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Show 240 Durstelbach tonirung, der Distrikt Katharinenwald seit 1778 durch Schenkung, Jungholz seit 1698 (unbekannt, wodurch). Durstelbach s Eichel 8. Durwillerwald, ehemaliger Staatswald (Gde. Klein- Rederchingen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 10 ha. A'om Staate 1835 verkauft. Dusbach s. Ileltenbach 0. Duschberg, H., 230 m, sw. Kappelkinger, Ka. Saaralben, Kr. Forbach. Dusenbach, Kap. (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 3 E. 1 Hs. - Tusenbach 1311; Tussenbach 1313; Dussenbach 1471. - Schutzheilige- die Alutter Gottes. Ursprünglich drei Kapellen, die um 1221, um 1260 und 1297 von den Herren von Rappoltstein gestiftet wurden; 13b5 durch die Engländer zerstört, bald darauf wieder hergestellt; um 1494 durch Smassmann IL von Rappoltstein verschönert; 1632 durch die Schweden verwüstet. AVicder hergerichtet um 165b; Erbauung einer Kirche in der Nähe der drei zusammenhängenden Kapellen 1760-1767. Geschlossen im September 1791; die Gebäude am 15. Alai 1792 als Nationalgut verkauft und auf wiederholtes Drängen der Distriktsverwaltung zu Colmar am 25. und 26. Alärz 1794 abgebrochen. - Die jetzigen Gebäude auf dem durch das Bisthum Strassburg erworbenen Platze sind 1893 und 1894 errichtet worden. Das .Marienbild, welches Smassmann IL von Rappoltstein an Stelle eines angeblich von Egenolf IL von Rappoltstein aus dem Alorgenlande mitgebrachten Bildes gestiftet hat, ist den Verwüstungen entgangen und jetzt der Kapelle wiedergegeben. Bernhard, Notice sur l'ancien pflerinage de Notre- Dame de D. (Rev. cath. d'Als. 1, 1859, S. 209-210, 267-271, 363 368; II, 1860, S. 223-230.) Fischer, Leonh., Geschichte des Wallfahrlortes Dusenbach. Strassb. 1894. Kehr ein, A'., Geschichte des Gnadenortes Unserer Lieben Frau von Dusenbach im O.-E. Dülmen i. AV. [1894]. Ohl, L., Maria-Dusenbach. Gcschichtl. Notiz mit Illustrationen. Alarkirch 1895. Ristelhuber, P., D. iRevue de g<5ogr. 44, 1899 S. 393 f.) [AVetterK-, Emil], Unsere liebe Frau von Dusenbach, 1221-1894. Beschreibung der Wallfahrt, ihr Ursprung und ihre Geschichte. Alit 1 Original-Abbildungen. [Colmar ; 1894.J [Auch französisch.1 Ders., Dusenbach. (Rev. cath. d'Als. N. S. XIII, 1894, S. 420-435.) Dusenbach, AVIL, s. Fecht 33. Duttenberg, Holzschuhfhrk. (Gde. Andlau, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 3 E. 1 Hs. Soll schon im 17. Jhdt, bestanden haben und war ursprünglich eine Alühle. Dutzenbach s. 111 18. E. Eaux, Aux, Alei. (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 5 E. 1 Hs. - La Roin des A u lx oder Knobloch-Rhein 1599. Im Patois (singl. u. pl.i: 6. Herrschaft Rappoltstein. Ebba, Hf. iGde. Erlenbach, Ka. AA'eiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.i. 6 E. 1 Hs. 1*54 entstanden. Ebel. Vorderer, B., 791,5 m, in dem vom Storken-kopf is. d.i in südlicher Richtung ziehenden Bergrücken, ni). Aloosch im Thurthal. Ebelsmühle. AI. (Gde. u. Ka. AVasselnheim, Kr. Alolsheim, U.-E.). 9 E. 1 Hs. Soll seit Anfang des 19. Jhdts. bestehen. Ebenacker, AVlr. (Gde. Felleringen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 21 E. 3 Hsr. Entstehungszeit unbekannt, soll so alt sein wie Felleringen selbst. Ebene, Si nnh, l rde. Sulzern, Ka. -Münster, Kr. Colmar, O.