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Show Malakoff-Felsen MalakofF-Felsen am Dengelberg, über Bahnhof Wesserling im Thurthal. Malancourt, Df. >Ka. Metz [1790 Ka. Gross-Moyeuvre, 1595 Ka. Rombach, 1802-70 Ka. Briey], Kr. Metz, L.i. 303 E. 70 Hsr. (10 GRe.) - 345 m. - AG. Rombach (4,9); Bhf. Amanweiler (7,7). - Madelini curtis 04;,; MaIandicurt 1130; Malandicurtis 1139; Malaincort 1260: ma. M'lan-co. - Selbständige Gde. s. 1. April 1894, gehörte s. 1811 zu Montois-la-Montagne, vor 1811 ebenfalls selbständig. Die Gde, umfasst den HO. M. (295 E. 68 Hsr.) und die AO. Rothes Haus und Schacht Saar. - StEBez. Longeville bei Met/. - Filiale der kath. Pfarrei Montois-la-Montagne (s. lso4, vorher selbstdg.). Kirche des hl. Martin (11. Nov.). - Geschäfts-spfache französisch. - 2 Kalksteinbrüche (44 Arbeiter). Erzgruben der Eisengruben-Hütten-Aktiengesellschaft Pierre-villers (vgl. Pierrevillers), 1898 angefahren. M. gehörte zu der Prevöte Briey (Herzogthum Bai) und war Kirchengui mit ganzer Gerichtsbarkeit. Besitz des Metzer Domkapitels bis zur Revolution. Auch die Abtei St. Martin bei Metz und die dortige Johanniter-Komthurei waren in Malancourt begütert. 12bO wird ein Rittergesehlecht von Malaincourt erwähnt, wohl Vögte des Domkapitels. Ehemalige bis isn4 selbständige Pfarrei des Archipr. Rombach, zu welcher Montois-la-Montagne gehörte. Der Kirchensatz war schon 945 Besitz der Abtei Gorze. Gemeindewald (Oberförstei Rombach) 97,9 ha. Malaucourt, Df. (Ka. Delme [s. 1790], Kr. Chäteau- Salins, L.). 277 E. 85 Hsr. (10 GRe.) - 235 m. - AG. Delme 6,8); Bhf. Chäteau-Salins (14,3). - Malodicurtis 828; Mallacort 1388; ma. Malöco. - (Der frühere AO. Ancien- Moulin zählt jetzt zum HO.) Im Gebiete der Gde. lag der verschw. O. Wacroncourt. - StEBez. Delme. Wasserltg. (s. 1892). Kirche zu E. Maria Himmelfahrt (15. Aug.). - Geschäftssprache französisch. M. gehörte zu der Kastellanei V i c (s. d.i und war Sitz einer Lehensherrschaft derselben Kastellanei, aber ohne Gerichtsbarkeit. Diese Grundherrschaft scheint aus Gebiet entstanden zu sein, welches das Bisthum Metz 1421 von den Dieuamy und Gournay durch Pfändung erworben hatte. Zu ihr gehörte das feste Haus. Lehensträger wurden 1429 die de Vergny, 1455-86 die Thenner von Kempnitz, 1494 die Visse von Gerbtviller, 1546 die de la Grande Faux, 1555- 1609 die Le Clerc, 1609 die Rutant. Die Herrsehaft scheint im 17. Jhdt. mit dem Dorfe vereinigt worden zu sein. - In Malaucourt war die Abtei St. Clemens schon sehr früh begütert, sowie das Priorat Salonnes, das dort 862 einen Frohnhof mit 7 Hüben besass. 1322 hatte die Abtei Lubeln im Orte Land und Leute, wofür sie sich mit ihren Vögten, den von Craincourt, verständigt hat. - M. war von jeher Pfarrei Jes Archipr. Delme. Den Kirchensatz hatte der Prior von Silmont. - Im Gewanne A la Chapelle ist ein kleines neolithisches Steinbeil, im Dorfe selbst ein römischer bronzener Schlüssel gefunden worden. Der Kirchthurm gehört wohl noch der Spätgothik an. Auf dem Platze vor der Kirche zerfallene Reste des Schlosses, eine spätmittelalterliche Befestigung mit Schiessscharten. Malcöte, ehem. Hf. (Gde. Türkstein, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). Wurde um 1892 in ein Privat-Fsths. umgebaut und erhielt den Namen Hungersberg (s. d.). Malcöte, B. (Plainethal), s. Hungerberg. Malcöte, B., zwischen den Thälern der Rothen und Weissen Saar, s. Teufelsberg. Maldine, Banntheil und ehem. Lehen in Harraucourt (Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.). Maleroybach (Malroybach) s. Franz. Nied 13. Malgre-Colle, Hf. (Gde. Nitting, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.i. 15 E. 3 Hsr. - Gegen 1850 entstanden. Malgre-Colle, W . (Gde. Metairies-St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 10 E. 2 Hsr. 1848 entstanden. I - Malmerspach. D15 Malgre-Colle, verschw. Sgm. Gde. Nitting. Ka. Lörchingen. Kr. Saarburg, L.i. 1894 abgebrannt. Malgre-l'Eau. Hf. (Gde. Hayingen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.i. 9 E. 1 Hs. U m 1635 erbaut. Malgre-Vous, Hsr. (Gde. Rosslingen, Ka. Gross- Moyeuvre, Kr. Diedenhoten-West, L... Früher AO., jetzt Theil der Gde. R Malgre-Xousse, Hf. (Gde. Lagarde, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins. L.). 