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Show Langenberg - Langenberg, Df. (Ka. Rixingen [1790-1802 Ka. Freiburg], Kr. Saarburg, L.). 429 E. 131 Hsr. (10 GRe.) - 270 m. - AG. Lörchingen (15,9); HSt. Azoudange (b,o.. -Langenberg 1291; Languenberg 1371; la Longue-Montagne 1381. - Die Gde. umfasst den HO. L. (399 E. 123 Hsr), die AO. Hautes-Maisons, Hohebuchen, Minickerhof (Maisons- Rouges), Weiher und die verschw. O. Maison-Neuve-de-la- Tranchee, Niderchen, Neukirchen. - P. F. Ortseinn. StEBez. Rixingen. Fw. (s. 1887, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Rixingen (s. 1802). Kirche des hl. Adelphus (1. Sept.). - Gipsmühle. Weinhandel. War Dorf der Kastellanei Freiburg (s. d.i. Der Ort, welcher 1291 zuerst erwähnt wird, war damals ganz oder theilweise im Besitze der Grafen von Rixingen-Forbach, bei welchen es bis 137o verblieb. Von da an gehörte er ganz zur Kastellanei Freiburg. Die Abtei Hessen war daselbst begütert. Dieser Besitz ist 1491 und 1505 durch das Bisthum erworben und dem Johann Pierson zu Lehen gegeben worden. IbSl und 1733 reversirten die de Thumery für ein Freihaus in L. -- L. war früher Pfarrei (zuerst 1544 erwähnt) des damaligen Archipr. Vergaville. Den Kirchensatz hatten die Aebte von Villers-Bettnach und Haute-Seille. - 3 km vom Dorf «Camp des Suedois», wohl Lagerplatz der schwedischen Truppen im 30jährigen Kriege. Gemeinde wald (Oberförsterei Saarburg) 78,4 ha. Langenberg, Bergw. (Gde. Wollmeringen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.;. 6 E. 1 Hs Besteht seit 1888. Langenberg, Hs. Gde. Mutterhausen, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L. . 7 E. 1 Hs. 184b als Sägemühle erbaut. Langenberg, Schi. (Gde., Ka. u. Kr. Weissenburg, U.- E.i. 3 E. 1 Hs. Etwa 1720 erbaut; gehörte bis zur Revolution der Stadt Weissenburg. Seit 187b im Besitz des Freiherrn von Minnigerode. Langenberg. 4o5,3 m, Ausläufer der Hohkönigsburg, westl. Orschweiler, Ka. Schlettstadt. [Jn Longo-monte, o. J. (Grimm, W., V, 390); an dem le n genberg 1435; am Lengenberg 1522J. Langenberg, B., ca. 435 m, westl. über Kinzheim bei Schlettstadt. Langenberg, franz. La Grande Cöte, die südöstl. Ausstrahlung des Mutzigfelsen, mit zwei Kuppen: Vorder- Langenberg (südl.) 830m und Hinterer Langenberg (nördl.1, 830,4 m, nordwestl. Lützelhausen im Breuschthal. Auf dem Vorder-Langenberg der sogen. <?Feengarten^ (s. d.\ Langenberg, im Hochwald (s. d.) 515,4 m. TP. bei 508,8 m nördl. Lampertsloch, Ka. Wörth. Langenberg, Bergrücken Gipfel 395 m TP. auf der Bezirksgrenze i südöstl. Mutterhausen, Ka. Bitsch. Langenberg, H , 347,7 m TP., östl. Haspelscheid, Ka. Bitsch. Langenberg, Bergrücken auf der Bezirksgrenze, 405 m, östl. Weiler Althorn, Gde. Saareinsberg, Ka. Bitsch. Langenberg, 320 m, Bergrücken südöstl. Hargarten, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen. Langenberg, 42b m, auf der Landesgrenze, nördl. Wollmeringen, Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost. Langenberg, Grosser u. Kleiner: Der westl. Gipfel 1138,1 m des Gr.-L. liegt in dem vom Welschen Belchen gegen SO. streichenden Grenzkamm, der östliche, niedrigere, 1072,7m, östlich davon, die Fortsetzung desselben gegen O. bildet der Kleine L. 932,9 m TP., westl. oberhalb Sewen im Dollerthal. [Langenberg 15b7, 1731.] Langenberger Weiher s. Haspelscheider Weiher. Langenbergerweihergraben s. Hornbach 5. Langenbroichen, Hsr. iGde. Mitzach, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. Mitzach. Langenbuchhald, Nordhang über Fsths. Eulenkopf, Gde. Bärenthal, Ka. Bilsch. Langensulzbach. 