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Show Algringerbach - Almingoutte. 13 sich v. Algringen nannten. - A. wird schon 875 als Annexe der Pfarrei Hayingen erwähnt, später gehörte es bis 1802 abwechselnd zu den Pfarreien Fentsch und Hayingen, dann bis 1851 zur Pfarrei Fentsch allein. Gemeine! ewald : 7o ha (Oberförsterei Diedenhoten). Algringerbach s. Mosel 26. Algringer Höhen, Höhenzug, 402,3 m, TP, am r. Ufer des Algringer Baches, zwischen Algringen und Arsweiler (Kr. Diedenhofen-West.) Algringer Mühle, Hs. (Gde. Algringen, Ka. Hayingen, Kr. Diedenhofen-West, L.). - 8 E. 1 Hs. - War bis 1887 Mühle. Alhan, Hsr. (Gde. Bourg-Bruche, Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E. 9 E.i. 2 Hsr. - U m 1860 entstanden. Alhant, 4 ehem. Pachthfe. (Gde. Ranrupt, Ka. Saales, Kr. Molsheim, U. E.). - 1890 abgebrochen. Wurde früher als bes. AO. betrachtet, war aber später nur ein Theil des AO. Stampoumont (s. d.) ders. Gde. Alhant [V], B., 750,4 m, nw. Bourg-Bruche im obern Breuschthal. - Le petit Alhant. 679,2 m, der nnw. davon gelegene Kopf. Alibaoh, ehem. Kap. (Gde. Vannecourt, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.i. - Halibach 17. Jhdt.- Nach örtlicher Ueberlieferung soll hier in früherer Zeit ein Templerhaus gestanden haben, was jedoch gänzlich unwahrscheinlich ist; später entstand auf dieser Stelle eine kleine Kapelle zu Ehren der schmerzhaften Mutter Gottes, die 1690 Besitz der Primatialkirche in Nancy wegen des ehemaligen Priorats Salonnes war. Ein Kreuz bezeichnet den Standort der Kapelle. Alincourt, Wir. (Gde. Bioncourt, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.i. 4o E. 16 Hsr. - A li curtis 995; AI incort 1180; Allincourt 1594; ma. Alinco. - Kapelle des hl. Petrus, (2L Juni). - War Wir. der Probstei Amance und Bestandtheil der Herrschaft Bioncourt (s. d.) 1285 wild Alincourt als Burglehen der alten Kastellanei Amance bezeichnet, das an die Herren von Bioncourt gelangte und mit dieser Herrschaft vereinigt wurde. Die Abtei Gorze war 995, Salival 1180 und 1250 in Alincourt begütert. 1632 war der Ort Besitz der v. Stainville, 1728 eines Herren Friant. - Von jeher Annexe der Hülfspfirrei Bioncourt. Alincourtbach s. Seille 17. Alingen, Wir. (Gde. Folschweiler, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.i. - 3 unbew. Hsr. - A linge 1152; AI dinge 1275; Halling 1681. - War Wir. der Herrschaft Thetingen (s. d.). Ob dieses Alingen der gleichnamige alte Besitz der Ahtei Senones war, ist zweifelhaft. AUagouttes, Wir. Gde. Urbeis. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 44 E. 8 Hsr. - Es Alagoutte 1650; Les AUagouttes 1693. - Herrschaft Rappoltstein. Allbach s. Mosel 38. Allemagne Bailliage d') s. Deutsch-Lothringen (Herzog!. Amt). Allemand-Rombach (L') s. Deutsch-Rumbach. Allemands, Etang des, ehemaliger Weiher im Seil 1 egebiet, 0,5 km westl Chesny - 1,44 ha. Fischerei. Wurde alle 2 Jahre abgelassen, aber nicht bebaut, und hatte Abfl. zum P e i gnier-Wei h er. Allemingoutte. Hf. (Gde. Plaine, Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E. . 1 E. 1 Hs. - U m 1740 entstanden. Allenburn, Hf. (Gde. Bitschweiler. Ka. Thann, Kr. Thann, O.-E.'. 13 E. 2 Hsr. - Im «Aleburnen» 1550 im St. Amariner Urbar als Flurbezeichnung erwähnt. Der Hof wurde 1780 erbaut. Allenburnrunr s. Thur 29. Allenweiler, Df. 'Ka. Maursmünster [s. 1790], Kr. Zabern, U.