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Show Katzbach - Katzenv hälfte (Adams Theil), hatten Rechte im Walde, die 1789 eingezogen wurden. 1884 an die Gden. Kattenhofen u. Sentzich 4,4 ha vertauscht. Im Distrikte 42 eine alte Eiche, vom Volke schon vor 1870 Bismarckeiehe> genannt. Katzbach, verschw. Df., s. Katzenweiler. Katzbach, Wlf., s. Nied 4. Katze 1 berg. Hsr., Theil der Gde. Katzenthal (Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). War bis 1892 AO. der Gde. Ammerschweier. Zwei dazu gehörige, 189b-98 erbaute Höfe liegen auf dem Gebiete von Ammerschweier und bilden einen AO. letzterer Gde. Katzenacker, Hs. (Gde. u. Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 3 E. 1 Hs. Früher Champdela Chatte genannt. In den Katzenackern 17. Jhdt. (Flurname). Katzenbach s. Kannerbach 8, 111 8. 10. Katzenbächel s. Doller 7. Katzenberg, franz. Chat pendu, B., 540,2 m, TP., nordwestl. Deutsch-Rumbach, Ka. Markirch. Katzenberg, 377,1 m, südl. Gressweiler, Ka. Molsheim. Katzenberg, östliche Ausstrahlung des Mutzigfelsens im Breuschthal (s. d.i. Der unmittelbar an den Mutzigfelsen anschliessende Ausläufer ist der Gross-Katzenberg, 939 m, ihm gegenüber der frei gegen O. heraustretende Klein-Katzenberg, 902,4 m, TP.; nördl. Fsths. Kappelbronn, Gde. Lützelhausen. In dem Sattel zwischen beiden (866 m) die merkwürdige Felsgestalt des Thürgestells (s.d.). Auf dem Klein-Katzenberg eine alte Befestigung, wie die Buckelquader beweisen, aus dem Mittelalter, aber nicht, wie oft behauptet, prähistorisch; vermuthlich das «Chäteau de la muraille» der Cassinischen Karte. Katzenberg, 3)8 m, Vorhügcl südwestl. Singrist, Ka. Maursmünster. Katzenberg, 300 m, nordwestl. Neuweiler, Ka. Lützelstein, südl. der Strasse Neuweiler-Lützelstein. Katzenberg, franz. Roche du Chat, pat. Roch e de chette, 420 ra, nordwestl. über Weiler Eigenthal, Gde. Walscheid, Ka. Saarburg. Katzenberg, 410 m, östl. Deutsch-Oth, Ka. Fentsch, j Kr. Diedenhofen-West. Katzengraben s. Thalbach 16. Katzenkopf, franz. Tete-des-chats-sau vages, 1140 m. im Grenzkamm bei Grenzstein 3057 m, westl. über Hof Burbach, Gde. Krüt im obern St. Amarinthal. Katzenkopf, Grosser und Kleiner, 365 m, auf der Bezirksgrenze, östl. Bütten, Ka. Saarunion, Kr. Zabern. j Katzenkopf, 393 m, nahe der Bezirksgrenze von Unter-Elsass und Lothringen, südl. Weiler Ober-Mühlthal, Gde. Bärenthal, Ka. Bitsch. Katzenkopf, Staatswald (Gde. Rahlingen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). 113 ha. Oberförsterei Lemberg. (Rothbuche, Eiche, Weissbuche. Erle. Esche, Ahorn, Rüster, Espe, Birke, Pyramidenpappel,Kiefer, Fichte,Tanne, Lärche.) Vogesensandstein. War Domanialwald der Herrschaft Bitsch (s. d.). 1881 88 ha angekauft. Katzenkopfmühle, M. (Gde. Sucht, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). S. Ohligmühle (Katzenkopfmühle). Katzenstein, franz. Chatte pendue, aus dem Grenzkamm gegen Osten vortretender, schmaler Bergrücken, dessen östlichster Kopf mit jäh abfallender Felsgruppe, 900 m TP., ein Aussi chtsgerüst des Vog.-Clubs trägt; westl. über Weiler Bambois, Gde Plaine im obern Breuschthal. Katzensteine, die, grosse, in Abständen von 60- 80 m auf der Gemarkungsgrenze Stossweier-Hohrod bei Münster liegende Felsen, die als wilde Grenzsteine benutzt werden, nördl. des Punktes 641 des MB. Katzenthal, Df. (Ka. Kaysersberg [1790 Ka. Türkheim, 1795-1802 Ka. Ammerschweier], Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 553 E. 119 Hsr. (12 GRe.) - 280 m. - AG. Kaysersberg (6.2); Strbst. Katzenthal (1,2). - Chazindale 1185; i-angenbruckmühle. 505 Katzental 1319. - P. T. Oeffentl. Fernsprechstelle. Im Gebiete der Gde. liegen die unbewohnten O. Heiligbrunnkapelle und Weineck. Zwischen K., Ingersheim und Niedermorschweier lag der verschwundene Hof Forst. - Ortseinn. StEBez. Kaysersberg. Schlachths. (s. 1866). Verbds.