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Show Kohlhütte - Kossweiler. 533 Kohlhütte, Hsr. (Gde. Carspach, Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.). 7 E. 1 Hs. Auf der Cassinischen Karte (18. Jhdt.) Charbonniere. Soll schon seit Jahrhunderten bestehen. Kohlhütte, Wir. (Gde. Wingen, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 21 E. 4 Hsr. Soll etwa seit 1700 bestehen und scheint zu Hanau-Lichtenberg gehört zu haben. Kohlhüttenweg, verschw. Hs. (Gde. Carspach, Ka. u. Kr. Altkirch. O.-E.i. U m 1893 erbaut und um 1895 abgerissen. Kohlkopf, IL, 325,6 m, westl. Mombronn, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd. Kohlkopfbächel s. Zinzel 6, Kohlplatz einschl. Battishof, Wir. Gde. Walscheid, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 24 E. 6 Hsr. Entstehungszeit unbekannt. Kohlplatz, eig. (Kohle np 1 a tz), franz. Charbonniere, Sattel, 960 m, zwischen nördl. Hochfeld (1098,8) und südwestl. Grande Goutte (1019 ni), Höhe der aus dem Weilerthal in das Steinthal führenden Strasse. Daselbst das Forsthaus Schirrgut, früher Charbonniere genannt. Kohlrunz, verschw. Hs. (Gde. Günsbach, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). U m 1830 verbrannt. Kohlschlag, Mei. (Gde. u. Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.). 1 Hs. Kolsenlack 18. Jhdt. Der Hof soll aber älter sein. Kohlschlagsattel, 824.8 m. zwischen nördl. Sudelkopf (1009 mi und südl. Ruine Freundstein (928 m), östl. Goldbach, Ka. St. Amarin, Kr. Thann. Auf dem Osthang unter demselben Melkerei Kohlschlag. Kohlthalerhof, Hf. (Gde. u. Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 27 E. 4 Hsr. Wahrscheinlich 1797 entstanden. Kohlwerk, Wir. (Gde. St. Pilt, Ka. und Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). Weniger üblicher Name für den AO. Kochersberg (s. d.) ders. Gde. Kolbach s. Fecht 1. Kolbenbach s. Fecht 1. Kolbenhübel. 25.5 m. bewaldete Erhebung im Wie-beisweiler Wald, oberhalb des Grossen Grafenweihers, nordnordöstl. Mittersheim, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg. Kolbsenbach s. Süffel b. Kolbsheim, Df. (Ka. Schiltigheim [1790 Ka. Molsheim, 1802-32 Ka. Oberhausbergen], Ldkr. Strassburg, U.-E.). 585 E. 135 Hsr. (12 GRe.) - 190 m. - AG. Schiltigheim (lo.li; Hp. Düppigheim (2,3). - Colobocisheim 735; Kolbotesheim 1244; Kolbotzheim Anfang des 14.Jhdts. Kobolzheim 1357.-Zwischen K., Dorlisheim und Wolxheim lag der verschw. O. Bodenheim. - P. Oeff. Fernsprechstelle (s. 1898). Ortsfernsprecheinrichtung (L'mschaltestelle, s. 1900). Ortseinn. StEBez. Strassburg IV. Kantonalarzt. Armr. (Gründungsjahr 1796 c - Filiale der kath. Pfarrei Ernolsheim (s. 1694, vorher selbständige Pfarrei). Schutzheiliger hl. Leodegar. Prot. Pfarrei Augsb. Konf.. seit 1S53 zum Konsistorium Ittenheim (vorher Wolfisheim) der Inspektion Neue Kirche zu Strassburg gehörig. Zur Pfarrei gehören auch die Protestanten in Dachstein, Ergersheim, Ernolsheim. Simultankirche. Die Israeliten gehören zum Rabbinat Mutzig; jüdischer Friedhof in Rosenweiler. - Oelmühle, Getreidemühle. Handel: Fische, Häute und Getreide. Altes Dorf. Schon 7a5 war die Abtei Murbach daselbst begütert. 1244 hatte die Strassburger Kirche. Anfang des 14. Jhdts. Kloster St. Agnes in Strassburg Besitz in K. Das Dorf gehörte zur unterelsässischen Reichsritterschaft, und zwar als Allod der vielfach wechselnden Besitzer. Es war seit Alters in zwei Theile getheilt, entsprechend den beiden im Dorfe befindlichen Schlössern. Das untere Schloss (auch Altenau genannt) mit der dazu gehörigen Hälfte des Dorfes war im 14. Jhdt. im Besitz der Ramstein, Anfang des 15. im Besitz der Zorn gen. Lappe. Es wurde 1419 von den Strassburgern in einer Fehde mit Claus Zorn Lappe zerstört. 