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Show Hammerkopf - Han a. d. Nied. 393 gelegenen gothischen Kapelle Kapellen-, auch Kirchberg genannt. H a m m e r k o p f , östl. über dem Hammerhof, Gde. Rahlingen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L. H a m m e r s c h m i e d e , Hf, (Gde. Kiffis, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 6 E. 2 Hsr. Entstehungszeit unbekannt; doch bestand der Hof schon vor 1826. In der Nähe eine kleine Sägemühle mit Wasserkraft. H a m m e r s c h m i e d e , Sgm. u. Hammerschm. (Gde. Kestenholz, Ka. u. Kr. Schlettstadt, U.-E.). 7 E. 2 Hsr. Soll schon im 18. Jhdt. bestanden haben. H a m m e r s c h m i e d e , Wir. (Gde. Leberau, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 24 E. 4 Hsr. Entstehungszeit unbekannt. Hammerschmiede, AVlr. (Gde. u. Ka. AVinzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). 216 E. 35 Hsr. In den Jahren 1855-1869 erbaut. - Filiale der prot. Pfarrei Günsbach und der kath. Hilfspfarrei AValbach. - AVebcrei Johann Kiener Söhne in Günsbach, mit AVasser- und Dampfkraft, 399 Webstühle; 251 Arbeiter. Fabrik für AVäsche, derselben Firma gehörig, mit 22 Arbeitern. Hammerschmiede, derselben Firma gehörig, mit 3 Hämmern und 3 Arbeitern. Hammerschmiede (Langwirth), Sgm. (Gde. Garburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 11 E. 1 Hs. U m 1S55 erbaut. Bis in die 2. Hälfte der achtziger Jahre Hammerschmiede, dann zwei Jahre Eisenschleife, dann AVohnhaus und seit etwa 1894 Holzsägemühle. Hammerstatt, abgeg. Ort, zwischen Blodelsheim und Rumersheim (Ka. Ensisheim, Kr. Gebweiler, O.-E.). Ha-marisstad 730; cense de Ha mer statt 1745. - Begütert ab 730 Kloster Alurbach. - Pfarrei (1441) des Landkapitels Citra Rhenum. Kirchenheiliger St. Eligius. - Der Ort soll 1444 durch die Armagnaken zerstört worden sein, nach anderer Annahme durch Rheinüberschwemmungen seinen Untergang gefunden haben. Der Hammerstatter Hof (dem Jesuitenkollegium in Ensisheim gehörig) wurde während der Revolution niedergebrannt. Flurnamen H. erhalten. Ausserdem bezeichnet ein an der Kaiserstrasse stehendes Kreuz, das Hammerstatterkreuz genannt, jetzt noch den Standort der einstigen Ortschaft. Hammersweier, Sgm. (Gde. Neuweiler, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 2 E. 1 Hs. A'or dem 30 jährigen Kriege Glashütte. H a m m e r w e i h e r im Saar gebiet, am SAV.-Ende von Oberhomburg - 0,5 ha-. Fabrikbetrieb. Privatbesitz. Zu- und Abfls. s. Rössel. H a m m e r w e r k , AI. (Gde. Imlingen, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 10 E. 2 Hsr. AVurde früher, zusammen mit dem Oberhammer, auch Sarixin oder Zarixin (Zarizin) genannt (s. Saarrixingen). Die Alühle soll aus dem 18. Jhdt. stammen; ob sie früher, wie aus dem Namen zu schliessen, ein Hammerwerk war, ist unbekannt. H a m m e r w e r k w e i h e r im Saargebiet (289,6 über Meer), 0,3 km südl. Alberschweiler - 1 ha. Fabrikbetrieb mit Sägewerk und Forellen-Fischerei. AVird nicht abgelassen. Privatbesitz. Zu- und Abfls. s. Rothe Saar. Hammerweyer s. Zinzel 8. H a m m e r w e y e r b e r g , Südwesthang des Breitschlosses (s. d.i. Hammeviller, verschw. Hf. (Gde. Neunhäuser, Ka. Fentsch, Kr. Diedenhofen-West, L.). Homeyrvilla 875; Humeivillei 1206. - 875 als Ortschaft der Pfarrei Havingen erwähnt (Homeyrwilla). Besitz der Abtei Justemont, welche dert Hoch- und Niedergerichtsbarkeit hatte. H. war alter Besitz der Abtei St. Hubert in den Ardennen; er wurde 1153 um eine jährliche Rente von acht Aletzer Solidi an die Abtei Justemont überlassen. Dort fanden später die Nonnen von La Grange aux Dames bei Metz Unterkunft. Sie werden in H. schon 1206 erwähnt. 1751 war H. nur noch ein Hof, der zur Dorfschaft Neunhäuser gehörte und 1866 abgerissen wurde ; die Steine zum Kirchenbau in Neunhäuser verwendet. Auf der Hofstätte wurde die Kapelle N.