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Show Horgne - Houdremöhl. 463 lai Hugne. - Gehörte zum Pays M es s in (Saulnois) und war Bestandtheil der Herrschaft Peltre. Horgne, AVlr. (Gde. Goin, Ka. Verny, Kr. Aletz, L.). 40 E. 15 Hsr. - La Hörne p r o c h e G o i n g 15. Jhdt, - War Bestandtheil der Herrschaft und Pfarrei Goin. Horgne, ehem. Schloss (Gde. Nouilly, Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). AVar Sitz der Herrschaft Ban le Senechal in Nouilly; auch altes Schloss genannt. Horgne-au-Cheval-Rouge, AVlr. (Gde. Chesny, Ka. Verny, Kr. Aletz, L.>. 8 E. 3 Hsr. - Horgne 1414; Horgne k Alescleuve 1492; L a Horgne ä Mecleuve 1600. - War Hof des Pays Alessin (Saulnois) und Bestandtheil der Herrschaft Chesny, ehemals Lehen der Abtei St Clemens; Lehensträger die Familie von Chesny. Im 18. Jhdt. war es Poststation der Poststrasse Alctz-Solgne. Horgne, La, ä Greve, Hf. (Gde. Pontoy, Ka. Verny, Kr. Aletz, L.). S. Basse-Greve. Horgne-au-Sablon, Hf. (Gde. Alontigny h. Aletz {s. 1809], Ka. u. Kr. Aletz, L.). 11 E. 1 Hs. - La Hougne a Savelon 1365; ma. lai Hougne. - Aror 1809 AO. der Gde. St. Privat, die dann selbst. AO. von Alontigny wurde. Kirchlich gehört es zu Sablon (s. 1852, vorher zu Alontigny b. Aletz). - AVar befestigtes Schloss im Pays Alessin (Isle) und Sitz einer Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit. La Horgne war ehemals Bestandtheil des Ban St. Clemens und wie dieser Besitz der gleichnamigen Abtei (s. Grange-Lemercier). Besitzer der Herrschaft waren 1552 die de Gournay, 1578 die de Barrisy, 1610 die d'Aumale, 1639-1673 die de Flavigny und Leduchat, 1692 die Poutet, 1750-1770 die de Jobal, 1770 durch Kauf für 61 000 Fr. die Legoullon, 1791 die d'Ourches. 1372 wurde Horgne durch die Leute des Herrn von Pierrefort, 1444 durch die Aletzer selbst zerstört, 1476 durch die Lothringer besetzt. 1552 auf Befehl des Herzogs von Guise abgebrochen, diente es dennoch als Hauptquartier des Kaisers Karl des V. während der Belagerung von Aletz. Zeitweise war es A'ersammlungsort der Metzer Protestanten. - Die Zehnten hatte die Abtei St. Clemens. - Römische Reste, besonderer Fund aus letzteren Jahren: ein bleierner Sarg mit gläserner Aschenurne. Horlmont, Bergrücken, 365 und 333,5 m TP., westl. Fßves. Ka. Aletz. Horloge, Hf. (Gde. u. Ka. Saales, Kr. Alolsheim, U.-E.). 3. E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Bestand schon zur Zeit der franz. Revolution. Hörn, verschwr. Schi. u. DL (Gde. Saareinsberg, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd. L.). Gehörte zu der Herrschaft Bitsch (s. d.). 1633 zerstört. Auf dem alten Dorfbanne ist Ende des 17. Jhdts. der AVeiler Althorn entstanden (s. d.). Hornbaeh (Rheinpfalz), früheres Archipr. des Archidiakonats Saarburg (Bisthum Aletz). umfasste (bis 1802) von heute lothringischen Pfarreien die folgenden: Achen, Bettweiler (Kr. Saargemünd), Bitsch, Erchingen (Güderkirch), Gross-Rederchingen, Liederscheid, Lutzweiler, Alombronn, Obergailbach, Rimlingen, Rohrbach (Kr. Saargemünd), Schorbach, Siersthal, Sucht, AValschbronn, AVeidesheim (jetzt nicht mehr Pfarrei), AA'iesweiler, AArolmünster. Hörn- oder Bitscherbach. [Hornsbach 1150], entspringt am A\r.-Hang des Hohen Kopf südl. Bitsch. - Hasselfurter Weiher, Bitsch (2 M.i, Hanweiler (2 AL), Busweiler (AL), Liederscheid, mündet nordwestl. Waldhausen in die Trualb - 21,5 km, 12 Brücken. Hauptrichtung S.-N. [Bewässerungsgenossenschaft Busweiler, 13 Betheiligte, freie AVässerungsgenossenschaft Liederscheid, 1890 staatlich genehmigt]. - Zuflüsse: 1. Schorbach, link. Uf, entspringt südwestl. Schorbach [Bewässerungsgenossenschaft Schorbach, 150 Betheiligte, 1888 staatlich genehmigt] - 5 km, 4 Brücken. 2. AI a n s b a c h, recht. Uf., mündet südl. Hanweiler - 2 km. 3. Han weil er ba c h, link. LT.. entspringt im Kamperwald - 2km, 1 Brücke. - 4. Bleichbach, mündet in Busweiler - 1,5 km, 1 Brücke. 