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Show 16 Azev - Bacourt. der Aletzer Kirche waren, gehörten bis zur Revolution den Ortsherren. Azey, verschw. Ort (Gde. u. Ka. Rixingen, Kr. Saarburg, L.c Angebliche zerstörte Ortschaft, zwischen Avricourt, Foulcroy und Rixingen gelegen, wohl sehr früh eingegangen, soll Pfarrdorf gewesen sein. 770 schenkte Bischof Angelram von Aletz an die Abtei Gorze Güter in Rixingen und in Acciago villa mit der dortigen Kirche. Anfangs des 15 Jhdts. vergab Cunigunde v. Tincrv-Rixingen die Hälfte des Kirchensatzes von Aceio an Kloster Flavigny. Eine kleine Anhöhe bei Rixingen trägt noch den Namen «öglise d' Az ey . Azoudange, Df. Ka. Rixingen [1700 KHO, dann Ka. Alteville, darauf bis 1802 Ka. Freiburg], Kr. Saarburg, L.). 159 E. 105 ILr. (10 GRe). - 238 m. - AG. Lörchingen (17,5); HSt. A. (1,7). - Auzoudange 1276; A u se 1 d an ge 1291. Die Gde. umfasst den HO. A. (307 E. 95 Hsr.) und die AO.: Alilberg, Römerhof (s. 1880, vorher selbständig) und Toupet. - ^HSt. Azoudange- [s. 1864] gehört zur Gde. Maizieres, Ka. A'ic, Kr. Chäteau-Salins.) Gendarmeriestation. StEBez. Rixingen. Fw. (a. 1875, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Rixingen (s. 1802). Kirche zu Ehren Alariä Geburt - Sept.) - Geschäftssprache französisch. A. war Dorf der Kastellanei Freiburg (s. d.). Es war /in ist Lehen der Aletzer Kirche in Händen der Grafen v. AVerd-Rixinge-n, das später wohl durch Heirath z. Th. an das Haus Blämont kam. 1291 gehörte auch ein Theil von Anschlänge, den Gebrüdern v. Rixingen. Der Antheil der Blämont wurde 1276 dem Peter v. Auzoudange, 1316 dem Simon de A'illers als Burglehen gegeben. 1Ö07 wird Azoudange zur Kastellanei Freiburg gerechnet. In A. war 1247 und später die Abtei Vergaville begütert. - A. war Pfarrei ischon 1301) des ehemaligen Aletzer Archipr. A'ergaville. Du- Kirchensatz, welcher 1301 durch die v. Blämont dem Priorat Deneuvre geschenkt wurde, war im 16. Jhdt. wieder im Besitze der Heiren v. Azoudange. Gemeindcwald: 52,9 ha (Oberförsterei Saarburg). B. Bää, Wir, liegt in den Bannen von Zell (4 Hsr.), Schnierlach (1 Hf.), L'rbach il Hf.) und L'rbeis i4 Hsr.), Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E. - L e B a s 1609; Lieu dit on bas 1653; les champs du Bas 1760 (Flurnamen). Der Wir. soll seit Ende des 18. Jhdts. bestehen. Baalbach s. Mosel 34. Baarling -. Bariin. Baberschen s. Larg 9. Babersenbach ^ L u g 9. Babersengrube, Weiher im Larggebiet. 2 km sw. Obersept. 0,1 ha. Fischerei. Privatbesitz. Abfluss s. Larg 9. Bac-d Olgy, ILr. Gde.Argancy,Ka.Vigy,Kr.Metz,L.). 7 E. 5 Hsr. Sollen aus Jen 50er Jahren des 19. Jhdts. stammen. Bac-sur-la-Moselle, Hs. (Gde. Haueoncourt, Ka. und Kr. Aletz, L.c 6 E. 1 Hs. Besteht seit 1866. Bacale, Ban vgl. Ancy a. d. Alosel (Ka. Gorze, Kr. Aletz, L.c Bachats (Les), Hf. (Gde. Rodt, Ka. und Kr. Saarburg, L.). 27 E. 3 Hsr. - War Lehen der bischöflichen Kastellanei Freiburg und schon im 14. Jhdt. im Besitze der Herren v. Rodt, dann der Herren v. Germingen, im 16. Jhdt. beerbt von den Custim (s. Rodt). Das heutige Schloss soll 1737 erbaut worden sein. Im Garten wurde in jüngster Zeit eine Mardelle von dem Eigenthümer ausgegraben, darin wurden eine römische Trua und andere Reste gefunden. - Hammerstein, Freiherr H. v. Eine prähistorische A\rohnslätte und eine römische trua. (Jb. der Ges. für Lothr. Gesch. VI, 1894, S, 310-312.J Bache-le-Loup, Hf. (Gde. u. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 9 E. 2 Hsr. - Bache-1 e-L o up 1700 u. 176t; Baichele loup (statt baiche-le-loup) 1770. Im Ortspatois lautet bache: betsch und bedeutet wohl «Bach». «Bache-le-Loup» also: Wolfsbrunn. Herrschaft Rappolt-i stein. Bachgraben, entspringt s. Schlierbach, verliert sich in den Hart-AA'iesen. 3 km. 2 Brücken. Bachgraben s. Laerzbach; Aloder 25; Alühlbach oder Weiherbach; Alühlbachgrabc-n und Alühlbachgraben 1; Alünchendorfer Altenbach; AVaschbach 1; Zorn 39. Bachhofen, verschw. Ort zwischen Grassendorf (Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg) und Morschweiler fKa. u. Kr. Hagenau, U.-E..'. Die St. Ulrichskirche zu B. war Alutterkirche von Grassendorf, dessen Pfarrer früher unterschrieben als Pfarrer von Grassendorf und Bachhofen. Der Ort ist wahrscheinlich im 30jährigen Kriege abgegangen. 1600 stand die Kirche schon auf freiem Felde, in sehr zerfallenem Zustande; 1S41 wurde sie abgetragen. Der Bann des Dorfes wurde mit Alorschweiler vereinigt; es wird noch 1666 als Filiale der Pfarrei Alorschweiler erwähnt. Bachmatt, verschw. Hsr. (Gde. Geishausen, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 1891 abgebrochen. Bach matten, Hf. (Gde. Alühlbach, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, L'.-E.). 5 E. 1 Hs. 1845 entstanden. Bachmatten, Hs. (Gde. Rimbach-Zell, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Wurde früher als Schleifmühle Alel-liand bezeichnet. Die 1859 von Alelliand erbaute Schleifmühle ist 1896 abgerissen worden. Bachmattenrunz s. Thur 24. Bachmühle, AI. (Gde. Arzenheim, Ka. Andolsheim, Kr. Colmar, O.-E.i. 8 E. 1 Hs. Soll sehr alt sein; mit AArasser-kraft betrieben. Bachmühle, verschw. AI. (Gde. u. Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). Lag zwischen St. Avold und Oberhomburg, wurde gegen 1140 durch Erwin v. Walmen der Abtei St. Avold geschenkt. Bachmühle u. Kleinmühle, Hsr. u. Sgm. (Gde. Oberhomburg, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 47 E. 8 Hsr. Die Kieinmühle ist s. 1880 Sägemühle, war vorher Getreidemühle. Beide Alühlen sollen schon um die Alitte des lS.Jhdts. bestanden haben. Die Bachmühle ist schon seit 17S0 keine Alühle mehr. Bachrunz s. Thur 32. Bachscheid (Oesinger), Hs. (Gde-Börsch, Ka.Ros- ! heim, Kr. Alolsheim. L'.-E.). 2 E. 2 Hsr. Soll seit mehr als | 100 Jahren bestehen. Bachstadtergraben s. Lauter 9. Backelbach s. Schwalb IL Backhof s. Homberg. Backofen, Hl. (Gde. und Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler O.-E.i. 3 E. I Lls. - Z u m Backofen 15o4, 3 E. 1 Hs. B a c c o u f f e 1566; la formaisc 1552. - Führt seinen Namen von einer Erzroste und bestand schon im lo. Jhdt.; in der Nähe ein seit dem 13. Jhdt. verlassenes Bergwerk und die Silbergrube St. Daniel; zwei besonders schwere gediegene Silberstufen aus der dortigen Zeche Cronenwald wurden 1530 dem Kaiser Karl V. beim Reichstage zu Augsburg geschenkt; andere Gruben in der Nähe waren Heiligenblut und Heagcl-hammer. [dPr.] Backofenfelsen hei der «Schleif», einer Einsattlung zwischen Eichelkopf und Gr.-Rosskopf bei Dagsburg; von dem zugänglich gemachten Felsen schöne Aussicht. Bacourt, Df. (Ka. Delme [1790 Ka. Morville a. Nied (Lucy), 1802-24 Ka. Nomeny], Kr. Chäteau-Salins, L.). 325 E. 110 Hsr. (10 GRe.) - 275 m. - AG. Delme (5.6); Bhf. Baudrecourt (7,1). - Badescurt 816; Badescort 1018; Bascors 1189; Bascurt 1200; Bockart 1463; ma. Bäcö.' - StEBez. Delme. Armr. (s. 8. Nov. 1820; Grundbesitz 0,52 ha).AATasserleitung(s. 1884). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. |