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Show Altmatt zum Besitze des Priorates Lixheim, später dem Fürstenthum Lixheim. - Römerstrasse nach Strassburg. Gemeindewald (Oberf. Pfalzburg). 110,8 ha. Eichen und Buchen. Im Jahre 1750 bereits im Besitze der Gemeinde, wahrscheinlich durch Schenkung. Fischer, Dag. Die ehemalige Abtei und Stadt Lixheim. Mülhausen 1865. Altmatt, Höfe (Gde.Meisengott, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 7 E. 2 Hsr. 1835 entstanden. Altmatt, verschw. Hf. iGde. Rahlingen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.i. Lag nicht weit von der Stelle, wo jetzt der Hof Neumatt (s. d.) steht. Hing mit Neumatt und Griesbach oder Hammerhof (s. d.) von der Herrschaft Diemeringen (s. d.) ab; sie bildeten eine Enklave in der Grafschaft Bitsch. Bis 1829 gehörten sie zur Gde. Diemeringen [Ka, Drulingen, Kr. Zabern, U.-E.;, wurden dann mit Rahlingen vereinigt. Altmatt ist nach ls70 abgerissen wurden. Altmatt, Sattel mit mehrfacher Wegekreuzung, 935 m, zwischen Grossmann und Noll [s. d.\ oberhalb des Haselsprunges, der Quelle der Hasel, im Mittelalter ein wichtiger Vogesenübergang aus dem Elsass nach Lothringen. (Vergl. Jahrb. des Zweigver. des V.-C. VII. 1891. S. 96f.) Altmattbächel s. Mossig 3. Altmattgraben s. Saar 27. Altmattkopf, S87.4 m, TP., so. Ausläufer des Gasehncy-kopfes (s. d.) w. Mühlbach bei Münster (O.-E.). Alt-Max, verschw. Zglh. (Gde. Bischdorf, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.i. L'm 1882 abgerissen. Altmelk (Ludwigshof), Hf. (Gde. Birkenwald, Ka. Maursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 7 E. 1 Hs. Besteht seit 1722. Alt-Melkerei s. Molkerei, Fsths. (Gde. Llohwald, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Altmühlbach s. Breitmattbach, Isch 5, Mutterbach 1. Altmühle, M. (Gde. Görsdorf, Ka. Wörth, Kr. Weissenburg, U.-E.). 13 E. 2 Hsr. Soll sehr alten Ursprungs -ein; Entstehungszeit unbekannt. Altmühle, M. (Gde. Kuhmen, Ka. und Kr. Bolchen, L.). 6 E. 1 Hs. Soll alten Ursprungs sein; Erbauungsjahr unbekannt. Altmühle, M. (Gde. Niederbetschdorf, Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg, LT.-E.). 4 E. 1 Hs. Wahrscheinlich die im 15. Jhdt. durch die Herren v. Lichtenberg erbaute herrschaftliche Mühle, später Brandmühle genannt. Altmühle, M. (Gde. Reipertsweiler, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. R. Altmühle, M. und Hsr., (Gde. Hilbesheim, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.). 9 E. 3 Hsr. Soll ein Rest des verschwundenen Dorfes Erlingen (s. d.) sein. Altmühle, Sgm. (Gde. Leimen, Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E.i. 7 E. 1 Hs. Bey der alten mtihly 1765. Mit Wasserkraft. Altmühle, Wir. (Gde. Niederweiler, Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 19 E. 7 Hsr. 1812 erbaut. Altmühle, verschw. M. (Gde. Zimmingen, Ka. u. Kr. Bolchen, L.i. 1886 abgebrannt und niedergerissen Altmühle, verschw. Sgm. (Gde. Walscheid, Ka. u. Kr. Saarburg. L.i. 1882 abgerissen. Altmühle, ehemaliger Name des AO. Stossmatt iGde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Satirburg, L.). Altmühlenbach s. Mutterbach 1. Altmünsterol, Df. (Ka. Dammerkirch [s. 1873; 1790 Ka. Beifort, 1795-1870 Ka. Fontaine|, Kr. Altkirch, O.-E.). 663 E. 79 Hsr. (12 <5Re.) - 3.55 m. - AG. Dammerkirch (8,6); Bhf. A. (0,3).-MonstruJ 962; ze alten Münsterol 1349; Montreu x-Vieux 18o9. - P. III. Kl. T. Ortsfernsprecheinrichtung (Umschaltestelle, s. 1900). Bhf. (s. 1858).Grenzpolizeikommissar. Gendarmericstat. Nebenzollamt I und IL StEBez. Dammerkirch. Krgv. (s. 17. Juli 18S4). - Bau und Unterhaltung der Brücke über den St. Nicolasbach bei Grzst. 3838, im Altrad. 