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Show Luxenberg - .Macher. 61 9 der Mittelrheinischen Territorien. Coblenz 1860 u. [S65 Publications de la section historique de l'Institut Grand- Dueal de Luxembourg. 1846-1899. (Bd. I-XXII erschienen unter dem Titel Publications de la Soeiete pour la recherche et la conservation des monuments historiques du Grand Dueh£ de Luxembourg.) Sehannat, Eiflia illustrata, deutsch bearbeitet von Baersch. 3 Bde. in 6 Abth. Köln und Aachen 1825-55. Schoetter, Geschichte des Luxemburger Landes. Luxemb. 1882. Glaesener, Le Grandduche de Luxembourg histor. et pittoresque. Diekirch 1885. Statistische Mittheilungen UberElsass-Lothringen. Herausgeg. v. Stat. Bureau des K. Ministeriums f. Els.-Lothr. 28. Heft: Die alten Territorien des Bezirks Lothringen. I. Thl.: Der Burgundische Kreis. S. 6-110. d'Hoffschmid, Arthur, Geographie historique de la Province de Luxembourg beige. Arlon 1889. H o f m a n n , H., Die Reunions-kammer von Metz, im Jahrh. der Ges. f. Lothr. Gesch. u. Alterth.-Kunde. Bd. XI, 1899. Buesching, Erdbeschreibung. 8. Aufl. 17S7 u. ff. (Bd. V, S. 706-23.) Jeantin, M „ Histoire du comte de Chiny et des Pays hauts Walions. Paris 1H58. 2 Bde. Ders., Les ehroniques de l'Ardenne et des Woepvres, pour servir k l'histoire de l'ancien comt6 de Chiny. Paris 1851. 2 Bde. Ders., Les marches de l'Ardenne et des WoCpvres ou le Barrois, le Wallon, et les pays de Chine. Paris 1854. 2 Bde. W e r v e k e , N. van, Das Rittergericht oder Le siege des nobles des Luxemburger Landes. Luxemburg 18S7. G offin et, P. H., Cartulaire de l'abbaye d'Orval depuisl'origine de cc monastere jusqu'a l'anne"e 1365 inclusive-ment. e"poque de la reunion du comte" de Chiny au duch£ de Luxembourg. Bruxelles ls7'i. s. auch I. Th. S. 197-3<M. [dPr.] L u x e n b e r g s. Luchsenberg. L u x e n g r a b e n , ehem. Burg zwischen Ober- und Niedertrauhach (Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E.). Grundmauern eines westlich unweit Traubach gelegenen zweiten Schlosses (vergl. Traubach und Hohburg). Flurname : L. L u x e n k o p f s. Luchsenkopf. L u x e n w a l d ("Waldhof), Hf. <Gde. Wintershausen, Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 9 E. 1 Hs. 1858 entstanden. L u x m t t h l e , Geh. mit M. (Gde. u. Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L ) . 14 E. 2 Hsr. Die Mühle arbeitete bis Anfang der 80er Jahre des 19. Jhdts. für Kundschaft, seitdem nur für den Bedarf des Besitzers. Sie wird schon 1758 erwähnt; liegt im alten Banne von Mühweiler (s. d.). Luzerailles, Hf. (Gde. Jouy-aux-Arches, Ka. Gorze, Kr. Metz, L.i. 14 E. 1 Hs. - Lazerailles 1591; L o z e - railles 1665. - Gehörte zu dem P a y s Messin, Isle. und war zuerst Theil der Herrschaft Jou\ -aux-Arches, später Sitz einer besonderen Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. 1591 in Händen der Familie Remiot, 1665 der Remiot und Busselot. L y b r u c k , Sennh. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.) 1 Hs. L a p r o c h 177.". legenheiten, zuletzt bei den Conferenzen über den Vollzug des Pyrenaeischen Friedens von 1659 die Rückgabe vergeblich verlangt; doch hatte Spanien nur auf einen Theil dieser Exklaven begründete Ansprüche. - Die Markvogtei oder Probstei Diedenhofen hat Frankreich durch den Pyrenaeischen Frieden (1659) erhalten, jedoch mit Ausschluss der unmittelbaren herzoglichen Lehen im Bereiche der Markvogtei (s o.l,l-2(n dieis esclisses de la pr6vöt6); diese mit Hoch- Mittel- und < irundgerichtsbarkeit ausgestatteten Lehensherrschaften standen mit der Markvogtei weder in einem Lehen- noch in einem Gerichtsverbande; der Probat von Diedenhofen konnte einen Burghof ohne Erlaubniss des Lehensträgers oder eines adeligen Amtmannes nicht betreten, auch die premicres audiences (im summarischen