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Show ::,. Gemeindewäldel - Gennerv. Gemeindewäldel, Hf. (Gde. Drachenbronn, Ka. Sulz u. W , Kr. Weissenburg, U.-E.). Andere (seltenere) Bezeichnung für den AO. AI ü n t z h o f (s. d.) derselben Gde, Gemeindeweiher s. auch Langweiher. Gemeinde weiher. 3 zusammenhängende AVeiher im Illgebiet 2.5 km südwestl. Hirzbach. Ober- 2,95 ha, Ali tt lerer- 3,31 ha, Nieder- 2,06 ha. Fischerei; werden alle 6 -10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz; Abfls. zum Landfürsten weiher (Hirzbach). Gemeindeweiher im Larggebiet 2 km südwestl. Welschensteinbach - 6,25 ha. Fischerei. AVird alle 6-10 Jahn abgelassen und bebaut. Gemeindebesitz. Abfls. s. Larg 18. Gemeindeweiher im Larggebiet 0,6 km östl, Füllern. - 1,25 ha. Fischerei. AATird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Gemeindebesitz. Abfls. zum Dorf weiher (Füllerm. Gemeindeweiher, 2 unter sich und mit dem Gross-Lan d fürst en weih er zusammenhängende AAf eiher im Illgebiet 0,8 km nordwestl. Largitzen - Alittlerer = 1,79 ha, Nieder = 1,60 ha. - Fischerei. AArerden alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Gemeindebesitz. Gemeindeweiher (Gde. u. Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.c 21.06 ha. Privatbesitz. Karpfenfischerei. Gemeindeweiher, Oberer-, s. Probstweiher. Gemeinherrenwald, Staatswald (Gden. Langd u. Kirchberg, Ka. u. Kr. Saarburg, L). 188 ha. Oberförsterei Saarburg. (Eiche, Buche, Hainbuche, Esche, Aspe, Erle, Ulme.) Muschelkalk. Scheint früher theils zu Saareck, theils zu Finstingen gehört zu haben. G e m e i n m a r k (Mark) (Gde. Gemar, Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Die Gemeinmark (häufig bloss Alark),auch Ried oder Gemarer Alark genannt, wird zuerst 1357 urkundlich erwähnt. Sie hatte besonderen Bann, denn sie war «vmblochet vnd von andern bannen abgesondert» (Brief Eberhards I. von Rappoltstein vom 28. Alai 1596; vgl. auch Teufelsort) und bestand aus AValdungen, Ackerland und einem Forsthaus mit Zubehör. Obermarkherren waren die Herren von Rappoltstein; sie übten in der G. die hohe und niedere Gerichtsbarkeit, und zwar gehörte ihnen diese als den Inhabern des Niederhofes in Gemar (s. Gemar, Stadt, Dinghöfei. Alitniesser (Markgenossen) waren die Gden. Rappoltsweiler, Bergheim, Gemar, St. Pilt, Orschweiler, Elsenheim und Ohnenheim. Jede der sieben Gden. hatte zwei Alarkmeister (vgl. Ordnung vom 23. Mai 1580). Die Auf-theilung erfolgte 1840 und 1841. A m 1. Juli 1840 begann man die «Gemeinmark» abzuschätzen und unter die betheiligten Gemeinden zu vertheilen; die Theilung wurde am 31. Alai 1841 beendet und durch königliche Ordonnanz vom 24. Nov. 1843 genehmigt. Der Antheil jeder Gemeinde wurde auf einen AVerth von 48013 Fr. 84 2/7 ct. festgesetzt. Das Land wurde auf die einzelnen Gemeinden folgender-massen vertheilt: An Rappoltsweiler kamen 14,5515 ha, an St. Pilt, Orschweiler, Gemar (mit Illhäusern), Bergheim, Ohnenheim je 14,4866 ha, an Elsenheim 14,5132 ha. Die Ausgleichung des Alehr- oder Alinderwerthes der einzelnen Theile fand in der AA'eise statt, dass diejenigen Gemeinden, deren Antheil den AVerth von 48013,842 /7 Fr. nicht erreichte, das Fehlende von denjenigen Gemeinden, deren Antheil den genannten AArerth überschritt, ausbezahlt bekamen. - Die am 18. Alai 1833 von Gemar getrennte und zu einer selbständigen Gemeinde erhobene Sektion Illhäusern machte ihren Anspruch auf den Antheilder Gde.Gemar an derGemeinmark auf gerichtlichem AVege geltend. Durch Urtheil des Tribunals erster Instanz zu Colmar vom 28. Juli 1845 wurde die Theilung angeordnet und für Gemar auf dem Fusse von 306318 Feuerstellen und für Illhäusern, für 153^2 Feuerstellen. Der Theilungsakt dauerte vom 2. Juni 1846 bis 21. Febr. 