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Show 57.) Lening - Lessy. genannt. 1747 waren noch _' Meierhöfe da. - 1319 Capella | in L., filia capella santi Martini in Wedelzheim. 1441 Ecclesia in Lengenberg. Später .bis 1720 wurde der Gottesdienst v o m Kloster Marbach aus versehen. Lening s. Leiningen. Leonsberg s. St. Leon (Leonsberg). Lenterdingen s. Frauenberg, Herrschaft. Lenzberg, H. bei Türkheim, s. Lentzenberg oder Heimburg. Lenzbronnbach s. Albe 3. Lenzenwasen, Sennh. (Gde. Sulzern, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E..). 1 Hs. Lansen wasen 18. Jhdt. Lenzweiler-Hof, Hf. (Gde. Machern, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 7 E. 1 Hs. -Lensviller lb93; La Chapelle de Lentzviller 1698; Lins ville 1749. - Kapelle U. L. Frau von der immerwährenden Hilfe.-War Bestandtheil der Herr schaft Hell eringen (s. d.). Eine alte Wallfahrtskapelle wird dort schon 1698 erwähnt. Der Hof scheint später von der Herrschaft getrennt worden zu sein; von ihm nannte sich ein Glied der Familie Georges de Leins-ville. Leonhardsäge, verschw. Sgm. (Gde. Plaine, Ka. Saales, Kr. Molsheim. U.-E.). Hiess vor ls93: St. Leonard. S..11 1640 entstanden sein, 1899 abgebrochen. Leonhardsthalbach s. Weisse Saar 4. Leonsbach s. Biber 3. Leoviller. Hf. (Gde. Wieblingen, Ka. Pange. Kr. Metz, ! L.). 15 E. 2 Hsr. - Leoweiler und Leoviller 1681. - Gehörte zudem Pays Messin Haut-Chemin) und war Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, ehemals Frei- Hof. Ursprünglich Theil der Herrschaft Kürzel (s. d.i. Besitz der Familie Baudoche (16. Jhdt.), 1631 der Lespingal, 1665 der Allion, 1682 der Rev, Malhomme, de Maugeron, Parmentier, Joly, 1724-1739 der Brandebourg, 1735 der De la Garrigue, 17Sb der De Gallonye5 - Von jeher Annexe der ' Pfarrei Kürzel. Lerchenberg, Villa (Gde. Pfastatt, Ka. Mülhausen- Nord, Kr. Mülhausen, O.-E.). 4 E. 2 Hsr. Besteht seit 1878. Lerchenberg, 11., östl. Oltingen, Ka. Plirt, TP. bei 429,7 m. Lerchenberg, IV. 506 m, im Zuge der alten Römer-str. isse. nordöstl. Bettlach, Ka. Plirt. Lerchenberg, H., 304 m, nordwestl. Ammerzweiler, Ka. Dammerkirch. Kr. Altkirch. Lerchenberg. II., 420 m, südwestl. Weiler, Ka. Altkirch. Lerchenberg, H., 348 m. nordwestl. Altkirch. [Le-richenberg, Lerchenberg 1507.] Lerchenberg, 282 m., östl. Heimsbrunn, Ka. Mül- [ hausen-Süd. [Ahm Lerchenberg 1661.] Lerchenberg, H. bei Attenschweiler, Ka. Hüningen. Lerchenberg, H., 306 m, bei (östl.) Niederaspach, Ka. Sennheim, Kr. Thann. Lerchenberg, H . 187,5 m, östl. Brumath. Lerchenberg, Rebenhügel südöstl, Ottersweiler, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern. Lerchenberg, H., 234 m, westsüdwcstl. Prinzheim, j Ka. Zabern. Lerchenberg, H., östl. Waldolwisheim, Ka. Zabern. Lerchenberg, 11.. 235,6 m, nördl. Mietesheim, Ka. [ Niederbronn. Lerchenberg, H., westl. Elsasshausen bei Wörth, Kr. Weissenburg. Lerchenberg, H., nördl. Retschweiler, Ka. Sulz u.W., Kr. Weissenburg. Lerchenburgkopf, 560 m, Vorberg des vom Welschen Belchen gegen SO. streichenden Grenzkammes südl. Masmünster. Lerchenfeld, Fsths. (Gde. Breitenbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 11 E. 1 Hs. 1854-1858 erbaut. Lerchenfeld, Wir. (Gde. Lautenbach, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.i. 35 E. o Hsr. Ursprungszeit unbekannt. Lerchenmatt, Hs. (Gde. Sewen, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.i. 5 E. 1 Hs. Soll wenigstens 300 Jahre alt sein. Lernythalbach s. Leber 4. Lersach s. Larg 11. Lertschenhöh, H., nördl. Schwindratzheim, Ka. Hochfelden, Landkr. Strassburg. Lesne, Bezeichnung eines getrennten Bannes von Plappecourt (Gde. WMeblingen, Ka. Pange, Kr. Metz, L). Lesse, Df. Ka. Delme [1790 Ka. Morville a. Nied (Lucy), 1802 bis nach 1824 Ka. Nomeny 1. Kr. Chäteau-Salins, L.). 