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Show Eberhof - Ebersmünster. 241 det in Eberbach - 2,2 km, 2 Brücken. 3. H ö h lb ächel, Mnk. IT., mündet südl. Hegeney, entspringt südl. Alorsbronn - 1,0 km. 4. E seh bächel, recht. Uf., mündet südl. Hinterfeld - 1 km. 5. Gfallbächel, recht. Uf., mündet südöstl. Walburg, entspringt östl. Eschbach - 3,5 km, 2 Brücken. - (Zufl.: G las wink elgra ben aus dem Eber bach - 3 km, 1 Brücke.) 6. B rud er bächel, mündet südöstl. Walburg - kreuzt die Eisenb. - entspringt bei Forsthaus Bruderhaus - 5 km, 2 Brücken. - iZufL: Rosenbächel - 2,5 km, 2 Brücken.) 7. Br um bächel. recht. IT., mündet in Schwarzbach - kreuzt die Eisenb. - 3 km, 5 Brücken. 8. Leimen-bächel, recht. LT., mündet in Schwarzbach 4,5 km, 11 Brücken. 9. Rothgraben, link. LT., mündet bei Forsthaus Grosseiche - 5,8 km, 5 Brücken. 10. Eichgraben, link. Uf., mündet w. Sufflenheim - 3,1 km. 7 Brücken. 11. Brum-bach, recht. Uf , mündet in Sufflenheim, entspringt nördl. Hagenau - Hundshof, kreuzt die Eisenb., Oberlinshof - 15,5 km, 15 Brücken. - iZufL: Zethbächel 5.5 km, 10 Brücken. 12. Erzlachgraben, link.Uf., mündet nordöstl. Sufflenheim - 4 km, 2 Brücken. 13. Fallgraben oder Hussbach, recht. LT., mündet östl. Sufflenheim, entspringt in Oberhofen - Schirrhein, Schirrhofen, Hagenauer Forst - 13,5 km, 7 Brücken. [Genossenschaft zur Regulirung des Fallgrabens Schirrhein-Schirrhofen, 273 Betheiligte.] - (Zufl.: Erlen waldgr ab en mündet östl. Oberhofen - 2,1 km, 8 Brücken; Almend graben mündet östl. Oberhofen 2,5 km, 2 Brücken; Aleyerauschluth mündet in Schirrhofen - 1,8 km, 3 Brücken; Heterauschluth mündet in Schirrhofen - 2,5 km, 3 Brücken; Blümelslachgraben oder Eisenbächel mündet nordöstl. Schirrhofen - 8 km, 0 Brücken; Ewel bächel mündet nordöstl. Schirrhofen - 5 km, 3 Brücken; Fahrwasser oder Gandauergraben südl. Sufflenheim - 5,2 km, 3 Brücken; Landgraben östl. Sufflenheim, entspringt sw. Sesenheim - 8 km, 4 Brücken.) 14. Sumpfgraben, link.Uf., mündet in Kauffenheim, entspringt in Königsbrück - 2 km. - (Zufl.: Klostergraben - 5 km, 3 Brücken; Heydenbühlgraben - o km, 1 Brücke ; Augraben-0,8 km.) 15. Landalm endgraben, recht. LT., mündet südl. Kauffenheim, entspringt nördl. Runzenheim - Leutenheim, Roppenheim, kreuzt zweimal die Strassburg-Lauterburger Eisenb. - 7 km, 4 Brücken. Eberhof, Hf. (Gde. Eberbach b. Selz, Ka. Selz, Kr. Weissenburg, U-E.). 7 E. 1 Hs. Soll um 1722 entstanden sein. Eberlinsmatt, verschw. Kl. (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). - Eberlins matte 1357 (Waldgelände): St. Bened icten zu Eberlins matte 1522. - Ehemalige Benedictiner-Priorei, nw. von Rappoltsweiler. - Eine Hofstatt in E. existirte schon 1337. Die Kapelle des hl. Benedikt soll 1347 geweiht worden sein (erwähnt 1431). Das Bruderhaus zu E. wird von 142*-1524 in den Urkunden genannt; Altväter waren daselbst: Bruder Alatthias 1428 u. 1439, Bruder Claus 14o0, Claus Alorant der Propst 1488. Verzeichnisse über den dort befindlichen Hausrath 1505 und 1507. A m 23. Sept. 1516 die Kirche bestohlen, die Bewohner misshandelt. Rechenzettel über E. 1519. Das Bruderhaus war, wie es scheint, 1524 noch bewohnt, wurde aber vermuthlich bald darauf verlassen. Die Güter dürfte die Herrschaft Rappoltstein, welche das betreffende AValdgelände besass, eingezogen haben. 15ö2 wird ein der Herrschaft gehörendes Steinhaus zu E. erwähnt; später soll da eine herrschaftliche Aleierei gewesen sein. Eberschneid, Hfe. Lide. AVasserburg, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). 8. E. 4 Hsr. a m Eberschneiten grote 1441; Eberschneig Alatten 1680. Die Höfe sollen s. 1750 bestehen. Ebersberg, B., 420,1 m, n. Reipertsweiler, Ka. Lützelstein. Ebersheim, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Schlettstadt. L'.-E.). 