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Show Charlybach - Chäteau-Salins. 16.3 schon 1128 das Domkapitel von Aletz im Besitze. - 17 Kriegergräber von 1870/71, wovon 2 auf dem Kirchhof. Charlybach s. Mosel 13. Charmille, Sgm. (Gde. St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg', L.i. S. Leidenstein. Charmille, verschw. Hf. (Gde. St. Quirin, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L. i, 1887 abgebrannt. Grund und Boden von der Forstverwaltung angekauft. Der Hof war Besitz des Priorates St. Quirin, welches ihn gegen die Alitte des 18. Jhdts. an die Leiter der Glashütte von Lettenbach überliess. - L'eber die Sägemühle Charmille s. Leidenstein. Charmillebach s. Rothe Saar 12 Charrue, La, verschw. LIf. (Gde. u. Ka. Pfalzbürg, Kr. Saarburg, L.c Im 18. Jhdt. erwähnt. AVahrscheinlich 1812 zerstört. Charton s. Bassc-Charton. Chat-Noir, Wir., s. Chenor (Chat-Noir). Chat pendu s. Katzenberg. Chäteau s. Petit-Chäteau. Chäteau, Hf. (Gde. Oettingen, Ka. Fentsch, Kr. Dic-denhofen- West, L.). 8 E. 1 Hs. Soll sehr alten Ursprunges sein; wohl nach der in der Nähe befindlichen Schlossruine benannt. Chäteau, Hf. (Gde. St. Kreuz im Leberthal, Ka. Alarkirch, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 6 E. 1 Hs. 1768 erwähnt. Chäteau (Petit-Hohnack), AVlr. (Gde. Zell, Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 22 E. 3 Hsr.- L es c h a m p s de la Cense du chäteau de H o n a c h 1760 (ein Haus); C e n s e d'Honach 1775. - Herrschaft Rappoltstein. C h ä t e a u - B a s , Hf. (Gde. Augny, Ka. u. Kr. Aletz, L.). 9 E. 1 Hs. - AA'urde 1S09 aus den Trümmern des Schlosses St. Blaise erbaut und früher nach dem Besitzer « f e r me d'Ancillon» genannt. C h ä t e a u - B r e h a i n , Df. (Ka. Delme [1790 Ka. Habudingen, dann bis 1802 Ka. Dalheim], Kr. Chäteau-Salins, L.). 227 E. 80 Hsr. (10 GRe.) - 24.5 m. - A G . Delme (12,3); HSt. Habudingen (9,4). - Villa de ehestes (?) 1218; Chastel- Brehain 1324; Bruch-Castel 1454; ma. Chäte-Br6- hing. - Die Gde. hatte bis 1803 Brehain (nachher selbständig) als A O . - StEBez. Lucy. Armr. (s. 20. Sept. 1854). AVasserltg. (s. 1874). - Annexe der kath. Hilfspfarrei Brehain. Kap. der hl. Simon u. Juda. - Geschäftssprache französisch. W a r Dorf und Lehensherrschaft der Baronnie V i v i e r s (s. d.). Die Lehensherrschaft umfasste die Gden. Chäteau- Brehain, Brehain und Villers-aux-Oies. Das Herrschaftsgebiet war alter Besitz der Abtei St. Arnulf wegen Alarthil und stand früher als Kirchengut unter der Kastellanei Habudingen (s. d.). 1335 wurde es mit anderen Dörfern derselben Kastellanei dem Herrn de Pierrefort aus dem Hause Bar, dann an die Graten von Salm zu Viviers verpfändet. D a die genannten Orte später nicht eingelöst wurden, blieben sie bei Bar und waren 1369 schon Lehen der Herrschaft Viviers in Händen der Beyer von Boppart. Die ersten bekannten Lehensträger des Bisthums waren, wie bei Bacourt schon erwähnt wurde (s. d.), die mächtigen Herren von Chambley (s. Neuf-chere), welche bis 1368 diese Herrschaft inne hatten und von welchen sie wahrscheinlich durch Heirath an die Beyer von Boppart gebracht wurde, die zuerst 1369 an Viviers gehuldigt haben. Nach Aussterben der Beyer von Boppart ging die Herrschaft u m die Alitte des 16. Jhdts. ganz an die von Kriechingen über, welche schon 1503 die Hälfte durch Heirath erworben hatten. Es scheint, dass die Lehnsherren von Viviers auf unbekannte AA^eise das Lehen eingezogen und damit 16S0 einen Herrn de Pouilly belehnt hatten. Die Belehnung (oder der Verkauf) wurde aber durch das Aletzer Parlament als nichtig erklärt, und die Kriechingen haben gleich darauf an die Reunionskammer für das Lehen gehuldigt. U m diese Zeit war Chätean-Brehain, wie überhaupt der grössere Theil der Kriechingen'schen Güter, verpfändet an die Foes, dann an die Familie Protin von Vulmont. - Von der alten Burg, Stammsitz seit dem Ende des 16. Jhdts. der Beyer von Boppart, die 1324 und 1444 von den Metzern belagert und zerstört wurde, und wo Bischof Conrad Beyer von Boppart geboren wurde, ist nichts übrig. Die letzten Reste sind in jüngster Zeit abgebrochen worden. - Ch.