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Show Masmünster - Mattenmühle. weiler. Niederbruck, Niedersulzbach, Oberbruck, Oberburbach, Obersulzbach, Rimbach. Sentheim, Sewen, Sickert, Wi gscheid und enthält auf 134,4414 qkm 1877 bewohnte Häuser etc., mit 11691 Einwohnern. - Der Ka. M., 1790-95 zum Distrikt. 1800-1870 zum Arrondissement Beifort gehörig, umfasste 1790 ausser den heutigen Gden. noch Fclon, Gewenheim, La Chapelle, La Madeleine, Lcval, Niederburbach, Petite-Fontainc, Romagny, Rougemont und St. Germain. Von diesen ältesten Gden. des Kantons gingen 1795 Nieder-und Oberburbach und Gewenheim in den Ka. Thann, Felon, La Chapelle, und St. Germain in den Ka. Fontaine, La Madeleine in den Ka. Giromagnj über. 1887 erhielt der Ka. Oberburbach aus dem Ka. Thann wieder zurück, ausserdem blieben die Gden. Felon, La Chapelle, La Madeleine Leval, Petite-Fontaine, Romagny, Rougemont und St. Germain 1871 franz., sonst erfuhr sein < iemeindestand s. 1795 keine Veränderungen mehr. Litter.: Mythologisch-historische Forschungen über das Thal von M. Rixheim 1886. Gendre, A., Souvenirs myth. et leg. de la Vallee de Massevaux. i Rev. cath. d'Als. N. S. 1, 1882-83, S. 671-680, 734-737; 2, 1883-84, S. 45-49, 239-244.) Ders., Les Saints de la Legende ch-retienne, ou les origines du Christianisme dans la vallee de Massevaux. (Ebd. 2, 1883-84, S. 309-314, 543-553.) Ders., Les anciennes chapelles aux allentours de M. (Bull, de la Soc. Belfortaine d'Emulation 11, 1895, S. 129-137; 15, 1896, S. 79-86.) Ders., Les Romains onl-ils oecupe" la vallee de Massevaux' 'Bulletin de la SocieAe Belfortaine d'Emulation 12, 1893, S. 9o-103.). Sirette, A., Massevaux et la valli du mime nom. (Passe- Temps s, 1897 S 169, 201-204). Masmünster, Landkapitel des Bisthums Basel. Wurde im 17. Jhdt. auf Kosten des Landkapitels des Sundgaues errichtet und bestand aus folgenden Pfarreien und Kapellen: Altenach, *Altmünsterol, *Angeot, * Anjoutey, Bessoncourt, * Brebotte, »Bretten, Brückensweiler, Bütweiler, *La Cha-pclle- sous-Rougemont, Chavannes-les-Grands *Chevremont, Dammerkirch, *Etueffont-Haut, • Felon, »Fontaine. Friesen, * Froide-Fontaine, Gewenheim. Gildweiler, Goldbach, *Grosne, Hagenbach, Hohrodern, »Jungmünsterol. Kirchberg, Largitzen, Leimbach, »Luttern. Masmünster, Merzen. Michelbach, Mollau, *Montreux-Chäteau, Nieder- und Oberaspach. Niederburbach, Nieder- und Oberburnhaupt, Nieder-und Obersulzbach, *Novillard, Obertraubach, Odern, *Pe-rouse, *Petitcroix, *Phaffans. Rammersmatt, *Reppe, * La Rivii-re, »Rougemont, * St. Germain, St. Amtirin, »St. Cosman, »Sehaffnat am Weiher. Schweighausen, Sentheim, Sewen, »Suarce, * Vauthiermont. Weiler, »Welschensteinbach. Die mit Sternchen bezeichneten wurden, weil franzosisch sprechend, vom Bisthum Basel durch Vertrag vom 7. Dez. 1770 im Tausch gegen einige andere Pfarreien an das Bisthum Besancon (s. d.) abgetreten und bildeten, zusammen mit dem durch denselben Vertrag abgetretenen Rechcsy des Basler Dekanats Eisgau 's. d.) das Dekanat Eisgau (Ajoie) des Bisthums Besancon. - SchickeleA M., Le doyenne" de Masevaux. Rixheim 1901. Masostein bei Masmünster s. Schlossfelsen. Massevaux s. Masmünster. Matepse, verschw. M (Gde. u. Ka. Saales, Kr. Molsheim. U.