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Show 612 Mag. h ain - Maison-de-Saxe. Magelrain, verschw Sgm. (Gde. Grendelbruch, Ka. Rosheim, Kr Molsheim, U.-E. . 1892 abgebrannt. Magnieres, verschw. Hf. (Gde. Barchingen, Ka. u. Kl Saarburg, L.). 1 ^44 erbaut. 1897 abgebrochen, schon mehrere Jahre vorher nicht bewohnt. Magny, Df. Ka. Verny [1790 Ka. Borny, 1795-1602 Ka. Vallii r< s, nach anderen Angaben 1790-1802 Ka. Goin], Kr. Metz, L . 916 E. 131 Hsr. (12 GRe.) - 170 m. - A.-, L.- u. SchwG. Met/ (5,6 : Bhf. Peltre 3,2). - Magnei 1160; Mannei 1201. - Die G^'e. umfasst den HO. M, den AO. Fort Goeben Theil! und den verschw. O. St. Pierre. - P. F. Ortseinn. StEBez. Verny. Verbds.-Fw. (s. 1861, 1 Sprit/ei - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Pournoy-la- Grassi s. 180ü , Kirche des hl. Martin (11. Nov.). Die Re-formirten gehören zur Hilfspfarrei Montigny-Sablon (s. 1892, vorher zu Metz).- Geschäftssprache französisch.- Getreidemühle. Weinhandel. M. gehörte zu dem P a > s Messin Saulnois) und war Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit, zuletzt in drei verschiedene Banne getheilt: Ban St. Clement, mit Vogtei, Ban St. Pierre, mit Vogtei, und Ban de Trogneux, ebenfalls mit einer Vogtei. M. scheint alter Besitz der Abteien St. Clemens und St. Peter gewesen zu sein, welche dort bis zur Revolution ihren eigenen Bann behielten. Der Ban de Trogneux stammt wohl aus einem Vogteigut izu diesem gehörte das feste Haus von Magnv ; dieser Theil ist gegen Ueberlassung der Vogtei an die Abtei St. Clemens wesentlich vermehrt worden und war Besitz der Familie von Magny (bis 1420 .später der Boulay und Baudoche, und wurde 1550 und 1563 durch die Abteien St. Peter und St. Clemens (ein Sechstel) erworben. 1487-1489 war der Bann St. Clemens vorübergehend an die de Heu und Gournay verpfändet. - Die alte Brücke über die Seille, wo Brückengeld erhoben winde, ist 1324 abgebrochen worden. Das Dorf selbst wurde wiederholt verbrannt, verwüstet und geplündert, so 1324, 1386, 1429, 14b5, 117", 1518, endlich 1552. - M. wird schon 1360 als Pfarrei erwähnt; wohl, weil der Pfarrer von St. Privat (s. d.i gewöhnlich dort wohnte; eigentlich gehörte es zu St. Privat, wurde aber wahrscheinlich nach Zerstörung dieses Dorfes 1444? 1552?) zur Pfarrei erhoben. Anfang des 18. Jhdts. hatte es St. Privat als Filiale, bis dies 1758 wieder selbständige Pfarrei wurde. Dagegen gehörte Peltre mit Crepy und Basse-Bcvoye bis 1802 zur Pfarrei Magny, die selbst bis dahin zum Archipr.. Noisseville gehörte. Kirche schon 1144 als Kapelle erwähnt. Kirchensatz und Zehnten hatte die Abtei St. Clemens. - Ein alter zweistöckiger Thurm an der Seille ist wohl ein Rest des alten Schlosses, welches die Franzosen 1444 besetzten, und das von den Metzern mit 30 Gefangenen zurückerobert wurde. Magny Kr. Altkirch) s. Menglatt. Magstatt s. Nieder-, Ober-Magstatt. Maibächel s. Zinzi l 18 Maibächelmühle (Neumühle), M Gde. Dossenheim, Ka. Lützelstein, Kr. Zabern, U.-E.'. 8 E. 1 Hs. Gehörte zur Hälfte zur Herrschaft Herrenstein, zur Hälfte zur Herrschaft Lichtenberg, da der Maibach die Grenze bildete. 1781 hat der Herzog von Broglie als Besitzer von Herrenstein die Hälfte der Mühle an die Landgrafen von Hessen- Darmstadt verkauft. Maiblumenfelsen, Kopf mit Felsgrat, 430 m, an der elsässisch-pfälzischen Grenze, zwischen dieser und dem Arnsberg bei Obersteinbach, Ka. Weissenburg. Maldebrunnen, eine vom Vog.-Club gefasste Quelle in dem Sattel zwischen Wegeinburg und Hohenburg, auf der elsässisch-pfälzischen Grenze. An ihm soll sich öfters eine weisse Jungfrau zeigen. Stöber, Elsass. Sagen. Neue Ausg. II, S. 172 u. 337. Maien, Aussichtspunkt Pavillon , am Wangenberg (s. d ) bei Wangen. Maikopf M.