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Show 218 Diefenbach - genannt. - 9 E. 1 Hs. - Der Hof soll auf der Stelle des alten AVohnsitzes des Scharfrichters der Herrschaft Rodemachern anfangs des 19. Jhdts. entstanden und nach dem Erbauer benannt worden sein. D i e f e n b a c h , Df. (Ka. Weiler [s. 1790], Kr. Schlettstadt, U.-E.). 454 E. l»9 H-r. (10 GRe.) - 300 m. - AG. AVeiler (4,5); Hp. St. Aloritz (2.0). - Dieffenbach 1359. - Die Gde. umfasst den HO. D. (433 E. 95 Hsr.) und die A O . Diefenbach (Fsths.) und Hirtzelbach. - StEBez. Weiler I. (Armr. (s. 1853). F w . (s. 1875). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Weiler (s. 1802); Schutzheiliger hl.Laurentius Ol Aug.). Frühere Filiale Gereuth (Krüt), seit 1862 selbstständig. - Hausindustrie: AA'ebcrei. D. gehörte zu der seit 1489 im Besitze des Strassburger Domkapitels befindliche^ Herrschaft F r a n k e n b ü r g (s. d.i. - Kirchlich gehörte D. zum Landkapitel Schlettstadt. 14o4 Rektorat und Plebanat. 1693 war D. Filiale der Pfarrei Neukirch. A'on 1761 -17s9 A'ikariat mit Filialen Hirtzelbach und Gereuth. Das Patronatsrecht besass der Pfarrer von Neukirch. Im Alittelalter hat zu D. ein von den Landgrafen von AVerd gestiftetes Beginenhaus i Klüse) bestanden, das 1369 v o m Bischof von Strassburg in eine Priesterpfründe verwandelt wurde. - Kapelle, ehemalige Kirche. G e m e i n d e w a l d 30,4 ha (Oberförsterei AA'eiler). D i e f e n b a c h , Df -Ka. Wörth [1790-1811 (?) Ka. Sulz u. W.], Kr. Weissenburg, U.-E.). 297 E. 62 Hsr. (10 GRe.) - 230 m. - AG. Wörth a. d. Sauer (3,2 ; Bhf. AV. (3,4). - Diefe n g r u a b a 884 - . Dieffenbach 1337, 1571. - Im Gebiete der Gde. lag der verschw. Ort AA'illenbach. - StEBez. Wörth a. d. .sauer IL Armr. is. 1846). - Kath. Hilfspfarrei is. 1802 des Dekanats Sulz u. AV.. jetzt) dc-s Dekanats Wörth Schutzheiliger hl. Joseph (lo. Alärz . Filiale Preuschdorf (s. 1763, vorher zu (rörsdi •• I Vielleicht identisch mit dem Ort Diefengruaba, in welchem laut Bestätigung Karls des Dicken 884 die Abtei Honau begütert erscheint. D. war als Reichslehen im Besitz der Landgrafen von AVerd ; diese verkauften es 1332 den Lichtenbergern, die 1337 auch den an die Puller von Hohenburg verpfändeten dritten Teil des Ortes erwarben. Fortan gehörte D. zum Territorium der Herrschaft Lichtenberg, kam mit einem Teil derselben 1480 an Bitsch-Zweibrücken, 157(1 an H a n au-Lich tenber g, 1736 an Hessen-Darmstadt (Amt Wörth c - Kirchlich geborte D. zum Landkapitel Unter-Hagenau und war noch im Anfang des 18. Jhdts. Filiale der Pfarrei Görsdorf. 1763 erscheint es als königl. Pfarrei mit den Filialen Alitschdorf bis 1802 , Preuschdorf und Velbachcrhof i AVillenbach, verschw. Ort). Das Patronatsrecht besass der Bischof von Strassburg, einen Theil des Zehnten die Abtei Königsbrück. G e m e i n d e w a l d iOberförsterei Weissenburg) 78,4 ha, D i e f e n b a c h , Fsths. (Gde. Diefenbach, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 1899/1900 erbaut. D i e f e n b a c h , Hf. iGde. u. Ka. Sulz, Kr. Gebweiler, O.-E.'. 6 E. 1 Hs. Alt; 1417 erwähnt. D i e f e n b a c h , AVIL, s. Albe 7, Giessen 14. Diefenbach b. Hellimer, Df. Ka. Grosstänchen [1790-c»5 Ka. Hellimer], Kr. Forbach, L.i. 428 E. 110 LIsr. (10 GRe.) - 225 m. - AG. Grosstänchen (7,9); Bhf. Insmingen (o,4). - D iffenbach (?i 1520; Dieffenbach 1594. - 1811-1836 AO. v. Hellimer. - StEBez. Grosstänchen. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Alörchingen (s. 1S45, vorher Annexe der Pfarrei Hellimer). Kirche des hl. Franz von Sales (29. Jan. , 1845 erbaut. W a r Dorf und Bestandtheil der Lothringischen Herrschaft Llellimcr s. iL). G e m e i n d e wald 34,2 ha Oberförsterei Püttlingen). Diefenbach b. Püttlingen, Df. Gde. Püttlingen, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.