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Show 66 Wi« die Kastellan« i K'i müh « urdedas Dorl öfters verpfändet, besonders 1333 Renten in Bechy gehörten 1404-1792 zur Herrschaft ^ncerville mit Grundbesitz. Die Abtei du Petit Clervaux in Metz, sowie die Minoraten dortselbst hatten gleichfalls Güter in Bechy. - B. war im lS.Jhrdt. Pfarrei des Archipr Waibelskirchen. Kirchensatz und Zehnten gehörten der Abtei St. Arnulf. Die Kirche ist zuletzt 1832-1883 erneuert worden. Gern eindi w a l d OberförstereiMetz): 112 1 ha.Mittelwald. B e c h y b a c h s. franz Xied 8. B e c k e n f e l s e n , Felsgruppe auf dem Odilienberg« innerhalb der Heidenmauer, südl. vom Kloster gelegen. Der Fels verdankt seinen Namen der allerdings nur entfernten Aehnlichkeit mit übereinander gelegten Brotlaiben; natürliche Bildung, entstanden durch Verwitterung und Erosion der weicheren Schichten des Sandsteins, die man früher für ein Gebilde von .Menschenhand und für ein druidisches Denkmal zu halten geneigt war. B e c k e r h o l z , Df. mit bes Kann (Gde. Filsdorf |s. 1810|, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen. L. . Vor 1810 selbständige Gd( und s. 1790 z. Ka. Busendorf gehörig. 180 E. 54 Hsr. - Bolkerholz 1609; Selliersholz ou B. i kerholz 1610. - Kap. der hl. Dreifaltigkeit, zur Pfarrei Filsdorl gehörig. Dorf der Grafschaft Bolchen wegen deren Antheil an Filsdorf (»/o1- Beckerholz wurde 1609 durch den Abt Sellier von Busendorf aul einer Rodung eines Theiles (1764 Morgen des Forstes Kalenhofen gebaut. Liesin Theil hatte er von Lothringen durch Verzicht auf das Dorf Lutzweiler ^ d.) bei Bitsch erworben. Die Abtei halte dort nur Mittel- und Grundgerichtsbarkeit. Den Grundbesitz hau. sie an 14 Familien in Erbpacht v.rlichen. Das Hochgericht, welches von Lothringen an die de Sombreuil zu St. Oswald verliehen worden war. wurde 17Jn durch die Familie de Roucy erworben. Ortswald: 36,1 ha (Oberförsterei Busendorl B e c k e r s b e r g , Hügel bei (nw.) Wingersheim, Ka. Hochfelden. Landkr. Strassburg. B e c k e r g r u b e , Weiher im Larggebiet, 2 k m nordöstl. Hindiingen. - 0,30 ha Fischerei. Privatbesitz. Abfluss zur Rossers s. Larg 7. B e c k i n g e n . I leutschordenskomthurei, war im jetzigen Reichslande bi güti rt in Dieblingen (1573), Enschweiler Mitte des lo. Jhdts. und Tentelingen 1475. Beckmühlbach s. Seille 6. B e c k m ü h l e , M. Gd< Mulcey, Ka. Dieuze. Kr. Chäteau- Salins, L.). 1600 an dem ruisseau du Bec, Zufluss der Seille, erbaut. B e d d w e i l e r , ein wahrscheinlich gegen Ende des 16. Ihdts. zerstörter Ort, im Banne der Gde. Kerbach (Ka. u. Kr. Forbach. L. ; zur Herrschaft Forbach gehörig. B e d e l e n (Ober- Alfeld), Hf. (Gde. Sewen, Ka. Mas-münster, Kr. Thann, O.-E.). 9 E. l Hs. - Soll mindestens 300 Jahre alt sein. B e d e m , Wir. (Gde. Willingen, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen. I... II E. I ILr. - Soll Anhing des 18. Jhdts. i ntstanden sein B e f e y , Wir. (Gde. Villers-Bettnach [sv 1811], Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). 65E. 24 Hsr. -Bealfi \ 1345.- 1806-11 A O. von St. Hubert, vor bsOo selbständig und s. 1790 zum Ka. Haiss. s. 1792 zum Ka. A'rv, s. 1802 zum Ka. Vigv gehörig. - Gehört zur kath. Pfarrei A'igy. B. war Wir. des l'av s Messin (Haut-Chemin) und Bestandtheil der Herrschaft A'igy (s. d.i. Der Ort, welcher 1552 zerstört worden war, wurde erst im Jahre 1572 wieder hergestellt. B e f e y b a c h s. Kannerbach 3. B e h e i m s t e i n s. Bömstein. B e h e u , Hf. Gde. Lach, Ka. AVeiler. Kr. Schlettstadt, L'.-E.i. 4 E. 1 Hs. - pat. O b h ö . - Bestand schon Anfang des 19. Jhdts. - Beiern. Behine s, Wi iss 6. B e h l e n h e i m , Df. Ka. Truchtersheim [s IT'"'1,Landkr. Strassburg, U.