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Show Grossau - Grosse Nachweid. .51,5 Grossau, Name eines Theiles von Neudorf (s. d.) bei Strassburg. Grossbach s. Albe, Bist 6, Nied 4, Saar 46. Grossbeerenberg, bewaldetes, flachgewölbtcs Plateau nördl. Forsthaus Nonnenhardt, Gde. Langensulzbach, Ka. Wörth. Grossberg, verschw. Wir. (Gde. Rimbach, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 1883 abgebrochen. Grossberg, auch Sulzer Nase genannt, 477,2 m, nordwestl. Sulz, O.-E. Gross-Bersigweiher s. Bersigwciher. Grossblittersdorf, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Saargemünd, L.). 1901 E. 339 Hsr. (18 GRe.) - 205 m. - A.- und LG. Saargemünd (0,9); BSt. Kleinblittersdorf (0,5). - Blittharis villa 777; Blittersdorf 1125-1223; Gross Bliders-troff 1594. - Die Gde. umfasst den HO. G. (1894 E. 333 Hsr.) und die AO. A m Kanal, Gunglingen, Oelmühle, Simbach-mühle. - P. III. KL T. Stadtfernsprecheinrichtung (Umschaltestelle, s. 25. Juli 1900). Gendarmericstat. Uebergangssteuerstelle. Ortseinn. StEBez. Saargemünd I. Arzt. Armr. (Gründungsjahr unbekannt, er bestand jedoch schon 1846). Wasserltg. Oeff. A'orschusskasse (s. 1888). Verbds.-Fw. (s. 1820, 3 Spritzen). Krgv. (s. 9. Febr. 1889). - Kath. Pfarrei IL Kl. (s. 1884, vorher s. 1804 Hilfspfarrei) des Archipr. Saargemünd. Kirche des hl. Innocenz (Papst, 28. Juli). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Saargemünd, die Israeliten zum Rabbinat Saargemünd. - 2 Kalksteinbrüche (13 Arbeiter). Dampfziegelei (20 Arbeiter), 1891 errichtet. Kleine Ziegelei. 2 Kalkbrennereien. Unterirdischer Kalksteinbruch «Katzbach» der Firma Boecking & Dietzsch in Alalstatt- Burbach; Belegschaft 1900: 40 Alann; Förderung 10 000 t Kalkstein. Thomasschlackenmühle (Scheidt & AVitzsche), 1893 errichtet, mit welcher 1894 eine elektrische Lichtanlage zur öffentlichen Beleuchtung verbunden wurde (9 Arbeiter). 2 grössere und 1 kleinere Getreidemühle. Getreide-, Salz- und Viehhandel. Ende Febr., Alai, Aug. und Nov. A7iehmarkt. G. gehörte zur Kastellanei Saargemünd (s. d.). Es wird schon 777 erwähnt. Damals war es vom Abte Fulrad von St. Denis bei Paris derselben Abtei durch Testament geschenkt worden. Später (1125) ging die Herrschaft durch Tausch an das Haus der Grafen von Alörsberg (s. d.) über. Das Dorf kam mit Saargemünd an Lothringen durch die Verträge mit Zweibrücken (s. Marimont) von 1297 und 1306. Hausgut, besonders Weinberge, sowie Kirchensatz und Zehnten, hatten die verschiedenen Zweige des Geschlechts von Saarbrücken inne. - G. war im 18. Jhdt. Pfarrei des Archipr. St. Arnuald, zu welcher noch Auersmacher, Klein-Blittersdorf und Ruhlingen (die beiden ersten jetzt in der Rheinprovinz) gehörten. Kirche zuletzt 1749 erneuert. Der Kirchensatz wurde 1223 von den Grafen von Saarbrücken der Abtei Wadgassen geschenkt, mit welcher die Pfarrei 1253 vom Aletzer Bischof vereinigt wurde. - Hügelgräber, in welchen verschiedene Beigaben, Armringe und andere Schmucksachen, gefunden wurden. Römische Reste. Im AValde fränkisches Grabfeld mit orientirten Gräbern. Dabei AVaffenreste und römische Alünzen. Fund lothringischer und Aletzer bischöflicher Münzen aus dem 14.-17. Jhdt. i mehr als 1500 Stück. Gern ein de wald (Oberförsterei Saargemünd) 494,4 ha. (Buchen, Eichen, Eschen, Hainbuchen und Aspen.) Grossboden, Hf". (Gde. Kiffis, Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, ( O.-E.). 1764 erwähnt. 