\ 342 E. 71 Hsr. - Hassen Pittlingi i Diffi nbach 1626. - War 1792-1811 selbstständige Gde. und gehörte 1792-1802 zu Ka. Püttlingen, Diemeringen. dann zu Ka. Saaralben. - AVasserltg. (s. 1889). - Kapelle hl. Lukas, 1862 erbaut. - Hausindustrie : Seidenweberei und Seidenspulerei (s. Püttlingen). Hausierhandel mit altem Eisen und Lumpen. War Don der Herrschaft Püttlingen (s. d.i. Diefenbacherhof, Hf. (Gde. Riedselz, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 9 E. 1 Hs. - Gehörte seit 1371, wo er | noch als Dorf erwähnt wird, zur Deutschordensvogtei i Riedselz (s. d.i. Diefenthal, Df. (Ka. [s. 179°] u. Kr. Schlettstadt, ' U.-E.). 227 E. 60 Hsr. (10 GRe.) - 185 m. - A G Schlettstadt. (10,1); Bhf. Dambach (27). - Tieffenthal um 1000; ! Die fen dale 11. Jhdt. - Ortseinn. StEBez. Dambach. ! AATisserltg. (s. 1871); 1892 erneuert. Armr. (s. 1826). Fw. (s. 1874, 1 Spritze i. Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Schlettstadt (s. 18S1, vorher Filiale von Scherweilcr); Schutzheiliger hl. Alichael (29. Sept.). Schon um 1000 erwähnt, wo die Abtei Hugshofen durch Schenkung Besitz daselbst erhielt. 1180 erscheint auch Kloster Eschau dort begütert D. gehörte zu der österreichischen Herrschaft Weilerthal (s.d.). - Kirchlichgehorte D. zur Pfarrei Scherweiler. Kirche 1702 erbaut, 1886 erneuert. Den Zehnten besass die Abtei Hugshofen. Kapelle St. Alichael. Gemeindcwald 112,7 ha (Oberförsterei Barr), davon 24 7 ha gemeinschaftlich mit Scherweiler (s. d.). Diefenthal, bei, Hs. iGde. Dambach, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, L'.-E.). 6 E. 1 Hs. Ende der sechziger Jahre i des 19. Jhdt-. erbaut. Diefenthaler Schild, B., s. Schild, Diefenthaler. Diefmatten, Df. (Ka. Dammerkirch [s 1790], Kr. Altkirch, O.-E.). 210 E. 54 Hsr. (10 GRe.) - 300 m. - AG. Dammerkirch (12,0); HSt. Burnhaupt (5,5). - Tief matten 1394. - StEBez. Obertraubach. - Kath. Hilfspfarrei des Ka. Dammerkirch s. 1861; vorher (s. 1802) Filiale von Niedersulzbach im Ka. Alasmünster. Schutzheiliger St. Nikolaus (6. Dez.). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. D. war Dorf des Aleierthums Obersulzbach (Herrschaft T h a n n i; wurde im August 1424 von den Burgundern geplündert. Die Pfarrei gehörte bis 1801 als Filiale von Gildweiler zum Landkapitel Alasmünster des Bisthums Basel. Gemeindewald 55,2 ha (Oberförsterei Altkirch). Diehl, Sgm. (Gde. Hohwald, Ka. Barr, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 2 E. 1 Hs. - Besteht seit 1854 und war zuerst eine Holzschuhfabrik. Seit 1897 gehört zu ihr auch die früher selbständige Sägemühle Riehl. Beide zusammen bilden gegenwärtig den AO. Sperberbächel, Sgm. (s. d.i. Dielenplatz, AValdlichtung und AVegekreuzung, 839,5 m. am Schlüsse des Ehnthales so. Fsths. Magel, Gde. Ottrott, Kr. Alolsheim. Diemeringen, Df. (Ka. Drulingen [1793-1801 KHO], Kr. Zabern, U.-E.). 977 E. 178 Hsr. (12 GRe.) - 230 m. - AG. Drulingen (10,0); Bhf. D. (0,5). - Dymringen 1275; ma. Diemeringe, Demeringe. - Die Gde. umfasst den HO. D. (960 E. 175 Hsr.), die AO. Grunewald und Klein- Grünewald und die verschw. O. Neuwerk, Ruprechtsweiler, Wachten (z. Th„ vgl. Lorenzen, Ka. Saarunion). Bis 1829 gehörten zu D. noch die AO. Altmatt, Hammerhof und Neumatt, die dann an die Gde. Rahlingen (Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd, L.) abgetreten wurden. - P. III. Kl. T. Oeff. Fernsprechstellc. Bhf. (s. 1895). Gendarmeriestat. Ortseinn. StEBez. für die (".den. Adamsweiler, Bütten, Dehlingen, Diemeringen, Lorenzen, Mackweiler, Ratzwciler, A'olksberg, Waldhambach, AVeislingen. Kantonalarzt. Apoth. Armr. (Gründungsjahr unbekannt). Sparkasse (s. 1898). AA'asserltg. (Einrichtungsjahr unbekannt). Fw. (s. 1884, 2 Spritzen). Krgv. (s. 21. Juli 1889). - Filiale der kath. Pfarrei Lorenzen. Prot. Pfarrei Augsb. Konf., s. 1802 Sitz des Konsistoriums (Inspektion Lützelstein) für die Pfarreien Bütten, Dehlingen, Die- |