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Show 54 Banessengraben - Banzenheim. Sauvage (Wir.), das bis 1854 AO. von Devant-les-Ponts war, als AO., jetzt gehört es zum HO. - StEBez. Longeville bei Aletz. AVasserleitung (s. 1893). - Filiale der kath. Pfarrei St. Simon in Aletz. Die Lutherischen und reform. Einwohner sind ebenfalls nach Aletz eingepfarrt. Zum Rabb. Aletz. - Kl. Schwefelholzfabrik (Wwe. Rettien, 11 Arbeiter, 1874 errichtet;; Alolkerei (Weis). Alarmeladefabrik (Schulze), 1898 von Aletz hierher verlegt (20 Arbeiter). Diese Fabrik befindet sich in dem Gebäude einer 1893 von Dr. Schiff gegründeten und 1897 eingegangenen Dampfwaschanstalt. AVein- und Milchhandel. B.-St. AI. war Df. des Pays Alessin (Val de Aletz i und ehemaliger Besitz der Lothringischen Abtei St. Alartin bei Aletz, mit ganzer Gerichtsbarkeit. Erst 1604, durch den Vertrag von Nomeny, kam die bestrittene Souveränität an das Pav s-AIessin, der Grundbesitz dagegen wurde am 14. Alai 1605 durch Tausch an die Abtei St. Clemens überlassen Das ehemalige Dorf, welches an 120 Feuerstellen zählte, wurde 1427 zerstört und mit den Trümmern das AVadrineau- AVehr neu angelegt. - Ban St. Alartin hatte ehemals eine selbständige Pfarrkirche zu Ehren des hl. Alaximin, die wahrscheinlich mit dem Dorfe zerstört wurde. - Archäologische Funde: Ein Bronce-Beil. - B.-St. AI. ist Geburtsort von Jean-Francois H u g u e n i n (1775-1838), Gelehrter und Professor am Lyceum zu Aletz, Arerfasser einer Zusammenstellung der Chrohiken der Stadt Aletz. Banessengraben s. Larg 21. Bannacker, abg. Ort bei AA^eissenburg, zum Schlössest. Paul gehörig (Ka. u. Kr. AVeissenburg, L'.-E.i. - 1236 Konrad v. B., 1301 Henricus miles de Banacker. - Im 14. Jhdt. mit AVeissenburg vereinigt Bannay s. Bizingen. Bannbergkopf in dem Kamm zwischen Thur- und Dollerthal, onö. Rimbach. Ka. Alasmünster, von den Umwohnern nach der nördl. unterhalb gelegenen Weiderläche und Alolkerei Beiacker auch Beiacker köpf genannt, 1044,3 m. Banngraben s. Ombach 4. Bannbolz, Fsths. i<;de. Plaine, Ka. Saales, Kr. Alolsheim, U.-E.i. A'gl. Bambois mit Forsthaus Bannholz, AO. derselben Gemeinde. Bannbolz, Fsths. iLdc Rosenweiler, Ka. Rosheim, Kr Alolsheim. U.-E.). 3 E. 1 Hs. - 1820-25 gebaut. - Der AVald B. war nach dem Heimfall v. Rosenweiler (s. d.) an das Bisthum Strassburg (1582) lange Zeit Streitobjekt zwischen den Rathsamhausen und dem Bischof : Prozess am Reichskammergericht. Io02 durch Vergleich den Rathsamhausen zugetheilt, wurde der Wald von diesen verkauft. 1671 wurde er von der Lateinschule zu Alolsheim käuflich erworben. Bannholz, AV. (Gde. Carspach, Ka. u. Kr Altkirch, O.-E... 7 E. 1 Hs. Besteht s. 1&58. Bannholz, AVesthang gegen das Rehbachthal nördl. Graufthal, Ka. Lützelstein. Bannholz, Staatswald (Gde. Rimsdorf. Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 101 ha. Oberförsterei Saarunion. (Buche, Eiche, Hainbuche, Esche.) Aluschelkalk. Früher Domanial-wald der Grafschaft Saarwerden, 1793 als Staatseigenthum erklärt. Bannholz, Staatswald 'Gde. Schönburg und Eschburg, Ka.Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.c32ha. Oberförsterei Lützelstein- Süd. (Buche, Tanne, Kiefer, Fichte, Erle, Eiche, Hainbuche, Birke.) Vogesensandstein. - War Besitz der Abtei Graufthal (s. dort), 1551 sackularisirt und der Kurpfalz überwiesen; 1623 an Lothringen verkauft, das 1629 den Klosterbesitz dem Reichsfürstenthum Pfalzburg überwies, das 1702 an Lothringen zurückfiel. 