-p:.). U m lss7 infolge Blitzschlags abgebrannt. Maternusbuckel,auch H e i d e n k a n z e l genannt, D/2 km südöstl. Wir Ehl. Gde. Benfeld, Kr. Erstein ; mit der 1-s ; erbauten Maternuskapelle; 30 m nördl. das Mater-nusbrünnl ein. Stöber, Elsass. Sagen, Neue Ausg. II, S. 17 u. 283. Mathelin's Kapelle, westl. von Garsch (Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost. L.i 1844 von Pf. Reiser aus Garsch erbaut, dem hl. Petrus geweiht. Der Name schreibt sich vom Besitzer des Grundstücks her, auf welchem die Kapelle erbaut ist. Mathingau 'Pagus Matensis und comitatus Methingouvensis 92o, Methingau 963, P a g u s Ma-thensis, Mcthensis, Le Mätois), ein Gau des Austra-sischen Reichs und des späteren Herzogthums Lothringen, einen Theil des luxemburgischen Landes und des Arrondissements Briev umfassend, insbesondere das Thal der Chiers mit dem Nebenthaie der bei Longuyon mündenden Crusnes und einen Theil des Thaies der Alzette (Alzig, Elze), des früheren selbständigen Pagus alzencensis, der bei der Theilung von Lothringen in die Herzogthümer Nieder- und Oberlothringen (959) ersterem zugetheilt wurde, während der südl. Theil des Methingau bei Oberlothringen verblieb; begrenzt von den Gauen von Arlon, Bedgau, Voivre (Wabrensis) und Moselgau. Vom Rcichslande gehörten zum Methin-gau einige, vielfach irrthümlich zum Metzergau gerechnete Dörfer des Herzogthums Bar (Amt Longwy), wie Redingen, (Radinga 926) Aumetz (Almas 933), dann einige Dörfer der früheren Luxemburgischen Probstei Diedenhofen, wie Arsweiler (richtiger Answeiler, Ansheres villa 926.) Beuere (Bures) bei Tressingen wird 882 zum Comitatus Wabrinse gerechnet. Der Name dieses Gaues ist vielfach mit Pagus Metensis verwechselt und die Ausdehnung des letzteren bis an die Alzette irrthümlich aus dieser Namensverwechslung gefolgert worden. So ist es auch zweifelhaft, ob der 926 als Graf des Pagus Mettensis genannte Matfried nicht Graf im Pagus Mathensis war; von späteren Grafen ist nur noch ein Graf Gottfried bekannt (960 u. 963). [dPr] Mathis s. Basse-Mathis. Mathiskopf, Fsths., s. Minieres mit Forsthaus Ma-thiskopf. Mathiskopf, franz. Tete Mathis, B.. 835 m, südwestl. Grandfontaine bei Sehirmeck. Mathismühle (Kappenmühle), M. (Gde. u. Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.). 6 E. 1 Hs. 1737 erbaut. Matrelle, Wir. (Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 40 E. 11 Hsr. Le chemin alant ä la Matrelle 1636; Ala Matrelle 1651, 1659 (Haus mit Zubehör i. Herrschaft Rappoltstein. Mattbach s. Saurunz. Matten s. auch Obermatten. Matten, abg. O. im Breuschthal, Südseite (Kr. Mols- ! heim, U.-E.). Mitte des 14. Jhdts. als bischöfl. Strassb. Lehns- I dorf genannt. Mattenbach s. 111 24, 29, Larg 11. Mattengeland. Hs. (Gde. Banzenheim, Ka. Habsheim, Kr. Mülhausen, O.-E.). 8 E. 1 Hs. War bis 1888 eine Mühle und führte auch nur den Namen Mühle». Die neue Bezeichnung s. 1892. Mattenmühle, Geh. (Gde. Heilig-Kreuz, Ka. u. Kr. Colmar. O.-E.). 5 E. 1 Hs. Die heilig Creutzer Mühl, auf dem Th urbach 1720. Auf dem Tahleau des distances von 1860 Moulin-Brüle genannt. Mattenmühle, Geh. (Gde. Lobsann, Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg, U.-E.). 6 E. 1 Hs. 1746 erbaut. Bis 1888 Mühle. Mattenmühle, Hs. (Gde. u. Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 11 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt, 1829 abgebrannt und 1830 wieder aufgebaut. Bis etwa zur Mitte der oöer Jahre des 19. Jhdts. Mühle. Mattenmühle, M. 'Gde. Altlixheim, Ka. Finstingen, Kr. Saarburg, L.) s. Bruchmühle (Mattenmühle). Mattenmühle, M. (Gde. Bärendorf, Ka. Drulingen, Kr. Zabern, U.-E.). 6 E. 1 Hs. Mattenmühle, M. (Gde.. Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 4 E. 1 Hs. Erbauungszeit unbekannt. Gegenwärtig ausser Betrieb. Mattenmühle, M. (Gde. Sigolsheim, Ka. Kaysersberg, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 10 E. 1 Hs. Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. Schon 1613 erwähnt. Mattenmühle, M. (Gde. Uffheim, Ka. Landser, Kr. Mülhausen. O.-E.). 5 E. 1 Hs. Getreidemühle mit Wasser- |