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Show Fort de la Pille Pandurenmatte vor dem Fort lagerten 1744 die Panduren unter Baron Trenck. Im 1*. Jhdt. lag eine Invalidenkompagnie dort. 1*14 und 1*15 blokirt; 1870, a m 8. Nov., nach otigiger Beschiessung, kapitulirte die Besatzung. Fleck, C h , Siege et bombardement du Fort Morticr pres Neuf-Brisach. Paris 1873. Fort d e la Pille, verschw. Fort. (Gde. Strassburg, Ka. Strassburg-Ost, Stdtkr. Strassburg, U.-E.). Lag wahrscheinlich an der Stelle der heutigen «Rheinlust* (s. d.i, an der Südspitze der ehemaligen Insel Pille (s.d.). Im Frii den von Ryswyk (Art. 18) verpflichtete sich der König von Frankreich, das von ihm errichtete Fort de la Lille auf seine- Koslcn zu schleifen. Fort d e Plappeville (Gde. Plappeville, Ka. u. Kr. Aletz, L.). Ursprüngliche Benennung für das Fort Alvensleben is. d.i. Fort Podbielskl iCdc. Mundolsheim, Ka. Schiltigheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 1879 erbaut. Fort Prinz August von Württemberg Gde. Marly, Ka. Verny, Kr. Metz, L.i. 1*70 angelegt. Fort Q u e u l e u (Gde. Borny, Ka. u. Kr. Aletz, L.). ursprüngliche Benennung für das Fort Goeben (s. d.). Fort d u R h i n , ehem. Fort. (Gde. Strassburg, Ka. Strassburg-Ost [extra muros], Stadtkr. Strassburg, LL-E.). Lag auf einer Insel auf der linken Seite des Rheins, die jetzt einen Theil der Sporeniasel (s. d.i bildet, sw. von Fort de la Pille (s. iL), und war Anfang des 18. Jhdts. bereits geschleift. Fort R o o n (Gde. Mundolsheim, Ka. Schiltigheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 1872 erbaut. Fort R o t h g e r n (Gde. Vogelgrün, Ka. Neubreisach, Kr. Colmar, O.-E.). Besteht s. 1892. Fort St. E l o y Gde. Woippy, Ka. u. Kr. Aletz, L i, s. Fort Hindersin. Fort St. Julien s. Furt Manteuffel. Fort St. Q u e n t i n s. Fort A'este Prinz Friedrich Karl. Fort S c h w a r z h o f f (Gde. Strassburg, Ka. Strass-burg- Süd [extra muros], Stadtkr. Strassburg, L'.-E l. A m Rhein bei dem Altenheimer Hof im südlichsten Zipfel des Stadtbanncs gelegen, erbaut 1876. Fort S c h w e r i n (Gde. Lorry b. Aletz, Ka. u. Kr. Aletz, L.i. Früher Tignomont genannt. 1877:78 erbaut. Fort Steinmetz (Gde., Ka. u. Stdtkr. Aletz, L.). Fort innerhalb der L'mwallung von Aletz, trat nach LS70 an die Stelle des früheren Fort Bellecroix (s. iL). Fort v o n d e r T a n n (Gde. u. Ka. Geispolsheim, Kr. Erstein, U.-E.). 1872/73 erbaut. F o r t - V a u b a n , 1795J-1*14 amtl. Benennung dir Gde. Fort-Louis (Ka. Bischweiler, Kr. Hagenau, L'.-E.). Fort V e s t e Kaiserin s. A'este Kaiserin, Fort. Fort V e s t e K r o n p r i n z (Gde. Ancy a. d. Alosel, Ka. Gorze, Kr. Aletz, L. , s. Veste Kronprinz, Fort. Fort V e s t e K r o n p r i n z (Gde. Niederhausbergen, Ka. Schiltigheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 1372 erbaut. Fort V e s t e L o t h r i n g e n s. A'este Lothringen, Fort. Fort Veste Prinz Friedrich Karl (Gde. Scy, Ka. u. Kr. Aletz, L.i. Früher Fort St. Quentin genannt, auf dem Berge St. Quentin gelegen, wurde 1*67 angelegt; seitdem erweitert. Fort " W e r d e r (Gde. Ulkirch-Grafenstaden, Ka. Geispolsheim, Kr. Erstein, L'.-E). Anfang der 70er Jahre des 1'». Jhdts. erbaut. Fort d e W o i p p y (Gde. AVoippy, Ka. u. Kr. Aletz, L.), s. Fort Kameke. Fort Z a s t r o w iGde. Borny, Ka. u. Kr. Aletz, L.). Bestand schon zur französischen Zeit als Fort des Bordes, ist aber weiter ausgebaut worden. Forte, la. Wir. (Gde. Lorry b. Aletz, Ka. u. Kr. .Metz, L.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Lorry. - Fu-.sc provincial. 305 Fortelbach, Wir. , Gde. u. Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler, o.-E.i. 519 E. lullst-.