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Show Gensburg - Germingen. 337 ständigen Dorfes Rugv (s. d.). Das Df. wird zuletzt 1404 erwähnt und scheint damals zerstört worden zu sein. Gensburg, Höfe (Gde. Oberhaslach, Ka. Molsheim, Kr. Alolsheim. U.-E.). 12 E. 4 Hsr. AVar früher ein Dorf, das zum bischöflich strassburgischen Amte Schirmeck (s. d.) gehörte und mit diesem 1366-1510 verpfändet wurde. Im franz. Kriege von 1552 wurde das Dorf zerstört, die Bewohner zogen nach Oberhaslach, mit dem auch der Bann von G. vereinigt wurde. Auch die Kapelle St. Sebastian ist damals zerstört worden (ihre Reste 1855 freigelegt); ihre Glocke wurde nach Haslach (s. d.) gebracht. Im 17. Jhdt. wurdp ein Gutshof zu G. eingerichtet, der 1891 sammt den dazu gehörigen AValdungen (im Ganzen 19,9 ha Grundbesitz) von der Landesforstverwaltung käuflich erworben worden, einem besonderen Zweck aber nicht gewidmet und seit l*0o verpachtet ist. Der andere noch vorhandene Hof ist in Privatbesitz. Gensburg, Sgm. (Gde. Oberhaslach, Ka. u. Kr. Alolsheim, U.-E.i. 7 E. 1 Hs. Besteht s. 1845. In der Nähe eine Marienkapelle, die 1856 erbaut worden ist. Gentersberg, Staatsforst, s. Göndersberg. Gentringen s. Nieder-, Ober-Gentringcn. Gentringer Höhen, 314 m TP., nordwestl. vom AVlr. Obergentringen, Gde. u. Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen- Ost, L. Oben 1899 Befestigungen angelegt. Genweiler, Df. (Ka. St. Avold [s. 1790] Kr. Forbach, L.). 269 E. 66 Hsr. (10 GRe.) - 295 m. - AG. St. Avold (8,4); Bhf. Oberhomburg (3,65). - AVuv iller (Guiviller) 1221; Guegweiler 1526; Ginkweiler 1526; Vuviller (?) 1681; Guen will er 1869. - 1814-41 AO. von Sengbusch. - StEBez. St. Avold. - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. St. Avold (s. 1804). Kirchedes hl.Lambertus(17. Sept.). Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. - Kalksteinbruch. Hausindustrie: Strohhutflechterei, für eine Pütt-linger Firma. AVar Dorf der Herrschaft Falkenberg (s. d). Gen-weiler wird zuerst 1221 als Annexe der Pfarrei Klein-Ebersweiler genannt. Später erscheint es als Lehen der Grafen von Saarbrücken, wahrscheinlich wegen der alten Vogtei von St. Avold und wurde 1526 durch Jacob von Clotten erworben. Erst 1593 soll das Dorf mit ganzer Gerichtsbarkeit durch Kauf an die Herrschaft Falkenberg übergangen sein. - In Gcnweiler hatte Saarbrücken noch herrschaftliche Rechte behalten, die erst 1752 an Lothringen gelangten. - Die Bezeichnung des Dorfes ist identisch mit Zinkweiler (Ginkweiler), das als verschwundener Ort.im Banne von Genweiler erwähnt wird. - G. war ursprünglich Annexe der Pfarrei Klein-Ebersweiler, wurde dann 1755 zur Pfarrei des Archipr. St. Avold erhoben und hatte 1804-43 Klein-Ebersweiler und Alachern als Pfarr-Annexen. Kirche 1789 begonnen, aber erst 1802 fertiggestellt, dann 18ol erweitert. Den Kirchensatz hatte die Abtei Wadgassen. Gemeindewald (Oberförsterei Püttlingen) 84,7 ha. Genweilerbach s. Rössel 5. Geny, Hs. (Gde. Plappeville, Ka. u. Kr. Aletz, L.i. 8. E. 1 Hs. - 1825 erbaut. Georgenmühle, verschw. Sgm. (Gde. Dagsburg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 1697 erwähnt; 1889 abgebrannt. Gerard, Hs. (Gde. Machern, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L.). 5 E. 1 Hs. Gerbecourt, Df. (Ka. |s. 1790] u. Kr. Chäteau-Salins, L). 219 E. 66 Hsr. (10 GRe.) - 245 m. - AG. Chäteau-Salins (3,8); Bhf. Ch.