-B. war von jeher Annexe der kath. Pfarrei Brehain. - Ch.-B. ist der Geburtsort des Conrad Beyer von Boppart, Bischofs von Aletz (1416-59); er bestand viele Kämpfe mit dem Adel des Landes und befestigte die Macht der Aletzer Bischöfe. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Chäteau-Salins) 35,6 ha. C h ä t e a u d e s Carrieres, Schi. (Gde. Niederweiler, Ka. u. Kr. Saarburg, L.i. 15 E. 3 Hsr. 1861 erbaut. C h ä t e a u l'Eveque. Ehemaliger bischöflicher Fronhof in Montigny bei Metz (Ka. u. Ldkr. Aletz). C h ä t e a u - d e - F a i t e s. Hochfirst bei Alarkirch. C h ä t e a u - d e s - F e e s bei Schirmeck s. Heidenschloss. C h ä t e a u - H a n s s. Seekanzel. C h ä t e a u - J e a n n o t . Benennung eines Obstgartens im heutigen AA'eiler Briquerie (Gde. u. Ka. Diedenhofen, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). Stelle der ehemaligen Niederlassung der Augustiner von Diedenhofen (s. d.); in der Nähe ein Kreuz (1840 errichtet), angeblich auf der Stelle des Altars der alten Augustinerkirche. C h ä t e a u d e s L a c s s. Seekanzel. C h ä t e a u - N e u f , Kap. u. Hsr. (Gde. Cappel, Ka. St. Avold, Kr. Forbach, L ) . 19 E. 4 Hsr. 1,831 entstanden. Die «Kapelle» ist nur ein in Kapellenform erbautes Bet- bezw. Todtenhaus. Chäteau de la Reine Hodiatte. Bezeichnung einer Stelle im Walde von Remilly (Gde. Hemilly, Ka. Falkenberg, Kr. Bolchen, L.), w o sich römische Reste befinden, wohl einer ausgedehnten römischen Niederlassung. C h ä t e a u - d u - R e p e n t i r , Hf. (Gde. Gravelotte, Ka. Gorze, Ldkr. Aletz, L.c 12 E. 1 Hs. 1820 erbaut. Der N a me soll daher stammen, dass der Erbauer des Hofes beim Bau Bankerott gemacht und den Bau nachher bereut habe. C h ä t e a u - R o u g e s. Rothendorf. Chäteau-Salins, St. (Ka. [s. 1790] u. Kr. Chäteau- Salins, L ) . 2084 E. (Sterbf. 19,9, leb. Geb. 21,4 auf 1000). 362Hsr. (18 GRe.) Serv.-Kl. IA'. - An der kleinen Seille. 210 m. - BezHO. Aletz (45,9); Bhf. Chäteau-Salins (0,7). - Sal ins 1320; Chastel Sallin 1346; Saltzburg 1347; ma. Chäte- Säl in ; Amtl. Benennung 1793-1814: Sal ins-libre. - (Der frühere A O . Harmant zählt jetzt zum HO.) Die Gde. umfasst die verschw. O Beaurepaire und Courcelles - P. IL Kl. T. Oeffentl. Fcrnsprechstelle.Bhf. (s. 1873). Kreisdirektionfvgl. Ch.-S , Kr.). Kassenktr. Kreisschulinsp. AG., umfassend den Ka. Ch.-S. 2 Notare. Gerichtsvollz. Das frühere Hypothekenamt umfasste die Amtsgerichtsbez. Albesdorf, Chäteau-Salins, Delme, Dieuze, A^ic. Kantonal-Polizeikommissar für den Ka. Delme und einen Theil dcsKa. Ch.-S. Gendarmerieberitt. Gendarmeriestat. Oberförsterei (Forstaufsichtsbez. Aletz-Dieuze). Alet.St.IL O. (346,7m). Salzsteueramt II.K1.0rtseinn.A7'erkehrs- StA. Stktr. StEBez. für die Gden. Ameiecourt, Bollingen, Burlioncourt, Ch.-S., Conthil, Coutures, Dalheim, Dedeling, Dürkastel, Eschen, Fresnes-en-Saulnois, Gerbecourt, Habudingen, Hampont, Linderchen, Lubecourt, Alorville b. A^ic, Obreck, Pewingen, Puttigny, Reich, Sotzeling, A'annecourt, Vaxy, Wuisse. Wiesenbaumeisterbez., umfassend die Ka. Ch.-S., Delme, Dieuze und Vic. Aichungsamt für die Kr. Ch.-S. und Saarburg. Oktroi (s. 18. Aless. VIII [17. Juli 1800]). Kreisbauinspektor. 1 Kreis- und Kantonalarzt und 1 Kantonalarzt. Kreisthierarzt. Apoth. Spital (Privatanstalt, s. 1823, 34 Betten; Stifter der Anstalt war Pfarrer Poirot, Hauptwohlthäter sein Nachfolger Pfarrer Fenal, der auch die staatliche Anerkennung [1852] erwirkte). AA'aisenhs. St. Joseph (26 Betten, 1759 gegründet durch Capitaine Joseph Pierre). Landwirthsch. AVinterschule (s. 1S99). Schullehrerinnen-Präparandenanstalt (s. 1898). Armr. (Gründungsjahr unbekannt). Association des |