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Show Bi i in - Belchen. Durch den A'ertrag vom 16. Mai 1769wurde es an Frankreii h abgetreten. In Beiern waren ausser der Abtei Prüm noch das KlosterHorrenbei Trier (schon 642) begütert, auch die Herrschaft Rodemachern hatte hier Zinsen und Renten, welch, si, 1501 und 1680 den von Larochette zu Lehen gab. - Im Revers der Markgrafen von Baden an die Chambre Royale (16S5) wird Beiern unter den Dörfern der Herrschaft Rodemachern nicht erwähnt. - B. war bis 1802Pfarrei des trierischen Landkapitels Remich; Kirche 171o erbaut. Den Kirchensatz hau, die Ortsherrschaft und die Abtei Echternach.- Die frühere einschiffige gothische Kirche aus dem Jahre 1545 ist 1711 abgebrochen worden. Beiern, Herrschaft. Luxemburgisches Lehen, umfasste den Gemeindebann von Beiern zum Theil (Dorf Beiern zum Theil i. - Ursprünglich Besitz der Abtei Prüm und v on dieser an die Grafen von Alanden zu Lehen gegeben. Lehensträgi r von Vianden für Beiern waren die Herren von Filz (de Rupe , gegen Ende des 15. Units, die Herren von Oettinge n und von AVilz. Die Lehenshoheit ging vom Hause Vianden auf die Grafen von S p a n heim und 1420 im Erbgangi auf die Grafen von Nassau-Dillenburg über; Vianden blieb bei der niederländischen manischen) Linie, kam 1702 an die Linie Nassau-Dietz-Oranien, welche noch 1762 den Vianden'schen Antheil an den österreichischen (ictieral Graf von K o k o r s o v a (die Grafen v. K. waren schon 1755 im Besitzei zu Lehen gegeben hat. Die Grafschaft Vianden war 1420 und wohl schon seit dem Tode des letzten Grafen von A'iandcn (1351) Lehen von Luxemburg, das in der andern Hälfte von Beiern die Landeshoheit ausübte. Frankreich hat Beiern und Gandern durch den Vertrag mit Oesterreich vom lo. Alai 1769 erworben. [dPr.] B e i g e r h a u s e n , abgeg. Ort im Banne von Gde. Kirchberg (Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). Stand an der Stelle des Weilers Hohbühl (s. d.). B e i m b a c h , Fsths (Gde. Walscheid, Ka. u, Kr. Saarburg, L.c 5 E. 1 Hs. 1889 erbaut. B e i m b a c h , Wir. (Gde. AValscheid. Ka. und Kr. Saarburg, L.i. lo E. 3 Hsr. Bestand schon im 18. Jhdt. Beimbach s. Zorn 1 B e i m b a c h e r K r e u z , Einsattlung mit Crücifix 506 m, zwischen Martelberg (nördl, und der gallisch-römischen Begräbnisstätte Drei Heiligen <südl.' auf dem Engelberg über AVeiler Beimbach (Gde. AA'alschcid, Kr. Saarburg, L.). Bein, Das, s. Lauch 31. B e i n g e n , verschw. DL, s. Bingen, dgl. B e i n h e i m s. a. -Alt-, Neubeinheim. B e i n h e i m , Df. (Ka. Selz [1790-1802 Ka. Lauterburg], Kr. Weissenburg, U.-E). 1012 E. 243 Hsr. (12 GRe.) - AG. Lauterburg (17,1); H p Beinheim (1,4). - 115 m. - Bai-n e n c h a i m 773 (Trad.AViz.); Beininheim 884 . ma. B ei n e m. - Die Gde. umfasst den H O . B. (990 E. 236 Hsr.) und den AO. Altbeinheim. Ein Theil der Gemeinde-Gemarkung liegt im Amtsbezirk Rastatt (badische G. Iflezheim). - P. F. Hp. Roppenheim (s. 1895). (Hp. Beinheim [s. 1876] gehört zur Gemeinde Selz.) Ortseinn. StEBez. Selz. Armr. (Gründungsjahr bekannt). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Selz (s. 1802 Kirchenfest 14. Sept. (Kreuzerhöhung). Filiale Kesseldorf (s. 1S0S, vorher zu Niederrödern gehörig). - Die Protestanten gehören zur Pfarrei Roppenheim. - Oelmühle. Getreidemühle. Hausindustrie: Haarnetzstrickerei, für Firmen. Holzhandel. 28. Okt. Krammarkt. . B. schon 773 erwähnt; die Abtei AVeissenburg erscheint damals sowie 774 daselbst begütert. 