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Show Altzinzel - Durch einen unterirdischen Gang mit Neu-W. verbunden; ein zweiter soll nach Schöneck geführt haben. Lehmann, J. G., 13 Burgen des U.-E. . . . (Strassb. 1878i, S. 210-243. Altzinzel, Hf. (Gde. Sturzelbronn, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i, 1 Hs. - Altzinzel 1755; La vieille Zenzel 1779. Hof und ehemaliger Besitz der Abtei Sturzelbronn und von ihr erbaut. Altzinzel, Sgm. (Gde. Sturzelbronn, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). Ehemaliger Besitz der Abtei Sturzelbronn und von ihr erbaut. Steht seit 1894 leer. Alvy, verschw. M. Gde. u. Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen- West, L.). Lag an dem Fentschbache. Alzette, Die, AI zig, Elzbach oder (i. o. L.) V i 1 le-rupt, entspringt sw. Rüssingen (M., Mühlkanal. - 1 km, 1 Brücke), kreuzt die Deutsch-Oth-Bettinger Eisenb., tritt auf Luxemburger Gebiet nördl Deutsch-Oth und mündet bei Ettelbrück in die Sauer (Mosel) (rechtes Ufer) 2,3 km, 4 Brücken. Hauptrichtung SW.-NO. [Bachkorrektions- und Bewässerungsgenossenschaft Deutsch-Oth, 217 Betheiligte, staatlich genehmigt 1884.] Zuflüsse: 1. Deu t sch-0 t h er b a c h (linkes Ufer), kreuzt die Redingen-Luxemburger Eisenbahn 2 km, 4 Brücken. 2. Bellerbach (rechtes Ufer) mündet an der Luxemburger Grenze, entspringt in Redingen (M.). - 4,5 km, 3 Brücken. Wasserbenutzung geregelt durch Verordnung vom 7. Aug. 1897. Alzig s. Alzette. Alzing, Hf. (Gde. Gosselmingen, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg,L.). 11E. 1 Hs. - A ltz ingen 1525. - Hof der ehemaligen Herrschaft Saareck (s. d.), schon 1525 erwähnt. 1556 im Besitz der von Lützelburg, 1780 mit ganzer Gerichtsbarkeit den von Custine gehörig, die es als Patrimonialgut besassen. A. scheint früher eine bedeutendere Ortschaft gewesen zu sein. Alzingen, Df. (Ka. Busendorf [s 1790], Kr. Bolchen, L.). 413 E. 115 Hsr. (10 GRe.; - 240 m. - AG. Busendorf (1,9); Bhf. Busendorf (2,4). - AI singen 1633. - War von 1812-1833 sammt seinem damaligen AO., dem Wir. Elig, AO. von Wallerchen. Elig ist jetzt Theil des HO. A. Die Gde. umfasst den HO. A. (407 E. 114 Hsr.) und den AO. Ohligmühle. - StEBez. Busendorf I. Wasserleitung (s. 1802). - Annexe der kath. Hilfspfarrei Wallerehen. Etwaige Protestanten gehören zur Pfarrei Augsburger Konfession in St. Avold. - Kleine Mühle. A. war Dorf der Herrschaft Berus (Nied-Vogtei), zu welcher aber nur die Hochgerichtsbarkeit gehörte. Das übrige war alter Besitz der Abtei Busendorf, welche früher auch Hochgerichtsherrin dort gewesen zu sein scheint. Gemeinde wald i Alzinge-r-Wald ; Oberförsterei Busendorf!. 148,8 ha. (Eichen, Buchen, Hainbuchen-Mittelwald.) Alter Besitz der Gemeinde. A m s. die Hauptnamen, z. B. A m Bruckhof s. Bruckhof, Am. Amalienzeche, Fiscnsteingrube (Gde. Bollingen, Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen-West, L.). 1897 durch die Firma Krupp angelegt. Amance, prevöte oder office. Zu diesem Gerichtsbezirke oder Amte des alten Bailliage Nancy gehörten bis 1721 vom jetzigen Bezirke Lothringen: 1. Einige lothringische Exklaven im Pays Messin: Coligny, D a m (zur Hälfte), Goin, Mont und Pange. 2. Das Val de Vaxy Gerbecourt, Lubecourt, Puttigny und Vaxy. 3. Der Rotterbann: Brülingen, Sülzen zum Theil, (Nieder- Sülzen) (1718 an Frankreich abgetreten'. 4. Der Bann St. Pierre: Villers-Stoncourt (mit Aoury) und Vaucremont (Df. der Gde. Bazoncourt), (1718 an Frankreich abgetreten). 