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Show Arspach - Aschbach. ;o Marsilly, Mercy-le-Haut, Moni, Montoy, Ogy, Pange, Pont-ä- Chaussy, Retonfey, St. Aignan, Sillers, Villers-Laquenexy. Von diesen gehörten vor 1705Frontigny, Mont und Pange zum Ka. Maizeroy, Jury und Mercy bei Metz zum Ka. Borny, Pont-ä- Chaussy zum Ka. Tennschen, die übrigen zumKa. Flanville. 1802 kamen alle Gden. ausser Jury, das zu Verny, und Mercy-le- Haut, das zum Ka. Metz II kam, zum Ka. Pange. A r s p a c h s. Thalbach 4. A r s w e i l e r , Df. (Ka. Fentsch. [1790 Ka. Flörchingen, 1795-1802 Ka. Oetringen, 1802-91 Ka. Kattenhofen], Kr. Diedenhofen-West, L.). 442 E. L o Hsr. (10 GRe.) - 3i>5 m. - A G . Diedenhofen (13,0), Bhf. Bollingen (7,5). Ansheresvil-la in p a g o Matinse 920; Ansievillre 1236; A n g e - viller 1093; Angcvillers 18o9. - StEBez. Fentsch. Fw. (s. 1881, 1 Spr.). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Kattenhofen (s. 1840). Kirche des hl. Michael (29. Sept.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Hayingen. - Kalksteinbruch. Arsweiler, richtiger Answ eiler, war Sitz einer L u x e m burgischen Lehensherrschaft, deren Lehensträger noch u m 1020 die Herren v. Bettstein i Bassompierre» waren. Die Herrschaft, mil ganzer Gerichtsbarkeit ausgestattet, bestand aus dem Dorfe A., der Burg (ein alter viereckiger Thurm mit Gräben umgeben >, einem freien und einem Lehenshofe. Spätere Lehensträger waren 1708 Le Conte, 1730-1754 de Bergh, 1780 Elmingen. Die Burg der v. Bettstein lag zuerst in der Nähe des Dorfes bei einem wasserreichen Brunnen, wurde dann zerstört und im Dorfe selbst wieder erbaut. Es waren dort die Abteien Justberg und Villers-Bettnach begütert. - A. war früher Pfarrei des Archipr. Diedenhofen, dann 1808-1846 Annex von Escheringen (1822-1846 Vicariats- Kapelle), dann Hilfspfarrei. Den Kirchensatz hatte die Metzer Domkirche. G e m e i n d e w a ld : 79,5 ha (Oberförsterei Diedenhofen). Artolsheim, Df. i Ka. Markolsheim [s. 1790], Kr. Schlettstadt, L'.-E). ')21 E. 178 Hsr. (12 GRe.) - 173 m. - AG. Markolsheim (5,5); Strbst. A. (0,3).- Artolvesheim 1090; A r tor elsheim 11. Jhdt.; ma. Artlse. - Die Gde.umfasst den H O . A. (898 E. 175 ILr.) und den AO.: Bad (Waldsburger); vielleicht lag im Banne von A. auch das verschwundene Df. Birnenheim. - P. T. Oeff. Fernsprechstelle. StEBez. Markolsheim. Armr. (s. 8. März 18oo). Verbds.-Fw. (s. 1890, 2 Spr.) - Kttth. Hilfspfarrei des Dekanats Markolsheim (s. 1802); Schutzheiliger hl. Mauritius (22. Sept.). Filiale. Richtolsheim. - Hausindustrie: Haar- und Seidennetzstickerei, für Firmen. Strbst. (s. 1886 A. erscheint zuerst in den gefälschten Urkunden der Abtei Ebersheimmünster aus dem 9. Jhdt. 1090 hatte die Abtei St. Kreuz in Woffenheim Besitz daselbst. Schon im 14. Jhdt. war A. als Lehen des Bisthums Strassburg im Besitz der Rathsamhiaisen zum Stein und gehörte damit zu den immatrikulirten Gütern der unterelsässischen Reichs-rifterschaft. Nach Aussterben dieser Linie der Rathsamhausen (1089) wurde es den Rohan-Soubise verliehen, die es bis zur Revolution in Besitz behielten. Der Dinghof von A. gehörte der Abtei Ebersheimmünster; Wtistum von 1320. - Kirchlich gehörte A. zum Landkapitel Rheinau. 1464 Rektorat. Das Patronatsrecht scheint ursprünglich der Abt von Ebersmünster allein besessen zu haben; im 18. Jhdt. hatte es der Bischof von Strassburg 3 Mal, der Abt nur jedes vierte Mal. Seit Ende des 17. Jhdts. gehörte Richtolsheim zur Pfarrei A. Gemeinde wald (ArtolsheimerWald) Oberförsterei Schlettstadt. 235,0 h*a. Mittelwald aus Weichholz-L'nterholz mit Eichen- und Eschen-Oberholz. Arutschfels, 980 m, tun Südhang des Storkenkoples, nw. über Weiler Rcnnenbach (Gde. Geishausen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). A r z e n h e i m , Df. (Ka. Andolsheim [1790-1802 Ka. Horburg] Kr. Colmar, O.-E.). 548 E. 138 Hsr. (12 GRe.) - 183 m. - A.-.L.- und SchwG. Colmar. (15,4); Hp. Jebsheim (5,7).