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Show 126 Brandstatterweg - Breidenbach. öfter. Die jetzigen Gebäude sollen um 1828 errichtet worden .sein. Brandstatterweg, Hsr. (Gde, Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E. . Früher AO., jetzt Theil der Gde. Rappolts-w eiler. Brandstuden, Hf. (Gde. Trittelingen, Kti. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 12 E. 1 Hs. 1838-40 erbaut. Brandt, Fsths. (Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 2 E. 1 Hs. Soll schon im 18. Jhdt. bestanden haben. Braubüsch, verschw. Hf. (Gde. Freisdorf, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). Biaubiche 18. Jhdt. 1838 abgerissen. Braun, Schi. (Gde. Dornach, Ka. Alülhausen-Süd, Kr. AIMhausen, O.-E.c 57 E. 2 Hsr. Soll s. Ende des 17. Jhdts. bi stehen. Braun, Braunrunz, s. Thur 20. Braunekopf, IL, 716,4 m,südl. Griesbach (Ka. Alünster). Braungartsburg, ehem. Burg zwischen Ober- und Niederspechbach i Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.). Brunwarths-burg 1371. In der Folge Flurnamen: 1421 by der brun-g irezburge; 1480 uf die brungartzburg. - Nichts erhalten. Braunrunz s. Braun. Brauweiler, Df. (Ka. Pfalzburg 11790-1*02 Ka. Lix-heim], Kr. Saarburg. L.). 467 E. 111 Hsr. (10GRe). - 280 m. - AG. Pfalzburg (8,21; Bhf. Rieding (7,2). - Proviller 1405; Brau viller 1598; Brovill e 1719; franz. Brouviller. - Die Gde. umfasst den HO. B. (382 E. 92 Hsr.) und die AO. Hommartinger Post und St.Johann-Brauweiler; die verschw. O. Holhof und Kromsweiler. - StEBez. Pfalzburg. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pfalzburg (s. 1802). Kirche des hl. Remigius (1. Okt.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Pfalzburg. B. war Dorf des Reichstürstenthums Lixheim - d.i. Es wird zuerst 1405 erwähnt, gehörte ursprünglich :zum ehemaligen Besitze des Priorats Lixheim i,s. iL), später z. Th. auch zur Herrschaft Heringen (s. d.) und zur Ganerbschaft Lützelburg (s. d.i. - Die Herren von Lützelburg hatten dort, sowie im nahegelegenen, jetzt zerstörten Orte Kromsweiler, gemeinschaftlich mit den von Heringen herrschaftliche Rechte, welche sie 1406 und 1486 vom Bisthum Aletz zu Lehen empfangen und 1540-1559 an Kurpfalz verkauft haben. B. wurde lööl an Frankreich abgetreten. - Es war alte Pfarrei des Archipr. Saarburg, Bisthum Aletz. Den Kirchensatz hatte im 18. Jhdt. der Herzog von Lothringen wegen der Herrschaft Lixheim. - In der modernen Kirche schönes AVandgetäfel und Statuette des 18, Jhdts. ; (.locke aus dem ehemaligen Kloster Rintingen. Gemeindewald (Oberförsterei Pfalzburgi 26,1 ha. Brauweilerbach s [seh 9. Braving s. Bruch (Gde. Freisdorf, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). Brebach s. Fecht lo. Brebecke, Hs. (Gde. Sotzeling, Ka u. Kr. Chäteau- Salins, Li. O E. 1 Hs. 1857 erbaut. Brechaumont s. Brückensweiler. Brechungen, Dl. (Gde. u. Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 580 E. 120 Hsr. - ma. Brächlinge. - 1135 erscheint Kloster Hugshofen zu B. begütert. Besonders reichen Besitz daselbst hatte die Abtei Hornbach (Pfalzi, vor allem den Dinghof ('Weisthum von 1529). B. war stets mit Wasselnheim is. d.i verbunden, also altes Reichsgut. Als Lehensträger des Dorfes erscheinen die von Thann, I 109 für eine Hälfte die von Finstingen. 