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Show Ban Ste. Piant - Ban St. Alartin. 53 Gras, Hagendingen, Lessy, Longeville bei Metz, Lorry bei Metz.. Montois-la-Montagne, Aloulins, Nouilly, Plantieres, Plappeville, Rombach, Rozerieulles, Sainte-Barbe, Scy, Semecourt, Ste. Rufline, A'allieres, A'antoux. B a n St. Piant s. Morville. - St Pierre. Alter Besitz der Abtei St. Pierre in Aletz, umfassend die Gemeinde Villers-Stoncourt (Df. A'illers mit den Weilern Stoncourt, Houtte und Aoury) und Df. A'aucremont der Gde. Bazoncourt. Die Hochvogtei stand den Herzögen von Lothringen zu, deren Untervögte im 14. Jhdt. die Herren v. Dürkastel (Castros), dann die Herren v Alengen waren, die auch Homburg a. d Kannerbesassen. Durch Heirath der Erbtochter Sarah v. Homburg aus dem Hause Alengen (1375), kamen Homburg und der Ban St. Pierre an das Haus Kricchingen. Schon 134.5 hatte Lambert de Castres einen Theil des Besitzes an einen Aletzer Bürger verkauft. 1404 zog die Stadt Aletz die Dörfer A'illers und Stoncourt wegen des dortigen Besitzes des Jak. d'Esch vom Paraige Porte- Aluselle zur Steuer heran; doch wurde diese abgelehnt, weil die Dörfer unter fremder Herrschaft oder A'ogtei stünden. Der Ban St. Pierre unterstand noch 1631 der lothringischen Kastellanei Amance im Bailliage Nancy; doch beanspruchte Frankreich damals schon das Gebiet, als zum Pays Alessin gehörig. Nach Erwerbung des weltlichen Besitzes des Bisthums (1648) wurde es als franc-alleu innerhalb des bischöflichen Bc-bietis gefordert, nach der Erwerbung von Homburg a. d. Kanner 11661 als Lehen von Homburg. Lothringen hat im Pariser Vertrage 1718 auf seine dortigen Hoheitsrechte verzichtet. Lehensträgcr für das Kriechingen'sche A'ogteilehen im Banne waren im 15. Jhdt. die d'Esch, im Ib. Jhdt. und noch 1624 die Raigecourt, später die Alorel, 1681 waren Pfandherren die de Chevenix und Le Bachelle. Die Kriechingen scheinen die Pfandschaft nicht eingelöst zu haben. Im Lehenbriefe für die Gräfin Anna Dorothea v.Ostfricsland, geb. v. Kriechingen, von 1688 ist der Ban St. Pierre nicht mehr erwähnt. S.a.A rry, Cherisey und AI agny. [dPr.] - de St. R e m y s. Kürzel - St. S a u v e u r s. Chätel-St. Germain, Semecourt. - S t. S v m p h o r i e n s. Ancv a d. Alosel, Cherisey, - Jussy, Longeville bei Aletz, Ste. Rufline, A'aux St. Thiebaut s. Pouilly. - St. V i n c e n t s. Ancy a . d. Alosel, Borny, Chätel- St. -Germain, Chazelles (Gde. Scy), Glatigny, Longeville, Noisseville, Pange, Rozerieulles, Semecourt, Tragny, A'allieres, A'antoux. - de Salival, wahrscheinlich alter Besitz der Abtei Salival, s. Jussy, Ste. Ruffine, Vaux. - Sau v a g e s. Louvigny. - des Seigneurs s. Charly, Ogy. - le Senechal s. Nouilly. - Thiehaut-Laurent s. Nouilly. - de Tholey s. Brittendorf. - Tier-ban s. Rezonville. - des Treize (Ban de la ville), Benennung des rund u m die Stadt Aletz sich erstreckenden Aiissen-bannes, innerhalb dessen die Stadt (der Rath der Dreizehner) die Hoch-, Mittel- und Grundgerichtsbarkeit ausübte und städtisches Eigenthum besass; die Stadt hatte dort die Gerichtsbarkeit bis 1740, d.h. bis zur Bildung der neuen Gemeinde-und Gerichtsbezirke. Die Banngrenze ging im 18. Jhdt. von der Seille längs des Bannes von Magny bis zur Strasse von Porte-Aluzelle, dann an den Bach von A'allieres, dann rechts der Mosel bis an den Bann von Malroy, dann links der Alosel bis zum AVehre Wadrineau. Der Bann war ursprünglich in drei Kantone eingetheilt: 1. Canton devant les ponts, begrenzt durch die Banne von St. Alartin, Plappeville, Lorrv, AVoippy, St. Eloy und Thury. 