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Show Lautermingen - Leber. 563 Monats Ferkelmarkt. Fällt der Markttag auf einen gesetzlichen Feiertag, so wird der Markt nicht abgehalten. L. gehörte zu dem Amte Dieuze (s. d.) und war z. Th. Lehen mit ganzer Gerichtsbarkeit der Herren von Finstingen, z. Th. Domäne von Lothringen. Es war ehemaliger Besta'nd-theil der alten Kastellaneien Marimont und Dieuze, welcher schon vor dem 12 Jhdt. theilweise zu Lehen gegeben worden zu sein scheint. Nach dem Tauschvertrag von 1279 (s. Marimont) haben die Grafen von Zweibrücken-Bitsch noch dort Rechte und Güter behalten, welche erst 160b an Lothringen abgetreten worden sind. - L. war vor 1802 Pfarrei des Archipr. Vergaville. Der Kirchensatz gehörte zum Finstin-genschen Lehen. Lautermingen, Df. (Ka. Bolchen [1790-1802 Ka.Wai-belskirchen], Kr.Bolchen, L.). 94 E. 30 Hsr. (lOGRe.) -207m. - AG. Bolchen (6,0), HSt. Contchen (1,8). - Leutermingas 875 und 1139; Lutremanges 1315; Lautermange, Lautrum 1594; L out re mange 18b9, - StEBez. Bolchen I 1. - Annexe der kath. Hilfspfarrei Waibelskirchen; Kapelle des hl. Nikolaus. Die Protestanten gehören zur Pfarrei Augsb. Konf. in St. Avold. L. war Lehen in der Kastellanei Bolchen und Bestandtheil der Herrschaft Waibelskirchen (s.d.). Es scheint aber ursprünglich Besitz der Frauenabtei St. Glossindis in Metz gewesen zu sein, von welcher das Dorf an die Abtei St. Vincenz in Metz, wohl bei ihrer Gründung, kam (s. Herr-schaftWaibelskirchen:. 1308 erklärte Bertram von Helflingen, dass er seinen dortigen Vogteibesitz und die Lehen, welche man von ihm trug, den Herren von Bolchen überlassen hätte. - L. war von jeher Annexe der Pfarrei Waibelskirchen; die Kapelle des hl. Nikolaus wird schon 1652 genannt. Gemein de wald (Oberförsterei Bolchen) 1S,5 ha. Lautersberg, 305 m, auf der Landesgrenze, östl. Gerstiingen, Ka. Busendorf, Kr. Bolchen. Lauthier, abgegangener Hof der Gde. Pfalzburg (Ka. Pfalzburg, Kr. Saarburg, L.). Schon im 17. und noch im 18. Jhdt. erwähnt. Wahrscheinlich 1812 zerstört. Lauvalliere, Wir. (Gde. Noisseville [3 Hsr.J, Nouilly [4 Hsr.] und Montoy [3 Hsr.|, Ka. Vigy und Pange, Kr. Metz, L.). 39 E. lo Hsr. - Le Haut Vidiere ou l'Au-valiere 1756. - Gehört zur Pfarrei St. Agnan. - Dampfbrauerei «Metzer Bürgerbräu >, zu. Montoy gehörig, 1893 an Stelle einer kleineren Anlage gegründet (30 Arbeiter, 16000 hl Jahresproduktion I. L. gehörte zum Pays Messin (Haut-Chemin) und zur Herrschaft Montoy. 1737 war es im Besitze eines Herrn de Brazy. A m 14. Aug. 1870 wurde L. durch 2 Kompagnien des 1. Jägerbat. mit Hilfe des 3. Bat. des 4L Rgts. genommen.- 3 Kriegergräber von 1870)71. Lauw s. Aue. Laval, verschw. Sgm. (Gde. Alberschweiler, Ka. Lörchingen, Kr. Saarburg, L.i. Seit etwa 1882 verlassen und verfallen. U m 188b niedergerissen. Lavieuville, Wir. (Gde. Vry, Ka. Vigy, Kr. Metz, L.). 2b E. 10 Hsr. - V i e u v i 11 c 1332; pat. L e v i e u v e 11 e. - Gehörte zum Pays Messin (Haut-Chemin), und zwar zur Herrschaft und Pfarrei Vry. Lavieuvillebach s. franz. Nied 21. Lavrelle, Hsr. (Gde. Ranrupt, Ka. Saales, Kr. Molsheim, U.-E.i. 14 E. 3 Hsr. U m 1790 entstanden. L a w e n s t e i n , Burgruine, s. Löwenstein. Laxiere, L a , Weiher (Gde. Maizieres, Ka. Vic, Kr. Chäteau-Salins, L.). 28 ha. Privatbesitz. Karpfenfischerei. Lazeraille, verschw. Ort (Gde. Sanry ä. d. Nied, Ka. Pange, Kr. Metz, L.). emaliEhger Frei-Hof an der Nied. 1682 als zur Herrschaft Domangeville gehörig aufgeführt (s. d.). Leber oder Leberach, Die, i. o. Lauf Landbach, franz Liepvre oder Liepvrette [Laimaha 774; Le-bra 1105; Leberach 1551] entspringt im oberen Leberthal - Klein-Leberau (6 Brücken, Sgm.), Eckerich (5 Brücken, ! M., Sgm.), St. Blasien (Brücke), Markirch (14 Brücken, 7 Fbrkn., M.i, St. Kreuz (5 Brücken, 3 Fbrkn., 2 Sgm. i, Musloch, kreuzt die Schlettstadt-Markircher Eisenb., Leberau (6 Brücken, 2 Sgm., Fbrkn.), Kestenholz, kreuzt die Eisenb., Hurst (Brücke, Sgm., Mühlkan. - 1,5 km, 1 Brücke) Weiler(Brücke)- mündet nördl.Weilerthal in den Giessen recht. Uf. - 25 km, Hauptrichtung SW.