- Franz. Fertru(pt), - Prot. Kirche, Filiale der prot. Pfarreien in Alarkirch. - Hand-weberei der Firma König in Alarkirch mit 85 Handwebstühlen. Färberei Gebr. Ribaud; besteht seil Mitte der 30er Jahre; 30 Arbeiter, 2 Dampfkessel (130 q m Heizfläche), 20 Dampfpferdekräfte. Baumwollspinnerei J. Haffner AA'we., 22000 Spindeln, 150 Pferdekräfte einschl. 100 Wasserpferdekräfte, 22o Arbeiter. F. ist Anfang des 16. Jhdts. entstanden in der Nähe der von Bruno v. Rappoltstein <t 1513 angelegten Bergwerke. Dort wurden die alte BleigrubeRumpapump oder St. Leonhard 1526, die (.ruhen Eisenthür und St. AVilhelm 1502 eröffnet, wie auch weitete Gruben, die mehrfach den Namen wechselten oder nach kurzem Betriebe eingingen. 1635 wurde Fortelbach durch [-'euer fast völlig zerstört. Das Dorf er-streckte sich in geschlossenen Häuserreihen von der Matte (heute Bahnhof Alarkirch) bis zum Weiler Burgund, in welchem noch das ehemalige Wirthshaus /um wilden Mann steht. Durch Ordre vom 27. Sepi. 1669 wurde F. mit Eekerich, Klein-Leberau, Alarkirch und St. Blasien zu einer Gde. Alarkirch vereinigt, 1793 war F. vorübergehend selbständig! Gde. im Ka. Alarkirch mit den A O . Burgund und St. Blasien. Litt.: Alemoire au Gouvernement sur Li distraction des hameaux d'Echery, la petite Liepvre, Fertru et St. Blaise de la ville de Ste. Alarie-aux-AIines. Paris 1841. Weitcrc Litt. s. unter Eckerich, Wir. Fortelbach iFcrtrupt , Wlf., s. Leber 10. F o r t s c h w e i e r , DL «Ka. Andolsheim [179D-1802 Ka. Horburg], Kr. Colmar, O.-E.). 283 E. 66 Hsr. (10 G R e . ) - 185 m. - A.-, L.- u. SchwG. Colmar (8,4); Hp. Bischweier 1,5).- Vol ra tzwilr 1391 ; ma. F o irisch wir. -StEBez. Alunzenheim. - Fw. (s. 1863, 1 Spritze. - Filiale der kath. Hilfspfarrei Bischweier is. 1808, vorher von Ried« i Schutzh. hl. Laurentius (10. Aug.). Luth. Pfarrei (s. 1536? , gehört s. 1802 zum Kons. Andolsheim, Insp. Colmar; Filialen Bischwei r und Widensolen. Die Kirche, 1*03 erbaut, darf zweimal im Jahre von den Katholiken benutzt werden. 1890 erneuert. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Alarkirch. F. gehörte zur Grafschaft H o r b u r g. Ein Hofgut in F. war im 18. Jhdt. im Besitz der Familie von Langenhagen, seit 177o der Klein von Kleinenberg und wurde 1780 von dem franz. Diplomaten Christian Friedrich Pfeffel, dem Bruder des Dichters, erworben. Der Besitz, als Emigranten-gut conliscirt, wurde 1*17 den Nachkommen des Erstgenannten wieder zurückgegeben. - F. bildete mit AVidensolen seit der Einführung der Reformation 1550 ?) eine Pfarrei, mit welcher nach dem 30jährigen Kriege noch Bischweier v er einigt wurde. Den Kirchensatz besassen die Grafen von Horburg. Die Kirchenbücher gehen bis 1669 zurück. 1763 scheint das Simultaneum eingeführt worden zu sein. Die Katholiken waren damals nach Alunzenheim verpfarrt und kamen 1770 zu Riedweier. G e m e i n d c w a l d (Oberförsterei Colmar-Ost i 8,4 ha. F o s s b ü h l , Fbr. (Gde. Krüi, Ka.St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 10 E. 3 Hsr. 1804 errichtet. Baumwollweberei der Firma Gros, Roman & Cie zu Hüsseren -Wesserling. 090 Webstühle, 3S8 Arbeiter, 160 Pferdekräftc, davon bis zu SO AVasserpferdekräfte. F o s s e , Wir. Gde. u. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 32 E ö Hsr.- Une maison au F o s s e z 1636. Herrschaft Rappoltstein. F o s s e , verfall. AI. (Gde. Craincourt, Ka. Delme, Kr. Chäteau-Salins, L.). Lag an dem St. Jeanbach, oberhalb Haus Envie. an einem alten Wege Delme-Nomeny. Schon 1158 erwähnt. AVar ehemals Bannmühle für den Ban de Delme, liegt seit langem in Trümmern, 1896 bis auf eine Scheune vollends abgerissen. Fosse provincial s. 111 52. 20f |