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Show Klein-Haras - Klein-Menzing. 523 nicht abgelassen. Besitzer Baron von Dietrich. Zu- und Abfluss s. Zinsel. K l e i n - H a r a s , ehem. Salzw. (Gde. Willerwald, Ka. Saaralben, Kr. Forbach, L.). W a r eine Succursale des Salzwerkes H a r a s bei Saaralben; wurde 1820 niedergerissen; an seiner Stelle jetzt Häuser, die mit dem Dorfe Willerwald zusammenhängen. Kleinharzweiler. Wir. Gde. Harzweiler [s. 1884], Ka. u. Kr. Saarburg, L.). 175 E. 33 Hsr. Vor 1884 A O . der Gde. Dreibrunnen. Soll gleichen Alters mit Harz weiler sein. Klein-Helflingen, Wir. Gde. Gänglingen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.i. 43 E. 14 Hsr. - Petite Helfe-dange 1551; Klein Helflingue 1599; Petit Hclfe-dange 1869. - W a r Bestandtheil der Herrschaft Helflingen (s. d.). Klein-Helleringen siehe Marienthal (Gde. Barst, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). Klein-Hettingen, Df. (Gde. Mallingen [s. 1811], Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 125 E. 37 Hsr. Vor 1811 selbständig und 1790 zum Ka. Königsmachern gehörig, aber wie es scheint, schon im selben Jahre dem Ka. Sierck zugewiesen, 1802 zum Ka. Metzerwiese; 1825 mit Mallingen wieder an Ka. Sierck. - Hettingen 932; H e t t a i n g e les H u n - tanges 1302; H e t t a n g e Petite 1869. - Kapelle der hl. Apostel Philippus und Jacobus. Gehörte zu dem luxemburgischen Schultheissenamte H a m (s. d.), mit Ausnahme von vier Höfen, die zur Herrschaft Inglingen (s. d.) gehörten. Der Grundbesitz war Lehen der Probstei (z. Th.), z. Th. auch altes Kirchengut der Abtei, dann der Karthause Rettel, der Abtei St. Matthias bei Trier und der Abtei Mettlach. 1302 trugen Johann und Wilhelm von Sötrich, Söhne des Arnold von Volkringen, ihr Allod von Hettingen an Luxemburg zu Lehen auf, und erklärten sich und ihre Nachkommen als Lehensleute der Grafen von Luxemburg. - 932 als zur Pfarrei LTdcrn gehörig erwähnt. Ortswald (Oberförsterei Kedingen) 60 ha. Klein-Hettlnger Mühle, M. (Gde. Mallingen, Ka. ierck, Kr. Diedenhofen-Ost, L.i. 4 E. 1 Hs. Soll seit Mitte des 18. Jhdts. bestehen. K l e i n h ö h e , B., 720,5 m, südöstl. über Fortelbach bei Markirch. Klein-Holland, verschw. Hs. (Gde. Volgelsheim, Ka. Neubreisach, Kr. Colmar, O.-E.). Früherer A O . der Gde. Volgelsheim, soll in einer Bannwartswohnung bestanden haben, die 1870 verschwunden sei. K l e i n h u n s c h w e l l e r , Hfe. (Gde. St. Petersholz, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). 10 E. 2 Hsr. U m 1745 entstanden. Der Name geht auf das abgegangene Dorf Hunschweiler zurück (s. d.). Klein Johannesbächel s. Doller 7. Klein-Kalenhofen, Forst (Gde. Filsdorf, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen, L.). 216 ha. Oberförsterei Busendorf. Forst-haus Filsdorf. (Eichen, Buchen, Hainbuchen, Massholder, Eisbeere, Obstbäume, Espen.) Muschelkalk. LIrsprünglich Besitz der Abtei Busendorf, die im 13. Jhdt. den Wald mit dem früher dazu gehörigen gerodeten Besitze mit den Herren von Bolchen theilte. Nachfolger der Herren von Bolchen wurde 1505 der Herzog von Lothringen, der den ehemals Bolchen'schen Antheil der Abtei Busendorf um 1600 mit Niedaltdorf in Preussen überliess, gegen Verzicht auf das durch Schenkung 1079 (bestätigt 1204) von Lothringen erworbene Dorf Lutzweiler bei Bitsch. Auf einer Rodung im Bolkerholze im Kalenhofenerforste hat Abt Sellier von Busendorf 1610 ein Dorf für 13 Höfe gegründet, 1617 Selliers-hausen oder Beckerholz genannt, das 1810 mit der Gde. Filsdorf vereinigt worden ist. Die ersten Ansiedler waren die Familien Humbert und Roland (s. auch Gross-Kalen-hofen, Staatsforst). Kleinköpfel, Westhang, westl. Weiler Modcrfeld, Ka. Lützelstein. Kleln-Kohlberg, Hf. (Gde. Lützel, Ka. Plirt, Kr. Altkirch, O.