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Show i | Machern - sein Besitz schenkte 1304 und 1325 Kuno von Bolchen noch allodiale Güter, welche wohl mit der Herrschaft Bolchen durch Ueberlassung eines Theiles des bischöflichen Besitz. - an ihn gekommen waren. Die Vogtei der Abteigüter hatten, wohl mit anderen Gütern, die von Varsberg, welche diese später milder Herrschaft Freisdorf vereinigten. Auch die Herren von Volmeringen als Lehensträger des Bisthums Mi tz hatten in Macher Besitz und Rechte, für welche sie 1415, 1432 und noch 1485 gehuldigt haben. Macher wurde spater von Lothringen mit (lehnkirchen und Heisdorf zu Lehen gegeben s. d Auch die Abtei Busendorf hatte dort einige Güter und Rechte. M a c b e r n , Df. (Ka. St. Avold |s. 1790], Kr. Forbach. L.). 532 E. 124 Hsr. (12 ( i R c - 275 m. - AG. St. Avold 5,9 . Bhf. St. A. (6,3). - Macheren 1221; Makrel289; Mai-ziere- les-Hombourg 14S9; .Macheren 1869.-Die Gde. umfasst den HO. M. 295 1-2. 78 Hsr I, die AO. Dreihäuser Gerard, Klein-Ebersweiler (s. 1811, vorher selbständig), Lenzweiler-Hof. Machern (Fsths.), Neumühle. Pulvermühte und die verschw. 0. Miltenberg und Ritschmühle. - StEBez. St. Avold. Wasserltg. -. IS93). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. St. Avold - 1843, vorher s. 1802 Annexe der Hilfspfarrei Genweiler). Kirche des hl. Thomas (21. Dez.) Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. \\ •Id. - 4 Sandsteinbrüche (zusammen 16 Arbeiter); Holzwollefabrik von Chary Sohn (10 Arbeiter', 1892 in Betrieb gesetzt. Kleine Getreidemühle. Hausindustrie: Verfertigung von Dosen aus Kirschbaumrinde, Nägelschmieden, Korb-macherei; alles in geringem Masse, meist für eigene Rechnung. M. gehorte zu der alten Kastellanei H o m b u r g - S t. A vold (s. d. und war Sitz einer Meierei derselben, Machern und Klein-Ebersweiler umfassend. In dieser Meierei hatten nebst der Herrschaft, die Grafen von Nassau-Saarbrücken \ ^t, . dii \ mi Kriechingen (Untervögte , sowie das Kol-legiatskapitel Homburg Güter und Renten. 1341 erwarb Wirich von Dorsweiler ein Lehen des Bisthums, das Marsilius von Saarbrücken früher inne hatte. 1489 besassen auch die von Wintringen ein Lehen in Machern. 1726 wurde das Dorf mit dem Hochgerichte den Freiherren von Henningen überlassen. - M. war bis /um Konkordat (1801) Annexe der Pfarrei Kleinebersweiler. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei St. Avold) 51,3 ha. M a c h e r n . Fsths. (.de. Machern, Ka. St. Avold, Kr. Forbach L.). 5 E. 1 Hs. 1879 erbaut. Machernbach s. Rosse! 3. M a c h e t , Sgm. Gde. Wisch, Ka. Schirmeck. Kr. Molsheim. U.-E.). Frühere Benennung des A O . Bei der L e h m g r u b e (s. d.) derselben Gde. Machielles, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i 3s E. 7 Hsr. L e s Machielles 1701, 1702, d. i. kleine Behausungen; grösstenteils herrschaftlich Rappoltsteinische Waldungen. - Der Weiler gehört zur Hilfspfarrei Pairis (s. Pairis-Hospiz). M a c h t o l s h e i m . abgeg. Ort bei Ensisheim i Ka. Ensisheim, Kr. Gebweiler, O -E.). M a c h t o l z h e i m 1250, der ban von Machtolzchen 1451, M a cht olsz h e y n bann, feld 15oii. - IL'SJ Walter von M. - 1250 Murbaehisches Lehen im Besitz der Habsburger. Mühle zu M., habsburg. Eigengut, 1303 an Joh. und Heinrich zur Lauben zu Burglehen gegeben. - Begütert 1282 Kloster Klingenthal. Im 13. und 14. Jahrhundert hatte das Baseler Domkapitel Einkünfte in M. - Pfarrkirche schon 1302/04 erwähnt. Die Deutsch-Ordens- Komthurei hatte das Patronat derselben, einen Zehnthof und Eichenwald. Kaplanei (1441' des Landkapitels Inter Colles ottonis. Kirchenhl. St.Johann. - Abgegangen vor 147u, nach der Volkssage durch die Armagnaken zerstört; die Einwohner begaben sich nach Ensisheim, die Kirche ist noch .tut Speckeis Karie (1576) angegeben. Die Bezeichnungen Mackenholen Machtolsheimer Bann und -Feld erhielten sich bis ins 17. Jhdt. Reste von Grundmauern. - Siehe St. Johann, Hof. M a c k e n b a c h , Fsths. iGde Wingen, Ka. u. Kr \\ • is senburg, U.