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Show 172 Claires-Boules - Claires-Boules, Geh. (Gde. Hattigny, Ka. Lörchin- | gen, Kr. Saarburg, L.). 3 LL 1 Hs. Bis vor 200 Jahren soll sich hier eine Ziegelei befunden haben. Claquette, AVlr. iC.dc. Vorbruck, Ka. Schirmeck, Kr. Molsheim, U.-E.). 392 LL 64 Hsr. - Baumwollindustrie. - D.r Wir. ist erst im 19. Jhdt. entstanden. L'm 1810 waren .ist sehr wenige Hsr. vorhanden. Kirche der unbefleckten , Empfängniss Maria, 1870 erbaut. Claudonbächel s. Breusch 21. Clause, Kap. (Gde. Alorschweiler, Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). Kap. des hl. Ulrich, etwa 0,5 k m südwestl. von AI. A n ihrer Stelle soll früher die Pfarrkirche des verschw. O. Bachofen (s. d.i gestanden haben. Der Sage nach sind bei der Kapelle, im sogen. Dunderloeh, Glocken vergraben, auch soll dort früher ein Heidentempel und -kirchhof gewesen sein. Steinerne Särge sind auch dort gefunden worden, ebenso drei Götterbilder nebst Inschrift. Nach Kraus (Kunst und Alterth. in Els.-Lothr.' I, 158 (wo weitere Litt.) soll es jedoch ein christliches Grabfeld aus der Merowingerzeit gewesen sein. C l a u s e n h o f , Wir. (Gde. Schweighausen, Ka. u. Kr. Hagenau, U.-E.). 41 E. 8 Hsr. - Auch Reinenberger-Hof genannt, 1701 gegründet. AVird von der Pfarrei St. Nikolaus in Hagenau pastorirt. C l a u s e n h o f , verschw. Hf. (Gde. Breisdorf, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.c AVar ehemaliger Hof im Banne des Weilers Ewingen. Er wurde 15o2 durch Stoffel von Breustorf von Bernhard von Schauenburg. Herrn von Preisch, für 220 < Luiden eingi löst. Clausmatt, HL (Gde., Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). | 5 E. 1 Hs. - St. Claussmatt 1632; Claussmatt 1780. - A m 12. Juni 1510 verkaufte das Kloster Marienzel) im Schwarzwald das Gelände, auf dem später der Hof angelegt wurde (den berg, darauf das gotshüselin st. Nielaus zu Syl»), an die Herren von Rappoltstein. Der herrschaftliche Hof (die melkerei in der Clauss oder die Clauss melkerei), der schon Kx'.o bestanden hat, wird 1636, 1673 und 1727 erwähnt; 1780 wurde daselbs-, ein neues Llatis erbaut. Zur Zeit der Revolution wurde der Hol als Nationalgut für 636S frs verkauft. Claveriebach s. Luc C l e m e n c e - a u x - B o i s , Hf. Gde Pontoy, Ka. Verny, Kr. Aletz, Li. Frühere Bezeichnung des A O . K i e m e n t ine n-hof (s. d.) derselben Cde. C l e m s i e , Schleifmühle Gde. u. Ka. Sulz. Kr. Gebweiler. O.-E.). 1 IL. 1840 erbaut. Clery, ehem. Wlr.(Gde. Chätel St.-Germain, Ka. Gorze, Kr.Melz.L.) ( lareium 1094; Cläre) 1404 - Sehr alte Ortschaft, wird schon I004 als Besitz des Kapitels St. Sauveur erwähnt Sie zählte 1844 32 Einwohner. Gegenwärtig hängt sie mit dem Gemeindehauptort Chätel St.-Germain unmittelbar zusammi t C l i m o n t ( W e i n b e r g ) , Wir. Gde. Urbeis, Ka. AVei-ler, Kr. Schlettstadt, U.-E. . 63 E. 14 Hsr. - Erst Ende des 17. Jhdts. durch Ansiedelung von Wiedertäufern und reformirten Schweizern entstanden. Gehörte bis 1887 zur prot. reformirten Pfarrei Hohwald und wurde dann selbständiges Vikariat. Kleine i \. Kirche, auf Kosten 1. AI. di r Kais, rin Auguste Viktoria erbaut. Die Bewohner (Mennoniten) sprechen deutsch, im Gegensatze zur Umgegend. Climont, von den deutsch sprechenden Bewohnern W inbi ig, auf der Generalstabskarte W e i n b e r g genannt, trapezförmiger Berg mit zwei Kuppen Quellgebiet der Bi nsch, östl. Saales im oberen Breuschthal, hart an der französischen Grenze. Auf dem östl. Gipfel, 965,8 m , TP., ein steinerner Aussichtsthurm des V.-C. Juliusthurm, zu Ehren des Präsidenten des Vogesenklubs Prof. Dr. Julius E u t i n g benannt i. Climontin s. Breusch S. Cloitre ehem. Wir., jetzt Theil des Dorfes Noveant I Ka. ' ••-! zi , Kr. Mi tz, L.). oin a. d. Seille. Closerie, Mei. (Gde. Diedolshausen, Ka. Schnierlach. