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Show 376 Gutenbrunnen - Habsheim. Gutenbrunnen, Fsths. (Gde. Dann u. Vierwinden, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg. L.). 12 E. 1 Hs. - Franz. Bonne-Font aine. - 1865 erbaut. Gutenbrunnen, Kap. u. Hsr. (Gde. Dann u. Vierwinden Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 4 E. 2 Hsr. Bonne Fontaine 1715. - Wallfahrtsort, von einem Kapellan bedient, im Buchclberger Walde gelegen und nach einer heilsamen Quelle benannt. Die Kapelle wurde 1715 durch von schwerer Krankheit genesene Soldaten der Besatzung von Pfalzburg, wie es scheint, auf der Stelle einer früheren zerstörten Kapelle, errichtet. 1741 umgebaut, 1750 Einsiedelei, 1792 als Nationalgut verkauft. Benoit, La Bonne Fontaine. (Mem. Soc. arch. Lorr. XIX, p. 559.) Ders., Notice hist. sur la chapelle de Bonne Fontaine pres de Phalsbourg. Saverne 18S0. [Fischer. Dag.], Der gute Brunnen. (La Feuille du Samedi, Eis. Samstagsblatt 12, 1808, Nr. 7.) Gutenbrunnen, Schi. u. Hf. (Gde. Altweiler, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 54 E. 6 Hsr. Franz. Bonne- Fontaine. 1760 von dem Inhaber der Grafschaft Saariverden, Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken, errichtet. Zugleich die schon 1603 erwähnte Heilquelle, die dem Schloss den Namen gab, als öffentliches Bad eingerichtet. 1793 die ganze Besitzung als Nationalgut eingezogen. 1797 den Allodialcrhinnen der Nassau-Saarbrücken (Herzogin von Braunschweig-Bevcrn und deren Schwester, die Alarcjuise de Seiglieres de Soy<5court) wieder ausgeliefert, 1816 von diesen veräussert. Heute im Besitz der Familie von Schlumberger. Das Bad war schon in der Revolution eingegangen, heute Aleierei. Gutenbrunnen s Zinzel 9. Gutenburg s. Judenburg. Gutensheim, abgeg. Ort (vermuthlich Ka. u. Kr. Erstein, U.-E.). Gutensheim 1232; Gutensheim Alitte des 11. Jhdts. - 1232 trug Heinrich Graf von Werd, Landgraf vom Elsass, der Strassburger Kirche seinen Hof in G. auf und empfing ihn zu Lehen. Guthaus, Hs. (Gde. Bettingen, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 5 E. 1 Hs. Auch Steingrubc genannt, weil vor längerer Zeit dort Steine gebrochen wurden. Gutleutbächel s. Zorn 39. Gutleutberg, amtlich für franz. Bonhomme, B., 776,9 m, westliche Fortsetzung des Jungwaldes oder Altenberges (s. d.), südl. Breitenau, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt. Auf dem Gipfel die Gruppe der einzeln aufragenden Hexenfelsen. Gutleuthof, Hf. (Gde. Altenstadt, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 7 E. 1 Hs. 1760 erbaut. Gutleutrain, Anlagen mit Bänken und Springbrunnen auf dem Kirchberg bei Barr <s. d.i; weite Aussicht. Gutsweilerbächlein s. Saurunz 1. Guttenbachrunz s Wunach 1. Gutweilerweiherbach s. Rothbach (Albe) 4. Gutzweiler, abgeg. Ort, ein km von Kötzingen (Ka. Landser, Kr. Alülhausen, O.-E.i. Gutzwiler 1103; Gucz-wilr 1495; am Gutzwyller Pfad 1553. Begütert: ab 1103 Kloster St. Alban (Basel). - Zerstört gegen Ende des 16. Jhdts. Der Bann blieb lange unvertheilt zwischen Rantsweiler, Kötzingen, Obermagstatt und Zassingen. kam dann an Kötzingen. H. Haag, Melk. (Gde. Geishausen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). ) Hs. Als Weidefläche bereits 1550 erwähnt; die Melkerei soll linde des 17. Jhdts. entstanden sein. Haag, AI. Gde. u. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Besteht s. 1861. Haagmühle, AI. (Gde. Günsbach, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E). 