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Show 74 Berceau - Berg B e r c e a u , ehem. Wir., jetzt Bestandtheil des Dorfes XovTant (Ka. Gorze, Kreis Metz, L.>. B e r c h e u x , la, Berghohe, Kopl Nordhang) ca. 520 in. südl. Barenbach bei Schirmeck. B e r e n b a c h -. deutsche Nied 8, Nied 10, Ohmbach 2, Doller 23. B e r e n z w e i l e r , Df. Ka s. 1790] u. Kr. Altkirch, 0.- E.). 333 E. 18 Hsr in GRe.) - 360 m. - AC. Altkirch 13,4 . Hp. Walheim 15,2c - Bcrol tzwilr 1270; Berentz-wiler 1420; Berentzwiller 1869; ma. Barezwiller. StEBez. Altkirch IL Wasserltg. - Kath. Hilfspfarrei des Ka. Altkirch (s. 1802). Die Kirche 17.s9 neu erbaut. Schutzheiliger St. Himerius. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. B. gehörte zum Meierthum des Hundsbacher Thaies der Herrschaft Altkirch. Das Kloster St. Alorand besass hier einen Dinghof. Bis zum Konkordat von 1801 Pfarrei des Basler Landkapitels inter Colles. Den Kirchensatz hatte der 11, impropst von Basel. B e r f a n g s. Alt- u. Neu-Berfang. B e r g , Df. (Ka. Drulingen |s. 1793], Kr. Zabern. U.-E 508 F. 111 ILr. (12 «.Fe-. - 260 m. - AG. Drulingen (6,2); llst. vi.misw.,-iler 6,0).- In villa Monti 713 (Trad. Wiz.), .id .Monte quod dicitur Bergus 718 (ebd.), i n B e rg 788 (ebd.). - Die Gde. umfasst den HO. B. (437 E. oo Hsr.i und die AO.: Feuerstein, Gungweilerhöhe, Kirchberg, Windhol, Wolsthof; den verschwundenen Ort Bliedingen. - StEBez. Drulingen. Armr. (s. 1862). Wasserltg. s. 1885). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Weyer s 1865). Pfarrsitz ist Thal. Kirchenfest 29. Aug. (Enthauptung Johannes des : Täufersc Filialen: Burbach und Rexingen Prol Pfarrei, • 1852 zum Konsist. Drulingen, Inspektion Lützelstein ge- j hörig. Filialen: Rexingen und Thal.- Ziegelei und Kalkofen, i Hausindustrie: Palmhutflechterei, für Firmen. Altes Dorf, a m Anfang des 8. Jhdts. von seinem Besitzer Chrodoin der Abtei AVeissenburg übertragen, die noch im 9. Jhnlt. daselbst als begütert erscheint. Ursprünglich auf dem «Kirchbergev (s. d.)gelegen, wurde IL spater in das Thal hinunterverlegt, behielt jedoch den Namen B. bei. Es entstanden allmählich drei gesonderte Theile des Dorfes: Oberdorf, .Mitteldorf und Unterdorf. Im II. Jhdt. war B. wahrscheinlich im Besitze des nach ihm benannten Adelsgeschlechtes der Herren von B.: L', !7 trugt n diese es den Grafi a von S a a r w e r d e n auf. Im Besitz dieser Grafschaft blieb , - dann bis ins LS. Jhdt. Bei der Theilung derselben 1745 kam es an Nassau-Saarbrücken (Amt Harskirchen). Im 30jährigen Krieg hat das Dorf so stark gelitten, dass es von 1635-1660 ganz unbewohnt war. - Die kirchlichen Verhältnisse von IL waren sehr unklar und verworren. Schon 716 soll es eine Pfarrkirche (hl. Martin) gehabt haben. Die Collatoren waren später die Grafen von Saarwerden, die das Patronat 1337 ,Ln Stiftsherrcn von St.Stephan(Obi rhomburg)übertrugen. Später wurde die Kirche (oder eine neue) dem hl. Johann dem Täufer geweiht. Gegen 1557 wurde die Reformation eingeführt, aber im 17. Jhdt. erhielt der Katholizismus wiederholt die Oberhand. Simultankirche 1697-1773. Die protestantische Pfarrei, im 17. Jhdt. nacheinander Filiale von Bot kenheim, Lorenzen und Drulingen, ist s( it 171'.' selbständig und hat die Filialen Thal und Rexingen. bis 1757 auch Eyweiler und bis 1881 Mackweiler, Die Kirchenbücher gehen bis 1713 zurück. Di'- protestantische Kirche ist zwischen 177H und 1775 erbaut worden. Die Katholiken waren seit Endi l,s 17. Jhdts. nach Burbach eingeplant. 1802 bildeten ' Berg und Burbaeh eine kath. Hilfspfarrei mit den Filialen Rexingen und Thal. 180S wurde Berg kath. Hilfspfarrei mit den Filialen Burbaeh. Rexingen und Thal. Das Pfarrhaus war vnn Anfang an zu Burbaeh, der Gottesdienst wurde in der Kirche auf dem Kirchberge (s. d.) gehalten. 