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 3 E. 1 Hs. - «Das Glaserey-thal », «die Glase rev» 1599 (durch dies Thal ging der AVeg aus Lothringen nach Alarkirch); Glaiserie 1658; L a Quiozerie 1760. Herrschaft Rappoltstein. Cioseriebach s Weiss 6. Clouires, AATr. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 56 E. 8 Hsr. E s Clouyre 1057, Aecker, Weide. Herrschaft Rappoltstein. C l u s b a c h s. Lauch 5: Cochelle. Wir. (Gde. u. Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen- Ost, L.i. 31 E. 9 Hsr. Entstehungszeit unbekannt. C o d e w a i d , Hf. (Gde. Kemplich, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 7 E. 1 Hs. Schon im 18. Jhdt. als Annexe der Pfarrei Kemplich aufgeführt. C o d o m o n t , Hfe. (Gde. Urbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 6 E. 3 Hsr. - «Zwei tagwan matten in Goldenbergthal, Item zwei tagwan matten ligent am Goldenberge» 1441; «A^on der Schönenwarte (der Dreibannstein [1134 m ] auf der Generalstabskarte, Blatt Alarkirch) den G o l d e n b e r g abe der ecke nach untz vff die Eiche» 1441; «Zehend Jucharten am Gebürg Codomont» 1604, 1606, 15 Zinspflichtige, 1 Haus, 5 Scheuern. Herrschaft Rappoltstein. C o d o n g o u t t e , AVlr. (Gde. LTbach, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 33 E. 6 Hsr. - 'Zwei tagwan matten in G old en her gthal» 1441; C o d o n g o utte 1606 i Alatten, Aecker, 11 Zinspflichtige. 3 Scheuern»; G o u d o n - gouttc, C o u d o n g o u t t c 1762. Herrschaft Rappoltstein. Cöln, Erzbisthum. D e m Erzbisthum Cöln gehörte an weltlichem Besitze im Elsass: Sulz u. AV., Hermersweiler, Lobsann, Alemmelshofen, Aleisenthal, Retschweiler und Jä-gershofen. (Siehe Sulz, A m t und Kirchspiel.) C o e u r j o u r b a c h s. Deutsche Nied 16. Coin, Wir. (< .de. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 20 E. 7 Hsr. Entstehungszeit unbekannt. C o i n a. d. Seille, Df. (Ka. Verny [1790-1802 Ka. Augny], Kr. Aletz, L.). 180 E. 57 Hsr. (10 GRe.) - 190 m. - A.-, L.- u. SchwG. Aletz (14,0); Bhf. Noveant (12.2). - C o ins 1352; Going 1367; C o n sur Seille 1404. - P. F. StEBez. Verny. - Filiale der kath. Hilfspfarrei Pournoy-la-Ch6tive (s. 1804, vorher Filiale von Cuvry). Kapelle des hl. Laurentius (1872 restaurirt). - Geschäftssprache franz. C. war Dorf des P a y s Alessin (Isle), Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit und mit Schloss. C. a. d. S. ist des Namens und der Besitzer wegen mit Coin-les-Cuvry und Goin öfter verwechselt worden. In C. a. d.S. erscheinen schon sehr früh die Abteien Gorze und Ste. Alarie und St. Symphorian in Aletz als Besitzer, sowie das Bisthum, ohne dass entschieden werden kann, w e m eigentlich der Besitz zustand. 1317 wird es wohl nur z.Th.) mit Pournoy-la-Chetive als Lehen von Lothringen erwähnt, in Händen der (lerne]; von denselben wurde es 1333 an die Drouin für 500 Goldgulden verkauft, mit Bewilligung Lothringens unter Vorbehalt des Rückkaufsrechtes, welches 1352 zu ('.unsten der Renguillon und de Heu ausgeübt winde. Hol und 1481 war das Lehen, zu welchem nebst einem Theile von Pournov -la-Chetive noch die Alühle und ein Hof von Cuvry gehörten, in den Besitz der Gournay gelangt, bei welchen es verblieb. Auch das Bisthum hatte hier herrschaftliche Rechte, welche es zu Lehen ge-g. ben hatte. Für diesen Besitz sowie für L a Horgne, wurde 1402 von den Gournay, 1439 -1454 von den de Vy, 1460 von den de Warize, 1472-1485 von den Baudoche, Erben der de Vy, wiederholt gehuldigt. 1564 besassen das Lehen die Le-duchat und du Buchet jeder zur Hälfte. 1564 gelangte es durch Kauf an die de Gournav, bei welchen das ganze Dorf bis zur Revolution verblieb. - C. war bis 1804 Annexe der kath. Pfarrei Cuvry. - Archäol. Fund: Neolithische Pfeilspitze. |