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Show 5"s Lingolsheimerbruch - Linthal-Probstei. heim. Bei L. stand früher eine in der Revolution zerstörte, I im Anfang des lS.Jhdts. errichtete, 1741-42 neuerbaute Wallfahrtskapelle zu den drei Kreuzen, der Familie von Landsperg gehörig. Litter.: Memoire pour les Sieurs Barons de Lands-seigneurs de L. . . . contre les preposes ... et com-inunaiu.: dudit Heu. Colmar [1772]. 4°. Memoire pour les pu pose"s ... et communaute de L . . . contre le baron de Landsperg. Colmar [1773]. Lingolsheimerbruch s. Lingolsheimer Buckel. Lingolsheimer Buckel, Hst etc. (Gde. Strassburg, Ka. West [extra muros], Stadtkr. Strassburg, U.-E.). 184 I-:. 13 Hsr. Der AO. hiess bis 1896 S c h i r m e c k e r- Strasse (Lingolsheimerbuckel) und umfasst seit demselben Jahre auch noch den früher besonders behandelten AO. S c h i r m e c k e r s t r a s s e <L i n g o 1 s-h e i m e r b r u c h). Er liegt an der äussersten Südwestecke des Strassburger Bannes, unmittelbar vor dem Dorf Lingolsheim und ist erst im lö. Jhdt. entstanden. Lingolsheimerweg, A m , Hfe. .Gde. Eckbolsheim, Ka. Schiltigheim, Ldkr. Strassburg, U.-E.). 5 E. 2 Hsr. Bestanden schon Anfang des 19. Jhdts. Linienhausen, Wir. iGde. Nehvveile-r bei Wörth, Ka. Wörth, Kr. Weissenburg. U.-E.). 28 E. 8 Hsr. Ein Hs. dieses Weilers, welches um 1ss7 abgebrochen worden ist, soll zur Gde. Windstein. Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau gehört haben. L i m e n s h u s e n 90 :. L. wird schon 903 erwähnt. Lintfrid, Graf des Elsass, schenkte damais der Abtei St. Trudpert im Schwarzwald Güter zu L. Später theilte L. die Schicksale von Nehw eiler (s el. und war schliesslich als bischöfi. strassb. Lehen im Besitz der Herren von D ü r e k h e i m . Die Bewohner des Weilers gehörten, soweit protestantisch, bis 1864 zur Pfarrei Langensulzbach, seitdem, wie Nehweiler selbst, zu Frösch-wciler. Linkenbucher W o o g s, Waldecker Weiher. Linkenheim, verschw. 0. zwischen Saasenheim und Diebolsheim .Ka. Markolsheim, Kr. Schlettstadt, U.-E.). War Lehen der Herrschaft Rappoltstein und schon 1360 im Besitz der Herren von Schönau. 1437 erhielten die Ramstein die Anwartschaff darauf und hatten es 1474 auch ' thatsächlich im Besitz, mussten es jedoch 1499 wieder an die Schönau abtreten. Das Dorf wurde im 30jährigen Kriege ganz zerstört. Eine Kapelle des hl. Antonius von Padua blieb übrig, die noch 17b3 erwähnt wird (Lincken Capell). Sie war aber schon 1760 wegen schlechten Zustandes interdicirt und ihr Abbruch verordnet worden. Das Ab-bruchmaterial sollte verwendet werden zum Wiederaufbau des Chores und anderer Theile der Kirche von Schönau. Linkenschmidt, Burgruine, s. Löwenstein. Linker First s. First. Linnenberg s. Linenberg. Linsch, 370 m, Osthang gegen das Niederbächelthal, nördl. Eschburg, Ka. Lützelstein. Linsdorf, Dl. Ka. Plirt [s. 1790], Kr. Altkirch, O.-E.i. 161 E. 43 Hsr. (10 GRe.) - 400 m. - AG. Plirt (7,9); HSt. Werenzhausen (3,9); Lüllistorff 1299; Lunstorff 1567; ma. L i n s c h d r f. Die Gde. umfasst den HO. L. (155 E. 41 Hsr.) und die AO. Hinterrain und St. Blasius. - StEBez. Plirt IL - Die Katholiken gehören zur Hilfspfarrei Bettlach, die Lutheraner zum Vikariat Mülhausen, die Reformirten zur Pfarrei Altkirch. - Kleine Getreidemühle mit Wasserkraft. Ziegel- und Kalkbrennerei. L. war Dorf des Meierthums Buchsweiler der Hcrr-schaft P f i r t. 1338 gab St. Ursitz mit Einwilligung des Pfarrers das Gut der Kirche in L. in Erbpacht für 12 Viertel Getreide; der Pächter musste ein Haus darauf bauen und dort wohnen. - 1405 überliess Kloster Bellelay Güter in Lullistorf an St. Alban. G e m e i n d e w a 1 d i Oberförsterei Plirt.) 