-D. des Neiges errichtet. Hampach, Staatswald (Gde. Alittersheim, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.). 416 ha. Oberförsterei Albesdorf, (Eiche, Rothbuche, Hainbuche, Esche, Aspe, Birke, Erle, Ahorn, Rüster, Linde, Ulme, Apfel-, Birn-, Kirschbaum, Eisbeere, Vogelbeere, Weide, Kiefer, Fichte.) Aluschelkalk, Keuper. Der AArald war früher Besitz der Herrschaft Finstingen (s.d.). 1874 und 1880 4,1 ha an die Reichseisenbahnverwaltung verkauft. Hampatte s. Givrycourt. Hampont, Df. (Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.). (1790- 1802 Ka. Habudingen [Dalheim].) 358 E. 101 Hsr. (10 GRe.) - 215 m. - AG. Chäteau-Salins (6,8); HSt. H. (0,8). - Hampont, Hampontem 12. Jhdt.; Hanpont 1245. - Im Gebiet der Gde. lagen die verschw. O. Bruch, Hüdingen und St. Eloi. - P. T. HSt. (s. 1881). StEBez. Chäteau-Salins. Fw. (s. 1882, 1 Spritze). - Geschäftssprache franz. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Chäteau-Salins (s. 1802), die Gden. H. und Obreck umfassend. Kirche des hl. Alartin (11. Nov.). Das Dorf war getheilt. Zwei Drittel waren lothringisch und gehörten zur Herrschaft Dürkastel. Ein Drittel war bischöflich und Bestandtheil der Kastellanei Habudingen. Das Dorf ist mit dem verschwundenen Ort Hüdingen (s. d.) nicht identisch. AVas H. ursprünglich war, ist nicht bekannt; dass es Bestandtheil der Gorzer Herrschaft Bruch (verschwundener Ort bei H.) war, ist wohl möglich, denn noch 1751 hatte diese Abtei das Fischrecht in der Seille und kleine herrschaftliche Rechte in H. und Obreck. Es scheint, dass die anstossende Herrschaft Val de A'axy sich ehemals noch weiter nach Osten ausdehnte. Die Grafen von Salm zu Alviers und zu Alörchingen, welche die Vogtei von Val de A^axy als Lehen von Bar trugen, haben auch dort 1461 und noch 1571 herrschaftliche Rechte zu Lehen gegeben. - H. welches schon im 12. Jhdt. ein gleichnamiges Rittergesehlecht besass, scheint schon im 13. Jhdt. z. Th. als Lehen des Bisthums in Händen der von A^olmeringen zu Dürkastel gewesen zu sein, welche den dortigen Kirchensatz 1276 mit anderen Gütern dem Domkapitel überliessen und wird 1335 unter den Dörfern der Kastellanei Habudingen, welche dem Peter von Bar, Herrn von Pierrefort verpfändet wurden, aufgeführt. Auch die Grafen von Salm wurden dann Pfandherren von H. Heinrich von Blämont, welcher in den Besitz eines Theils von H. gelangt war, verpfändete 1420 diesen dem Heinrich Haze von Dievelich zu Dürkastel. Der Bla-mont'schc Antheil scheint bei Dürkastel geblieben zu sein. Die Zustände in H. waren somit sehr verworren. 1550 fand schon zwischen Nassau-Saarbrücken und Lothringen eine Einigung wegen des Mühlwassers in H. statt. A m 13. Sept. 1571 wurde durch A7ertrag zwischen dem Herzogthum und dem Bisthum Aletz H. in zwei Theile geschieden ; La grande Cour, auch le Haut de Lorraine, zwei Drittel, und La petite Cour oder le Haut de Aletz, welche durch das in H. fliessende Bächlcin getrennt waren. - In H. waren noch begütert die Abtei Haute-Seille und Salival. - H. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Habudingen. Den Kirchensatz hatte das Domkapitel. - Römische und merovingische Reste. Kirchen wald (Oberförsterei Dieuze) 2.6 ha. H a n a. d. Nied, Df. 'Ka. Falkenberg [1790 Ka. Wal-lersberg, 1795-1802 Ka. Herlingen], Kr. Bolchen, L.). 116 E. 39 Hsr. (10 GRe.) - 225m. - AG. Falkenberg (13,9); Bhf. Herlingen (4,0). - Hans 1239; Hans sur Niet 1404. - StEBez. Falkenberg I. Fw. (s. 1854, 1 Spritze). - Annexe der kath. Hilfspfarrei A\7allersberg (s. 1804) mit ATkariat. Kirche des hl. Rufus (27. Aug.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Ausgsb. Konf. in St. Avold. - Geschäftssprache franz. H. gehörte zum Pays Messin, Franc-Alleu, und war Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, Besitz des |