5. Die Ortschaften: Aboncourt, Ajoncourt, Bioncourt (mit Alincourt), Chäteau-Salins, Chicourt, Coutures, Diedersdorf, Hemilly, Jallaucourt, Lesse zum Theil (Outremont), Lucy, Manhoue", Salonnes, Thimonville, Vannecourt, Wallersberg. - Nach 1504 wurden der Prevöte Amance zugetheilt: Ameiecourt und die 1661 an Frankreich abgetretenen ! Dörfer Fresnes en Saulnois und Morville bei yic. - Die Pre'vöte Amance wurde durch Edikt des Herzogs Leo- | pold I. vom 13. August 1721 aufgelöst, die vorgenannten Dörfer wurden zunächst der Prevöte Chäteau-Salins zugetheilt, die 1751 zum Sitze eines Bailliage erhoben wurde. wobei die durch Edikt vom 17. Januar 1746 wieder errichtete Prevöte-Amance neuerdings aufgelöst wurde; von den unter 1 genannten Enklaven im Metzer Lande wurde die Herrschaft Pange (Pange, Colligny u. Mont) 17.51 dem Bailliage Bolchen zugetheilt, Dam (Dainj kam an Chäteau- Salins, Goin an Pont-ä-Mousson [dPr.]. Amantia s. Mosel 5. Amanweiler, Df. iKa. und Kr.Metz, L. [1790K*a.Mou-lins bei Metz, 1792-1802 Ka. Lorry bei Metz, 1802 Ka. Metz I ]). 531 E. 101 Hsr. (12 GRe.) - 320 m. - A.- L.-, und SchwG. Metz (12,5). Bhf. A. (0,5).- Almanvillerll 78; ma. Omanv'k-, - Die Gde. umfasst den HO. A. (495E.97 Hsr.) und die AO. Champenois, Montigny-la-Grange, St. Vincent. (Der frühere AO. Carrieres [Hsr.] hängt jetzt mit dem HO. zusammen.! - P.III. Kl. T. Stadtfernsprechcinrichtung Umschaltestelle, s. 25. Sept. 1900). Bhf. (s. 1873). Grenzpolizeikommissar. Gcn-darmeriestaiion. Nebenzollamt 1. StEBez. Longeville bei Metz. Kantonalarzt. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. St. Vincentius (Metz) s. 1826, vorher s. 1804 Filiale von Verneville. Kirche des hl. Clemens (23.Nov.). Filiale der reformirten Pfarrei in Metz (monatlich Gottesdienst). - Geschäftssprache frz. - 4 Steinbrüche von Jaumontsteinen (zusammen 123 Arbeiter). Holzhandel. A. war Df. des Pays Messin, (Val de Metz). Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und Vogtei (s. wegen der letzteren den Artikel Montigny-la-Grange). Amanweiler war alter Besitz der Metzer Kirche, vom Bisthum, wohl bei der Gründung, der Abtei St. Vincenz in Metz überlassen. Die erste Bestätigung datirt vom Jahre 1178. Der Ort, wurde in den Kriegen des beginnenden 14 Jhdts. gänzlich zerstört, 1448 aber wieder aufgebaut. - A. war vor 1075 Filiale der Pfarrei Chätel-St. Germain, 1673-1804 Pfarrei des Archipr. Val de Metz. Kirche 1890 neu gebaut. Kirehensatz und Zehnten hatte die Abtei St. Vincenz. - Im oberen Montvauxthale zwei neolithische Steinbeilfunde. Im Walde bei Amanweiler rö- ! mische Reste, sowie zwischen dem Dorfe und St. Privat germanisches Grabfeld. - Denkmal des Kaiser-Alexander-i Garde-Grenadier-Rcgiments 1. (Sammelstelle) und Denkmal der Garde-Schützen, sowie 88 Kriegergräber von 1870/71. A m b a c h s. Rössel. Ambacher-Mühle, W. iGde Lubeln, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.i. 7 E. 1 Hs. - Früher Mühle, doch besteht die Mühleneinrichtung s. 1895 nicht mehr. Ameisberg, Osthang am r. Ufer des Burbaches, s. I Niederburbach, (Ka. u. Kr. Thann, O.-E.). Ameisenberg, Nordosthang der Bloss (s. d.), w. Schloss Truttenhausen bei Barr. Ameisenbuckel, plateauartiger Berg, 411 m, im Walde von St. Johann, n. des Langenthaler Kreuzes, des [ Sattelpunktes der von St. Johann bei Zabern durch das Langenthai in das Zinzelthal führenden Forststrasse. Ameisenfels, 820 m, am Südhang des am Grossen Belchen ausstrahlenden Bergrückens w. Altenbach (Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.i. Ameisenkopf, (isthang, dem Lützelsteiner Schloss-felsen w. gegenüber. Ameisenthalbach -. Mossig 5. Amelange. Hfe. Gde. Haueoncourt, Ka. u. Kr. Metz. L.). 25 E. 4 Hsr. - A mei enges 11,00; A m elingen 1398. - War Hf. des Pays Messin (Val de Metz), und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. Die Schenkung von Amelange durch ßischoi Hillin v. Trier an das Kloster Justemont scheint |