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Show Augraben - Aussen. 15 Schenkung 12öO die Besitzung vergrössert. Der Hof bestand bis 1870 und war Annexe der Pfarrei Failly. Augraben S. Eberbach 14, Sauer, Moder 2o, Rhein 2, Selzbach 2. Aukapelle, Kap. ö. von Fegersheim (Ka. Geispolsheim, Kr. Erstein, U.-E.). Dem heil. Ulrich geweiht. Sie soll an der Stelle erbaut worden sein, wo sich dieser Heilige. Bischof von Augsburg, bei seiner Rückkehr aus dem Süden aufgehalten hat. Bis zur Revolution fand Gottesdienst darin statt, nachher gerieth sie vollständig in Verfall. 1884 wurde sie von Pfarrer Rohmer um zwei Drittel vergrössert, ganz erneuert, mit einem Thürmchen versehen und feierlich eingeweiht. Seitdem wird an jedem ersten Freitag des Monats, am Feste des hl. L'dalricus und am 8. Sept. dort Gottesdienst gehalten. In der Nähe der Udalricusbrunnen mit Statue des Heiligen. Aukopf, 520,2 m, so. Ausläufer des Heidenkopfes (s. d.), wsw. Klingenthal (Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). Aulnois, Df 'Ka. Delme [s. 1790], Kr. Chäteau-Salins, L A 353 E. 108 Hsr. (10 GRe.) - 203 m. - AG. Delme (7,1); Bhf. Chäteau-Salins (18,4) - Alnet 1121; Annoy 1210; Ennoy 1320: A u n o y 1451); A u 1 n o y 1681; ma. O n ö. - P. F. Nebenzollamt IL StEBez. Delme. Armr. (s. 1840). Fw. (s. 1887, 1 Spritze i. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Delme (s. etwa 180(), vorher Annexe der Hilfspfarrei Craincourt. Kirche der Kreuzerhöhung (14. Sept), 1860 erbaut. - Geschäftssprache frz. - Kleine Getreidemühle. - Bau und Unterhaltung der Brücke über die Seille bei Grenzstein 1074, im Strassenzuge Pont-ä-Mousson-Aulnois, liegt der Landesverwaltung von Elsass-Lothringen ob. Die Kosten werden von Frankreich und Elsass-Lothringen gemeinschaftlich getragen. A. war Dorf des Ban de Dehne (s. d.) und Sitz eines ehemaligen bischöflichen Lehens mit Burg, das lo. Dezember 1720 durch Lothringen zu Gunsten des Georges des Armoises zum Marquisat erhoben wurde. Erste Lehensträger waren die Ritter von A., die mit den Herren von Letricourt blutsverwandt waren und nach deren Aussterben im Mannesstamm von den Oriocourt beerbt wurden. 1459 huldigte An-drouin von Oriocourt für das feste Haus und Lehen von Aunoy. Das Lehen kam später durch Heirath an die des Armoises, welche durch Vergleich mit dem Herzoge von Mercoeur, als Herren des Ban de Delme. 1508 demselben gehuldigt haben. Nach dem Tode des Georges des Armoises Oct. 1728 ging das Marquisat an den Kammergerichts- Präsidenten Cceur-de-Roi über (bis zur Revolution). - In Aulnois waren ehemals die Abteien Lubeln und St. Clemens bei Metz begütert, sowie die Johanniter der Comthurei Metz, welche dort seit dem 13. Jhdt. ein Ordenshaus mit kleinem Spital und die noch vorhandene Kapelle mit ansehnlichem Land-Besitz hatten. 1635 wurde das Dorf vollständig zerstört. - A. war früher Annexe der Pfarrei Craincourt. - Fund von merowingischen Gräbern und Waffen. Das Schloss des Grafen von Rioeourl zeigt zum grössten Theile den Stil des Anfangs des lS.Jhdts.; von der alten Burg sind noch ein Rundthurm und ein viereckiger aus dem 14.-10. Jhdt. erhalten; spätgothische Schlosskapelle in dem letzteren. Die ehemalige Malteserkapelle, jetzt Privatwohnung, stammt aus der Spätgothik. San son, J. Th., Notice sur l'höpital et la chapelle de Malte a Aulnoy. (Rev. eccl. de Metz I, S. 204-211, 242-249. 307-32o.) Aumetz, Df. (Ka. Fentsch [1790 KHO., 1802-70 Ka. Audun-le-Roman), Kr. Diedenhofen-West, L 1. 