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Show 11 Aschbruch - Assweiler. AG. Lauterburg 17.0); HSt. Hatten (5,5), - Asbach 1314. I - StEBez. Niederrödern. Armr. (Gründungsjahrunbekannt), j - Kath. Hülfspfarrei des Dekanats Selz (seit 1821, vorher zu Stund weiler gehörig). Kirchenfest 8. Dez. (UnbefL Empf.) Muttergotteskapelle östl. vom Orte.- Hausindustrie: Leinenweberei und Holzsehuhmacherei (für eigene Rechnung), I Haarstrickerei für Firmen in Schirrhofen, Bischheim und Strassburg. A., am Anfang des 14. Jhdts. zum ersten Male erwähnt, gehörte zu dem im Besitze des Bischofs von Spcier befind-liehen Amte Lauterburg. Mit Stundweiler und Ober- I rödern hatte A. den Schultheiss und den Pfarrer gemeinsam und bildete mit ihnen das sogenannte Obergericht (Judicium s.uperius). Begütert zu A. waren zu Anfang des 14. Jhdts. die Herren v. Winstein; sie besassen gewisse Rechte am Obergericht. - Kirchlich gehörte A. zur Pfarrei Stundweiler (Landkapitel Weissenburg des Bisthums Spcier). Aschbruch, Fsths. (Gde. Rittershofen, Ka. Sulz u.W., Kr Weissenburg, U.-E.) Früherer Name des Forsthauses Rittershofen (s. d.). Aschbruch, verschw. Fsths. (Gde. Niederbetschdorf, Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg, U.-E.i. 1892 abgebrochen. Aschbruch, Wald, s. Aspruch. Aschbruchgraben s. Sauer 20. Aschigoutte, Hl. iGde. Breitenau, Ka. Weiler, Kr. Schlettstatt, U.-E.).* Ma. Seschgoutte. Früher bes. AO. der Gde. Br., zählt jetzt zum AO. Kaltenbrunn derselben Gdi . Aschlekopf, Grosser, 133 m, Kleiner, IC9.5 m. Vorberge bei Oberhaslach 'Ka. u. Kr. Molsheim, U.-E.). Aspach s a. Nieder-, Oberaspach. Aspach, Df. Ka. [seit 1790] und Kr. Alikirch, O.-E.). 50o E. 111 Hsr. (12 GRe.) - 300 m. - AG. Altkirch (2,3 . Bhf. Altkirch (1.8). - Aspach 1305; ma. Aschbi. - Die Gde. umfasst den HO. A. (593 E., 11.3 Hsr.i und die AO. , Litte und Schuller; den verschwundenen O. Lutringen. - | StEBez. Altkirch I. - Kath. Hülfspfarrei seit 1820). Schutzh. St. Lorenz < 10. Aug.). Dazu die Kapelle Litte (s. d.). Die Lutheraner gehören zur Pfarrei Colmar. A. gehörte zum Mciertum im Hundsbacherthal der Herrschaft Altkirch. Im 17. Jhdt. wurde A. selbst sammt Tagolsheim und Obermorschwciler zum Meierthum erhoben. ' 1305 war Heinrich v. Mörsberg daselbst begütert. 1307 hatte Wilhelm v. Schönenberg den Bischofszehnten als Burglehen für Pruntrut. 1474 im August wurde A. von den Burgundern J beraubt. In A. war einer von den 12 Dinghöfen des Klosters [ St. Morand. - Bis 1752 war A. Filialkirche von Carspach, dann Resid -Vikariat, zum Dekanat Sundgaudiae, Baseler j Bisthum gehörig, den Kirchensatz hatte der Pfarrer zu Carspach. 1802 -1808 Hilfspfarrei ; dann bis 1820 Filiale von Hcid-weiler. Seit 1820 wieder Hilfspfarrei. - A. liegt an einem j Keltenweg. von Largitzen über Altkirch nach Burnhaupt, dem grossen Keltenwege aus dem Sequanerland; später | Römerstrasse älteren Datums. Romanischer Kirchthurm aus dem 12. Jhdt. mit gothischem Aufbau. Custodia aus dem 15. Jhdt. im ehemaligen Chore, der jetzigen Sakristei Einige Häuser aus dem 16. Ihelt. Gemeindewald (Oberförsterei Altkirch): 60,9 ha. Aspach, Df. (Ka. Lörchingen, [s. 1790], Kr. Saarburg, L.). 110 E. 15 ILr du GRe.) - AG. Lörchingen (3,4); HSt. L. (4,7). - A i s p ac h 1586. - StEBez. Lörchingen. Wasserltg. (s. 1834). - Filiale der kath. Hilfspfarrei Landingen. Kapelle der heiligen Anna. Etwaige Reformirte gehören zur Pfarrei Deutsch-Avricourt. - Hausindustrie: Stickerei für eine Firma in Lörchingen A. war Dorf der früheren Kastellanei, später Lehensherrschaft Türkstein (s. d.). In der Kapelle spätgothischer Chor mit Triumphbogen , einige Grabsteine mit Inschriften. Spuren eines alten Schlosses, nach anderen eines Frauenklosters (? . Das Dorf wurde anfangs des 15. Jhdts. zerstört und war noch 1433 unbewohnt Aspach, Fsths. (Gde. u. Ka. Winzenheim, Kr. Colmar. O.