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Show 312 Freiburg ganze Kastellanei im Besitze des Bisthums. Das Dorf, das si u 1260 im B -itz des Collegiatkapitcls Ober-Homburg geblieben war, wurde 1192 von diesem mit der Gerichtsbarkeit dem Aletzer Bisthum für 1 0 Goldgulden verkauft. - F. war seit 1583 Pfarni des ehemaligen Aletzer Archipr. Vergaville. Den Kirchensatz hatte das Kapitel von Saarburg, abwechselnd mit dei Abtei Haute-Seille. früher Hessen. - Zahlreiche Alardcllen. Römerstrasse Metz-Strassburg. Römische Rc ,te. Auf dem Thalberg Spuren der alten Burg. G e m e i n d c w a l d .Oberförsterei Saarburg/ 41,5 ha. G u i l l a u m e , abbe, Fribourg et sa chätellcrie. (Journ. de la Soc. d'archeol. lorr. 2, 1853, S. 35-45. Freiburg, Kanton. Der Ka F. (1790-1S02), 1790-95 zum Distrikt Dieuze, 1S00-1802 zum Arrondissement Saarburg gehörig, erhielt bei seiner Bildung die Gden. Freiburg. Langenberg, Rodt, Römerhof und Stock; dazu kamen noch Angweiler, Bisping (aus dem aufgehobenen Ka. Angweiler), Azoudange, Essesdorf und Germingen aus dem aufgehobenen Ka. Altcville) AVahrscheinlich gehörte ihm von Anfang an auch Disselingen zu, das vor 1802, w o es zum Ka. Rixingen kam, nirgends erwähnt wird, doch liegt es dicht bei F. A'on den anderen Gden. kam Rodt 1802 zum Ka. Lörchingen, Angweiler und Bisping zum Ka. Finstingen, Stock1 zum Ka. Saarburg, die übrigen zum Ka. Rixingen. Freiburg, Kastellanei des Bisthums Metz. L'mfasste: 1. A z o u d a n g e mit den bischöflichen Lehen Mülberg, R o m er hof und T o u p e t . 2. Disselingen s. 1256 Besitz des Klosters, später Johannitersitzes St. Johann von Bassel). 3. F r ei b ü r g mit den Lehen A l b i n g , A l b e r s ch-hofen und St. C ro ix. 4. L a n g e n b erg. 5. R o d t mit den Lehen A d e lhausen < verschw. , L e s B a c h a t s und F r ai-c he-Po ule i verschw. i. 6. St. J o h a n n v o n B a s s e l zuletzt zur Johanniterkomthurei Dorlisheim gehörige - F. gehörte wahrscheinlich zum bischöflichen Amte Saarburg. das die Grafen von Metz-Dagsburg als Lehen des Bisthums Aletz trugen und das nach dem Tode der Erbin Gertrude (1225 eingezogen wurde (s. Dagsburg [Grafschaft] und Saarburg). F. wurde im Okt. 1225 dem Grafen Heinrich von Bar zu Lehen gegeben, 122* durch Tausch wieder erworben und 1260 an das Kapitel von Homburg vergeben, dann theilweise wieder eingezogen und dem Grafen von W e r d zu Rixingen 'aus dem Hause Elsass-Saarbrücken) zu Lehen ge-n L'm 1324 erwarb das Bisthum F. theilweise wieder, 1376 die A\Terd'schen Lehen, 1492 das Dorf Fr. von dem Ka-pit( 1 von Homburg. 1345 wurde die Kastellanei den Herren von Finstingen (s. Fr. Df.), 1388 den Grafen von Zweibrücken- Bitsch, 1396 ein Drittel von F. und vom Stockweiher an Lothringen verpfändet. Die Auslösung erfolgte 1433 und 1442 und bezüglich des Finslingcn'schen Pfandes 1488. Der Stockweiher blieb aber im Lehens- und Pfandbesitze der Grafen von Zweibrücken-Bitsch und der Herren von Finstingen von 138* bis 1492. Ls folgten aber dann weitere Verpfändungen; 1664 besass das Bisthum ein Drittel des Stock-weihers, zwei Drittel hatten die Gemeinherren von Finstingen. A5n den grossen Forsten wurden 1574 2000 Alorgen an Lothringen für den Betrieb der Saline Dieuze verkauft, 1703 wurden weitere grosse Bestände veräussert. Die Kastellanei war schon im 16. Jhdt. so zurückgegangen, dass sie bis gegen Alitte des 1*. Jhdts. meist in Pacht gegeben wurde. Litt er.: s. F., Df. [dPr.] Freiburg Bourg libre 1793-1814 amtl. Benennung der <5dc. St. Ludwig Ka. Hüningen, Kr Alülhausen, O.-E.). Freiburgerweiher s Linderweihi r 5. Freibuss. Df Ka. Grosstänchen [1790-1802 Ka Hel-lim r], Kr. Forbach, L.). 