-E.). Früherer Name des AC). Riegelsberg derselben Gde. M a c k e n h e i m , l>l (Ka. Markolsheim [s. 1790], Kr. Schlettstadt, U.-E.) 787 E. 180 Hsr. (12 GRe.) - 175 m. - A G . Markolsheim (2,9); Strbst. Mackenheim (0,4). - Ma- I chenen Kio4: M o c h e n h e i m 1224; M ö c h e n h e i m 1293; ma. M a c k e n e . - Die Gde. umfasst den HO. M. (768 E. 177 Hsr.'. die AO. Maekenhcimcr Mühle, Markolsheimerstrasse und den verschw. AO. Schlettstadterstrasse. - P. F. Oeff. Eernsprcchstclle. StEBez. Markolsheim. Armr. (s. 1352). Verbds-Fw. K 1889, 2 Spritzen . - Kath. Hilfspfarrei des ! Dekanats Markolsheim (s. 1802 : Kircheniest 3. Aug. (Ste-phani Erl.i. Auf dem Kirchhofe eine Muttergotteskapelle. Die Israeliten gehören zum Rabbinat Schlettstadt. Jüdischer Friedhof (soll mehrere hundert Jahre alt sein). - 2 Getreidemühlen. Hausindustrie: Haar- und Seidennetzstrickerei, für Firmen. H a n d e l : Vieh, Obst, Mehl. Strbst. (s. 1886 U m 1000 war die Abtei Hugshofen zu M. begütert. 1064 schenkte die Aebtissin Judith von Andlau der Trinitäts- ! kapelle auf dem Kastelberg Besitz in M. 1224 hatte auch Kloster Ebersmünster Güter daselbst. M. war zur Hälfte bisch of 1. strassb. Lehen der Landgrafen von Werd. Die andere Hälfte gehörte wahrscheinlich der Abtei St. Ste- | phan zu Strassburg. Der bischöfi. Theil (Unter-M.) wurde j 1325 vom Bisthum zurückgekauft, war zu Anfang des 16. Jhdt. im Lehnsbesitz der Herren von Walbach, kam um 1560 an die Marschall von Zimmern, u m 1600 durch Heirath an die Roggenbach und 1651 an die Hei ren von Flachslanden, die ihn bis zur Revolution behielten und im 18. Jhdt. auch die andere Hälfte von M. (Ober-M.) erwarben, die im 17. Jhdt. im Besitz der Herren von Herbsheim gewesen war und damit zur unterelsässischen Reichsritterschaft gehört hatte. - Kirchlich gehörte M. zum Landkapitel Markolsheim. Im 14. Jhdt. Rektorat, Plebanat und Primissariat. 1666 Kaplanei. 1693 Pfarrei, zu der bis 1820 Boozheim als Filiale gehörte. Das Patronatsrecht besass die Abtei St. Stephan zu Strassburg. - Ein Theil der Ortes führt den Namen Quartier Napoleon»: er wurde gelegentlich des Hochwassers vom Sept. 1852 errichtet aus einem Theil der im niederrheinischen Departement veranstalteten Sammlung, um den durch das Wasser am schwersten heimgesuchten Familien ein Unterkommen zu gewähren. Die Häuser (14) sind auf Gcmeindeeigenthum erbaut und im Oktober 1853 ihrer Bestimmung übergeben worden. - Das «Nicder-Dorf M. war Gemeinbesitz der Herren von Andlau, seit 1409 der Andlau zu Walf als Lehen der Grafen von Württemberg iLehnhriefe 1453- 14"s G e m e i n d e w a l d (Mackenheimer Wald). Oberförsterei Schlettstadt. 304,6 ha. Mittelwald aus Weichholz-Unterholz mit Eichen und Eschen-Oberholz. M a c k e n h e i m e r m ü h l e , Fsths. (Gde. Mackenheim, Ka. Markolsheim. Kr. Schlettstadt. U.-E.i. 1 Hs. Soll als .Mühle schon seit Ende des 17. Jhdts. bestanden haben, Gemeindeforsthaus seit 1. Mai 1898. M a c k e n h o f e n , Wir. (Gde. Nieder-Jeutz [s. 1810], Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, D.i. 765 E. 75 Hsr. Ma-kenhofen 1358 und 1432; M a q u e n o m 1869. Vor 1810 selbständig und 1790-1802 zum Ka. Königsmachern gehörig. Hat seinen besondern Bann behalten. M. gehörte zu der Probstei Diedenhofen (s. d.). 1564 I noch als Dorf erwähnt, scheint früher Besitz des Hauses Valcourt gewesen zu sein. - 1329 wurde M. durch Johann von Bergh dem Erzbischof von Trier zu Lehen aufgetragen. Die Herren von Meilberg und das Haus Sierck- Moncler scheinen dort früher die Herrschaft gehabt zu haben. 1493 fiel der Hof von M. als Erbstück des Hauses Sierck an die Grafen von Sayn. Die Herrschaft Bertringen |