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Show Kiwiköpfchen - Kleeburg. 519 K i w i k ö p f c h e n , Felshügel, 020 m, bei Forsthaus Herrenberg bei Weiler Mittlach, Gde. Metzeral. K l a b a c h m ü h l e , Schleifm. (Gde. Götzenbrück, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 16 E. 3 Hsr. 1735 als Getreidemühle erbaut und u m 1830 von der Glasfabrik Münzthal als KryStallschleiferei eingerichtet. K l a n g e n , Df. (Gde. Kemplich [s. 1870], Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). IbS E. 58 Hsr. Vor 1810 selbständig und 1790-1802 zum Ka. Inglingen, dann zum Ka. Metzerwiese gehörig. Klingen 1594; C l a n g en löb2; K l a ng 18b9. - Kapelle des hl. Markus (25. März). Gehörte zum L a n d - Schultheissen a m t Sierck (s. d.i; lbbl an Frankreich abgetreten; Domanialgut von Lothringen. - Unweit der Römerstrasse wurde ein Grabfeld mit Beigaben (Waffen und Thongefässen) entdeckt. Nach lokalen Ueberlieferungen steht K. auf den Ruinen einer verschwundenen Stadt, die über 700 Häuser hatte, deren Fundamente sowie die Grundmauern eines alten Schlosses, das m a n das hohe Haus nannte, noch sichtbar seien. Möglicherweise ist hier oder in der Nähe die alte römische Strassen-Station Caranusca (s. d.) zu suchen. Orts w a l d (Oberförsterei Kedingen) 204,7 ha, Win-gertsbusch genannt. (Mittelwald: Buche, Eiche, Hainbuche, Kiefer.) Alter Besitz der Gde. S o u h e s m e s , R. de, L e rocher sculpttf de Klang. (Journ. de la Soc. d'arch. lorr. 40, 1891, S. 54-OO.) K l a n g e r M ü h l e , Gipsm. (Gde. Kemplich, Ka. Metzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). 4 E. I Hs. Gipsmühle seit 1892; vorher Getreidemühle; soll schon im 17. Jhdt. bestanden haben. K l a p b a c h s. Spiegelbach 2. K l a p b a c h e r w e i h e r im Eichelgebiet 0,5 km, westl. Götzenbrück - 0,25 ha. Mühlenbetrieb. Eigenthum der Aktiengesellschaft Verreries etc. de St. Louis. Zu- und Abfluss s. Spiegelbach 2. K l a p p b a c h . Hf. ,Gde. Dehlingen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, U.-E.). 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. K l a p p b a c h s. Büttenerbach 6. Klaramühle (Untere Walkmühle), M. (Gde. u. Ka. Oberehnheim, Kr. Erstein, U.-E.). 4 E. 1 Hs. Soll schon Ende des 17. Jhdts. bestanden haben. Seit Mai 1896 ausser Betrieb. Klarwiesbach s. Mosel 36. Klausberg, H., 308 m, südl. über Montenach, Ka. Sierck, Kr. Diedenhofen-Ost. K l a u s e n b e r g , Hs. (Gde. Meisenthal, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.). 4 E. 1 Hs. 1710 erbaut. K l a u s e n b e r g , Plateau, 386,7 und 375 m, westl. Meisenthal, Ka. Bitsch. K l a u s e n b e r g , H.. 307,2 m. mit der Kapelle St. Blaise, westl. Bertringen bei Grosstänchen, Kr. Forbach. Klausmatt, Matte mit Hof gl. N. (s. Clausmatt), 547 m, a m oberen Ende des Sillthales, westl. Rappoltsweiler. K l e b a c h , Hf. (Gde. u. Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 4 E. 1 Hs. A c k e r und Matten im Clebach 1552, 1561 u. 0. Der Hof bestand vor 1812. K l e b a c h , Wlf., s. Fecht 17, Thur 24. K l e b a c h k o p f , ca. 930 m, zwischen Stiftkopf (s. d.) und St. Amarin. K l e b s a u , Wachths. (Gde. Strassburg, Ka. Süd [extra muros], Stadtkr. Strassburg, U.-E.). 4 E. 1 Hs. 1882 erbaut; doch war die Stätte bereits im 18. Jhdt. bewohnt; die Einwohner gehörten damals zur kath. Pfarrei Ulkirch-Grafenstaden. Klechgraben s. Saar 32. Kleebachrunz s. III 44. K l e e b e r g , H., 49S m, bei Dürlinsdorf, Ka. Pfirt; römische Begräbnisstätte. K l e e b e r g , Plateau, 3b6 m, südl. Mombronn, Ka. Rohrbach, Kr. Saargemünd. K l e e b u r g , I »f. 1 Ka. [s. 1790] u. Kr. Weissenburg, U.-E.). 