23 • Strassenzuge Montreux-Chäteau-Altmünsten 1. liegt der Landesverwaltung von E.-L. ob. Die Kostin werden von Frkr. u. E.-L. gemeinsam getragen. - Kath. Hilfspfarrei des I Dek. Dammerkirch (s. 1.820; vorher Fil. von Schaffnat a. W . . Schutzhl. St. Albanus (31. Aug.). Filiale der ref. Pfarrei Altkirch (s 1874). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Laible, Conservenfabrik für Champignons, jährliche Produktion ca. 10000 kg. Die rohen Champignons kommen aus alten Steinbrüchen bei Paris. Dürr-Delamarre, Cognac- Brandyfabrik, producirt im Jahr etwa 1500 hl. Die Fabrik besteht seit 1896. A. war Dorf der Herrschaft Münsterol is. d ); 1439 von den Armagnaken erobert. Die Kirche der hl. Maria in A. gehorte 962 dem Kloster Andlau. - 1260 übertrug <,räl:n Agnes v, Toul Zehnten und andere Rechte in Altmünstercl auf das von ihr gegründete Kloster Gottesthal s. d.i. 1441 '• gehörte die Kirche zum Landkapitel des Sundgaues, dann zu dem von Masmünster; s. 177*» zu Besancon. Die Kollation hatte der Prior, nach 1021 der Superior von St. Mmand. - Gemeindewald: 54,4 ha (Oberf. Altkirch). AltpfafFenbronn, Wir. (Gde. Lembach, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 44 E. 9Hsr. - Phaphenburnen 1157; Paffinborn 1215 - 1157 zum ersten Male erwähnt: Die Abtei Neuburg erseheint damals in Phaphenburnen begütert. Pfaffenbronn war mit Niedersteinbach schon 1304 als Lehen des Hochstifts Speier im Besitz der Herrn v. Wasigenstein. 1520 wurde es von den Fleckenstein käuflich erworben und dem Amte Fleckenstein zugetheilt. 1711 verkauften es die Fleckenstein an Hanau-Lichtenberg, das den Ort mit dem Amte Wörth vereinigte. 173o kam es an Hessen- Darmstadt. Das Recht des Todfalls besassen die Grafen von Zweibrücken-Bitsch und die Abtei Königsbrück. - Kirchlich gehörte A. zur prot. und zur kath. Pfarrei Lembach. Alt-Pfirt, Df (Ka. Pfirt [s. 1790|, Kr. Altkirch, O.-E.). 457 E. los Hsr. (lo GRe.) - 115 m. - AG. Pfirt (1 4); Bhf. Pf. (1,0) - Alten Phirta 1269; V i eu x-F er r et t e 1809. - Bhf. Pfirt is. 1892). StEBez. Pfirt I. Wasserltg. - 1801-1808 Filiale der Pfarrei Plirt, seitdem selbst kath. Hilfspfarrei des Dek. Pfirt. Schutzhl. St. Andreas (30. Nov.). Kapelle des hl. Blasius. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Kl. Steinbruch, 3 Arbeiter. A. war Dorf des Meierthums Mörnaeh der Herrschaft Pfirt. 12o9 gibt Kloster Lützel an die Ministerialen in Plirt eine Rente in A., erhält dafür ein Haus in Mülhausen. 1296 hat St. Bernhard ein Einkommen von A. Auch die Deutschordenskomthurei Mülhausen-Rixheim war in A. begütert. 1445 zogen die Baseler zweimal gegen A. Beim erster. Zuise schwor der Burgvogt der Stadt Basel, doch wurde das 1 Schloss nicht besetzt; das Schloss gehörte seit April dem Basler Domherrn Hans Adolf v. Hattstatt; am nächsten ; Tage aber nahm Konrad v. Mörsberg den Burgvogt gefangen. Auf beiden Zügen brachten die Baseler viel erbeutetes Getreide heim. - A. war bis 1801 Pfarrei des Landkapitels Leimenthal; den Kirchensatz hatte Kloster Lützel. - Spätgothische Kapelle und barocker Altar. Gemeinde wald (Oberf. Pfirt). 173,5 ha. (Tannen und | Buchen im Gebirge und Eichen und Buchen im Hügelland.) Im Besitz der Gemeinde seit 1760 (bestätigt 1828) in Folge von Theilung und ls4o durch Kauf 28 ha . Der Wald war bis 1760ungetheiltes Eigenthum von 17 Gemeinden (Alt-Plirt, Bettlach, Buchsweiler, Dürlinsdorf, Firlis, Liebsdorf, Lins-dorf, Lutter. Mörnaeh, Flirt, Radersdorf, Riespach, Sondersdorf, Werenzhau-cn, Winkel, Wolschweiler) und der Grafschaft Prirt. Altrad, abgeg. Ort bei Geispitzen i Ka. Landser, Kr. Mülhausen, O.-E.). - Raden 1000; AI tradt 1595 Begütert: gegen 1090 Klostei St. Alban (Basel). - Reste von Grundmauern. |