5. Seh wa r-zen-, Ha speischeide r- 0de"f Eberbach, recht. Uf., mündet nördl. Busweiler, entspringt am A\r.-Hang der Herzogshand. - (Zufl.: Kleindämme 1- oder Haspelschei-derw eiher, Haspelscheid (2 AL), Liederscheid (M.) - 10,3 km, 4 Brücken. Ditzenbronnerweiherbach - Roppweiler - 2 km, 2 Brücken. [Zufl. Hun kl er w i e sc n-bach - 2 km, 1 Brücke.] AV als eher w e i her bach - Katzenweiher - 0,8 km, 1 Brücke. L a n ge n ber gerweih erg rab e n , mündet in Haspclscheid - 2 km, 1 Brücke; Schlangenbach, entspringt in Roppweiler (AL, Alühlteich) - 2,6 km, 2 Brücken.) 6. LTsenba ch, recht. Uf., mündet südwestl. Walschbronn, entspringt nördl. Liederscheid bildet - 1,5 km - Grenze zwischen Lothringen und Pfalz - 2,5 km. Horni, Hügel bei Lüxdorf (Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.), östlicher Theil des Glaserberges. Aussichtsthurm, 21 m hoch, erbaut vom Gutsbesitzer Dollfus von Riedisheim (s. Hornishof). Hornisbrunnen s. Lützel 1. Hornishof, Hf. (Gde. Kiffis, Ka. Pfirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Horni, früher Neun eich, 1747 erwähnt Hornishof 1826. Gegenwärtig Eigenthum des Gutsbesitzers G. Dollfus aus Riedisheim. Derselbe hat in der Nähe einen Aussichtsthurm erbaut, welcher am 23. Okt. 1898 durch die Sektion Pfirt des A'ogesenclubs eingeweiht worden ist. Hornstein, Ober-, bei Sulz O.-E., s. Oberhornstein. Horspielcherhof, Hf. (Gde. Klein-Rederchingen, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). 7 E. 2 Hsr. 1839 erbaut. Horstberg, Fsths. (Gde. AVimmenau, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, L'.-E.c 5 E. 1 Hs. 1842 entstanden. Horstberg, 320,2 m, der südliche Abfall des Hochkopfes, nördl. über Fsths. A'orderhorstberg, Gde. AA'immenau, Ka. Lützelstein. Hoschberg, B., 740 m, östl. St. Amarin, Kr. Thann. Host s. Nieder-, Oberhost. Hostergraben s. Alutterbach 3. Hostudenhull, Staatswald (Gde. Püttlingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.i. 59 ha. Oberförsterei Püttlingen. (Eiche, Buche, Hainbuche, Rothbuche, Esche, Ahorn, Eisbeere. Birke, Espe, Erle.) Muschelkalk. Domäne der Herrschaft Püttlingen i s. d.). 1792 als Nationalgut eingezogen; 1854 18 ha an die Gde. Püttlingen zur Ablösung von Holzrechten abgetreten. Hotterloch, Hf. (Gde. Bassenberg, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, LT.-E.). 3 E. 3 Hsr. Erbauungszeit unbekannt. Der Ortsüberiieferung nach soll an der Stelle dieses Hofes und in seiner Nähe früher das ganze Dorf Bassenberg gestanden haben; erst mit der Zeit hätten sich die Einwohner näher am Giessenbach angesiedelt. Hottweiler, Df. (Ka. AVolmünster [s. 1790], Kr. Saargemünd, L.). 754 E. 160 Hsr. (12 GRe.) - 300 m. - AG. Bitsch (7,7); Bhf. Bitsch (8,3). - Die Gde. umfasst den HO. H. (625 E. 137 Hsr.), die AO. Kapellenhof, Legeret, Nassenwald, Neumühle, Neunkircher Hof, AVelschhof und die verschw. O. St. Georg und St. Lang. AA'urde 1845 um einen Theil der Gemarkung der Gde. Bitsch vergrössert. - StEBez. AVolmünster. AVasserltg. (s. 1895). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Wolmünster (s. 1804, vorher Annexe der Pfarrei Siersthal). Kirche des hl. Petrus (29. Juni). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Bitsch. - Kleine Getreidemühle. Hausindustrie: Hutflechterei, für eine Firma in Saarunion. H. gehörte zu der Herrschaft Bitsch (s. d.), Propstei Rimlingen. - Im Nassenwald Römerweg und zahlreiche römische Reste. An einem Hause war früher ein Basrelief, welches eine etwa 0,80 m hohe Frau darstellte, angebracht. Hottweilerbach s. Schwalb o. Houdremont, Hf. (Gde. Coutures, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.i. 9 E. 1 Hs. 1815 erbaut; auch «la Genereuse» I genannt. - Auf der Höhe oberhalb des Pachthofes war eine |