4. Kalte Berg, Der, Kopf, 488.5 m, bei Weiler St. Leon, Gde. Walscheid, Ka. Saarburg. Kaltenbach, verschw. Sgm. (Gde. Walscheid, Ka. u. Kr. Saarburg, L.i. 1717 errichtet, 1887 abgebrochen. Kaltenbach, Wlf., s. Breusch 32, Doller 20, Larg 27, Wunach 3. Kaltenberg, Osthang des Diefenthaler Schildes (s. d.), südwestl. Dambach, Ka. Barr. Kaltenborn, Hsr. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 20 E. 3 Hsr. Im Khaltenbrunn 1568, 159b und später. Kaltenbrunn, Hsr. (Gde. Wasserburg, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E... 2 Hsr. Sollen schon seit Jahrhunderten bestehen. Kaltenbrunn (Froide-Fontaine), Wir. Gde. Breitenau, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 53 E. 9 Hsr. Heisst Kaltenbrunn seit 1888. - Entstehungszeit unbekannt. Kaltenbrunnen, Hfe. (Gde. Mutzig, Ka. u. Kr. Molsheim, U.-E.). 12 E. 3 Hsr. Schon in der Mitte des 14. Jhdts. erwähnt (Kaltenburn); war bischöflich strassburgisches Eigengut. Kaltenbrunnen s. Giessen 8, 111 52, Leber 31. Kaltenbrunnengraben s. Doller 1. Kaltenhausen, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Hagenau, U.-E.). 1138 E. 231 Hsr. (12 GRe.) - 145 m. - AG. Hagenau (4,4); Hp. .Marienthal (1,4). - Kaltenhusen 1482; ma. Kaltehüse. - Die Gde. umfasst den HO. K. (1126 E. 228 Hsr.) und den AO. Schiessplatz. - P. F. Oeffentl. Fernsprechstelle (s. 1898). StEBez. Hagenau I. Armr. (s. 1840). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Hagenau (s. 1802); Schutzheiliger, hl. Wendelin (20. Okt.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Oberhofen. - Hausierhandel mit Brot und Würsten. K. gehörte ehemals zum Gebiet der kaiserlichen Stadt Hagenau. - Kirchlich war es anfangs eine Filiale von St. Georg in Hagenau. 1751 oder 1752 wurde es selbständige Pfarrei. Das Patronatsrecht besass der Magistrat von Hagenau. - K. liegt an der Römerstrasse, wohl einem alten Keltenwege, von Brumath nach Selz. Litter.: Memoire pour les communes de Kaltenhausen et de Schirrein contre Hagenau. Strasbourg 1830. Kaltenhausen, verschw. Df. (Gde. u. Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). Gehörte zu der ehemaligen Herrschaft Bitsch und lag auf der Stelle der heutigen Stadt Bitsch. 1398 zuerst erwähnt. In K. versammelten sich damals die 16 Pfarrer der Herrschaft Bitsch am Dienstag nach dem 1. Oktober, um dort Vigilien und Messen zu lesen für das Seelenheil ihres gnädigen Herren von Bitsch. Das Dorf wurde 1447 bei der Einnahme von Bitsch (s. d.) bis auf zwei Häuser verbrannt und 1633 durch die Schweden zerstört. 1442 hat Kaiser Friedrich die Abhaltung des dortigen Wochenmarktes gestattet. (S. Bitsch, Stadt.) Kaltenthalbächel s. Barenbach (Zorn) 6. Kaltenwasserbach s. Fecht 10. Kalthofen s. 111 52. Kaltweiler, Fsths. (Gde. Zabern, Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Zu Anfang des 19. Jhdts. an der Stelle des schon im 15. Jhdt. eingegangenen Dorfes K. (s. u.) erbaut, von dem es den Namen erhielt. Kaltweiler. Wir. (Gde. Montenach, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 32 E. 8 Hsr. - 1811-1820 mit Montenach AO. von Sierck. - Kalt wilre 1350. - Gehörte zu der alten Lothringischen Probstei Sierck (Meierei Montenach» lbbl an Frankreich abgetreten. K. scheint alter Besitz der Abtei Rettel gewesen zu sein und war schon im 14. Jhdt. Sitz eines Rittergeschlechtes, welches den Ort als Burglehen von Sierck trug. Später war es zwischen Meierei Biesingen und Montenach getheilt. - Annexe der Hilfspfarrei Montenach, ehemals der Pfarrei Kirchnaumen. Kaltweiler, abg. O. bei Zabern (Ka. u. Kr. Zabern, U.-E.). Kaltwiller 1278. Bildete eine Pfarrei mit dem abg. O. Königshofen, dessen Schicksale es theilte (s.d.). Pfarrkirche in Kaltweiler. Bestand Anfang des 15. Jhdts. nicht mehr. - Römische Funde. - Der Bann kam im 15. Jhdt. an die Stadt Zabern. Kalvarienberg, Kap. (Gde Wirmingen, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins. L.). 1 Hs. 1845 erbaut. K a m e k e . Fort, s. Fort Kameke. Kamelsberg, B., 441 m, an der elsässisch-pfälzischen Grenze, nordwestl. Sturzelbronn, Ka. Bitsch. Kamerenbach s. Mosel 27. Kaminthalerhof, Wir. (Gde. Wimmenau, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 18 E. 3 Hsr. Schon 1753 als hanau-lichtenbe- rgischer Herrschaftshof erwähnt. K a m m b ü h l , H., 220 m, bei der Vollacher Mühle, Gde. Ingweiler, Kr. Zabern. K a m m b ü h l , Klein- 3.50 m, und Vorderer 34b,o m, zwischen dem obern Eskerbachthale und der Bezirksgrenze von Unter-Elsass und Lothringen, nördl. Reipertsweiler, Ka. Lützelstein. Kammerfelsen, Sandsteinfelsen in einem kleinen Seitenthal südöstl. von Sucht, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd; der Name von mehreren, durch Auswitterung entstandenen Aushöhlungen im Felsen. Kammerholz, G. (Gde. u. Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg. L.!. 14 E. 1 Hs. 1845 erbaut. K a m m e r n , Df. (Ka. St. Avold [s. 1790], Kr. Forbach, L.). 426 E. 95 Hsr. (10 GRe.) - 260 m. - AG. St. Avold (5,3); Bhf. St. Avold (3.1). - Cameren 1594; La Chambre 1618; Lachambre 18b9. - Die Gde. umfasst den HO. K. (402 E. 7o Hsr.) und die AO. An der Eisenbahn, Holbach bei St. Avold (s. 1811, vorher selbständig), Leyweiler- Hof. - StEBez. St. Avold. Wasserltg. (s. 1S82). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. St. Avold (s. 1804), die Gde. (ohne |