1848. Danach erhielt Gemar an AValdungen 8,93 ha, an Ackerland 65,11 a; Illhäusern bekam 4,47 ha AATald und 32,63 a Ackerland. Der Antheil am Forsthaus mit Zubehör wurde für die beiden Gemeinden nicht vertheilt. Gemsberg, Südhang, westl. Börsch, Ka. Rosheim. Gemsberg, Rebenhügel, 270 m, östl. Rangen, Ka. Alaursmünster, Kr. Zabern. Gemsenberg, 505,6 m, auf dem linken Ufer des Bärenbachthales, nordlöstl. vom Forsthaus Kempel, Gde. Hägen bei Zabern. Auf dem südlichen, niedrigeren Gipfel der Schö n f e 1 s 's. d.). Gendarmerie de Vigy, ehem. Hs. (Gde. u. Ka. Vigy, Kr. Aletz, L.i. 1*77 abgebrochen. Gendersberg, Hf. (Gde. Hanweiler, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd. L.). 16 E. 1 Hs. Gentesberg 1447; Gen-tersberg 1594. - War Lehen der Herrschaft Bitsch, später Theil der Meierei Egelshardt (s. d.) mit einem 1577 noch bestehenden, und noch 1771 erwähnten, aber schon 1620 verfallenen Schlosse. Lehensträger waren von 1445 bis 1547 die Herren von Bitsch von Gentersberg (Bastarden der Zweibrücken). 1547 verkauften sie das Lehen an den Grafen Jacob von Bitsch, welcher es mit der Herrschaft vereinigte. 1620 wurde das Gut dem Herrn de Carelle, Platz-Commandantcn von Bitsch, verpfändet. Im 18. Jhdt. trugen es die Herren von Stein zu Lehen, dann die Diethmar von Gentersberg. - Früher Annexe der Pfarrei Schorbach. Das alte Schloss der Herren von Gentersberg stand südwestlich vom Dorfe Hanweiler, auf dem Berge im Ditten-bacherwald. Die Vertheidigungsgräben waren im Felsen eingehauen und noch im 18. Jhdt. sichtbar. Gendersberg oder Göndersberg, ortsüblich Rinde r b e r g, B., 400 m, westl. Bitsch. Genereuse s. Houdremont (Gde. Coutures, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.). Genesdorf, Df. (Ka. Dieuze [s. 1790], Kr. Chäteau-Salins, L.). 484 E. 114 Hsr. (10 GRe.) - 210 m. - AG. Dieuze (2,6); Bhf. Dieuze (2,2). - Gundisdorff 966; Gunders-troff 1285; Guenestorf 1329; Guen estr off 1869 ; ma. Genestrof. - Die Gde. umfasst den HO. G. (463 E. 109 Hsr.) und den AO. AIoulin-de-Genesdorf (Kerpricher-Mühle). - StEBez. Dieuze. - Annexe der kath. Hilfspfarrei Kerprich bei Dieuze. Kapelle des hl. Gallus. - Geschäftssprache franz. - 1828-94 bestand hier eine Leim- und Düngerfabrik von Riess & Cie. AVar Dorf und Kirchengut mit ganzer Gerichtsbarkeit in der Probstei Dieuze, früher in der Kastellanei Alörsberg. G. wird 966 unter den Dörfern, mit welcher Graf Sigerich die Abtei Vergaville ausstattete, aufgeführt. 1285 hat Bischof Burkard von Aletz einen Zwist zwischen der Abtei und den Untervögten derselben, den von Craincourt und Ceintrey, geschlichtet. 1294-1305 erwarb die Abtei die Vogtei von den von Essey, Craincourt, Bourdonnay und de Conde\ In ihrem Huldigungsbriefe an die Chambre Royale beschwerte sich Vergaville, dass Kerprich, Sotzeling und Gebesdorf, welche ihr ehemals gehörten, von Lothringen eingezogen worden waren. Die alte Kapelle des hl. Gallus, zur Pfarrei Kerprich gehörig, wurde durch die Familie de Foblant gestiftet. Gemeindewald (Oberförsterei Dieuze) 74,5 ha. 250-335 m über dem Meere. Aluschelkalk. (Eiche, Buche, Massholder, Obstbäume, Esche, Eisbeere, Hasel, Aspe, Linde, Erle.) In den 50er Jahren des 19. Jhdts. sind 26,1 ha gerodet worden und werden seither als Ackerland bebaut. Genivaulx, zerstörtes Schloss (Gde. Gravelotte, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.). Lag im oberen Genivaux-Thal, Ba-gneux gegenüber. 1419 verkaufte Isabelle Baudoche, Wwe. des Jacques Simon, das Schloss Genival bei Ancy an Lothringen. - Zeit der Zerstörung unbekannt. Gennerey, verschw. Df. (Gde. Argancy, Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). Gennerey 1302, 1346. W a r Bestandtheil der Herrschaft Ennery (s. d.), lag im Banne des früher selb- |