9 E. 1 Hs. Scheint erst in der zweiten Hallte des 18. Jhdts. entstanden zu sein. Er wird 1785 als Annexe der Pfarrei Lagarde erwähnt. Malgringen, Wir. (Gde, u. Ka. Diedenhofen, Kr.Die-denhofen- Ost, L.). 168 E. 43 Hsr. -Maigrange au bourg de Thionville 18. Jhdt. Ursprünglich nur Spital für Aussätzige, dehnte sich später als Weiler aus. Im 18. Jhdt. sowie heute als Annexe zur Stadt und Pfarrei Diedenhofen gehörig. Malleloy. 1793-1814 amtliche, aber sonst nicht gebräuchliche Benennung der (.de. Malrov (s. d.). Mallingen, Lf. Ka. Sierck [1790-1802 Ka. Sierck, 1802-25 Ka. Metzerwiese], Kr. Diedenhofen-Ost, L.i, 393 E. 113 Hsr. (10 GRe.) 155 m. - AG. Sierck (6.7); Hp. M. (0.5).- Mellingen 874; Mellang 1084; Mei linck 1444; Mailing Lo'). - Die Gde. umfasst den HO. M. (249 E. 72 Hsr.) und die AO. Klein-Hettingen (s. 1811, vorher selbständig) u. Klein-Hettingcrmühle. - P. Hp. (s. 1878). StEBez. Sierck. Fw. - 1882, 1 Spritze.. - Eine Strassenbrücke über die Mosel ist am 1. Nov. 1900 eröffnet worden. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Sierck (s. 1808), zu der bis 1880 auch Hüntingen (s.d.) gehörte. Kirche des hl. Severinus, Bischofs von Trier (21. Dez.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - Kleine Ziegelei. Kleine Getreidemühle. M. gehörte zu der Un ter-Pro bstei Sierck (s. d.) und wurde 1661 an Frankreich abgetreten. Es war Lehensherrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. Ursprünglich jedoch war das Dorf Kirchengut und Bestandtheil der alten Probstei St. Regula s. Kerlingen). Diese Vogteiherrschaft, welche im 11. Jhdt. von Lothringen lehensrührig wurde, scheint während des 12. Jhdts., wie die anderen der Abteien Rettel und St. Arnulf, in Händen der Herren von Walcourt gewesen zu sein. Sie ging dann auf unbekannte Weise an Jas von Rodemachern benannte Geschlecht über. Noch im 16. Jhdt. haben diese für Mallingen an Lothringen gehuldigt. ! dann 1561, 1598, 1606 ihre Erben, die von Manderscheidt. ' Der Grundbesitz, mit einem Freihof und einer Freimühle, blieb, mit einigen Gütern in Metrich, Besitz der Karthause Rettel. - M. war vor 1802 Pfarrei des Trierischen Landkapitels Perl. 1802-18C8 war es Annexe der Pfarrei Hüntingen und wurde dann selbst Pfarrei (s. 0.1. Kirche 1S75 zuletzt erneuert. Den Kirchensatz hatten die Karthäuser von Rettel. Gemeindewald 12,38 ha. Antheil an dem Gemeindewald Kerlingen und Genossen Oberförsterei Kedingen;. Malmaison, Wir. (Gde. Vernt'ville, Ka. Gorze, Kr. 1 Metz, L.i. 65 E. 22 Hsr. La Malemaison 1317. - Nebenzollamt IL Gehörte zu dem Pays Messin (Val de Metz). Der Weiler war früher, als Hof, Besitz des Spitals von Longeau, und gehörte bezüglich der Gerichtsbarkeit zur Herrschaft Verneville. Dem Namen nach war der Hof selbst ehemals ein Aussätzigenhaus. Malmerspach, Df. (Ka. St. Amarin [1790-1802 Ka. Thann], Kr. Thann, O.-E.). 756 E. 118 Hsr. (12 GRe.) - 400 m. - AG. St. Amarin (1,3); Bhf. St. A. (1,4). - Malbers-pach 1506; Malmerspach 1576. - Die Gde. umfasst den HO. M. (724 E. 110 Hsr.), den AO. Kleinaug und den verschw. O. Herrenwald. - StEBez. St. Amarin. Spital der Fabrik Eck-Guth & Cie. (gegr. 1874). - Gehört zur Pfarrei St. Amarin. Gehörte zum murbachischen Amte St. A mar in, in |