-E.). 187 E 29 Hsr. 10 GRe.) - 160 m. - \<;. Truchtersheim (4,l)i Strbst. Wiwersheim. - Belhen 1139, 1243; B e i h e i m 1346; ma. Bahle. - StEBez. Wiwersheim. Armr. (s. 1874). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Truch-tersheim s. 1802). Schutzheiliger hl. Georg (23. April) IL wird 1139 zuerst erwähnt, w o Kloster Gengenbach daselbst als begütert erscheint. 1163 hatte das St. Thornasstift zu Strassburg. 1257 das dortige Domkapitel Besitz (Dinghof) zu B. Das Dorf gehörte zu den 28 Dörfern der'Grafschaft» s. d i, welche seit 1236 zur Hälfte im Besitz des Bisthums Strassburg, zur Hälfte im Besitz des Reiches waren. Die Reichshälfte von B. war u m 1350 an einen Pilgrim, Bürger von Strassburg. verpfändet. Diesem gebot 1554 Kaiser Karl IV., sie ge^en Auszahlung der Pfandsumme entweder dem Hug Dörnstein, Schultheiss zu Schlettstadt, oder dem Bischof Fohann von Strassburg abzutreten. In der ersten Hälfte des 17 Jhdts. erscheint das Dorf als reichsritterschaftlich und imAllodialbesitz der Herren von Schönau. V o n diesen ging es u m 1660 durch Heirath an die Holzapfel vonHerxheim über, von diesen 16S2 an die Freiherren vonFalkenhayn (ausSchlesien eingewandert). 1727 wurde es an die Visitandinnen von St. Stephan in Strassburg verkauft, deren Kloster (zur Heimsuchung- bereits einen Dinghof daselbst besass (Weisthum • Ls 16. Jhdts.), und die es bis zur Revolution behielten. - Ein adliges Geschlecht von B. wird 1249 zuerst, 1521 zuletzt erwähnt. - Kirchlich gehörte B zum Landkapitel Betbur. Pfarrei schon im 14. Jhdt. Las Patronatsrecht gehörte den Besitzern des Dorfes, ebenso die Zehnten. Im 18. Jhdt. war Offenheim Filiale der Pfarrei B. B e h r e n , Df (Gde. Kerbach [s. 1812], Ka. und Kr. Forbach, L.c 451 F. ss Hsr. - Birne 1440; B e r e u 1594, - \5,r 1812 selbständig und seit 1790 zum Ka. Forbach gehörig. Hat seinen besonderen Bann behalten. - Wasserltg. (s. 1885). - Kap. des hl. Blasius. 1769 erb. - AVar Dorf der Herrsch alt F o r b a c h (s.d.). Begütert 1301 Deutschordenskomthurei .Saarbrücken. Ortsadcl : Lambert und Wilhelm v. B. 1301. Orts wald • 69.4 ha. Behrenbach s. Saar 46. B e i s. die Hauptnamen, z. B. Bei den Friedhöfen s. Friedhöfen, Bei den. B e i m s. die Hauptnamen, z. B. B e i m Bahnhof s. Bahnhol, Beim. Beidersdorf, Wir. (.de. Burgaltdorf, Ka. Dieuze, Kr. Chät.au-Salins, L.c 111 E. 34 Hsr. - Buderstorf 1262; Bedersdorff 1310; B e d e s t o r f 1606; ma. Bides-trot. - AVar Bestandtheil der Herrschaft Burgaltdorf (s, d.c Beidesdorf war ehemals ein bedeutender Ort, der in den Kriegen des 17. Jhdts., 1606 und 1635 zerstört wurde. Ein Siechenhaus, an welches der Flurname Alaladrcrie noch erinnert, wird dort noch 1620 erwähnt. B. war bis 1054 Sitz einer Pfarrei des Archipr. Vergaville mit Burgaltdorf als Pfarrannexe. 1654 wurde die Pfarrei nach Burgaltdorf verlegt. Beidersdorferbach s. Seille 4. Beiern, I'f (Ka. Kattenhofen |1790-1802 Ka. Rode-machern], Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 479 E. 118 Hsr. 1" GRe.) - loa m. - AG. Diedenhofen (17,0); Hp. Alallingen (7,2). - Burensis m a r c a 640 - ; Burias 762; Beiren I" - Die Gde. umfasst den HO. B. (237 E. 56 Hsr.) und den A O . Donnenmühle und Gandern (s. 1812, vorher selbstständig. - StEBez. Rodemachern. F w . is. 1866, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Kattenhofen (s. 1802). Kirche des hl. Bartholomäus (24. Aug.). • Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen. - Kalkbrennerei. 3 kl- Getreidemühlen. B. war ehemals Dorf und Sitz eines Luxemburgischen ) Lehens mit ganzer Gerichtsbarkeit (vgl. B., Herrschaft). Bechvbach |