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Show 518 Kirkingen Kitzingen. Hainbuche, Kastanie, Birke. Lärche, Fichte. > Buntsandstein. 1829 erhielten durch Theilung: Sulz u. W . 287 ha, Lobsann 88 ha, Retschweiler 78 ha, Hermersweiler 57 ha, Memmelshofen 54 ha. Kirkingen, verschw. Hf. (Gde. Dommenheim, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). 1710 als Hof in der Nähe von Dommenheim aufgeführt. Kirlesberg, Hügelplateau, 295 m, TP., nordwestl. Hommartingen, Ka. u. Kr. Saarburg. Kirneck s. Andlau 15. Kirsbronn s. Kirschbach. Kirsch bei Lüttingen, Wir. (Gde. Lüttingen [s. 1S10], Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 59 E. lo Hsr. Vor 1810 selbständig und 1790-1802 zum Ka. Lüttingen, dann i zum Ka. Metzerwiese gehörig. Carisiaco super Bibersam 791; Kirisch 1328. - Kap. des hl. Georg. - War zuerst Dorf der Herrschaft Weinsberg is. d.) später der Herrschaft Lüttingen. Es wird 791 schon erwähnt, in einer L'rkunde des Gorzer Kartulars. Durch Schenkung Johann's von Weinsberg wurde 1328 die Abtei Villers-Bettnach dort begütert. Dieser Besitz wurde später durch die Mitherren von Lüttingen, die du Pallant, käuflich erworben. Kirsch bei Sierck, Df. Ka. Sierck [1802-06 Ka. Launsdorf], Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 404 E. 90 Hsr. (10 GRe.) - 32o m. - AG. Sierck (3.5); Bhf. Sierck (4,5). - Kircheck 11. Jhdt., sowie 1150 und 1235. - StEBez. Sierck. Wasserltg. (s. Sept. 1898). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Sierck (s. 1804), zu der bis 1SS3 auch Kitzingen (s. d.) gehörte. Kirche des hl. Remigius (1. Okt.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - K. gehörte zu I der Probstei Sierck (s. iL1. Ursprünglich war die Abtei Rettel in K. begütert. 1427 überliess sie ihre dortigen Güter an das Haus Sierck. Auch Mettlach hatte im 11. Jhdt. einige Rechte im Dorfe. 123b war die Deutschordenskomthurei Trier daselbst begütert. - Es bestand in K. ein lothringisches Lehen, jedoch ohne Gerichtsbarkeit. Dies bestand aus einem herrschaftlichen Hause und Hof mit einem Viertel des Grundbesitzes des Ortsbannes. Lehensträger desselben waren 1549-15b2 die von Esch, lb2s -lb34 die von Cobre-ville, 1742 die de Bock zu Petringen. - K. \\ar vor 1804 Pfarrei des Trierischen Landkapitels Perl. Kirche 1755 erbaut. Den Kirchensatz hatten die Karthäuser zu Rettel. Gemein de wald 40,2 ha Oberförsterei Kedingen i. Kirschbach Hirsbronn), verschw. O. Der Bann lag zwischen den Bannen von Biningen, Rohrbach und Mombronn, vielleicht bei dem heutigen Felsenhof, wo sich ansehnliche Trümmer belinden. Kirschberg, ehem. Lehen (Gde. Kerprich, Ka. Dieuze, Kr. Chäteau-Salins, L.). Kiersberg 173b, Cerizemont 177b. Durch Patentbrief vom 4. Juli 1736 als Frei- und Lehenshof zu Gunsten des Joh. Nicolas Klein errichtet. Die Gebäude bestehen noch, liegen am Ausgange des Dorfes nach Genesdorf. Die Liegenschaften sind 1860-1863 im Einzelnen ' verkauft worden. Kirschberg, Nordhang, nördl. Weisungen, Ka. Drulingen. Kirscheid auf MB. Kirschenheidt), Bergrücken, 411,6 m. nördl. über Reyersweiler, Ka. Bitsch. Kirschenheidt s. Kirseheid. Kirscher Berg, 369,8 m TP, zwischen Kirsch und | Rüsdorf, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost. Kirschermühle, M. (Gde. Metzeresch, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 4E. lHs. Soll über 200 Jahre alt sein. Vor der franz. Revolution Eigenthum der Herren de Themines, während der Revolution verkauft. Kirstein, volksthümlieh fürHirtenstein, Felsen auf dem Frauenberg (s, d. . Kirweiler, Df. Ka. Buchsweiler [s. 1790], Kr. Zabern, I U.-E. . <>30 E. 118 Hsr. (12 GRe.. - 190 m. - AG. Buchsweiler (4,3); Bhf. Obermodern (4,0). - Chi ricunuillare 718; K i r c h u u i 1 a r e 855; K y r w i 1 r e 1205 ; K i r w i 1 r e ma. Kirr will er. - Oeff. Fernsprechstelle (s. 1901). Ortseinn. StEBez. Buchsweiler. Armr. (s. 1806). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Buchsweiler (s. 1802). Schutzheiliger hl. Martin (11. Nov.). Sprengel: K., Bosseishausen, Büs-weiler, Geisweiler, Issenhausen, Obermodern, Ringendorf, Zöbersdorf.- Prot. Pfarrei (s. 1546), s. 1802 zu Konsistorium und Inspektion Buchsweiler gehörig. Sprengel: K., Bosseishausen, Issenhausen und Zöbersdorf. K. war ursprünglich wohl im Besitz der Abtei Weissenburg, die schon im 8. und 9. Jhdt. daselbst reich begütert war (erste Erwähnung 718). Später erscheint K. als Reichslehen der Herren von Lichtenberg, die es, nach vorübergehendem Verlust an die Lützelburg (ca. 1400-1431), behielten und es ihrem Amte Buchsweiler zutheilten. Mit diesem kam es bei der lichtenbergischen Erbtheilung 1480 an Hanau-Lichtenberg, 173b an Hessen-Darm Stadt. - Ein adeliges Geschlecht von K. schon 1205 erwähnt, ferner im 14. und 15. Jhdt. - Güter zu K. besass 1196 Kloster Neuburg. - Kirchlich gehörte K. vor der Reformation zum Landkapitel Ober-Hagenau : es war Mutterkirche von Issenhausen, Bosseishausen und Zöbersdorf, die auch stets Filialen-seiner Pfarrei geblieben sind. Ende des 15. Jhdts. Rektorat, beständiges Vikariat Frühmesserei, Kaplanei St. Johann. Patronatsrecht und Zehnten besass anfangs die Abtei Weissenburg; ersteres wurde 1525 und 1533 sammt der Hälfte des Zehnten an Hanau-Lichtenberg verkauft. Die andere Hälfte des Zehnten kam mit Weissenburg an das Bisthum Spcier. 1545 wurde die Reformation in K. eingeführt. Seitdem prot. Pfarrei mit obigen Filialen. Die Kirchenbücher gehen bis 1622 zurück. Später auch königl. (kath.) Pfarrei und s. 17b5 Simultaneum. Zur kath. Pfarrei gehörten vor der Revolution die Filialen Bosseishausen, Geisweiler, Issenhausen, Obermodern, Ringendorf. Kirweiler, Df. (Ka. Saaralben [s. 1790], Kr. Forbach, L.). 258 E. 52 Hsr. (10 GRe.) - 22(1 m. - AG. Saaralben (6,9); Bhf. Saaralben (7,2). - Chiricum villare 718; Kirwilra 1179; Quirville 1598; Kirviller 1869. - Im Banne der Gde. lag der verschw. O. Furt. - StEBez. Saaralben. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saaralben (s. 1804). Kirche des hl. Michael (29. Sept.). Hausindustrie: Strohhutflechterei für eine Fabr. in Saarunion. Altes Dorf der K a s tel I anei Albesdorf. - Schon 718 war die Abtei Weissenburg dort begütert, später wurde 1179, durch Schenkung der Grafen von Saarbrücken, auch die Abtei Wadgassen dort begütert. - Kirweiler war ehemaliger Besitz des Hauses Saarbrücken und Bestandtheil der Herrschaft Geblingen (s. d.). - Kirweiler war vor 1804 Pfarrei des Archipr. Mörchingen, seitdem ist es kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saaralben. Zur Hilfspfarrei gehörte bis 1863 Hassenburg. Kirche 1858 erbaut. Den Kirchensatz hatte der Metzer Bischof. (G e m e i n d e w a l d s. Geblingen.) Kirweilerbächel s. Zorn 39. Kirzenstein, unrichtige Benennung auf dem MB. für den Hirzenstein (s. d.i bei Winzfelden. Kisselbaoh s. Mosel 28. Kisswaldbach s. Saar 35. Kitzelgraben s. Landgraben (Mühlrhein) 2. Kitzingen, Wir. (Gde. Merschweiler, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 106 E. 22 Hsr. - Kutzingen 1395; Kutssingen 1594. - Gehörte zu der Herrschaft M e n s berg (s. d.). Es war schon sehr früh im Besitze der Herren von Sierck (13. Jhdt.). Ferry von Sierck schenkte 1290 die Mühle von K. an das Kloster Marienfloss. 1395 wurde der Weiler der Else von Moncler als Witthum zugewiesen. - Gegenwärtig Annexe der 18S3 errichteten Hilfspfarrei Merschweiler, ehemals der Pfarrei resp. Hilfspfarrei Kirsch, mit einer der hl. Apollonia (9. Febr.) gewidmeten Kapelle. Orts w a l d 38,1 ha (Oberförsterei Kedingen). |