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Show Craufthal - Cuonwillcr. 193 Craufthal, Df. (Gde. Eschburg, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.) s. Graufthal. Crax, der, B., 430,8 m, TP. westl. über Mittelbergheim bei Barr. Auf dem Gipfel Spuren von Gräben; Reste einer Burg der Andlau-Bergheim, die 1293 durch den Bischof Konrad von Lichtenberg geschleift wurde. Crehange s. Kriechingen. Crelingerbach s. Franz. Nied 7. Cremecybach s. Seille 16. Creon, Hsr. (Gde. Aletairies St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.). 11 E. 3 Hsr. - Creon und Craon 1756. - 1756 zuerst erwähnt als Besitz des Benedictiner-Priorats St. Quirin (s. iL). Gehörte zur Pfarrei und Herrschaft St. Quirin. Crepy, AVlr. (Gde. Peltre [s. 1808], Ka. Verny, Kr. Metz, L.). 58 E. 8 Hsr. - Crispiacum 875 und 1139; Crispey 1171. - Vor 1809 selbständig; s. 1790 zum Ka. Borny (später Goin), s. 1795 zum Ka. \'allii-res und s. 1802 zum Ka. A^erny gehörig. AVar Wir. des Pays Alessin (Saulnois), Sitz (noch 1634) einer bischöflichen Lehensherrschaft mit Schloss und ganzer Gerichtsbarkeit. 1286 bestätigte Bischof Burkard von Aletz die Ueberlassung des Lehens an Collignon de la Cour durch den Lehensträger Cabaie und nahm ersteren als Vasallen auf. Früher, 1172-1187, wird als Lehensträger ein Rittergesehlecht von Crcspy genannt. Die Herrschaft war in zwei verschiedene Banne getheilt, den Ban des Bachelös, Besitz der Paillat und de Aletry (1404), der Baudoche (bis 1479), der Beauveau, durch Kauf, le Bachelle (1566-1681), Alexandre, Dubois, Gouller, 1714 der Villemain, 1729 der Dore5 und den Ban des Herez, früher des Heu. Besitzer: 1291 De la Court, 1316 von den Gournay den de Heu verkauft, Revers derselben an's Bisthum 1402-1486, D'Eltz (1552), 1600 de Villarnoud, bis 1648 d'Orthe de Dampierre, 1681 L'Aumonier, 1703 AViltz. 1714 Villemain, 1723 Dore, endlich für die gesammte Herrschaft Durand de St. Blaise. - C. gehörte bis 1802 zur kath. Pfarrei Magny (s. d.i. - In der Nähe römische Reste. Crepy b. Sanry, Hf. (Gde. Sanry a. d. Nied, Ka. Lange, Kr. ALtz. L.). S. Lamberrie (Crepy b. Sanry). Crepybach s. Seille 31. Cretaille, verschw-. Hf. (Gde. AVuisse, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.). Einzige Erwähnung 1682. Creusepre, Hfe. (Gde. Leberau, Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 14 E. 3 Hsr. - Clusprej 1596 (Flurname ?); Cruspri-s 18. Jhdt. Creusepre- (Tiefmatt-) bach s. Leber 23. Creusiere, 2 AVeiher im Saargebiet, La Grande 0,2 km östl., La Petite westl. an Dianen-Kappel - 7,76 ha bzw. 6,12 ha, Karpfen-Fischerei. AVerden alle 3 Jahn- abgelassen und bebaut. Besitzer: Graf von Turgot in Paris. \Mls. s. Saar 9, bzw. Stockweiher 7. Creusny, 1IL (Gde. u. Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E.). 3 E. 1 Hs. Entstehungszeit unbekannt. Bestand schon zur Zeit der französischen Revolution Creutrerhof, Hf. (Gde. Walschbronn, Ka.Wolmünster, Kr. Saargemünd, L.). S. Dorstcrhof. Creutzwald s. Kreuzwald. Creux-d'Argent, Wir.(Gde. Urbeis, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 96 E. 22 Hsr. - On Creu d'ar-gent loi>2, Ackerland, Matten, Weiden. Nahe dabei eine dem heiligen Genesius gewidmete Kapelle (25. Aug.). Herrschaft Rappoltstein. Creux-Chene, AVlr. (Gde. Deutsch-Rumbach, Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 23 E. 4 Hsr. Entstehungszeit unbekannt. Creuxbach s. Seille 24. Creve-Coeur, ortsübliche Benennung des Aussenorts Griesberg (s. d.) (Gde. u. Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen- Ost, Lj. - Annexe der Hilfspfarrei Ober-Gentringen. Crewald I Kreiwaldi, Staatswald (Gde. Porcelette, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 500 ha, Oberförsterei St. Avold. Forsthaus Porcelette. (Eiche, Buche, Hainbuche, Birke, Erle. Aspe, Esche, Alassholder, Spierling, Eisbeere. Eberesche, Faulbaum, Kiefer, Weymouthskiefer, Fichte, Tanne, Lilrche.) Vogesensandstein. - AVar Besitz der Abtei St.Avold, 1581 die Gebietshoheit an Lothringen verkauft; die Abtei blieb im Besitze des AA'aldes; dort hat der Bischof von Toul, Abt von St. Avold, Johann des Porcelets de Maillantn- 1621 das nach ihm benannte Dorf Porcelet (La Porcelette 1756) gegründet (s. d.). Croisette, la, Kopf, 671,6 m, südwestl. Freconrupt bei Schirmeck. Croix s. auch Belle-Croix. Croix, AVlr. Gde Steige, Ka. Weiler, Kr. Schlettstadt, U.-E.). Früher als AO. der Gde. Steige bezeichnet, ist einer der 4 Theile, aus denen das Dorf Steige besteht. Croix-Bellevue, Hs. (Gde. RetonfCy, Ka. Pange, Kr. Metz, L.). 6 E. 1 IL. U m 1820 erbaut. Croix du Bois, La, pat. Creu do ba u , auf der alten französischen Generalstabskarte Signal du Bonhomme, ' Kopf 1079,6 m, im Grenzkamm, auf der Gemarkungsgrenze von Alarkirch und Diedolshausen, w. über der Diedolshauser Höhe is. d. i. Croix de Louve s. \rantoux. Croix-au-Pre, ehem. Kap. (Gde. u. Ka. Aric, Kr. Chäteau-Salins, L.). Ausserhalb der Alauern an der Strasse nach Aloycn-Vic gelegen. Zur Unterhaltung derselben waren die Mitglieder der AHncentius- und Urbanus-Bruder-schaft bei ihrem Eintritt drei gros beizusteuern verpflichtet. Ein Steinkreuz erinnert noch an die Kapelle, auch trägt das Gewann ihren Namen. Croix-Simon-Kopf s. Kreuzberg. Croix-Simonthalbach s. Rothe Saar 5. Croix-Sybille, lls. (Gde. Wisch, Ka. Schirmeck, Kr. Alolsheim, U.-E. . o E. 1 IL. 1885 entstanden. Croix aux trois jambes s. A'antoux. Cronenburger Vogteien, Herrschaft. Ehemalige i Benennung verschiedener Güter in den Dorfern Ober- und Niederginingen, Gelingen und Landrcfangen. - Die Cronenburger Vogteien gehörten zur Herrschaft Bertringen (s. d.), mit ganzer Gerichtsbarkeit und eigenem Bajme. Croue, verschw. AI. (Gde. u. Ka. Pange, Kr. Aletz, L.). 1 Creve 14. Jhdt., Crewe 1634. - Diese Mühle war Sitz einer Herrschaft des Pays-Messin (Haut-Chemin) mit ganzer Gerichtsbarkeit. 1751 und 1772 wird sie jedoch als lothringisch und zur Herrschaft Pange gehörig bezeichnet. Besitzer waren 1561 die Herren von Bassompierre, 1691 die Du Plessis. Die Alühle lag wahrscheinlich unterhalb des Weilers Mont an der Xied, die Fundamente sollen noch bestehen; an der Stelle ist jetzt eine Schwemme genannt le gu6 de creve\ Ueber Zeit, Ort und Weise des Verschwindens der Alühle ist nichts bekannt. Cubolot, Wir. (Gde. Aletairies St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg. L.). 03 E. 16 Hsr. - Cuboulot 1756. - Zuerst 1696 erwähnt. AVar Besitz des Benedictiner-Priorats St. Quirin (s. d.) und der Pfarrei St. (Juirin. Cueillerotte, Hs. (Gde. Ste. Rufline, Ka. Gorze, Kr. Aletz, L.). 5 E. 1 Hs. Früher Alühle, jedoch ist Alühle und Triebwerk 1890 verbrannt. - C. war Alühle des Pays Alessin Wal de Aletz) und gehörte zur Herrschaft Ste. Ruffine. In der Nähe römische Reste. Cugne, lls. (Gde. Vallieres, Ka. u. Kr. Metz, L.). 8 E. 1 Lls. 1320 erbaut. Cugnot, AI. (Gde. Aloulins b. Aletz, Ka. u. Kr. Metz, L.). Früher AO., jetzt Theil der Gde. 1817 zuerst erwähnt. Culeebach s. Deutsche Nied 8. Culensheim s. Cuonwiller. Cuonwiller, verschw. Ort (Gde Niederaspach, Ka. I Sennheim, Kr. Thann, O.-E.). 1185 als villa Culenseym 13| |