787 E. 180 Hsr. (12 GRe.) - 385 m. - AG. Diedenhofen 21,8); Bhf. A. (0.5), - Talmatio (?) o3ö; Almas in pago Matcnsi 933; A m e z 1212; A i m a s au M a t o i s e n 1 a Chätellenie de L o n g w y 1264; Aulmetz 1275. - P. T. Bhf. (s. 1. Nov. 99) Notar. Seit 1879 Gerichtstage. Obergrenzktr. Nebenzollamt IL StEBez. Fentsch. Armr. (s. 9. März 42); Fw. (s. 1S87, 3 Spr.) | - Kath. Pfarrei IL Kl., Sitz eines Archipr. des Bisthums Metz (s. 1871), welches die Pfarreien Aumetz und Deutsch- | Oth und die Hilfspfarreien Bollingen, Fentsch, Kneuttingen, Lommcringen, Ne-unhäuser, Redingen, Rüssingen, Tressingen umfasst. Kirche des heiligen Gorgonius (9. Sept.) 1879 erbaut. - 2 Eisenbergwerke, des «Lothringer Hüttenvercins Aumetz- Friede in Brüssel» (bildet zusammen mit den «Rombacher Hüttenwerken» [vgl. Rombach] und dem »Differdinger Hoch-i ofen-' seit 1899 dem «Lothringisch-Luxemburgischen Stahl- 1 werksverband») und der Gewerkschaft «Amalienzeche», 1897 1 eröffnet, beschäftigten lsoo 179 Arbeiter. Buchhandlung (s. j 1887). 16. Febr. Kram- und Viehmarkt. Dorf der Kastellanei Longwy (schon 12o4). Aumetz war wohl früher Hausbesitz von Luxemburg; denn 1255 überliess Heinrich Graf von Luxemburg-Arlon seinem Neffen Ferry von Lothringen Aumetz und Russange, die späte r an Bar übergingen. Aumetz wurde dann Lehen von Bar und 1589 mit der Baronnic- Bettstein vereinigt. 1681 w ir J I das Dorf als Sitz einer Pfandherrschaft (?) mit ganzer Gerichtsbarkeit aufgeführt. - In Aumetz war 933 die Abtei Gorze begütert, im 14. und 15. Jhdt. die Abtei St. Peter in Metz. Ehemalige Lehensträger waren im 13. Jhdt. die Edeln von Aumetz, welche von den von Meilberg beerbt worden zu sein scheinen; im lo. Jhdt. sind dagegen Rollingen- Kriechingen im Besitz, 1589 die von Bettstein, 1082 die de Custine und Roucel, 1740 die von Eltz. - A. war bis zur Revolution Pfarrei des Landkapitels Luxemburg (Bisthum Trier i, dann 1804-1870 Hülfspfarrei des Archipr. Audun-le- Roman. 1871 wurde es selbst Archipr. Zur Pfarrei gehörte bis 1874 Crusnes, (Frkr.) Der Kirchensatz wtir ursprünglich Besitz der Abteien Gorze und St. Hubertus in den Ardennen, dann der Abtei St. Hubertus allein. Es befand sich früher im Pfarrgarten ein heidnisches Steinbild, das bei einem Strassenbaue gefunden worden war. - Auf einem alten Begrabnissfeld wurden Steinsärge, aus mehreren Plattsteinen gebildet, aufgefunden. Gemeindewald i Oberförsterei Diedenhofeni 123 ha. Aumetz, Kanton. Der Ka. A. 11790-1802), 1700-95 zum Distrikt Longwy, 1800-1802 zum Arrondissement Briey gehörig, umfasste seit 1790 die Gden. Aumetz, Bollingen, Bure, Crusnes, Errouville, Fentsch, Havingen, Rüssingen, Thil, Tressingen und Villerupt. Dazu kamen 1795 aus dem Ka. Audun-le-Roman die Gden. Audun-le-Roman, Bettstein (Bassompierre), Deutsch-Oth, Malavillers und Serrouville, aus • dem Ka. Sancy Beuvillers und aus dem Ka. Villers-la- Montagnc Redingen. 1802 gingen Redingen, Rüssingen, Thil ' und Villerupt in den Ka. Longwy, die andern in den Ka. Audun-le-Roman über. Aumont, Wir. (Gde. Norroy-le-Veneur, Ka. u. Kr. Metz. L.i. 44 E. 12 Hsr. - Almon 1594. - War Bestandtheil der Mairie Norry-le-Veneur (s. d.). Aumühle, i'.eh. iGde. Bettweiler, Ka. Drulingen, Kr. Zabern, L'.-E.). 5 E 1 Hs. Besteht seit 1728 War bis 1894 Mühle. Au-Mühle, verschw. M. (Gde. u. Ka. Oberehnheim, Kr. Erstein. U.-E.). Auch Eggs-Mühle genannt. 1865 abgebrochen; an ihre Stelle trat das Landgut El-Biar (s. d.i. Auyemühle, Hs. (Gde. Mansbach, Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E.i. 1 Hs. - Besteht seit Ende des 18. Jhdts., war früher Getreidemühle, ist aber seit 1874, wo die Wasserltg. durch das Hochwasser weggerissen wurde, nicht mehr in Betrieb. Aunon, Ban d', s. Ban d'Aunon. Aussen, Staatswald (Gde. Losdorf, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.'. 150 ha. Oberförsterei Albesdorf. (Eiche, Rothbuche, Hainbuche, Esche, Aspe, Birke, Erle, Ahorn, Rüster, Linde, Ulme, Apfel-, Birn-, Kirschbaum. Eisbeere, Vogelbeere Weide, Kiefer, Fichte.i Muschelkalk, Keuper. - Der Wald scheint zur Herrschaft Finstingen gehört zu haben; im 17. Jhdt. Besitz der Fürsten von Croy Havre zu |