18 E. 1 Hs. - Getreidemühle mit Wasserkraft (70 Pferdekräftc) Johann Kiener Söhne, 3 Alahlgänge und 12 Walzcnstühlc; Jahresproduktion 3000000 kg. Die AI. besteht s. 1S47. Haarberg, Df. (Ka. u. Kr. Saarburg, L.). (1790-1802 Ka. Walscheid). 300 E. 60 Hsr. (10 GRe.) - 420 m. - AG. Saarburg (13,8); Bhf. Vallerysthal-Dreibrunnen (7,5). - Die Gde. umfasst den HO. H. (236 E. 55 Hsr.) und den AO. Sitifort. - StEBez. Saarburg IL - Gehört zur kath. Hilfspfarrei Hommert. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. - Handel mit Holzschuhen. H. ursprünglich Karlshüttc genannt, wurde erst 1723 als Glashütte gegründet. Es gehörte zu der Grafschaft D a gs-b u r g. In einem dort 1730 erbauten Landhause haben nach Zerstörung der Burg Dagsburg (1690) die Grafen von Leiningen- Dagsburg zeitweise residirt und vorübergehend auch den Amtssitz der Grafschaft dorthin verlegt. - Annexe der Pfarrei Hommert seit 1771, vorher der Pfarrei Gunzweiler. Auf dem Hartberg Alauerreste aus unbestimmbarer Zeit. Im Walddistrikt Föschen gallo-römisches Grabfeld. Haarberger Köpfel, auch Dagsburger Rigi genannt, 460,6 m, TP, zwischen Haarberg und Hommert, Ka. und Kr. Saarburg. Haardt, Nebenbenennung für den nördlichen Theil der Vogesen (von Zabern an nördlich). Vgl. Theil I, S. 13. Habeau, Hsr. (Gde. u. Ka. Gorze, Kr. Aletz, L.). 2 Hsr. 1832 erbaut. War bis 1879 als Mühle in Betrieb. Haberacker, Fsthsr. (Gde. Reinhardsmünster, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 12 E. 3 Hsr. H. schon 1612 als hanau-Iichtenbcrgischcr Hof erwähnt; 1664 grosser Viehhof gehörte zu der seit 1570 im Besitz von Hanau- Lichtenberg befindlichen Herrschaft Ochsenstein. Haberacker, Forst (Gde. Reinhardsmünster, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 1233 ha. Oberförsterei Zabern. Forsthäuscr Haberacker, Schäfcrplatz. (Buche, Tanne, Fichte, Kiefer, Eiche.) Buntsandstein. Besitz der Herren von Ochsenstein, zuletzt der Grafen von Hanau-Lichtenberg (s. Ochsenstein), 1792 vom Staate eingezogen. 1884 für Berechtigungen den Gden. Dimbsthal 15 ha und Gottenhausen 15 ha überwiesen. 26. Sept. 1877 die Enklave Haberacker (21 ha) angekauft. Burgruine Ochsenstein. Spielfelsen, Geisterfelsen, Gibraltarfelsen, Neubau. Goldenberg, A., Les Heidenmauern de la foret de H. (Bull, de la Soc. p. la cons. des mon. hist. d'Als. III, 1858- 1860, 2, S. 138-144.) Haberbächel s. Andlau 9. Haberhäuser, Wir. Gde. Blotzheim. Ka. Hüningen, Kr. Alülhausen, O.-E.). Ist Bestandtheil des AO.Neuweg (s. d.) derselben Gde. - Septerhausen 1745; Huberhäuser Anfang des 19. Jahrhunderts. Haberkopf, 880 m, südwestl. Ausläufer des Lossen (s. d.), nordwestl. Geishausen. Ka. St. Amarin. Haberle, Hf. (Gde. Hattstatt, Ka. Rufach, Kr. Gebweiler, O.-E.). 7 E. 1 Hs. Im 17. Jhdt. Haberlehen. Die jetzigen Gebäude sollen aus dem Jahr 1828 stammen. Hablütz, Wir. (Gde, Ibigny, Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L.). 51 E. 17 Hsr. - Habluze 1590. - Zuerst 1590 erwähnt, gehörte zur Herrschaft Türkstein, Baronnie St. Georges. Habsheim, Df. (Ka. gl. N. [1790-95 Ka. Landser], Kr. Alülhausen, O.-E.). 1896 E. 359 Hsr. (18 GRe.) - 210 m. - A.-, L.- u. SchwG. Mülhausen (8,2); Bhf. H. (1.0). - Habu-hinesheim 757 (Copie); Habichcnhciin 1184; ma. Ilabse. - Die Gde. umfasst den HO. H. (1861 E. 354 Hsr.), die AO. Habsheim (Fsths.), St. Marienkapclle, Viehweg und die verschw. O. Bcssincourt und Oberdorf. - P. III. Kl. T. Oeff. Fernsprechstelle. Bhf. (s. 1840). Notar. (Das FG. wurde 1879 mit dem AG. Mülhausen vereinigt.) Seit 1894 Gerichtstage. Gendarmeriestation. StA. IL VerkehrsStA. StEBez, |