-E.). - 393 E. 93 Hsr. (10 GRe.) - 250 m. - Amts-und Ldgericht Zabern (11,6); Bhf. Romansweiler (2,0). - Alonevilla um 1120; Allenwilre 1220; ma. Alle-willer. - Ortseinn. StEBez. Maursmünster IL Armr. (s. 1866). Wasserltg. (s. 1892). Fw. (s. 1882, 2 Spr.). - Kath. | Hilfspf. des Dek. Maursmünster (s. 1802). Schutzhl. hl. Michael (29. Sept.). Fil.: Salenthal (s. 1808, vorh. Fil. v. Maursmünster). j Prot. Pfarrei Augsb. Konf., s. 1802 z. Kons. Wasselnheim i (Insp. Neue Kirche in Strassb.) geh.; Simultankirehe. Zur Pfarrei gehören auch die Protestanten in Birkenw ald. Dimbsthal, Engenthal, Hengweiler, Maursmünster, Reinhardsmünster, Salenthal, Singrist und Wangenburg. - Steinbruch; Getreidemühle; Mehlhandel. A. wird etwa 1120 zuerst erwähnt; die Abtei Maursmünster erscheint damals als dort begütert. 1220 hatte auch Kloster Obersteigen Besitzungen daselbst. A. war Lehen des Bisthums Metz und gehörte zu der ursprünglich einen Theil der Mark Maursmünster bildenden Herrschaft Ochsenstein (s. d.), die nach Aussterben der Ochsenstein (1485) an Zweibrücken- Bitsch, 1570 an Hanau-Lichtenberg, 173b an Hessen- Darmstadt kam. Jedoch war das Dorf fast immer verpfändet, so 1388 zur Hälfte an die v. Lampertheim, zur Hälfte an die Schwan v. Maursmünster von 1414-1520 zur Hälfte an die v. Ingenheim, kurz darauf an das Hospital zu Molsheim- vor 1528 wurde A. mit der Herrschalt Ochsenstein an die Rt.thsamhausen z. Stein verpfändet, um | 1555 wieder eingelöst. Von 1594 - loo7 war es im Pfandbesitz der Landsbcrg, und v. loo4-1703 war es wieder mit der '. Herrschaft an die Grafen v. Fürstenberg verpfändet. - Im 30 jährigen Kriege litt A. so stark, dass nach einem Bericht v. 1041 das Dorf keinen einzigen Bewohner mehr zählte. - Ein adliges Geschlecht v. A. 1258 erwähnt. - 1570 wurde in A. die Reformation eingeführt; protest. Pfarrei seit 1577. Patronatsrecht und Zehnten besass seit dem 15. Jhdt. das Collegiatstift zu Zabern durch Schenkung der Ochsenstein. Seit 1687 Simultaneum und kathol. ikönigl.) Pfarrei mit Filialen Kossweiler (bis 1808), Reinhardsmünster (nur bis Anf. d. 18. Jhdts.) und Romansweiler (bis 1808). - Romaniseher Kirchthurm a. d. 12. Jhdt. mit Vertheidigungssystem. Das Langhaus der Kirche ist 174o erbaut worden. Gemein de wald Allenweiler (Oberf. Wasselnheim i: 282,6 ha. i Eichen, Kiefern und Tannen.) Davon sind 249 ha jedenfalls seit dem lo Jhdt. im Besitz der Gemeinde, die übrigen 33,6 ha sind 1785 durch Kantonnirung Gemeinde-eigenthum geworden. Allerheiligenbach s. Lauter 3. Allewald, Hf. (Gde. Rodalben, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L.). 9 E. 1 Hs. - 1833 erbaut. Allewaldbach s. Albe 2. Almekappele. Kap., südl. v. Dürlinsdorf (Ka. Plirt. Kr. Altkirch, O.-E.). - Der hl. Jungfrau geweiht; Alter und | Stifter unbekannt. Allmend s. a. Oberallmend. Allmend, Hs. (Gde. Gommersdorf, Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E ). 1 Hs. - Wurde 1878 erbaut. Allmend, Hf. iGde. Rodern IHohrodern], Ka. u. Kr. Thann, O.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. R. Allmend, Hf. u. Zgl. (Gde. Eglingen, Ka. u. Kr. Altkirch, O.-E.i. 5 E. 1 Hs. -Soll im 10. Jhdt. entstanden sein. Allmend, Sägm.,Gde. (Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.i. 1 8 E. 1 Hs. - Die Sägmühle könnte vielleicht identisch sein mit einer im J. 1769 genannten »Mühle am Obern Thor, vnd ligt ein allmender platz dabei». Allmend, Zgl. (Gde. u. Ka. Wasselnheim, Kr. Molsheim, L'.-E.e Früher AO., jetzt Theil der Gde. W. Almendbachgraben s. Breusch 35. Almendbachlein s. Larg 18. Almendgraben s.Eberbach (Sauer) 13, Gebolsheimer-i bächel 3, 111 3 u. 4, Larg 28, Selzbach 0, Thalbach 7, 11. Almendrunz s. Thur 27. Almenfels über der Almenwiese, in einem kleinen Seitenthälchen des Steinbaches, nördl. Nieder-Steinbach (Kr. Weissenburg . Almingoutte- (Allmend gut i. Höhe, 557,5 m, TP., östl. Plaine im obern Breuschthal. |