-Fw. (s. 1884, 2 Spritzen). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Kaysersberg (s. 1802). Schutzheiliger hl. Nikolaus (6. Dez.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Markirch. - Kalksteinbruch. Weinhandel. Strbst. (s. 1885). Elektrische Beleuchtung. K. gehörte zu der von Oesterreich lehensabhängigen, 1714 von Ludwig XIV. der Stadt Colmar überlassenen Herrschaft Hohlandsberg (s. d. . Das Dorf war ursprünglich Plirter Lehen und im 14. Jhdt. eine Zeit lang im Lehensbesitz der Herren von Rappoltstein. Begütert zu K. war 1185 und 1240 Kloster Pairis, 1211 Kloster Marbach, 1311 die Johanniterkomthurei Colmar. Das Schlösschen zu K. 1595 von den Rathsamhausen zu Wieneck erbaut. - Kirchlich gehörte K. zum Landkapitel Ultra Colles des Bisthums Basel. LTrsprünglich Filiale von Ingersheim. Seit 1090 Pfarrei; Pfarrkirche St. Nikolaus 179 ( erbaut. Vorher Kapelle Maria- Hilf, 1089 erbaut. Das Patronatsrecht besass die Gemeinde und die Herrschaft. Im 13. Jhdt. befand sich in K. ein Dominikaner-Nonnenkloster, das jedoch 1288 nach Ammerschweier. 1312 nach Colmar verlegt wurde. - Bis 17^4 hatte K. einen gemeinschaftlichen Bann mit Ingersheim (s. d.i. - Neolithische Funde deren wichtigster im Mai 1899 gemacht worden ist, wo bei der Strassenbahnstation K. im Vogesen-diluvium drei zusammengekauerte Skelette, sogen. «Hocker* (aufrechtsitzend) gefunden wurden. Dabei neolithische Ge-fässreste. wie sie sich in den schweizerischen Pfahlbauten finden. In der Nähe, an einem alten Wege nach Ammerschweier, römische Substruktionen einer Villa. Einige alte Holz- und Steinhäuser der Renaissancezeit. Gemeindewald 121,6ha, davon 65,6 ha gemeinschaftlich mit Ingersheim und Niedermorschweier. S. Ingersheim (Dreitheilwaldi. Litter.: Katzenthal. (Der Wanderer im Elsass, VII, 1894/95, S. 178-180. Katzenthal, Hfe. (Gde. Philippsburg, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 20 E. 4 Hsr. Sollen 1770 entstanden sein, werden jedoch 1798 bei einer Aufzählung der Höfe der Schultheisserei Bärenthal nicht aufgeführt. Katzenthal, Pr.-Fsths. (Gde. Lembach, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 5 E. 1 Hs. Im 18. Jhdt. erbaut. In dieser Gegend wurde im 18. Jhdt. Silber zu Tage gefördert. Die daraus geprägten Silberstücke trugen als Herkunftszeichen eine Katze. Katzenthalbach s. Rothe Saar 10, Zinsel 1. Katzenthalerhof, Hf. (Gde. Rosteig, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.). 14 E. 1 Hs. U m 1750 entstanden. Katzenwangen, verschw. Df. südöstl. von Bennweier, (Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). - Catz-w a n g e n 1269; C a t z w angs p f a d 1642; Ketzisbruck 18. Jhdt. - 13. Jhdt. Ida von K., 1383 Hennin von K., Rappoltsteinische Lehensträger. Gehörte zur Herrschaft Rappoltstein. Begütert 1269 Kloster Pairis, ab 127S Kloster Unterlinden ' Colmar i, 1424 Kloster Marbach. - Pfarrei (1441) des Landkapitcls Ultra Colles Ottonis. Kirchenheiliger St. Se-verin. Kirchensatz: Kloster Pairis. 1406 gelangten Zehent und Pfarreinkünfte zu K. durch Kauf an Kloster Pairis, das schon längst dort das Satzrecht besass. - Zerstört zu Anfang des 14. Jhdts.: nach andern Angaben erst im 16. Jhdt. eingegangen infolge einer Seuche, die alle Einwohner wegraffte. Bis Ende des 18. Jhdts. stand an Stelle der Pfarrkirche die vom Kloster Pairis zu Anfang des 16. Jhdts. hergerichtete Wallfahrtskapelle zum hl. Severin, im Volksmund St. Grimmen. - Die Brücke bei K. wurde erbaut von dem Vermächtniss (500 Livres) des Colmarer Bürgers Joh. Leiber Hiltebrand (1356). Siehe Katzenwangenbruckmühle. Katzenwangenbruckmühle. M. (Gde. Bennweier, |