-B. Maienkopl), JMI m, aul dem linken Ufer der Zinzel, westl. Dossenheim, Ka. Lützelstein. Mailänderberg, Hsr. (Gde. Meisenthal, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, V.<. 25 E. 4 Hsr. 1805 entstanden. Maimont "der Maimond, B„ 512,8 m, TP., auf der elsässisch-pfälzischen Grenze, westl. Wengelsbach, Gde. Niedersteinbach, Ka. Weissenburg. Die ganze Nordwestseite des Gipfels ist von einem System von Wällen um-l schlössen; der äussere Wall hat eine Länge von 230 m, der innere, Hauptwall, eine Länge von 330 m; der Haupteingang tritt von Südosten herein. Der Name = Maiae mons; 1463 Meygelmunt genannt, worin die einen eine Andeutschung an Maiae mons = Maimont erblicken, während andere den Namen = «grosser Schuss d. i. grosses Schanzwerk» deuten. («Vogesenblatt . Beil. zur tStrassb.-Post», 1896, Nr. 20.) Main-de-Fer, B., nordwestlicher Ausläufer des Kreuzbergkopfes, franzosisch Tfte-de-la-Croix-Simon (s. d.), 724,6 m, in dem Kamm zwischen dem Rothen- und Weissen- Saarthal, nordöstl. Forsthaus Hungersberg (früher MalcOte genannt) im Weissen-Saarthal (auf M.-B. steht dieser Name fälschlich auf dem südlichen Gipfel des Kreuzbergkopfes, 758,7 m . Main-du-Prince s. Herzogshand (Gde. Bitsch). Mainvillers s. Maiweiler. Mainz, Erzbisthum. Zum Erzbisthum Mainz gehörte in dem heutigen Reichslande bis zur Revolution das Bisthum Strassburg. Dasselbe wurde dann abgetrennt und der Metropole Besancon unterstellt. Vgl. Strassburg, Bisthum. Ueber den weltlichen Besitz vgl. Brumath. Maireibach s. Xied 8. Mairies, Quatre, s. Quatre Mairies. Maison. Alle Zusammensetzungen mit Maison suche man unter dem ersten Bestandtheil. Maison-Blanche, ehemaliges Lehen und Freihaus in der Gde. Bisping (Ka. Finstingen, Kr. Saarburg. L.). 1568 von Lothringen zu Gunsten des Nikolaus Fournier errichtet. 1681 reversirten die de Prouve" und de la Ferte" für das Lehen. Maison-Blanche, Hs. (Gde. Breitenau, Ka. Weiler, ; Kr. Schlettstadt, U.-E.). Früher besonderer AO.. zählt jetzt zum AO. Kaltenbrunn (Froide-Fontaine) derselben Gde. Maison-Blanche, Hs. (Gde. Marsal, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L. . 2 E. 1 Hs. Scheint in der ersten Hälfte des 19. Jhdts. entstanden zu sein. Maison-Blanche, W. Gde. Silly-en-Saulnois, Ka. Verny, Kr. Metz, L. . 5 E. 1 Hs. Soll seit etwa 100 Jahren bestehen. Maison-d'Ardenne, ehemaliges Wirthshaus. (Gde. Dann u. Vierwinden ["-], Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). 1756 erwähnt, lag damals an der Staatsstrasse, eine halbe Stunde von Pfalzburg entfernt. Maison-d'Ecole, Devant-la-, Hfe. (Gde Urbeis. Ka. Schnierlach, Kr. Rappoltsweiler, O.-E.). 9 E. 2 Hsr. Maison-du-lao, verschw. Hs. (Gde. Mitzach, Ka. St. Amarin, Kr. Thann, O.-E.). 1*42 abgebrannt. An derselben ! Stelle steht jetzt in der Nähe der Ruine Stoerenburg die Villa Stoerenburg. (s. d.). Maison-des-Moules, Hf. (Gde. St. Kreuz im Leber- : thal, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler. O.-E.) s. Brombeerhäuser. Maison-des-quatre-chemins, Hs. (Gde. Vaxy, Ka. u. Kr. Chäteau-Salins, L.). 1 E. 1 Hs. 1850 erbaut. Maison-de-Saxe, verschw. Hf. (Gde., Ka. u. Kr. I Forbach, L.). Ehemaliger Freihof der Herrschaft Forbach, dem Kriechinger Antheile zugehörig; früher Besitz der 1634 verstorbenen Markgräfin Antonie Elisabethe von Baden, geb. Gräfin von Kriechingen, die in erster Ehe mit Johann Ludwig Freiherrn von Hohensaxen (daher der Name) vermählt war. Die Lage des Hofes, sowie Zeit und Art I seines Verschwindens, sind unbekannt. |