342 E. 97 Hsr. (10 GRe.) - 230 m. - AG. Delme (14,3); Bhf. Baudrecourt (5,2). - Lasticas 977; Laces 1151; Laisse 1334; ma. Lasche. - Die Gde. umfasst den HO. L. (310 E. 94 Hsr.) und die AO. Bois-Blanc und Outremont. - StEBez. Lucy. Armr. (s. 6. Febr. 1869). Wasserltg. (s. 1866). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Delme, die Gden. L. und Chenois (bis 1802 auch Armsdorf) umfassend. Kirche des hl. Georg (23. Apr.). Gesehäftssprache französisch. Gehörte, wie es scheint, zu der Kastellanei Pont-ä-Mousson, und war Sitz einer Herrschaft, welche 1681 als von Nomeny zu Lehen rührend bezeichnet wird. Die Geschichte des Dorfes ist wenig bekannt. L. wird 977 und 993 mit der dortigen Kapelle als Besitz der Abtei St. Peter in Metz bestätigt. Später hatte diese Abtei keine Rechte mehr dort, den Kirchensatz ausgenommen. Dagegen reversirte noch 1681 die Abtei St. Marie in Metz für die Hälfte von L. Es scheint, dass die Vogtei, welche lothringisches Lehen war, sich mil dem Schloss später zur selbständigen Herrschaft ausgebildet hat. Die ganze Gerichtsbarkeit dagegen, ohne den Grundbesitz ist an Bar übergegangen und von diesem als besonderes Lehen schon 1333 und bis 1394 zuerst den Baudoche verliehen worden, dann 1421 den Perpignan, 153bden de Gournay, 1573-86 den de Roucels, 1613 den Kriechingen und später mit der anderen Herrschaft vereinigt worden. Dieser ursprüngliche Besitz eines gleichnamigen Geschlechts wird 1335 und 1346 noch erwähnt, scheint später an die de Craincourt zu Wallersberg heimgefallen, dann durch Heirath und Erbschaft wiederholt getheilt worden zu sein. Als Lehensträger erscheinen im 17. und IS. Jhdt. die Tardvenu. 1611 bis 1612 die Magnin, 1625 die de Busselot, 16b3-1731 die Cailloux, lb92 die Forget de Barst, IbSl die von Jeandelaincourt etc. - L. war bis zum Konkordat Pfarrei des Archipr. Habudingen. Den Kirchensatz hatte im 18. Jhdt. die Aebtissin von St. Ludwig als Rechtsnachfolgerin der von St. Peter. - Reste von zwei alten Burgen, «le chäteau-haut» und <le chäteau-bas*>. Gemeinde wald (Oberförsterei Chäteau-Salins) 107,1 ha. (Mittelwald mit Eichen-, Buchen- und Eschen-Oberholz und Eichen-, Hainbuchen- und Weichhölzer-Unterholz.) Lessy, Df. (Ka. Gorze [1790 Ka. Moulins b. Metz, 1795 bis 1802 Ka. Rozerieulles], Kr. Metz, L.). 379 E. 95 Hsr. (10 GRe.) - 240 m. - AG. Ars a. d. Mosel (ö,b); Hp. Chätel-St. Germain (1,4). - Lauciago 760; Lezhei 959; Lazhi 982; Lacey 1143; ma. L ä ch i. - 1810-28 AO. von Chätel-St. Germain. Die Gde. umfasst den HO. L. (3b5 E. 94 Hsr.) und den AO. St. Georges. - Ortseinn. StEBez. Longeville b. Metz. Armr. (s. 21. Dez. 1834). Wasserltg. (s. 1S90). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Gorze (s. 1S26, vorher s. 1802 Filiale von Chätel-St. Germain-. Kirche des hl. Gorgon (9. Sept . - Geschäftssprache franz. - Leinweberei iM. Thiriet Sohn, 25 Arbeiter, 18b7 gegründet). Weinhandel. L. gehörte z. Th. zum PaysMessin (Val de Metz), z. Th. auch zu der bischöflichen Herrschaft «Les quatre Mairies» fs. d.).Den bischöflichen Theil bildete der Ban de l'ev6que. Das Uebrige war in mehrere getrennte Banne, je mit ganzer Gerichtsbarkeit, geschieden: Ban St. Paul, Besitz des Domkapitels, Ban des Menüs, Besitz der Abtei St. Symphorian, mit einem herrschaftlichen Hause, Grand Ban, Ban Cuny |