1496 kam es mit Wasselnheim an die Stadt Strassburg, die 1563 auch alle der Abtei Hornbach noch zustehenden Rechte daselbst käuflich erwarb (Amt Wasselnheim). - Früher wird eine Kapelle zu B. erwähnt, die jedoch verschwunden ist. Brechungen, Wir (Gde. Heinkingen [s. 1812], Ka. u. Kr. Bolchen, L.c 59 E. 21 Hsr. - Brechilingen 1137; Brechelange 1271; Br echtlingen 1485; franz. B recklange. - Vor 1*12 selbständig und s. 1790 zum Ka. Bolchen j gehörig. Hat seinen besondern Bann behalten. - Kapelle des hl. Lanrentius (KL Aug.), 1743 zuletzt erneuert. B. war AVeiler der Grafschaft Bolchen und zwar 1648 Lehensherrschaft derselben mit ganzer Gerichtsbarkeit. : Durch A'erkaufseitens der Prinzessin Henriette von Pfalzburg ; vom 16. Juni 1634 war die volle Gerichtsbarkeit mit der j Hälfte der Grundherrlichkeit, welche Bolchen zustand, ( einem Herren de Marchival überlassen worden. Die I andere Hälfte des Grundbesitzes war Lehen der Abtei Busendorf und von den Herren von Dalheim getragen. In B.. Bolchen und Gehnkirchen hatten die Herren von i Volkringen ehemals Patrimonialgüter, welche sie 1485 an die Herren von Bolchen verkauften. Spätere Lehensträger der Herrschaft B. waren 1666 die D'Itheau, 1720 die d'Ozannes, 1745 de Blair, 1746 Sauterize de Camfetz, 1757 die Persode. Im Dorfe waren auch die Abtei Villers Bett-nach und (1560) die Deutschordenskomthurei Saarbrücken sowie die Komthurei Aletz begütert. - Bis zum Konkordat war B. Pfarrei des Archipr. AVaibelskirchen. Auf dem alten Gemeindebann standen 3 Kapellen. Kirchensatz und Zehnten halte die Abtei St. Avold. - Reste des alten Schlosses. Brechlinger-Mühle, Sgm. (Gde. Heinkingen, Ka. | u. Kr. Bolchen, L.c 1 Hs. L"rüher Getreidem., s. 1896 Sgm. Breffy, Hf. (Gde. Altenbach, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 1 Hs. Soll s. Anfang der 50er Jahre des 19. Jhdts. bestehen. Breffy runz s. Thur 27. Brehain, Df. (Ka. Delme [1790 Ka. Habudingen, dann bis 1*02 Ka. Dalheim], Kr. Chäteau-Salins, L.t. 172 E. 67 Hsr. (10 GRe.) - 250 m. - AG. Delme (12,8); HSt. Habudingen (8,11. - Brehain 1324; Bruchheim 1450; ma. Brehing - ! Die Gde. umfasst den HO. B. (169 E. 66 Hsr.) und den AO. Aloulin de Brehain, sowie den verschw. O. St. AVendelin. B. war bis 1*02 AO. von Chäteau-Brehain. - StEBez. Lucy. Armr. (s. 28. Sept. 1854). AVasserltg. (s. 1874). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Delme (s. 1802), die Gden. B. und Chä- ! teau-Brehain umfassend. Kirche des hl. Gangolf (11. Alai). - Geschäftsspraehe französisch. B. war Dorf und Bestandtheil der Herrschaft Cha-i teau Brghain i s. d.i. Bis 14** scheint das Bisthum Aletz ; wegen der Kastellanei Habudingen einen Theil des Dorfes besessen zu haben, «die Lekengasse», für welche die Beyer | von Boppart 14-äo, 1460, 1488 gehuldigt haben. - B. war vor 1 1802 Pfarrei des Archipr. Habudingen, zu welcher bis 1802 I Alarthil und A'illers aux Oies gehörten. Kirche 1771 erbaut, Kirchensatz und Zehnten hatte die Abtei St. Arnulf. - Früher war Kirche und Pfarrhaus eine Viertelstunde vom i Dorfe entfernt, wohl auf der Stelle des St. Gangulfsbrunnens, einer in der Gegend berühmten Heilquelle. Gemeindewald 18,0 ha i Oberförsterei Chäteau- Salins). Brehainbach s. franz. Nied 1. Brehimoulin, Hf. (Gde. u. Ka. Saales, Kr. Alolsheim, | U.-E.). 2 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Bestand schon zur Zeil der französischen Revolution. Brehmenkanal s. Heltenbach 5. Brehmmühle, AI. (Gde. Preuschdorf, Ka. AVörth, Kr. Weissenburg, U.-E.). 10 E. 2 Hsr. Besieht s. 1748. Breidenbach, Df. (Ka. AVolmünster [1790-1802 KHO.J, Kr. Saargemünd, L.). 692 E. 160 Hsr. (12 GRe.) - 275 m. - j AG. Bitsch (11,5); Bhf. Bitsch (12,2). - B r e i t en ba ch 1172; Breidenbach 1302. - Die Gde. umfasst den HO. Br. (485 E. 115 Hsr.) und die AO. Breidensiederhof (Sauerhof), Kleinwald, Olsberg (s. 1812, vorher selbständig), Schweinsbronn. - P. T. StEBez. AVolmünster. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. AVolmünster (s. 1804, vorher Filiale von Lutzweiler,'. Schutzheiliger hl. Hubertus (3. Nov.). Der AO. Breidensiederhof (Sauerhof) gehört (s. 1865) zur Pfarrei Lengeisheim. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Bitsch. |