553 Langeneck, B., 520 m, südsüdwestl. Niedersteinbach, Ka. Weissenburg. Langenfeldbach s. Fecht 7. Langenfeldkopf, 1289,6 m TP., plateauartig sich ausbreitender, unbewaldeter Bergrücken in dem vom Breit-first zum Kahlen Wasen abzweigenden Seitenkamm. [Ausz 1 engen feld auf dem würbe! bisz auf den Lengenfeld k opf f 1724; Langenfeld (Cassini, 18.Jhdt.), Langenfei d, Langenfei d wasen 1775 ; am langen rein 1589; auf dem langenwasen rein, von da herunter vber den Langenwasen 1760; auf dem würbel 17b0]. Langenfels, Wir. Gde. Kirchberg, Ka. Masmünster, Kr. Thann, O.-E.). 135 E. 21 Hsr. Baumwollweberei J. Einiger mit Wasser- und Dampfkraft, ca.bO Pferdekräfte, ca. | 150 Arbeiter. - Hans Hohenberg von Langenfeit wird 1488 im Bruderschaftsbuche von Sewen erwähnt. Kapelle des hl. Ni-j kolaus, 1850 neu erbaut. Früher von Pilgern stark besucht zur Verehrung der 14 Nothhelfer, besonders der hl.Ludwina. Langenhaagmatten. Hs. (Gde. Leimen, Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E. . 9 E. 1 Hs. 1858 erbaut. Langenhäuser, Wir. Gde. Blotzheim, Ka. Hüningen, Kr. Mülhausen, O.-E). Ist Bestandtheil des AO. Neu weg derselben Gde. Langenrain s. Langrain. Langenrittgraben s. 111 17. Langenrunz s. Fecht 7. Langenschlössle, Landgut (Gde. Bergheim, Ka. u. Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 1 E. 1 Hs. Früher der Dinghof, genannt der Niedere Dinghof: curia in Bereheim 1254; der teil des dinghoues, der des von Altencastele was» 1313; der Nidere dinghoue 1551; curia libera 17b4. Weisthum desselben (Erneuerung von 1551) bei Stoffel S. 247. - Der Hof war 1254 im Besitze der Edlen von Altenkastei; 1313 verkauften die Kinder Heinrichs IV. von Rappoltstein denselben mitsammt der Stadt Bergheim an Herzog Leopold I. von Oesterreich; 17b4 besass Jean-Baptiste Robert, avocat et secretaire militaire, den Hof; das Wohnhaus wurde 1894 durch Feuersbrunst zerstört, aber wieder aufgebaut. Geburtsstätte des franz. Geschichtsforschers Roget de Bel-loguet (vgl. Bergheim). Langenstein, ein 3-4 m langer Monolith, sogen. Spillstein, bei Kapelle Schäferthal, südwestl. Sulzmatt, Kr. Gebweiler. Vergl. Steher. Elsass. Sagen. Neue Ausg. I, S. 61 und 134. Langen-Steinberg. H., 246,3 m TP., südl. Wiebersweiler, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins. Langensulzbach, Df. Ka. Wörth [1790-1802 Ka. Niederbronn], Kr. Weissenburg, U.-E. . b34 E. Ui3 Hsr. (12 ', GRe. - 200 m. - AG. Wörth a. der Sauer (4,0), HSt. L. (2,21). - Langen Sultzbach 134o. Die Gde. umfasst den HO. L. (b24 E. lbO Hsr.) und die AO. Erzhütte, Mattermanns-bronn, Nonnenhardt. bis 1859 auch Birkenschloss. Günsthal und Hard, die dann zur Gde. Windstein, Ka. Niederbronn, Kr. Hagenau, kamen (die früher gleichfalls als AO. aufgeführte Oelmühle zählt jetzt zum HO.i - iHSt. Langensulz-i bach liegt auf dem Gebiete der Gde. Wörth). Ortseinn. j StEBez. WTörth a. d. S. II. Armr. (bestand schon 1823). i Wasserltg. (1893 ausgebessert). - Filiale der kath. Pfarrei [ in Wörth. Schutzheiliger hl. Bartholomäus. Prot. Pfarrei ' Augsb. Konf., s. 1802 zum Konsistorium Wörth (zuerst In- , spektion Landau, dann Weissenburg) gehörig, mit Filiale Mattstall (seit 1816, vorher zu Lembach gehörig). Die ref. Diaspora in und bei L. wird s. 1885 von Bischweiler (vorher von Kleeburg) aus bedient. Simultankirche für Lutheraner und Reformirte, für letztere jedoch nur Sonntag nach | Ostern und nach Michaelis. Die Israeliten gehören zum J Rabbinat Hagenau. Jüdischer Friedhof in Gundershofen. ! - 3 Steinbrüche. 3 Getreidemühlen. Obstbauverein. Ueber die territoriale Zugehörigkeit von L. im Mittel- • alter herrscht noch nicht völlige Klarheit. 1255 erscheint |