-E.i. o E. 1 Hs. 1835 errichtet. Aspach, s. Doller 23; Fecht 6; Rhein-Marnekanal; Thalbach 4. Aspacherbach s. Saar 4. Aspacher Dorfbächlein s. 111 38. Aspenbächlein s. Thalbach 4 Aspenhübel, H. auf der Landesgrenzc n. Spittel, Ka. St. Avold. Kr. Forbach. Aspenthalbach s. Zinsel 7. Aspruch -Aschbruch), Wald (Gde. Niederbetschdorf, Ka. Sulz u. W., Kr. Weissenburg, U.-E.). - Aschbruch 1469, Aspruch 1511, - 2566,6ha (früher 2779,9ha), darunter 558,5 ha Eichen, 826,8 ha Buchen, 71'»,4 ha gemischtes Laubholz, 477 ha Nadelholz. - Gemeinschaftlicher Markwald der Dörfer Hatten (899,8 ha), Rittershofen, (538,8 ha), Ober- und Niederbetschdorf (009,7 bezw. 518,3 hai. Früher Reichslehen der Lichtenberg. 1451 hatte sich Heinrich von Fleckenstein verschiedener Rodungen im A. bemächtigt, musste dieselben aber auf Klage der Lichtenberger nach Spruch des Reiches wieder zurückgeben und aufforsten lassen. Die Ansprüche der Gemeinden Schwabweiler, Reimersweiler. Kühlendorf und Leitersweiler auf den A. wurden 1511 endgültig abgewiesen und gleichzeitig wurde durch Schiedspruch des Landvogts bestätigt, dass die Dörfer Hatten, Rittershofen, Ober- und Niederbetschdorf den Wald A. als erbliches Afterlehen besitzen sollten. Waldordnungen von 1572, 1585 und 1595. Forstgericht der 'Zwanziger». 1527-173) eine Reihe von Streitigkeiten zwischen der Herrschaft und den Dörfern, welche volles Eigenthum am Walde beanspruchten. Die Theilung des Waldes unter die vier Gemeinden erfolgte auf Grund der Ordonnanz vom23. Mai 1820 durch Protokoll vom 9. Febr. 1821. Hückel, B., Histoire des forets de l'Alsace. (Rev. d'Als. XXXVIII, 1887. S. 88-107, 310-375, 512-551.) Aspygoutte, Hfe. (Gde Leberau, Ka. Markirch, Kr. Rappoltsweiler, O. E.). lo E. 3 Hsr. Auch Spigoutte genannt. Sp igo t te 1.517 (Flurn.) Aspygoutte s. Leber 19. Asselange, etang de, s. Isinger Weiher. Assenoncourt s. Essesdorf. Assweiler. Df. (Ka. Drulingen [s. 1793], Kr. Zabern. U.-E.). 319 F. 7s Hsr. (10 GRe.) - 300 m. - AG. Drulingen (2.8); HSt. Adamsweiler (5,6). - Ascouuilare 718 (Trad. Wiz.); Asse wilre 1212; ma. Asswiller. - Die Gde. umfasst den HO. A. (267 E. 69 Hsr.) und die AO. Grossentrischerhof, Jägermühle, Stangenwalderhof, Trauthof (auch Bärenhof genannt); den verschwundenen O. Butterthalerhof; ferner lag zwischen A. und Durstel der verschwundene O. Steinbach. - StEBez. Drulingen. Armr. (seit 1852). Wasserleitung (Anlegungsjahr unbekannt). - Filiale der kath. Pfarrei Sieweiler seit 1808, vorher von Tieffenbach). Prot. Pfarrei, seit 1852 zum Kons. Drulingen der Inspektion Lützelstein gehörig. Ref. Pfarrei des Kons. Strassburg. Filiale: Hins-hurg seit 177oi, Pfalzweier (desgleichen), Schönburg (desgleichen!, Wimmenau iseit 1882). - Kalkofen, Oelmühle. Altes Dorf, schon 718 erwähnt. Sitz einer eigenen Herrschaft, die seit dem 13. Jhdt. Lehen der Grafschaft Lützelstein, 1552-59 Lehen von Kurpfalz, 1561 von Pfalz-Zwei-brücken, seit 1500 von Pfalz-Veldenz-Lü tz eis te in war Lehensinhaber des Dorfes waren ursprünglich wohl die Herren v. A., die 1212 zuerst erwähnt werden, 1321 und 1343 die Brücken (oder Bruch) v. A., 1390 Hansel v. Gerspach, 1406 dessen Schwiegersohn Hans v. Huntingen und 1445 die Nachkommen des Letzteren. 1509 erscheinen die Wihrich v. Epfig im Lehensbesitze des Dorfes, bald darauf (durch Heirathi die v. Dalheim, seit 1567 die v. Steincallenfels, die ihrem Namen noch A. hinzufügten ; seit 1771 im Besitze der Familie Cathcart v.Carbiston durch Heirath der letzten Stein-kallenfells mit Cathcart v. Garbiston 1632 wurde A, mit |