Verfahren) nicht abhalten; den herzoglichen Dienst und die Militärhoheit übte unmittelbar der Provinzialrath von Luxemburg aus. Frankreich beanspruchte schon l6ol auf den Conferenzen von Metz diese unmittelbaren herzoglichen Lehen als Bestandteile der Probstei Diedenhofen und hat im Nov. 1661 das Bailliage Diedenhofen gebildet als Erstgericht für die ganze Probstei. Einzelne Herrschaften wie Rodemachern, Püttlingen, Preisch, Rüttgen, sind von Frankreich 1667 vorübergehend besetzt worden. Rodemachern hatte nach dem Frieden von Aachen vom 2. Mai 16öS resti-tuirt werden sollen, wurde aber a m 27. Mai 1668 von Frankreichgenommen; lö73bis l»>7s war Rodemachrin wieder im Besitze von Spanien ; 1679 und nach der Kapitulation vom Luxemburg (4. Juli 1684) hat Frankreich neuerdings Besitz ergriffen. Der im Ryswyker Friedensschluss vom 20. Sept. 1697 übernommenen Verpflichtung der Restitution der seit 1678 besetzten Gebiete hat sich Frankreich entzogen und 1700 die vorgenannten vier Herrschaften wieder besetzt. Die Angelegenheit ist endgültig erst durch den Vertrag von Versailles (16. Mai 1769) geregelt worden, in welchem Frankreich und Oesterreich als Grenze den Frisingerbach angenommen haben ; die nördlich dieses Baches gelegenen Theile der Herrschaften Rodemachern, Rüttgen und Püttlingen blieben österreichisch; die südlich gelegenen Theile mit den Sitzen dieser Herrschaften, sowie Burg Preisch, die Dörfer Beiern und Gandern und die übrigen Eingangs erwähnten 17 Lehensherrschaften blieben französisch. Mandern, das nach 1769 vertauscht werden sollte, blieb bis zur Revolution thatsächlich bei Luxemburg. Die Grenze von 1769 ist bei der Grenzfestsetzung zwischen Frankreich und den Niederlanden durch den Vertrag von Courtray (28. März 1820) nur unwesentlich geändert worden. Die Freiherrschaft Rollingen | IV) hatte Frankreich 1680besetzt und dazu zehn weitere Dörfer der Kastellanei Remilly, der Vogtei Chaussy u. s. w., in welchen die Herren von Rolliniren nur gutsherrliche Rechte hatten. Nach dem Friedensvertrage von Rastatt (1715) hat Frankreich die sieben Dörfer zurückgegeben, welche die eigentliche Herrschaft Rollingen bildeten (s. Rollingen, Herrschaft). Oesterreich hat dann im Vertrage vom 16. Mai 1769 auf diese sieben Dörfer und auf alle Ansprüche verzichtet, die es wegen der zehn übrigen Dörfer erheben konnte (s. Rollingen). Litter.: Ey s e h e n , Das Staatsrecht des Gross-herzogthums Luxemburg. Freiburg i. Br. 1890. (Aus Mar-quardsen, Handbuch des öffentl. Rechtes. Bd. IV, I, 4.) Kre-mer, Joh. Mart., Genealogische Geschichte des alten Ardennischen Geschlechtes. Frkf. 1785. Bert holet (pere), Hist. du Luxembourg. Luxemb. 1741. 8 Bde. Vigner, N., Hist. de la maison de Luxembourg, nouv. mise en lu-miere par A. D u Chesne. Paris 1617. Leiteng, N. J., Luxembourg, Coutumes des Pays, Duche" de Luxembourg et Comte" de Chiny. Bruxelles 1867. Schroetter, Einige kritische Erörterungen über die frühere Geschichte der Grafschaft Luxemburg. Luxemb. 1859. H o n t h e i m , Pro-dromus historiae Trevirensis. Augsburg 1757. B e y e r , H., Eltester, L. u. G o e r z , A., Urkundenbuch zur Geschichte : M. Macher, Df. (Gde. Helsd.jrf [s. 1811], Ka. u. Kr. Bolchen, L.). 241 E. 56 Hsr. - M a c h e r a 1121; M a c h e r en 1240; M a c her en o u Maizieres devant Boulay 1415; M a c k e r 1869. - Vor 1811 selbständig- und s. 1790 zum Ka. Bolchen, s. 1795 zum Ka. Waibelskirchen und s. 1802 wieder zum Ka. Bolchen gehörig. Hat auch nach 1811 seinen besondern Bann behalten. Gehörte zu der Grafschaft Bolchen, mit ganzer Gerichtsbarkeit. - Ursprünglich scheint Macher getheilt gewesen zu sein. 1121 und noch 1265 werden der Abtei Longeville in Machera ein Frohnhof und fünf Hüben bestätigt, wahrscheinlich damals mit der ganzen Gerichtsbarkeit. Zu die- 39f |