- A r c e n h e i m 12. Jhdt : ma. Arzt-, - Die Gde umfasst den HOA.(526E. 132 Hsr.) und die Aussenorte Bachmühle, Rheinmühle, Z u m Acker. - StEBez. Munzenheim. Fw. s. 1883, 2 Spr.). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Holzweier (s. 1802 . natte bis 1820 Balzenheim, Künheim und Sponeck als Filialen.) Schutz!), hl. Jakob (25. Juli). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Markirch. - Ziegelei mit Handbetrieb. Getreidemühle mit Wasserkraft; Getreide-, Hanf- und Sägemühle. A. gehorte zum bischöflich Strassburgischen Amte Markolsheim, frühere Vogtei Bernstein. Lrsprünglich bischöflich Strassburgisches Lehen derLandgrafen von Werde, wurde es 1325 von Bischof Johann dem Landgrafen Ulrich von Werde abgekauft. Begütert in A. waren 815 Kloster Luxeuil, 1H.5II Kl. Hohenburg, 1064 Kl Ottmarsheim in Folge der Dotirung durch den Gründer Rudolf von Habsburg, im 12 Jhdt. die Klöster Heilig-Kreuz, Pairis und das Strassburger Domstift. 1183 besass das Kloster Ebersmünster daselbst einen Dinghof, angeblich eine Schenkung des Herzogs Atticus von Klsass. 1472 erhielt Graf Eberhard zu Württemberg - - des Zehnten zu A. Auch die Deutschordenskomthurei Kaysersberg hatte in A. Besitz. - Die kath. Pfarrei, welche Mutterkirche- von Balzenheim, Künheim und Sponeck war, gehörte zum Landkapitel Markolsheim des Bisthums Strassburg. Den Kirchensatz hatten abwechselnd die Herren von Berekheim und der Herzog von Zweibrücken. Die heutige Kirche ist 1851 52 erbaut worden, in der abgetragenen älteren Kirche wurden Bodenplatten von gebrannter Erde <13. Jhdt.) gefunden, die sich jetzt im Museum Unterlinden zu Colmar befinden. - In der Nähe von A. lag vielleicht die Römerstation Argentovaria (vgl. Grussenheim und Horburg). Gemeindewald (Hart und Rhein wald > (Oberförsterei Colmar- Ost,) 137,75 ha (Hainbuchen, Eichen, Ulmen, Dornen und Strauchhöl/er . Im Besitz der Gemeinde schon vor 1700. W i n k ler, C , Römerstalion zwischen Grussenheim und Artzenheim, und Römische Niederlassungen westlich von Grussenheim. (Bull, de la Soc. pour la cons. des mon. hist. d'Als. 2. serie. 17 (1895), S. 43*-4o- . A r z e n h e i m , abgeg. Ort (.de. Thann, Ka. und Kr. Thann, O.-E.). S. Otzenweiler. Arzweiler, Df. 'Ka. Pfalzburg [1790-1802 K. Nieder-wcilerl, Kr. Saarburg, L.). 624 E. 125 Hsr. (12 GRe.) - A G . Pfalzburg (10,1); Bhf. A. (2,1 . - Arsch weiler 1353. Ersch weiler 1508, A r c h e vi Ile 1770, A r s c h will er 1869. - Die Gde. umfasst d. H O . A. (598 E. IL» Hsr.) und d. AO. Rebberg. (Der frühere A O . A m Kanal [W.J zählt jetzt zum Schleusenwärterhause Nr. 2.) - (Bhf. A. [s. 1878] gehört zur Gde. St. Louis.) StEBez. Saarburg. IL Wasserleitung (1880, 90 und 92 umgebaut). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pfalzburg (s. 1802). Kirche des hl. Michael (29. Sept.). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Pfalzburg, die Reformirten zur Pfarrei Saarburg. - Hausindustrie: Perlenstickerei für eine Firma in Bonn W a r Dorf des Reichsfürstentums L i x h e i m (s. d.i, ursprünglich wohl Besitz der Abtei Lixheim. später zwischen derselben und der Herrschaft Heringen getheilt. 1568 zum Theil im Besitze der v. Braubach, während ein Achtel davon den v. Landsberg gehörte, kam lo53 durch Pfändung, 1683 durch Kauf an die von Lützelburg, welche dann das Dorf mit ganzer Gerichtsbarkeit besassen und 17o7 ihre Rechte Lothringen überhissen haben. Der Ort wurde im 30 jährigen Kriege zerstört und ist 1601 nicht an Frankreich abgetreten worden, sondern bei Lixheim geblieben. - A. war Pfarrsitz des Archipresbyterats Saarburg, mit St. Louis als Annex (bis 1802). Kirche 1570 erbaut, 1764 erneue rt. Den Kirchensatz hatten die Besitzer von Lixheim. G e m e i n d e wald (Oberförsterei Saarburg): 67,6 ha. Arzweilerbach s. Zorn 11. A s c h b a c h , Df. (Ka. Selz [1790-1802 Ka. Milz], Kr. Weissenburg, V.-E i. 568 E. 112 ILr. (12 G R e ) - 150 m. - |