1479 kam es in den Besitz der Voltz, die sich danach von Altenau nannten. Diese verkauften es 1651 für 17 ".<«) Gulden an die von Müllenheim-Rechberg, die bereits seit dem 15. Jhdt. auch im Besitz des oberen (heute noch bestehenden) Schlosses und des andern Theils von Kolbsheim waren. 1667 ging das ganze Dorf durch Erbschaft an die Wurmser und die Zedlitz über und kam dann später durch Kauf in den Besitz der Herren von Falkenhain. - 1262 wurde K. von den Strassburgern verwüstet. 1592 im bischöfi. Krieg geplündert, 1622 durch den Pfalzgrafen Friedrich verbrannt. Ein adeliges Geschlecht von K. 1269 zuerst erwähnt, Ende des 15. Jhdts. ausgestorben. Der Dinghof zu K. gehörte dem Strassburger Domkapitel, Weisthum von 1415. - 1567 wurde die Reformation in K. eingeführt. Seitdem prot. Pfarrei. Simultaneum wahrscheinlich seit Ende des 17. Jhdts., die Katholiken gehörten seit 1694 zur Pfarrei Ernolsheim. Die Kirchenbücher gehen bis 1618 zurück. Patronatsherr war der Dekan des Strassburger Domstiftes. Die jetzige Kirche ist 1768, ihr Thurm 1870 erbaut worden. Kolbsheim, abg. O. bei Pfulgriesheim (Ka. Truch- ! tersheim, Ldkr. Strassburg. LT.-E. •. Bischöfi. Strassburger | Besitz, zum Amt Kochersberg gehörig.- Mitte des 16. Jhdts. bereits zerstört und verlassen. Kolisacker (St. Gorgon), Hf (Gde. Ottrott, Ka. Rosheim, Kr. Molsheim, U.-E.). 6 E. 1 Hs. Steht auf der Stelle des ehemaligen Priorats St. Gorgon (s. d.i. Kollenmühle, M. (Gde. Sulzbad, Ka. und Kr. Molsheim, L'.-E... 5 E. 2 Hsr. 1587 erbaut; steht auf dem alten Bann des verschw. Dorfes Biblcnheim. Kollenweiler, abgeg. Ort, s. Gallweiler. Kolmar 5. Colmar. Konacker, Hf. Gde. Marspich, Ka. Havingen, Kr. Diedenhofen-West, L.). 8 E. 1 Hs. - Kimm ach er 1686. - Gehörte zu der Herrschaft Flörchingen (s. d.). Zuerst 1636 erwähnt. Kontz s. Nieder-, Oberkontz. Kopf berg, H.. 287,8 in. TP, auf drei Seiten von der Blies umflossen, bei Blies-Gersweiler, Ka. u. Kr. Saargemünd. Koppe, Die, H. bei Romansweiler, s. Dürrenberg. Koppenachberg, IL, 351 in, zwischen Montenacher Bach und Mortzbach, nördl. über Montenach, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost. Koppenberg, H., 256,3 m, TP, nördl. Minwersheim, Ka. Hochfelden, Ldkr. Strassburg. Korbach, B., s. Corbas. Korrfels, F. in dem Sattel, 353,4 m. südl. des Krippenberges, östl. Bildmühle bei Lemberg, Ka. Bitsch. Kosakenfels, franz. Roche du Cnsaque, 620 m, F. am Nordhang des Chenot (700,3 m), s. d., südöstl. Rothau, Kr. Molsheim. Kossweiler, Df. (Ka. Wasselnheim [s. 1790], Kr. Molsheim, U.-E.). 461 E. 107 Hsr. (10 GRe.) - 250 m. - AG. Wasselnheim (4,4); Bhf. Romansweiler (1,8). - In Con- I stantiana villa (?) um 1120; Co tz w il re 1287; ma. Koss-willer. - Die Gde. umfasst den HO. K. (431 E. 99 Hsr.) und die AO. Bischofsläger, Diebach, Hagelsacker, Heumatt. - StEBez. Wasselnheim. Armr. (s. 1874). Wasserltg. (s. 1868). Fw. is. 1874, 1 Spritze). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Romansweiler (s. 1837, vorher von Wasselnheim) und der prot. Pfarrei Augsb. Konf. ebenda. Reformirte Pfarrei (s. 1819, vorher Filiale von Strassburg) des Konsistoriums Strassburg. Kirche 1820 erbaut, vorher Bethaus. Filiale Rosenweiler (Gde. Dettweiler, Ka. u. Kr. Zabern) und die Diaspora in den Kantonen Wasselnheim, Molsheim, Maursmünster und Zabern. K. gehörte zu jenem grossen Reichsgutcomplex, dessen Mittelpunkt die alte Königspfalz Marlenheim war, und dessen Reste später die (seit dem 13. Jhdt. vielfach verpfändete) |