-S. (4,3). Ge rb er ticurtc in pago Sal-ninse 922; Gerbecourt 1469. - Die Gde. umfasst den HO. G. (214 E. 65 Hsr.) und den AO. Lindenberg. - Ortseinn. StEBez. Chäteau-Salins. - Annexe der kath. Hilfspfarrei Vaxy (s. 1802). - Geschäftssprache franz. G. war Dorf des Val de V a x y (s. d.). Schon 922 hatte die Abtei Gorze mit dem Priorate Salonnes dortige Güter vertauscht. - G. war vor 1802 Annexe der alten Pfarrei Domevre. Kapelle zu Ehren des hl. Urbanus, Papst, jetzt eingegangen. Angebliche Römerstrasse nach Alörchingen, römische Reste. Bedeutender Alünzfu.-.d aus dem 17. Jhdt. (4000 Silberstücke). Gerbecourtbach s. Kleine Seille 10. Gerberbach s. Lauch 27. Gerbereibach s. Kleine Seille. Gerbergraben s. 111 88, Zorn 28. Gerbhäuser, Lohm. etc. (Gde. u.'Ka. Dammerkirch, Kr. Altkirch, O.-E. i. Gerberei (5 Arbeiter;. Der AO. soll seit dem Ende des 18. Jhdts. bestehen. Ein Theil desselben mit der Gerberei liegt auf dem Gebiet der Gde. Retzweiler (Ka. Dammerkirch), wird aber dort zu dem AO. Brückenmühle gerechnet. Gerbhof, Hf. (Gde. AVilsberg, Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L. i. o E. 1 Hs. 1810 erbaut. Gerbholz, Sennh. 'Gde. Metzeral, Ka. Münster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Entstehungsjahr unbekannt. Gereuth (Krüt), Df. (Ka. AVeiler [s. 1790], Kr. Schlettstadt, U.-E.i. 612 E. 128 Hsr. (12 GRe.; - 310 m. - AG. AVeiler I6,0I; Hp. Gereuth (2,3). - Gerüte 1147; Geruta 1158; Neubois 1S69; ma. Kritt. - Die Gde. umfasst den HO. G. (595 E. 124 Hsr.i, die AO. Wanzel <Fsths.i, AVanzel iHof Brüden, AVanzel (Hof Sigrist), den unbewohnten O. Ruine Frankenburg und den verschw. O. Baschisthal. - Hp. Gereuth [s. 1893] gehört zur Gde. Kestenholz [s.d.]). StEBez. AVeiler I. Armr. (gegr. vor 1871). AArasserltg. (s. 1892). Fw. (s. 1873, 1 Spritze). - Kath. Hilfspfarrei des Dekanats AVeiler (s. 1862, vorher Filiale von Diefenbach); Schutzheiliger hl. Alaternus (13 Sept.). - Hausindustrie: AVeberei, für Firmen. Gehörte zu der seit 1489 im Besitz des Strassburger Domkapitels befindlichen Herrschaft Frankenburg (s.d.), schon 1147 erwähnt, wo der Hof G. von dem Grafen Sigbert von Frankenburg (später von AVerd) der Abtei Neuburg geschenkt wurde. - Kirchlich war G. Filiale der Pfarrei (Vikariat) Diefenbach. - Ueber frühere Steinkohlenbergwerke vergl. Lach. Gemeindcwald (Oberförsterei AVeiler) 39,1 ha. Gereuther (Grither) Schloss, Burgruine, s. Frankenburg. Gerharmen, verschw. O. (Gde. Eschweiler, Ka. Drulingen, Kr. Zabern, U.-E.). Als Pfarrei erwähnt in einer Liste der saarwerdenschen Pfarreien vom Jahr 1603. Scheint an der Stelle des heutigen Eschweiler gelegen zu haben. Vgl. Bull, de la Soc. p. la cons. des mon. hist. d'Als. I, 1856/7. S. 244 f. Geringerhof s. Heckenstück (Gde. Alörchingen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). Geringer-Schäferei, ehem. Hf. (Gde. Alörchingen, Ka. Grosstänchen, Kr. Forbach, L.). Seit 1883 verfallen. Gerittmühle, AI. iGde. Hatten, Ka. Sulz u. AV., Kr. AVeissenburg, U.-E.). 10 E. 1 Hs. Auch Grütmühle genannt, im 18. Jhdt. erbaut bei Gelegenheit von Rodungen im Lützel-bruch und Eschenbuschwalde. Germanien, Sennh. (Gde. Stossweier, Ka. Alünster, Kr. Colmar, O.-E.). 1 Hs. Soll Jhdte. alt sein. Germanuskapellchen, Kap., südl. von AAridensolen (Ka. Andolsheim, Kr. Colmar, O.-E.). 1819 erbautes kleines Brunnenhüuschen mit Heiligenbildern darin. In der Nähe davon früher eine grössere, dem hl. Germanus geweihte Kapelle und ein Bruderhäuschen, von dem sich der Name «Bruderwiese» für das Gelände erhalten hat. Nachdem die in dem Häuschen wohnenden Brüder ermordet worden waren, zerfielen beide Gebäude, und die Steine der Kapelle sollen 1788 zum Bau der Kirche in AVidensolen gedient haben. Germingen, Df. (Ka. Rixingen [1790 Ka. Alteville, dann bis 1802 Ka. Freiburg], Kr. Saarburg, L.). 322 E. 98 Hsr. (10 GRe.) - 215 m. - AG.Lörchingen (23,8 ; Bhf. Dieuze |