2. Canton sur Aloselle, begrenzt durch die Banne von Chieulles, Malroy, Chatillon und A'allieres. 3. Canton sur Seille, begrenzt durch die Banne von Vallieres, Borny, Vercly und Many. 1712 werden noch als Kantone genannt: les deux ruts (bei A'allieres), Pont Reymont und Dalle oder Desle (s. d.). Nach dem von der Stadt am 26. April 1712 erlassenen «reglement sur la Jurisdiction du htm de la ville-ernannte die Stadt für den ganzen Bann einen Alaire, einen Lieutenant und die Schöffen, die in erster Instanz in allen bürgerlichen und Strafsachen, in sachlichen und gemischten Klagen, in Eigenthums- und Besitz- Streitigkeiten Recht sprachen. Die Stadt erliess auch Ordonnanzen über die Feldpolizei, z. B. 1754, 17oo, 1774. Die Entstehung dieses Bannes dürfte wohl zurückzuführen sein auf die Niederlegung der Klöster und der A'ororte bei Belagerung der Stadt (1552) oder auch bei früheren Anlässen; jedenfalls steht die Bildung dieses Bannes nicht im Zusammenhange mit älteren Grenzen der Gerichtsbarkeit, der Zoll- oder Geleitshoheit der Stadt. Der Bann hat, wie es scheint, 1693 bei der Schaffung von Ortsbännen für die neuen Siedelungen Plantieres und Oueuleu eine Einschränkung erfahren. A L 1755 die Erbauung des Forts de la Croix (s.d.)in Angriff genommen wurde, wurde das schon 1552 verlegte Dorf St. Julien neuerdings niedergelegt; den Einwohnern wurde auf städtischem Eigenthume ein neuer Bann überlassen, auf welchen die herrschaftlichen und die Gerichts- Rechte des alten Dorfes übertragen wurden (1737). Die Grenze gegen den ban des Treize bildete der Bach von Vallieres. S. a. Longeville bei Aletz und Plantiires. idPr.) B a n de T r o g n e u x s. Magny. - des trois C h e n e s s. Ancv a. d. Mosel. de V a c c o n s , ehemaliger Bann zw ischen Aloulins und Chätel St. Germain, auf der Gemarkung der letzteren Gemeinde.. - de A'erny s. Pournoy-la-Grasse. - A'exin s. Gorze, Jussy, A'aux. - de A'illers s. Glatigny, Herlingen. - Vogt eierbann, ehemaliger Bann in der Gde. Rahlingen (Ka. Rohrbach. Kr. Saargemünd, L ) . AVahrscheinlich Besitz der Vogtei Herbitzheim, 1613 erwähnt. - de Voivre s. Marly. - de X a p pel ez s. Corny. B a n de Fribourg, Hf. iGde. Dianen-Kappel. Ka. u. Kr. Saarburg, L.i. 5 E. 1 Hs. AVar Hf. der ehemaligen Kastellanei Freiburg und gehörte früher zur Gde. Langenberg (S. d.i. Der jetzige Eigenthümer bezieht noch sein Bürgerholz aus den AVäldern von Langenberg und hat darin Waldweiderechte. B a n - S t . Martin. Df. (Ka. u. Kr. Aletz, L.). (1790 Ka. Aletz, 1792-1802 Ka. Lorry bei Aletz, 1802 1. Ka. von Aletz). 2382 E. (Sterbf. 0.7, leb. Geb. 12,2 auf 1000). 121 Hsr. '12 GRe). - 170 m. - A.-, L - und SchwG. Aletz (2,3); Bhf. Devant-les-Ponts (1,0). - V i l l a St. AI a r t i n i 973; B a n j St. Alartin d e v a n t AI e t z 1404. - Früher zählte auch |