| OCR Text |
Show 151 Buschbrunnenb; Buschbrunnenbach s Breusch 30. B u s c h d o r f , Df. (Ka. Grosstänchen [1790-1802 Ka. Bischdorfl, Kr. Forbach, L, , 202 F. öl ILr. < in GRe.) - 285 m. - A G . Grosstänchen (13,7); Bhf. Falkenberg (6,1). - Bu-belstroff 1332; Bouchetroff 1349; Busstroff 1454; Boustroff 1682; ma. Buschtroff. - 1811-1835 A O . von Weiler. Im Gebiet der Gde. lag der verschw. Hol .Mazagran. - StEBez. Alörchingen - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Alörchingen (s. 1804). Kirche des hl. Hubertus (3. Nov.). B. war Dorf und Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, Kirchengut im Bailliage A'ic und alter Besitz der Abtei St. Avold. Das Bisthum als Obervogt und Souverain vergab die A'ogtei zu Lehen und zwar an die Herren von Hingsingen. 1349 hatten sieh Abt und Vogt über ihre beiderseitigen Rechte verglichen. 1443 und 54 hatten die von Heringen die Vogtei inne. 1502 hatten die von Soetern einen Theil derselben. 1682 war sie sowie die ganze Herrschaft Hingsingen Besitz der von Helmstatt. - B. war von Alters her Pfarrei des Archipr. Alörchingen, zu welcher bis 1827 Edelingen und bis 1755 Gesslingen und Hemmeringen gehörten. Kirche 1757 umgebaut. Den Kirchensatz hatte schon 1332 die Abtei St. Avold. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Falkenberg 113,7 ha. (Eichen und Buchen.) Alter Besitz der Gemeinde. B u s c h e r h o f , AA'lr. (Gde. Rimsdorf, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, LL-E.i. 29 E. 6 Hsr. B. steht an der Stätte des abgegangenen Ortes Busch is. d.), gehörte zur Grafschtift S a a r w e r d e n , bei deren Theilung (174öider AA'lr anXassau- AA'eilburg kam. Anfang des 18. Jhdts. hier herrschaftliche Schäferei. B u s c h g r a s , 11. 545 m, auf dem linken (Ter des Fichel-thalcs, östl. Tieffenbach, Ka. Lützelstein. B u s c h w e i l e r , DI. Ka. Hüningen [s. 1790], Kr. Alülhausen, O.-E.i. o72 E. 113 Hsr. (12 GRe.i - 315 m. - AG. Hüningen (8,1); Bhf. St. Ludwig (6,1). - Bustwilre 1096; Buchswilr 1307; Buswilr 1511; ma. Büsehwiller. - StEBez. Niederhagenthal. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Hüningen (s. 1802c Schutzheiliger hl. Alartin (11. Nov.). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. B. gehörte zur österreichischen Herrschaft Pfirt (s.d.) und war seit 1361 als Lehen derselben im Besitz der Herren von Reichenstein. Güter daselbst besass 1096 Kloster St. Alban zu Basel, 1334 die Abtei Lützel. - Kirchlich gehörte B. zum Landkapitel Leimenthal des Bisthums Basel. Die Pfarrkirche, 1354 Filiale von Obermichelbach genannt, war zuerst dem hl. Jakohus und Johannes dem Täufer geweiht, gegen 1760 dem hl. Alartin. Kapelle St. Alartin schon 1334 im Besitz des Klosters Lützel erwähnt, dem auch die Collatur derselben zustand. - Ein adeliges Geschlecht von B. 1096 erwähnt. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Alülhausem 21,4 ha. B u s e n a c k e r , verschw. Hf. (Gde. Kirchnaumen, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. B. war Hof der Probstei Sierck. - 1297 schenkte Herzog Ferry von Lothringen an das Kloster Marienfloss den Wald zwischen Ewendorf und der Naumenmühle, u m ihn zu roden und den Klosterhof B. zu bauen. Nach Aufhebung des Klosters und des Stiftes von Alarienfloss ging B. in den Besitz der Karthause Rettel über, bei welcher es mit der Mittel- und Grund-Gerichtsbarkeit bis zur Revolution verblieb. Der Hof ist 1856 abgerissen worden. B u s e n b a c h s. Thur 28. B u s e n d o r f , Df. (Ka. Busendorf [s. 1790], Kr. Bolchen, L.c loos E. 5i.2 ILr. is GR( - An der Nied 205 m. - KrHO. Bolchcn '111 ; Bhf. Busendorf (0,5). - Buosonis-villa 1106; Bussendorf 1165; Bozonviler 1290; B o u zonville 1869. - Die Gde. umfasst den HO, B. (1197 E. 260 ILr.' und die AO. Aidlingen 's. 1810, vorher selbstdg.), Bentingen (s. 1810, vorher AO. von Hecklingen', Hecklingen is 1810, vorher selbstdg, ; den verschw. O. St. Gangolf. - ch - Busendorf. P. III. Kl. T. Bhf. is. l**3c BSt. Filsdorf (s. 1901). AG., umfassend den Ka. Busendorf. 