137,4 ha. .Buchen und Eichen.) Im Besitz der Gde. seit 1760, früher ungetheiltes Eigenthum von 17 Gden. und der Grafschaft Plirt (s. Alt-Plirt). Linsdorf, Wir. <Gde. u. Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.i. 152 E. 34 Hsr. - L i n s d o r f 966; L a i n d o r f f lo77; Le n i s t r o f f 1632; Linstroff 1869. - Vor 1812 selbständig und s. 1790 zum Ka. Bischdorf, s. 1802 zum Ka. Grosstänchen gehörig. Hatte 1812 kurze Ztit Obrick (vorher selbständig, nachher bis 1871 AO. von Grosstänchen, dann von Wirmingen [Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins]) als AO. Kapelle des hl. Donatus, 177b erbaut. - L. gehörte zu der bischöflichen Lehensherrschaft Hingsingen (s. d.), Meierei Grosstänchen. In Linsdorf war 960 - 1147 die Abtei Verga villi- begütert. Linsdorferbach s. Albe 4. Linsenbach s. Zinsel 8. Linsenberg, II. nördl. Stetten .Ka. Landser, Kr. Mülhausen). [A u f d e m l i n s e n b e r g 1565; a m Llin-senberg 1597; a m L ü n s e n b e r g 1609; Linsenstreng Kat. Stett.]. Linsenberg MB. Lintzenberg), Vorberg, 520 m, östl. Rammersmatt, Ka. Thann. Linsenberg, Westhang gegen den Albach, südöstl. Gandern, Gde. Beiern, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost. Linsenkopf, 44o m, nordwestliche Fortsetzung des Immenkopfes .s. d.i, westl. Oberbronn bei Niederbronn. Linsenthalerweiher, im Modergebiet, 2,5 km westl. Oberbronn - 1,0 ha. Fischerei Wird nicht abgelassen. Eigenthum der Forst Verwaltung. Zu- und Abfls. s. Zinsel 8. Linterdingen, verschw. Ort (?) (Gde. Frauenberg, Ka. u. Kr. Saargemünd, L.i. Früherer Name des Dorfes Frauenherg oder eines Theiles davon, 1415 zuerst erwähnt und noch auf der Karte von Jaillot (1704) aufgeführt. Linthal, Df. .Ka. Gebweiler [1790-1802 Ka. Sulz], Kr. Gebweiler, O.-E... 1088 E. 29b Hsr. (12 GRe.) - 497 m. - AG. Gebweiler (8,8); Bhf. Lautenbach (2,7). - Lintal 149b; ma. Lin dl. - Die Gde. umfasst den HO. L. (543 E. 168 Hsr.), die AO. Beichenbach, Bösmatt, Hilsen, Höfen, Hugssäge, Kleinbelchen, Klinzebene, Lauchensee, Linthalkopf, Lin-zersmatt. Nagelschmiede, Oberlauchen, Obersengern, Rcms-matt, Remspach, Rimbühl, Schmelzrunz, Schnapsacker und den unbew. O. Kuppelstadt. - P. F. StEBez. Lautenbach. Wasserltg. - Kath. Hilfspfarrei (s. 1836) des Dek. Gebweiler; vor 1836 Filiale von Lautenbach. Schutzheilige hl. Maria Magdalena (22. Juli). In dem AO. Remsmatt eine Muttergotteskapelle. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Bei L. befanden sich früher Erzbergwerke. Baumwollzwirnerei Theophil Gerrer in Lautenbach; 37 Arbeiter. Sagemühle. Gehörte zu dem von Mur bach abhängigen Stift Lautenbach, welches 1367 das Dorf kaufte. - Die Pfarrei ge-i hörte, als Filiale von Lautenbach, bis 1801 zum Landkapitel Markolsheim des Bisthums Strassburg. Gemeindewald (Oberförsterei Gebweiler) 105,5 ha. (Weisstanne.i Im Besitz der Gemeinde seit Anfang 1800, durch Kantonnirung. Linthal, Hfe. (Gde. Niedersteinbach, Ka. u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 2 E. 7 Hsr. Auch Lindel genannt. Die Höfe sollen gleichen Alters mit Niedersteinbach sein. Linthalbach s. Lauch 10, Rothbach (Moder; 7. Linthalkopf, Hf. 'Gde. Linthal, Ka.u. Kr. Gebweiler, O.-E.i. b E. 2 Hsr. Soll schon seit sehr langer Zeit bestehen. Linthalkopf, 795,7 m, südlicher Ausläufer des Kahlen Wasen. nördl. über Linthal, Ka. Gebweiler. [Lindelkopf im Denombr. v. 1846-1866.] Linthal-Probstei, Staatswald (Gde. Linthal, Ka. u. Kr. Gebweiler, O.-E.) 285 ha. Oberförsterei Gebweiler. Forsthaus Sägmatten. I Tanne, Buche, Fichte, Kiefer, Eiche, Ahorn, I Lärche.) Grauwacke. Früher Besitz des Kapitels von Lau- 1 tenbach. 2. Nov. 1789 zum Staatseigenthum erklärt. Durch |