-E.i. 1 Hs. Entstehungsjahr unbekannt. - Eberbach. Ebene, Plateau, 410 m, im Gemeindewald Ottersthal, zwischen dem Champagnerthal und der Staatsstrasse Zabern- Pfalzburg. Ebene, Rufacher, s. Rufacher Ebene. Ebeneck, B., 858,7 m, TP., nördl. Rimbach bei Gebweiler. [inebenoetc ... in dem ebnötc ... an dem Öbenüte . . . ebenöte 1250; an Ebonete ... in Ebennot t 1506; Even eck (18. Jhdt.)]. Ebenekopf, 978 m, westlicher Ausläufer des Schwei-selwasens (s. d.i gegen das Thal von AAHldenstein. Eberbach b. Selz, Df. (Ka. Selz [1790-1802 Ka. LauterburgJ, Kr. AAreissenburg, U.-E.). 42o E. 97 Hsr. (10 GRe.) - loO m. - ÄG. Lauterburg (10,9); HSt. Niederrödern (4 4). - Eberbach 1103; ma. A w w e r h a c h (auch Nöudorf). - Die Gde. umfasst den HO. E. (419 E. 96 Hsr.) und den AO. Eberhof. - StEBez. Selz. Armr. (Gründungsjahr unbekannt ). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Selz (s. 1820, vorher Filiale von AVinzenbach). Schutzheiliger hl. Ludwig (25. Aug ). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Niederrödern. - Hausindustrie : Haarnetzstrickerci, für Firmen. Fischhandel. Erste urkundliche Erwähnung llo3; die Abtei Selz schenkte damals dem Kloster Königsbrück Eigengut in E. Der Ort, ursprünglich Eigenthum der Abtei Selz, gehörte später zu dem im Besitz der Herren von Fleckenstein befindlichen Amte Rödern (s. d.), das theils kurpfälzisches, theils markgräflich badisches Lehen war und nach dem Aussterben der Fleckenstein 1720 an die Rohan-Soubise kam. - Kirchlich gehörte E. zur Pfarrei AVinzenbach (Landkapitel Unter-Hagenau). Die Reformation um 1545 eingeführt, 1084 wieder abgeschafft. Seitdem ist E. wieder katholisch und, nachdem es 1802-8 selbst Pfarrei, dann wieder Filiale von AVinzenbach gewesen, seit 1*20 wieder selbständig. Eberbach b. Wörth, Df. (Ka. Wörth [1790-1808 Ka. Niederbronn], Kr. AVeissenburg, U.-E.). 225 E. 44 Hsr. (10 CiRe.) - 200 m. - AG. Wörth a. d. Sauer (5,1); Hp. Morsbronn (3,4). - Eberbach 1351; ma. Awwerbach. - StEBez. AVörth a. d. Sauer I. Armr. (s. 1844). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Wörth (s. 1844', vorher zu Morsbronn). Schutzheiliger hl. AVendelin (20. Okt.). Zur Pfarrei gehören auch die AO. Höllenhof und Scheuerlenhof der Gde. Gundershofen (Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Alorsbronn. - Ziegelofen. E. erscheint 1384 im Besitz der Herren von Ochsenstein. Von diesen kam es an die Herrschaft Lichtenberg, später an die Grafschaft Hanau-Lichtenberg. -Kirchlich gehörte E. zum Landkapitel Ober-Hagenau und war von jeher Filiale der Pfarrei Alorsbronn. Die Zehnten besass die Abtei Sturzelbronn. - Bei E. wurde am 0. Aug. 1870 (Schlacht bei AVörth) der französische Reiterangriff vernichtend abgeschlagen. In der Gemarkung von Eberbach liegen 2,3 ha Strassburger Spital wald. Eberbach, Fsths. (Gde, Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 3 E. 1 Hs. 1844 erbaut. Eberbach, Hf. u. AI. (Gde. Liederscheid, Ka. Bitsch. Kr. Saargemünd, L.). 16 E. 4 Hsr. Die Alühle soll Ende des 17. Jhdts. erbaut worden sein. 1758 werden eine Alühle und eine Ziegelei erwähnt. Eberbach, Wlf., s. auch Hornbach 5; Selzbach 24. Eberbach, AVIL, entspringt sw. Fröschweiler - Eberbach, Forstheim, Hegeney, Hinterfeld, AValburg - kreuzt die Hagenau-Lauterburger Eisenb., Hagenauer Forst, Sufflenheim (3 M.), Runzenheim (AL), Leutenheim, Kauffenheim - südl. Forstfeld in die Sauer (recht. Uf.) -3o,5km, lo Brücken. Hauptrichtung NW.-SO. [Genossenschaft zur Regulirung des Eberbachs Sufflenheim 305 Betheiligte, staatlich genehmigt.] Zuflüsse: 1. Rabenbächel, recht. Uf. - 2 km, 2 Brücken. 2. Scheurlenhoferbächel, recht. LT., mün- |