1866 E. 322 Hsr. (18. GRe.) - 165 m. - AG. Schlettstadt (6,8); Hp. E. (1,1). - Ebrotheim 725 (Cop.); Ebirs-heim 1137 u. 1219; ma. A w ersehe. - Die Gde. umfasst den HO. E. (1702 E. 302 Hsr); die AO. Ebersheimer-Alühle und 111 und den unbew. O. Feldlach (Kap.). - P. T. Hp. (s. 1840). Ortseinn. StEBez. Schlettstadt I. Armr. (s. 1808). Sparkasse (s. 1891). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Schlettstadt (s. 1802); Schutzhl. hl. Alartin (11. Nov.). - Oelmühle; Alahl- u. Sagemühle von Kircher ; 2 Baumwollenwebereien. | Hausindustrie: Weherei, für Firmen. Erheblicher Tabackbau. E. wird 725 zuerst erwähnt. Ein Gut zu E. schenkte Otto IL 974 dem Kloster Erstein. Im 11. Jhdt erscheint Kloster Ebersmünster daselbst begütert; im 12. die würtem-berg. Abteien Zwiefalten und Hirsau, sowie Kloster Hugshofen. Alter Besitz des Bisthums Strassburg; die Vogtei von E. wurde 1219 von Bischof Heinrich den Herrn von Rappoltstein verpfändet. 1394 verkaufe Bischof AVilhelm IL Dorf und A'ogtei von E. an Hannemann von Alüllenheim. Den Ort seihst verpfändete Bischof AVilhelm IL 1424 den Herrn von Bock, 1427 den Beyer von Boppard. Nicht lange nachher wurde er vom Strassb. Domkapitel eingelöst und mit der Herrschaft Frankenburg (s. d.i verbunden, mit welcher er bis zur Revolution im Besitz des Kapitels blieb. Reichslehen zu E. besassen Ende des 14. Jhdts. die Swarber, seit 1403 die Bock, später bis tief ins lo. Jhdt. die Böcklin. 1444 Sept. wurde E. von den Armagnaken geplündert, 1035 Juni 5 verbrannte das halbe Dorf samt der Kirche. - Kirchlich gehörte E. zum Landkapitel Schlettstadt. Uralte Pfarrei; 125b Rektorat. Das Patronatsrecht besass anfangs der Bischof, später das Domkapitel. 1344 und 1351 werden die von Alüllenheim als Kirchherren genannt. Der Korn-und Haferzehnte war ursprünglich im Besitz des Klosters | Erstein, von 1425 bis zur Revolution jedoch als Pfandlehen in den Händen der Herren von Bock. - E. liegt an einem Keltenwege, der von Ettenheim Baden) über Friesenheim nach dem Weiler- und Leberthal zog. Römische Funde. Gerne indewal d (Oberförsterei Schlettstadt) 33,2 ha. Ebersheimer Mühlbach s. 111 03. Ebersheimer-Mtihle AI. u. Sgm. (Gde. Ebersheim, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.i. 10 E. 1 Hs. Soll schon 1740 bestanden haben. Ebersheimerstrasse (Bezirksstrasse Nr. 1), Hsr. (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt U.-E.) Früher AO., jetzt Theil der Gde. Schlettstadt. Ebersheimerstrasse (Staatsstrasse Nr. 8), Hsr. (Gde., Ka. u. Kr. Schlettstadt, L'.-E.). Früher AO., jetzt i Theil der (ide. Schlettstadt. Ebersheimmünster s. Ebersmünstcr, Benediktiner- Abtei. Ebersmühle (Kleinermühle). AI. (Gde. Pfarrebersweiler, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 5 E. 1 Hs. Erbauungszeit unbekannt. In der Nähe eine Kapelle des hl. Antonius von Padua. Ebersmünster, Df. (Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). (1790-1802 Ka. Benfeld). 663 E. 141 Hsr. (12 GRe.) - 165 m. - AG. Schlettstadt (0,1), Hp. Ebersheim (2,5). - Novien-tum 7.-11. Jhdt., später Aprimon as terium; ma. Awer-seminschter, Minschter. - Die Gde. umfasst den HO. E. (646 E. 139 Hsr.) und die AO. 111 u. AVillerhof; den verschw. O. AVeiler. - StEBez. Schlettstadt I. Alädchen-Waisenhaus St. Joseph, gegr. 1S69 im Kloster St. Alarkus [Gde. Geberschweier], 1891 nach E. verlegt, zugleich Erholungsstation für die Ordensschwestern.) - Armr. (gegr. vor 1S21). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Benfeld, (s. 1802). Schutzheiliger hl. Aloritz (22. April). - Ziegelei und Kalkbrennerei; Oelmühle; Mälzerei. Hausindustrie: AVeberei für Firmen. E. soll als Novientum schon eine römische Niederlassung gewesen sein (Legende vom hl. Alaternus), verdankt seinen Namen der gleichnamigen, um 060 gegründeten Abtei (s. d.) und gehörte wohl ohne Zweifel ursprünglich auch zu der-i selben. Seit dem 13. Jhdt. jedoch zählte E., das damals be- 16t |