591 E. 135 Hsr. (12 GRe.) - 205 m. - AG. Weissenburg (7,5); Bhf. Weissenburg (7,6). - Castrum Cleberg 12b3 ; ma. Kleeburri. - Die Gde. umfasst den HO. K. (588 E. 133 Hsr.), den A O . Obere-Hasselmühle (Herrenwaldmühle) und die verschwundenen O. Lochmühlc und U"ntere Hasselmühle (Fritzenmühle). - P. F. Ortseinn. StEBez. Weissenburg. Armr (Gründungsjahr unbekannt). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats Weissenburg (s. 1802). Schutzheiliger hl. Gallus (10. Okt.). Filialen: Oberhofen und Steinselz (vgl. u.). Filiale der prot. Pfarrei Augsb. Konf. in Rott. Ref. Pfarrei des Konsistoriums Bischweiler. Sprengel: K., Birlenbach, Drachenbronn, Keffenach. Simultankirche für Katholiken, Lutheraner und Reformirte. - Bitumen-Bergwerk (Pechsand, Erdpech i, s. 1S09 bezw. 1872, b Arbeiter, Eigenthümer Graf Carl Eduard von Oppersdorff in Wien. 4 Steinbrüche. Oelmühle. Getreidemühle. Viehzuchtgenossenschaft. K., 12b3 schon als Burg erwähnt, gehörte ursprünglich zum Mundat Weissenburg. dem alten Besitz der gleichnamigen Abtei. Später erscheint es als Lehen der Abtei im Besitz der Puller von Hohenburg. Diese trugen es 1350 Kurpfalz auf und erhielten es als L'nterlehen zurück. Später muss K. in andere Hände gekommen sein, denn Wirich IL von Hohenburg erwarb es 1409 von Hans Erbe zurück und empfing es 1412, nachdem er eine neue Burg errichtet hatte, von Kurpfalz als Mannlehen mit der Vergünstigung weiblicher Erbfolge zurück. 1457 wurde K. als durch Richard Puller von Hohenburg verwirktes Lehen eingezogen und bildete mit Steinselz, Rott und Oberhofen eine kurpfälzische | Vogtei. Mit dieser wurde K. 1504 von Maximilian 1. Kurpfalz genommen und an P fa lz - Z w e ib r ück en gegeben, in dessen Besitz es fortan blieb als Hauptort des nach ihm benannten pfalz-zweibrückischen Amtes K. is. d.). - K. ist Geburtsort des Historikers Ludwig H ausser, geb. 16. Okt. 1816, gest. 17. März 1867 als Professor zu Heidelberg. - Die Reformation wurde in K. 1525 eingeführt. Pfarrsitz (reformirter) seit 1530 mit Filialen (seit 1729) Birlenbach, Keffenach und Drachenbronn. Das Patronat besass Palz-Zweibrücken. Simultaneum und kath. (königl.) Pfarrei mit den Filialen Rott, Steinselz und Oberhofen seit 1727 (Landkapitel Herxheim des Bisthums Speier). 1808-43 gehörte auch Bremmelbach zur Pfarrei. Rott kam 1856 zur Pfarrei Weiler, Steinselz gehörte 1802-1808 zu Riedselz, seitdem aber wieder zu K., Oberhofen gehörte seit 1808 vorübergehend zu Keffenach, später ebenfalls wieder zu K. Die Kirche 178b erneuert. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Weissenburg) 251,1 ha. 230-490m über dem Meere. Vogesensandstein, Kalk. (Kiefer, Fichte, Eiche, Buche, Kastanie, Birke, Erle, Espe.) Alter Besitz der Gde. Eppel, Christian, Kleeburg (Elsass-Lothringen [A. u. d. T.:] Ortskunde. Hrsg. v. Chr. G. Hottinger, Nr. 6. Deutsches Reich, Nr. 6. Elsass-Lothringen. Nr. 1.) Strassburg i. E. 1891. Kleeburg, Amt. Das pfalz-zweibrücken sehe Amt K. umfasste 2 Unterämter: 1. Schloss K. mit Höfen, Hunspach, Ingolsheim, Rott und Steinselz ; 2. Schloss Katha-rinenburg (lb20 gegründet) mit Birlenbach (seit 1018), Bremmelbach und Keffenach (seit lb49iund einen Theil von Schönenburg (seit 1651). Dazu noch ein Theil von Langensulzbach. Ein Theil des Amtes iKlceburg, Rott, Steinselz und Oberhofen) gehörte ursprünglich zum Mundat der Abtei Weissenburg, kam jedoch früh in Besitz von Kurpfalz (Kleeburg selbst erst 1350) und wurde mit einem andern Theil (Hunspach, Höfen, welches gleichfalls ursprünglich weissenbur- 1 gisch war, und Ingolsheim) vereinigt, der schon im 14. Jhdt. zu Kurpfalz gehörte. Bedeutende Stücke des Amtes, so Klecburg, Hunspach, Steinselz, Rott, Ingolsheim, Oberhofen und Höfen waren im 14. und 15. Jhdt. als L'nterlehen von Kurpfalz im Besitz der Puller von Hohenburg, kamen jedoch |