340 E. 100 flsr. du GRe.) - 255 m. 1 Doch wird dies mir im Bull, des lois selbständig erwähnt, sonst nirgends ; jetzt scheint es überhaupt nicht mehr zu • xistiren. Freisdoi i. - AG. Gro.manchen (4,3); HSt. Leiningen (8,2'. - Bos 1179; B a u s s 125.5; B o u z 1260; B o o n prope Hellimer 1316; Frey b us -lcs-Fr e m esdorf 1492; Freybouse 1869. - StEBez. Grosstänchen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Alörchingen (s. 1802, vorher Annexe der Pfarrei Vahl-Ebersingi. Kirche des hl. Laurentius HO. Aug., 1663 erbaut. Nördlich vom Orte eine Kapelle der hl. Dreifaltigkeit, durch die Familie Alichel erbaut und unterhalten. - Kleine AVerkstätte für Dreschmaschinen. F. war Dorf der Kastellanei H o m b u r g - S t . Avold (s.d.). Das Priorat Lixheim war ehemals daselbst begütert. Alit Einwilligung der Abtei St. Georg im Schwarzwalde, welcher Lixheim unterstand, wurde das Gut an den Metzer [ Bischof Jakob von Lothringen (1239-60) verkauft. Dieser schenkte es gleich darauf dem von ihm gegründeten Stiftskapitel Homburg. 140.' k a m es durch Verkauf des Kapitels wieder ans Bisthum zurück. - In Buss war 1179 die Abtei Wadgassen begütert. Die Abte i Longeville hatte dort einen Hof, welchen sie 1315 erworben hatte, und der zu ihrem Besitz in Hellimer gehörte. 1179-1315 werden Ritter von Buss aufgeführt. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Püttlingen) 103,8 ha. Mittelwald (Eiche, Hainbuche, Buche und Aspe). Alter Besitz der Gde. F r e i b u s s e r b a e h s. Deutsche Nied 4. Freihof, H L iGde. Neuscheuern, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.-. 7 E. 1 Hs. 1856 auf einer Rodung erbaut. 1392 abgebrannt, lv07 wieder aufgebaut. F r e i m a c h e r n , 1793-1814 amtliche Benennung der Gde. Königsmachern (Ka. Aletzerwiese, Kr. Diedenhofen- Ost, L F r e i m e n g e n , Df. (Ka. St. Avold [s. 1790], Kr. Forbach, L.). 587 E. 127 Hsr. (12 GRe.) - 245 m. - AG. St. Avold (9,7); Bhf. Oberhomburg (3,6). - Frey m e ngen 1029; F r e m i n g 1779; F r e y m i n g 1869. - Die Gde. umfasst den HO. F. (560 E. 114 Hsr.), die AO. Heiligenbronn, Hochwald. Kohlengrube und den unbew. O. Dreifaltigkeitskapelle. 9 StEBez. St. Avold. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. St. Avold is. 1*40, vorher Annexe der Hilfspfarrei Alerlenbach). Kirche des hl. Alauritius (22. Sept.), 1840 restaurirt. AVallfahrtsort zur hl. Brigitta (1. Febr.). AVestlich vom Dorfe Kapelle der hl. Dreifaltigkeit. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. - AVasser- und Dampfmühle neuester Einrichtung. 1 LTeber die frühere Holz-essigfabrik vgl. Heiligenbronn.) Bauholzhandel. Der Bann von F. gehörte der Herrschaft Drittel-For-bach. - F. wurde laut L'rknnde vom 20. Sept 1602 durch den Freiherrn Peter Ernst von Kriechingen im Alengenwald, «im römischen Reiche gelegen», gegründet, wahrscheinlich in der AValdung der alten Kastellanei Homburg-St. Avold, welche durch Erbschaft an die Edeln von Kriechingcn gefallen war. Durch den A'ertrag v o m 27. Sept. 1781 hat Blieskastel «ses droits et rentes de Souvcrainete" dans le village de LTeimengen an Frankreich abgetreten. Dieses hat das Dorf mit der Herrschaft AA'ölferdingen vereinigt. Wie und wann F. an Blieskastel gekommen ist, ist nicht bekannt. Lothringen hatte schon 16S8, wohl wegen Homburg- St. Avold, die Souverainetät in F. beansprucht und hat es noch 1751 zum Bailliage Bolchen gerechnet und als angebliches Allod bezeichnet. - Spuren der Römerstrasse nach dem LIerapcl is. Heiligenbronn 1. G e m e i n d c w a l d (Oberförsterei St. Avold) 55,9 ha. Freisdorf, Df. (Ka. Busendorf [s. 1790], Kr. Bolchen, L.L 952 E. 222 Hsr. (12 GRe.) - 215 m. - AG. Busendorf ; (4,8); Bhf. F. (0,8). - F r ist orf 1292; Freistroff 1573.- Die Gde. umfasst den H O F. (70b E. 162 Hsr.). die A O . Didingen, , Gehlingerhof, Gischingen, Hollermühle und die verschw. O. [ Braubüsch, Bruch. - P. T. Bhf. (s. 1883). Ortseinn. StEBez. Busendorf IL Armr. (s. 13. Apr. 1860). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Busendorf (s. 1802), zu der bis 1S49 |