2 Notare. 2 Gerichtsvollz. I en-darmeriestat. Oberförsterei (Forstaufsichtsbez. Metz-Metz). StA. I. Oberktr. A'eikehrStA. Stktr. StEBez. Busendorf I, umfassend die Gden. Alzingen, Berweiler, Brettnach, Buscn- • dorf, Dalem, Falk, Gerstlingen, Hargarten, Heiningen, Kreuzwald, Alerten, Oberdorf, Reimeringen, Rothendorf, Tromborn. AA'illingen. Wölflingen bei B. StEBez. Busendorf IL umfassend die Gden. Anzelingen, Bibisch, Colmen, | Daistein, Ebersweiler, Filsdorf, Freisdorf, Hessdorf, Neunkirch, Remelfangen, St. Bernard, St. Franz, Schemciich. Schwerdorf, AVallcrchcn. Gde. -Fassaichungsamt. Oktroi! durch Dekret vom 31. Dez. 1717). Pensionat der Schwestern der gött- 1 liehen Vorsehung (höhere Töchterschule) (s. 1866). Im alten Kloster, das durch eine Tontinengesellsehaft in ein Hospital (hl. Kreuz) umgewandelt wurde, Niederlassung von Krankenschwestern des hl. Vinzenz von Paula(MH.Paris), seit 1893. 2 Kantonalärzte. Apoth. Armr. (s. 1. Okt. 1*27; Grdbes. 3,79 ha). Verein vom hl. Vincenz von Paul (Wohlthätigkeits-verein). Sparkasse (s. 1*89). Schlachths. (s. 1881). Wasserltg. (s. 1. Juli 1898). F w . (s. 1*90, 2 Spritzen). Krgv. (s. 17. Juli 1887). - Kath. Pfarrei IL KL (s. 1802). Kirche des hl. Kreuzes M4. Sept.). Archipr. des Bisthums Metz für die Pfarrei B. und die Hilfspfarreien Anzelingen, Berweiler, Bibisch, Brettnach, Dalem, Ebersweiler, Falk, Filsdorf, Freisdorf, Gerst- ! lingen, Hargarten. Hessdorf, Kreuzwald, Alenskirchen, Alerten, Neunkirchen, Reimeringen, Remelfangen, Rothen- I dorf, Schemerich, Schwerdorf, Tromborn, AVallerchen, AVil-lingen. Filiale der reformirten Pfarrei in Kürzel (s. 1891), die Lutheraner gehören zur Pfarrei St. Avold. - Steinkohlenfunde (1900c Kalksteinbruch (4 Arb.), elektrische Kraft- und Lichtanlage mit Wasserbetrieb, kleine Alühle mit Wasser- und elektrischem Betrieb. Patent-Handschuhfabrik IL.rn . Walzengiesserei Akt.-Ges), 1901 errichtet. Handel: Getreide, AArein, A'ieh, Gewebe. 3 Buchhandlungen, davon 2 seit 1*71. A m zweiten Alontag im Alai, zweiten Donnerstag im Sept. und zweiten Alontag im Okt. Krammarkt. B. war Dorf der Herrschaft Berus (Nied-Vogtei), aber nur rücksicbtlich der Hochgerichtsbarkeit; das übrige gehörte zu der dortigen Benediktinerabtei (s. u.). B. war ursprünglich Besitz des lothringischen Hauses und war 1030 im Besitz des Grafen Adalbert. Obwohl noch im 17. Jhdt. die Benediktiner die ganze Gerichtsbarkeit beanspruchten, i-t es doch sicher, dass die Herzoge von Lothringen als Ober-v (igte derselben immer die Ausübung des Hochgerichtes inne gehabt haben. Schon 1290 werden Privaturkunden mit dem lothringischen Siegel des Gerichtes von B. versiegelt. \us der Geschichte des Dorfes ist sehr wenig bekannt. Durch Ordonnanz vom 15. Dez. 1705 wurden die früheren Bailliagen Freisdorf und Berus aufgehoben und beide nach B. verlegt (s. u.). Die Jahr- und AA7ochenmärkte, welche früher in Wallerfangen eingesetzt worden waren, wurden, wie die Handwerkerzünfte, mit ihren Rechten und Privilegien nach B. verlegt. 1747 ist in B. eine Alaitrise des eaux et forOts durch die Aufhebung der früheren Grueries B., Bolchen, Siersberg und Schauenburg gebildet worden. - A m 24 Juli 1870 war B. Hauptquartier des französischen Generals Lad-mirault. Benediktiner-Abtei. Diese wurde u m 1030 durch den Grafen Adalbert von Lothringen, aus dem elsässischen Hause, ' und seiner Frau Judith gestiftet und mit reichen Gütern dotirt. Die Kirche, welche gleich darauf entstand und mit einem Stück des hl. Kreuzes bereichert wurde, weihte 1033 der Aletzer Bischof Thcodcrich zu Ehr. d. hl, Kreuzes ein. 1049 soll nach den örtlichen Ucberlieferungen PabstLeo IX. aus dem Hause Dagsburg die Abtei besucht und mit Privilegien beschenkt haben. 1070 sollte auch diese lothringische Abtei durch Tausch an das Bisthum Aletz abgetreten werden: Bischof Adalbero III. von Aletz hatte dafür dem Herzog Thierry die Herr- I schaft Commercy angeboten. Dieser Tausch wurde aber |