-NO., dann W - O. [Kais. Verordn. vom 1. April 1897 betr. die Benutzung des Wassers der Leber und ihrer Zuflüsse, sowie des Leberund Kestenholzcr Kanals. Ein Flussbauverband der Leber ist gebildet worden durch Verordnung vom 18. April 1S99 für die Strecke von der Bahnbrücke zwischen Leberau und Wanzel bis zur Einmündung in den Giessen.] Zuflüsse: 1. Goutte Jacques oder Ahornsthalbach, recht. Uf, mündet südl. Klein-Leberau - 0,6 km. 2. Kretschybach, link. LT., mündet südl. Klein-Leberau - 1 km. 3. Grand Goutte. link. Uf., mündet südl. Klein-Leberau - 1 km. 4. Lerny thalbach. recht. LT., mündet südl. Klein-Leberau - 1,5 km. 5. Hey cot bach, link. Vf., mündet in Klein- Leberau - 1,4 km. 6. Rauen thalbach, recht. IT., mündet in Eckerich, entspringt am Nordhang des Brezouard - 4,5 km, 11 Brücken. - (Zufl.: Goutte St. Pi;rre - 2,8 km, 3 Brücken). 7. U n thalbach, recht. IT., mündet in Markirch - 1 km, 2 Brücken. 8. Goutte St. Philipp, recht. Uf., mündet in Markirch - 1,3 km. 9. Hochbruck- oder Hergauchampsbach, link. IT., mündet in Markirch, (3 Fbrkn.) entspringt südl. Hochbruck-Hergauchamps, ßri-fosse - 4,5 km, 7 Brücken. (Zufl.: Cötebach - 0,5 km; Stelzbeinbach [Goutte du jambe de bois] - 2,5 km, 2 Brücken [Zufl.: Robinobach - 1,5 km, 2 Brücken|; Goutte de Ste. Catherine, mündet in Markirch (Sgm.) - 2,4 km, 2 Brücken. [Zufl.: Brifosse - 0,6 km.]) 10. Fortelbach [Fertrupt, Furtelbach 1550, Feurtru 1686] recht. Uf., mündet nördl. Markirch - Burgund, Fortelbach, kreuzt die Bahn - 2,2 km, 12 Brücken. - .Zufl.: Langthalbach - 1,5 km, 2 Brücken - Fischthalbach - 1,2 km, 3 Brücken.) 11. H ol z ap f e 1 th al b ac h [Goutte des Pommes], link. Uf., mündet nordöstl. Markirch Bann-grenze zwischen Markirch und St. Kreuz) - 1,2 km, 2 Brücken. 12. Mongoutte- oder Bödelebach, recht. LT., mündet in St. Blasien - St. Kreuz - 1,5 km. 13. Klein- Rumbach. link. LT.. mündet westl. St. Kreuz, entspringt südl. Chaumc-de-Lusse - Klein-Rumbach (2 M.) - 4 km, 10 Brücken. (Zufl.: Goutte de Sterpoux - 0,9 km; Goutte de 1 a F o n t a i n e d e S t. R e m y - 0,8 km; C h a m p-goutte - 0,5 km; Bouille, Die - 1,7 km [Zufl.: Bugen-thalbach mündet westl. Klein-Rumbach - 1 km|; Jabou-montb ach mündet nördl. Klein-Rumbach 1,6 km.) 14.Isen-bach [Ysenbach 1441] oder St. Blasien b ach, recht. IT., mündet in St. Blasien, entspringt im Isenrain südl. St. Kreuz, kreuzt die Eisenb., Banngrenze zwischen Markirch und St. Kreuz, - 4 km, 3 Brücken. - 15. G ro s s-Rumbach, link. Uf., mündet in St. Kreuz i Fbrk., Sgm.) entspringt bei Grange-des- Clous - Gr.-Rumbach - 4,5 km, 4 Brücken - (Zufl.: Gregor thal b a ch 1 km. 3 Brücken ; Nagelscheuerbach (Grange des Clous - 0,5 km; B a 1 i g o tt 11 e - 0,9 km ; D an egou 11e - 0,9 km; Goutte du Prince - 0,7 km, 1 Brücke; Vessong - 0,6 km.. 16. Sti mbach, link. Uf., mündet nordwestl. St. Kreuz - 1 2 km. 1 Brücke. 17. Latim-oder Thimbach, recht. IT., mündet östl. St. Kreuz - 3,6 km, 4 Brücken. - (Zufl.: Hur \ bach oder Goutte de Houilliere 1,1 km, 3 Brücken; H a rangoütte -0,8 km.) 18. Pri sm ont bach, link. Uf., mündet in Musloch - 1km - (Zufl.: Basse desNoyers - 0,5 km; Herrschaftsbach - 0.5 km.) 19. Aspygoutte, recht. LT., mündet südl. Musloch - 2,5 km, 1 Brücke.- (Zufl.: Spitzbergbach - 1 km.i 20. Vautembach [Audenbach 774, Andon-bach 854, Watten bach 1435], recht. LT., mündet westl. Leberau, entspringt im Wald von St. Pilt - 3,5 km. 1 Brücke. (Zufl.: Hinterbach - 1,5 km,) 21. Frarupt, |