-E.). 5 E. 1 Hs. Vor 1790 Pachthof der Abtei Lützel. Kleinkopf s. a. Immerlinskopf, Klinzkopf und Nächste Bühl. Kleinkopf, 043 m, nördl. Hohrodberg bei Münster. Kleinkopf, franz. Petit-Haut, B., ca. 700 m, nord- ! westl. vom Grosskopf, nordöstl. Deutsch-Rumbach, Ka. Markirch, auf der Bezirksgrenze zwischen Ober- und Unter- Elsass. Kleinkopf, H., 345,7 m, zwischen Eskerbach und Melcher Thal, nordnordwestl. Reipertsweiler, Ka. Lützelstein. Klein-Landau, Df. (Ka. Habsheim [1790-95 Ka. Landser], Kr. Mülhausen, O.-E.). 534 E. 132 Hsr. (12 GRe.) - 229 m .- A.-. L.- u. SchwG. Mülhausen (16,2); Bhf. Habsheim (9,0). - Landovwa 1303; Petit Landau 1772; ma. Klein-Landau, K 1 e i n-L an d o i. - Die Gde. umfasst den HO. Kl.-L. (521 E. 129 Hsr.), die AO. Jägerhof und St. Martin und den verschw. O. Butenheim. Eine Rheininsel in der Nähe der Gde., 30 ha gross, früher bewaldet, mit der Bezeichnung Sauermattenkopf und Weissköpfe, hat der Staat 1853 verkauft. - Ortseinn. LTebergangssteuerstelle. StEBez. Ottmarsheim. - Drahtseilfähre über den Rhein bei dem gegenüberliegenden badischen Orte Bellingen, 1S85 eröffnet. - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Habsheim (s. 1819). Schutzheiliger hl. Martin (11. Nov.). Muttergotteskapelle westlich vom Orte. Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. - Oelmühle. War Lehen der österreichischen Herrschaft Landser (s. d.i und im 14. Jhdt. im Lehensbesitz der vom Huse. Von diesen ging das Dorf 1418 durch Erbschaft an die Herren von Andlau über, die zunächst Lchensgenossen der vom Hus wurden, bis ihnen 1460 Herzog Sigmund das Dorf verkaufte; sie besassen es bis zur Revolution. Nach Errichtung der Intendanz gehörte Kl.-L. zum Amte Eschenzweiler. - Kl.-L. war seit 1762 Pfarrei des bischöflich Baseler Landkapitels Citra Rhenum. Vorher Filiale von Homburg (mit residirendem Vikar), von dem es dann 1808-19 nochmals Filiale wurde. Kleinlandfürstenweiher im 111 gebiet, 2,3 km nordöstl. Friesen - 0,87 ha. Fischerei. Wird alle 0-10 Jahre abgelassen und bebaut. Privatbesitz. Abfls. s. 111 36 (Röschbrunn). Kleinlangenberg, Hf. (Gde. Sewen, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 8 E. 1 Hs. Soll wenigstens 300 Jahre alt sein. Klein-Leberau, Wir. ((7de. u. Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 179 E. 41 Hsr. - Zu kleinen lebe ro 1441; Petite-Li epvre 18o9. - Gehört zur kath. Pfarrei St. Ludwig in Markirch (s. 1S08, vorher zu Leberau). Bergwerk Engelburg-. - Kl. Holzdreherei und kl. Sägemühle. - Ganz oben im Leberthal gelegen, zum ehemaligen rappoltsteinischen Besitz gehörig. Durch Ordonnanz vom 27. Sept. 1669 mit Eckerich, Fortelbach, Markirch und St. Blasien zu der Gde. Markirch vereinigt; 1793 AO. der damals vorübergehend selbständigen Gde. Eckerich. Bergbau im 16.-18. Jhdt., neuerdings wieder aufgenommen. S. Markirch. Memoire au Gouvernement sur la distraction des ha-meaux d'Echery, la petite Liepvre, Fertru et St. Blaise de la ville de St. Marie aux Mines. Paris 1841. Weitere Litter. hierüber s. unter Eck er ich, Wir. Kleinlutterbach, abgeg. O. (Gde. Lutterbach, Ka. Mülhausen-Nord, Kr. Mülhausen, O.-E.). S. Kleindorf. Klein-Magel s. Breusch 32. Kleinmann, B., s. Monacker. Klein-Menzing, ehemals Staatswald (Gde. El wingen, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.). 44 ha. 1835 vom Staate verkauft; früher Besitz der Abtei Longeville. |