1854 wurden Berg und Thal Filiale der kath. Pfarrei in Fv weihr. Di", wurden beide wieder abgetrennt und zu-sammen zu einer kath. Hilfspfarrei erhoben mit den Filialen Burbaeh und Rexingen. 1893 wurde das Schiff der alten Pfarrkirche auf dein Kirchberg (s. d.) abgetragen und mit dem Material eine neue Kirche und ein Pfarrhaus zu Thal erbaut Das Chor der allen Kirche blieb stehen und diente zum Gottesdienst bis 1,894, w o die erwähnte Kirche zu Thal eingeweiht und Thal demnach der eigentliche Pfarrsitz wurde. G e m e i n d e wald von Birg (gemeinsam mit Gde. Thal, Oberförsterei Saarunion): 155 ha. (Buchen mit Eichen.) Alter Besitz der Gemeinde. B e r g , \>f. Ka. Grosstänchen 11790 Ka. Mörchingen, 1795 Ka. Bischdorf], Kr. Forbach, L.c 35b E. 91 Hsr. (10 GRe.) - 275 m. - AG. Grosstänchen (3,6); Bhf. Alörchingen 5,1 . - B e r y h 1412; Bcrig und Hertberg 1682; Berryci-devant Es che'vi H e r s 1756; B e rig 1869; ma. Bi rieh. - Die Gde. umfasst den HO. B. (323 E. 82 Hsr.) und den AO. Wintringen; die verschwundenen Orte Condil und Esch-weiler. StEBez. Mörchingen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Mörchingen 's. 1804). Kirche des hl. Hippolytus (13. Aug.. W a r Dorf der bischöflichen Lehensherrschaft H ingsingen is. d.), Meierei Bischdorf. B. war schon vor 1804 unter dem Namen Wintringen (s. d.) selbständige Pfarrei di s Archipr. Mörchingen, ;u welcher bis 1858 auch Walleringen gehörte. Kirche 1742 erbaut. Den Kirchensatz hatten die Herren von Diedersdorf wegen AVintringen. B e r g . Dl. [Ka. Kattenhofen |s. 1790], Kr. Diedenhofen- Ost, L.). 177 E. 17 Hsr. (10 GRe.). - 175 m. - AG. Diedenhofen (16,1); Hp. M a Hingen (4.9). - Berg sup ra AI ose 11 a m 915; Berg in G a u 1562. - StEBez. Rodemachern. Fw. (s. 1888, 1 Spr.) - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Kattenhofen (s. 1804), die (.den. Berg und Gauwies (bis 1838 auch Fixem mbst Faulbach und Simmingen) umfassend. Kirche des hl. Michael (29. Sept.) Die Reformierten gehören zur Pfarrei 1 liedenhofen. B. war Dorf der Herrschaft R o d e m a c h e r n (s. d.) und 1685 Sit/ einer Aleierei dieser Herrschaft. Durch Schenkung des Grafen Reginar von Lothringen, 915 vom König Karl dem Einfältigen bestätigt, war die Abtei Echternach in Berg begütert. Ferner hatte die Abtei Rettel di n Weinberge und die Abtei Prüm Güter. - B. war bis 1804 Pfarrei des Archipr. 1 »iedenhofen, Kirche 1737 (?i erbaut. Den Kirchen-satz hatte die Abtei Echternach seit 915. - Römische Reste. Fund von lothringischen und luxemburgischen Münzen iL s 15. Jhdts. In der Kirche schöner spätgothischer Taufstein. - Schloss aus dem 18. Jhdt. G e m e i n d e w a l d 3,2 ha (Oberförsterei Diedenhofen). B e r g , Wir, (Gde. Oberburbach, Ka. Alasmünster, Kr. Thann, O.-E.). 21 E. 3 Hsr. Der A O . soll so alt sein wie Oberburbach (s. d.) selbst. B e r g , verschw. Ort (Gde. Lubeln, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen.L Berg 1296; B e r g u e 1301. Auch Kastelberg genannt. W a r ehemals ein Weiler mit Schloss. Während des 13. Jhdts. Sitz eines Ministerialen-Geschlechts dieses Namens, welches den Ort von der Abtei Lubeln zu Lehen trug. - In Berg waren im 14 Jhdt. Weinberge. Der Ort gehörte zur Pfarrei Lubeln. B e r g , .Moni1, verschw. Df. (Ka. Rixingen. Kr. Saarburg, L.c W a r Dorf und Alutterkirche von Rixingen, und lag aul dein Haut-du-Mont» nördlich vom Dorfe Rixingen. Seit dem 12. Jhdt. gehörte der Kirchensatz dem Priorat Xures (einer Stillung der Kunigunde von Rixingen-Tincry und Filiale der Abtei Senones), welchem er 1125 bestätigt wurde. Auch die Abtei Moyen-Moutier war in B. begütert. Das Dotl bestand noch 1331 und wird noch 1360 .als Pfarrei erwähnt. Damals reversirte Ferry du Alont, Edelknecht, Sohn des Wirion, an Franz von Herbevillers, B. scheint in den Kriegen des 1.5. Jhdts. zerstört worden zu sein. Die Pfarrkirche wird 1361 und noch 1544 als zum |