884 hatte auch Kloster Honau Besitz zu B. B. war Hauptort der ursprünglich im Besitze der elsässischen Landgrafen befindlichen, seit 1 159 fleckensteinischen, seit 1402 (resp. 1404) zur Markgrafschaft B a d e n (seit 1515 Baden-Baden) gehörigen Herrschaft B. (s. d.), und war ursprünglich auch Hauptort dos bei der Herrschaft Fleckenstein verbliebenen Riedgaus oder der Grafschaft Uffried (s. d.c Doch erhoben die Müllenheim- Rechberg Ansprüche aul die Stadt IL ; 1403 deshalb Fehde zwischen ihnen und Baden. Die Stadt B. wurde 1314 von den Strassburgern verbrannt. Stadt und Schloss wurden 1381 von den Fleckenstein vorübergehend dem Bischoi von Strassburg verplan,ht. 1687 wurde das alte Schloss und die Stadtmauer von B. zerstört und die Steine zur Erbauung von Fort- Louis verwandt Adeliges Geschlecht von B. zuletzt 1343 erwähnt. Der Name von B. wurde später von einem 1582 geadelten Strassburger Bürgerhause sowie von einem 1455 durch Kaiser Friedrich III. legitimirten Bastarden Heinrichs von Fleckenstein geführt. 1744 Juli 11 und Aug. 23 Gefechte bei B. zwischen Franzosen und Oesterreiehern. - Kirchlich gehörte B. zum Landkapitel L'nter-Hagenau. Pfarrei mit Filialen Leutenheim bis 1751), Altbeinheim 's. d.i und Neuhäusel (1751-1802). Das Patronat besass der Markgraf von Baden-Baden. - Dort geb. 24. Dez. 1760 Joh. Adam S c h r a m m , franz. Generalleutnant, zeichnete sich in Spanien und in den Kriegen gegen Preussen aus, 19. Juni 1S0S zum Baron de l'Empire ernannt. starb im Schloss« zu Beinheini 26, März 1826, Vater von Joh. Paul Adam S c h r a m m , franz.Generalleutnant, IL Juni isji zum Grafen ernannt, 1850 Kriegsminister. G e m e i n d c w a l d Beinheimer Wald,< (berförsterei Selz.): 2'i>,ii ha. 15s,:; ha Buchen und Eichen im Hochwaldbetrieb und 7s,3 ha Weichholz - Niederwald [Faschinen-Servitut].) Alter Besitz der Gemeinde. B e i n h e i m , Herrschaft. Ursprünglich ein Theil des Riedgaus oder der Grafschaft Uffried s I , wohl seit 1196 als kaiserlich, s Lehen der Landgrafen des Unterelsass, ward von diesen 1348 an die Fleckenstein verlehnt, denen diese Erwerbung schon 1255 durch Landgraf Siegbert von Werd versprochen worden war. Die Fleckenstein verkauften 1402 und 1404 die nunmehr vom Uffried abgetrennte, den Ort B. mit Altbeinheim, Leutenheim mit Königsbrück, Neuhäusel und einige Rheininseln umfassende Herrschaft B. dem Markgrafen Bernhard von Baden. 14,54 war ein Theil von B. im Besitz des Wirich von Hohenburg; 1463 musste Baden die ganze Herrschaft an Kurpfalz abtreten, das sie 1497 an die Grafen von Eberstein verkaufte. A'on diesen erwarb sie Baden 1505 zurück. Bei der Theilung des Hauses Baden 1515 kam die Herrschaft B. an Baden-Baden, und blieb fortan bei demselben. Die 1680 ausgesprochene Reunion der Herrschaft (zu der damals auch ein Theil von Leimen im Oberelsäss gehörte, während Neuhäusel nur bis 1700 bi i ihr blieb) mit Frankreich hat Baden nie anerkannt, sondern si, stets zum schwäbischen Kreise gerechnet. Seit 1697 hat Frankreich das A m t B. als bailliage exempt behandelt und erst 1787 und 1789 thatsächlich davon Besitz ergriffen. Erst durch A'ertrag vom 22. Aug. 1796 hat Baden die Herrschaft mit dem 1656 erworbenen Kutzenhausen und den Rheininseln an Frankreich abgetreten. Litteratur: Kurzeinformation und Remonstration was von Seithen der Kgl. Frantzöss. Ministrorum, Gegen die beide Marggräfl. Bad. Aembter, Beinheimb und Gravenstein... attentirt worden. [O. O.] 1682. fol. - Alarchio-Badenses vin-diciae adversus praetensiones Gallicaes ratione Praefec-turarum Beinheimb et Grevenstein ... [0. O.] 1682. 4°. B e i s b a c h s. Kannerbach 15. Beiss, verschw. O., s. Biss. Beiacker, .Matte (Weidefläche) zwischen Stiftkopf und Bannbergskopl s, d. aul dem K a m m e zwischen Doller- und Thurthal. B e l a c k e r b ä c h e l s. Doller 7. B e l a c k e r k o p f s. u. Bannbergkopf. B e l c h e n . Meierei Gde. u. Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.i.3 E. 1 Hs.lmis. Jhdt. erwähnt, aber wahrscheinlich älter. B e l c h e n . Drei Berge führen in unserm Gebiet diesen Namen, der auch im Schwarz wald und dem Schweizer Jura •wiederkehrt. Die Herkunft des Namens ist noch nicht genügend aufgeklärt. Die früher beliebte Ableitung von dem |