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Show (,11t, Luffendorf Lupstein. Lehen trug, gehorte bis 1801 zum Landkapitel Eisgau des Bisthums Basel Den Kirchensatz hatten die Inhaber der Herrschaft Mörsberg (s. d.). - L. liegt an einem Keltenwege von Pruntrut über Oltingen nach Burgfelden. Kirchthurm und Chor sind aus dem 13. und 15. Jhdt. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Pfirt) 103,4 ha. (Tanne und Buche.. Im Besitz der Gde. seit 1816, kleinere Ankäufe . i folgten 1873, 77 und 82. Luffendorf, Wir. (Gde. Largitzen. Ka. Hirsingen, Kr. Altkirch, O.-E.). 51 E. 11 Hsr. Auch Deutsch-Luffendorf genannt, zum L'nterschied von L. im Ka. Pfirt. L u b e n d o r ff 1332. Soll früher auch Oberlargitzen geheissen haben. Luffingen. verschw. Df. (Gde. Fixem. Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). S42 wird Laffenza villa in pago Moslenci als Besitz der Abtei Echternach in Luxemburg erwähnt. 1448 L. in der Nähe von Fixem, wahrscheinlich verschwundene Ortschaft der Herrschaft Rodemachern, w o das Haus Sierck-Moncler im 15. Jhdt. begütert war. Luisenfelsen auf dem Pfriemenkopf, 858,2 m, bei Natzweiler, Ka. Schirmeck; dabei Bank- mit Inschrift. L u m b a c h S. Schwalb 1. Lumblochbaeh s. Eichel 9. L u m p e n m ü h l e . M. Gde. Menglatt, Ka. Dammerkirch, Kr. .Altkirch, O.-E.i. Seltenere Bezeichnung für die Gaillemühle (s. d.i derselben Gde. Lunberg s. Lunc. la. Lundenbühl s. Deutsch-Lundenbühl. Lune, II- Gde. Moulins b. Metz. Ka. u. Kr. Metz, L.). 1 IL. Anfang der 30er Jahn- des 19. Jhdts. erbaut. Lune, Auf der iGde., Ka. u. Kr. Saarburg, L. . Ehemalige Annexe der Gde. Hof, seit 1893 mit Stadt Saarburg vereinigt. Lune, La Lunberg), B. (im Grenzkamm), 310,0 m, nordwestl. Saales im obern Breuschthal. Lupbach s. 111 8. Lupershausen, Df. (Ka. u. Kr. Saargemünd, L. [1790 Ka. Püttlingen, 1802 Ka. Saaralben und im selben Jahre Ka. Saargemünd]). 505 E. 110 Hsr. (12 GRe.) - 235 m. - A.- u. LG. Saargemünd 17,6); Bhf. Farschweiler 1,0). - Luppi rs Hüsen 1409; Loppershausen 1683. - Die Gde. umfasst den HO. L. (319 E. 67 Hsr.i, die AO. Bei Eisenbahnstat. Farschweiler, Ellweiler (s. 1811, vorher selbstdg.), Verich-mühle und den verschw. O. Johannesweiler. - StEBez. Saargemünd IL - Gehört zur kath. Hilfspfarrei Ellweiler 's. 1847, vorher zu Farschweiler.. (Der A<>. Verichmühle gehört jedoch zur kath. Hilfspfarrei Oberhost.) Die Protestanten gehören zur Pfarrei Saargemünd, die Juden zum Rabbinat Saargemünd. - Hausindustrie: Seidenhaspeln (für Firmen in Saargemünd und Püttlingen i und Strohhutflechten (für eine Firma in Saaralben). Gehörte zu der Herrschaft Püttlingen (s. d.), zuerst im Burgfrieden dieser Herrschaft (1400. erwähnt. Gemeindewald (Oberförsterei Saargemünd) 104,8 ha. Hainbuchen, Eichen, Buchen, Espen, Birken.) Ausschliesslich dem HO. gehörig; über den Wald von Ellweiler s. s. 252. L u p p a c h , Hf. (Gde. Buchsweiler, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E... 14 E. 1 Hs. - L u p a c h 1284.- Genesungsheim der Ortskrankenkasse Mülhausen-Stadt (seit 1. Nov. 1900). - D a der liber Marcarum 1441 einen «rector in Lupach» erwähnt, der zum Landkapitel im Leimenthal gehört icu-ratiis de Lupach schon 1294), muss es wohl hier ein Dorf gegeben haben. 1462 wurde hier ein Kloster für Brüder des dritten Ordens vom hl. Franziskus durch Werner und Johann Bapt. von Flaxlanden gegründet, 1520 wurde es durch Christoph v ..n L'ttenheim, Bischof von Basel, umgebaut und Rekol-lekten übergeben. 