1873 abgebrochen. Grossborn, verschw. Df. (Gde. Oberhomburg, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). Gehörte zu der Herrschaft Helleringen (s. d.). In einem Reversbrief (1691) wird berichtet, dass Helleringcn und Grossborn früher aus einem Schlosse, einer Mühle und zehn Häusern bestanden, welche damals alle zerstört waren. Gross-Breitbächel s. Andlau 3. Gross-Breitberg s. Breitberg. Grossbreitel, Zgl. (Gde. Niederehnheim, Ka. Oberehnheim, Kr. Erstein, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Besteht seit 1855. Grossburck, früher Staatswald (Gde. Schweyen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 80 ha; 1866 vom Staate verkauft, Domäne der Herrschaft Bitsch, zum Lehen Schweyen 1 gehörig (s. iL). Grossburgerweiher im Doubsgebiet 2 km südwestl. Altenach - 2 km. Fischerei. Wird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfluss zum Nieder-weiher. Gross-Creusiereweiher s. Creusiere und Saar 9. Gross-Dinzenrain (auf AUL falsch Gross-Hintzen-rainj. plateaufürmiger Berg bei (östl.) Thannenkirch, Ka. Rappoltsweiler. Grossdorf, verschw. Df. (Gde. Rodemachern, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Benennung eines AValdes im Banne der Gde. Rodemachern, wahrscheinlich Stelle einer verschwundenen Ortschaft. Gross-Dürstel s. Dürstelberg. Gross-Dürstelfelsen s. St. Leonsgrotte. Grossebach s. Franz. Nied 10. Grossebene (auf Messtischblatt Gross-Ebenung), plateauartiger Bergrücken, ca. 410 m, nördl. des Zellerhofes im Zinzelthal, Gde. Dossenheim, Ka.Lützelstein.TP.bei404,8m. Grosse Berg, der, 350 m, und der kleine Berg, 342,5 m, zwei Hügel nördl. über Rosenweiler bei Rosheim, Kr. Alolsheim. Grosse Berg, der (AIB. Grossen Berg), 366 m, zwischen Bezirksgrenze und Zinsclbach, südl. Fsths. Schlangen-berg, Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch. Grosse Berg, der, H., 289,4 m, TP., nordwestl. Losdorf, Ka. Albesdorf. Kr. Chäteau-Salins. Gross-Eckerich s. Eckerich, AVlr Grossedelbach s. Leber 31. Grossedelberg, Nordhang der Hohkönigsburg bei Schlettstadt, zwischen Kaltenbrunnen- und Grossedclbächel. Grosse Fecht s. Fecht. Grosse Frau, bewaldeter H. im (iemeindewald von Fresnes, 299,7 m, südwestl, Fresnes-en-Saulnois, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins. Grosse Hagelbreite, Ldgt. (Gde. Stützheim, Ka. Truchtersheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.i. 13 E. 1 Hs. 1890/91 entstanden. Gross-Eich, Wir. (Gde. Rieding, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 193 E. 38 Hsr. Eich 1240; Eysken 1264. - Gehörte zu dem Amte Saarburg und scheint stets mit der Gde. Rieding verbunden gewesen zu sein. 1240 an ein Edelge-schlecht von Eich, das noch 1317 erwähnt wird, durch die Herren von Finstingen zu Lehen gegeben. - Der AVlr. Eich war ehemals Besitz des Stiftes St. Sauveur in Aletz, dann des Priorats AVeiher. Beim Vollzug des Vertrages von A'in-cennes, 1661, ist der Wir. zum Theil (Gross-Eich) französisch geworden. Der andere Teil (Klein-Eich) blieb lothringisch. Seitdem wird zwischen Gross- und Klein-Eich unterschieden. - Kapelle zu Ehren des hl. Udalrich und der hl. Agatha, sehr alt, reicht in die romanische Zeit hinauf. Durch einen Erz-diacon Namens Udalrich (?) auf seinem eigenen Besitz gegründet, wurde sie 1036 vom Aletzer Bischöfe Theodorich geweiht. Die Steininschrift der Dedication sowie die Bleikiste mit Reliquien und Consecrationsurkunde auf einer 2 cm dicken Bleiplatte wurden 1852 beim Abbrechen des Altars gefunden. Jetzt Zopfbau, mit gothischen Resten. Grosseiche, Fsths. (Gde., Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 3 E. 1 Hs. 1*44 erbaut. Grosseiderweiher im Illgebiet 2,2 km nordöstl. Hindiingen - 0,16 ha. Fischerei. Gemeindebesitz. Abfluss zum Röschbrunbach s. 111 3o. Grosse Nachweid, Hs. (Gde. Mörchingen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). 1 Hs. 1856 erbaut, jetzt unbewohnbar. |