1792 vom Staate eingezogen. Bannholzköpfel, H., 323,1 m, am rechten Ufer der Alagel, sw. über Forsthaus Bannholz, Gde. Rosenweiler bei Rosheim, Kr. Alolsheim. Bannholzmühle, Hs. (Gde. Rimsdorf, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E. 2 E.). 1 Hs. Soll schon mehrere hundert Jahre bestehen, war früher Alühle, doch wurde der grösste Theil des Triebwerkes 1882 durch Brand zerstört. Bannscheidgraben s. Andlau 14, Moder 9, Selzbach 7. Bannstein, Wir. (Gde. Egelshardt [6 Hsr.] und Philippsburg [Hf. von 2 Hsrn.], Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd. L.). 51 E., 8 Hsr. - Gauscharderhof 1787; Bannstein 1817. - P. Bhf. (vergl. Egelshardt). - Der Hof gehörte zum ehemaligen A m t Lemberg (s. d.). Die übrigen Häuser sind erst um 1820 entstanden. Bannstein, Sattelpunkt, 478 m, der Vizinalstrasse j Sulzmatt-Bühl bei Gebweiler. Bannsteiner Weiher. Gde. Egelshardt (Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. 3 ha. Privatbesitz. Karpfenfischerei. Bannwald, verschw. Fsths. (Gde. Hägen, Ka. Alaursmünster, Kr. Zabern, U.-E.). 1884 abgebrochen. Bannwald, verschw. Fsths. (Gde. Hültenhausen, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). Gegen 1887 abgebrochen. Bannwald, bewaldetes Plateau, 453,4 m, am rechten Cfer des Zornthaies, zwischen Alundel- und Alohrenthal, ö. Hültenhausen, Ka. Pfalzburg. Ueber die daselbst befind- I liehen Reste aus gall i seh-r öm ische r Zeit s. den Abschnitt «Gallisch-römische AVohn- und Begräbnissstätten» in dem Artikel «Vogesen'. Bannwald, Wald, s auch Schirmeck, Gemeinde- ! wald. Bannwald, Staatswald (Gde. Hültenhausen, (Ka.Pfalzburg, Kr. Satirburg, L.). 263 ha. Oberförsterei Pfalzburg. I (Buche, Hainbuche, Tanne, Kiefer, Eiche, Fichte, Ahorn. Esche, ! Birke, Erle,Pappel,Lärche.) Vogesensandstein. Ursprünglich : Besitz der Abtei Alaursmünster; soll im 12. Jhdt. von den ' Grafen v. Lützelburg aus dem Hause Mümpelgard zu Burg Lützelburg gezogen worden sein; seit 1523 zu Lützelstein, I seit 1584 zu Lothringen gehörig, französisch seit 16bl (that- | sächlich, rechtlich seit 1718). 9. Jan. 18S2 an die Oberförsterei Zabern 127 ha abgetreten und 177,1 ha zurückerhalten. Bannwasser s. Doller 27, 111 79. Bannwehr, 491,o m, isolirter Bergkegel im Thurthal bei AVesserling. Bannweiher im Larggebiet, 1,3 km südw. Ueberstrass. 1 ha. Fischerei. AVird alle 6-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfl. zu dem Parickeleweiher. Banvolebaeh s. Kl. Seille 8. Banzenheim, Df.iKa. Habsheim [1790-95Ka. Landser] Kr. Alülhausen, O.-E.). 1057 E. 225 Hsr. (12 GRe.) - 220 m.- A.- L.- und SchwG. Alülhausen (16,5); Bhf. B. (1,9). - Pancin-i heim 795; Bancenheim 1303; ma. Banzene. - Die Gde., 1 umfasst den HO. B. (1017 E. 218 Hsr.) und die Aussenorte | Alattcngeländ und Ottmarsheim; den unbewohnten Ort Aluttergolteskapelle. die verschwundenen Orte Blidolsheim, . Fröschbach, Gundshof und Sappenheim. Zwischen B. und Rumersheim soll der verschwundene O. Burghöfen gelegen haben. An die Gemeindegemarkung stösst die abges. Gemarkung Neuenburg (Theil der Gemarkung der badischen Gde. Neuenburg). - P. T. Bhf. (s. 1878). Uebergangssteuerstelle. StEBez. Ottmarsheim. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Habsheim (s. 1802;. Schutzheiliger hl. Alichael (29. Sept.). Kleine Aluttergotteskapelle östlich vom Orte. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Getreidemühle mit Wasserkraft. Oelmühle. A m 2. Alittwoch jedes Alonats Schweine- und Krammarkt, mit dem im Januar, April, Juli und Oktober Grossviehmarkt verbunden ist. B. ist schon römische Niederlassung gewesen, nach Einigen das Stabula des Antoninischen Itinerars. Erste ur- | kundliche Erwähnung 795, wo das Dorf bereits eine Kirche |