1792 aufgehoben ; seitdem Bauernhof. Die Kirche wurde ls34 abgebrochen. Kanzel und Antoniusaltar in die Kirche von Buchsweiler verbracht. Das Kloster wurde in eine Zollkascrne verwandelt und diente als solche bis 1870. Reste eines Grabgewölbes und verschiedener Klosterbauten. - L. liegt a m Kelten-, späteren Römerwege von Pruntrut nach Burgfelden. - 1795-96 hielt sich dort der Dichter Jacques Delille (gest. 1813) auf, der in L. an seinen Gedichten Trois regnes de la nature und L'homme des champs ou Georgiques francaises arbeitete. Sabourin de N a n t o n , Les anciens couvents de l'Alsace. Luppach. (Rev. d'Als. 18b7, S. 31-36, 54-58.) [Auch bes.:] Colmar lso7. Luppach s. 111 8. Luppachgraben s. 111 8. L u p p i n g , zerst. Ort (Gde., Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 1358 erwähnt. 13b2 war die Deutschordenskomthurei Saarburg daselbst begütert. Die Luppingstrasse und das 1628 abgetragene Luppingcr Thor in Saarburg haben ihre Namen davon. Scheint Anfang des 15. Jhdts. zerstört worden zu sein. L u p p y , Df. (Ka. Pange [1790 Ka. Thimonville, 1795- 1802 Ka. Solgne|, Kr. Metz, L.). bOl E. 194 Hsr. (12 GRe.) - 260 m. - A G . Remilly (6,5); Bhf. Remilly (6,7). - L u p e i um 1137 und 1179; L u p p e i 1320; ma. Löpi. - Die Gde. umfasst den H O . L. (586 E. 193 Hsr.) und den A O . Hicourt. - P F. Ortseinn. StEBez. Kürzel. - Fw. (s. 1881, 2 Spritzen). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pange (s. 1802); Kirche z. Ehren des hl. Jakobus und Christophorus (25. Juli). - Ge-schäftssprache franz. - Kalkbrennerei mit Steinbruch. L. gehörte zu dem P a y s Messin, Saulnois, und war Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, zu welcher Hof Hicourt gehörte. - L. war alter Besitz des Metzer Domkapitels. Die Vogtei, welche Lehen des Bisthums war, wurde 1259 mit Genehmigung des Bischofs durch das Domkapitel v o m damaligen Lehensträger Walter von Jeandelize erworben. O b der Ort ursprünglich zur Kastellanei Remilly gehörte, ist nicht bekannt. - Der kleine Bann St. Marcel war Besitz der Abtei St. Vincenz. - L. war bis 1802 Pfarrei des Archipr. Waibelskirchen. - Kirche im Jahre 1842 zuletzt erneuert. Kirchensatz und Zehnten hatte das Domkapitel. - L. ist der Geburtsort von Jean-Pierre P6cheur (1751-1S0S), dem ersten Präsidenten des kaiserl. Gerichtshofes zu Metz, der durch seine Beredsamkeit während der Revolution vielen Leuten das Leben rettete. G e m e i n d c w a l d (Oberförsterei Metz) 245 ha. (Mittelwald.) W a r schon 1743 im Besitze der Gde. L u p p y b a c h s. Franz. Nied 8. Lupstein, Df. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Zabern, U.-E.). i.'.o E. 133 Hsr. (12 GRe.) - LO m. - A.- u. L G . Zabern (10,4); Bhf. Dettweiler (2,0). - In Lupfinstagni 739; Lupenstein 9r"4 ; Lupfenstein u m 1350; ma. Lupste. - Die Gde. umfasst den H O . L. (626 E. 1-25 Hsr.) und die AO. Müllersgarten und Pappelmühle. - StEBez. Dettweiler. Armr. (s. 1836). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Zabern (s. 1802). Schutzheiliger hl. Quintinus (4. Okt.). - Getreidemühle. Altes Dorf; schon 739 war die Abtei Weissenburg daselbst begütert. L. war ursprünglich Reichsgut. 994 schenkte Kaiser Otto III. der Abtei Selz die Kirche zu L. und 1077 erhielt dieselbe Abtei Güter zu L. durch Schenkung Kaiser Heinrichs 1Y. Mit der Zeit muss jedoch auch das Bisthum Strassburg gewisse Ansprüche auf L. erworben haben, denn wir finden L. später unter den 28 Dörfern der sogen. «Grafschaft» (s d.), in deren Besitz sich das Reich und das Bisthum nach langem Streite 1236 so theilten, dass beide die Hoheitsrechte gemeinsam ausübten. Die Reichshälfte wurde 1349 von Kaiser Karl IV. den Herren von Hohenstein verpfändet (sammt derjenigen des benachbarten Littenheim). Das Einlösungsrecht derselben verlieh Kaiser Friedrich III. 1469 dem Bischof von Strassburg, der 1474 in einem Vertrag mit den Hohenstein davon Gebrauch machte. Seitdem war g a n z L. im Besitz des Bisthums |