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Show 460 Homburgberg - Honberg. StEBez. Aletzerwiese. - Filiale der kath. Hilfspfarrei Kedingen. Kapelle des hl. Anton von Padua und Kapelle der hl. Dreifaltigkeit (im Schloss; gewidmet von Anna Freifrau von Kriechingen-Pittingen, geb. Freiin Bayer von Boppart |t 1627], die auch eine Pfründe für einen Kaplan stiftete). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Diedenhofen.-Unterirdischer Gipssteinbruch; Sandsteinbruch. «Endorfer Gips-und Alabasterwerk», Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 1899 gegründet, 1900 in Betrieb gesetzt, 30 Arbeiter. H.-B. gehörte zu der Probstei Sierck und war Sitz einer Lehensherrschaft derselben (s. d.). - Die Banne von Homburg und von Kedingen sind 1550 abgegrenzt worden. Gemeinde wald (Oberförsterei Kedingen) 58,4 ha. Ausserdem in derselben Oberförsterei noch 45,3 ha AVald gemeinsam zwischen H. und Bidingen ; das Holz wird gleich-mässij: nach der Zahl der Feuerstellen vertheilt. Benoit, A.irthur), La pierre tombale d'Anna, baronnc de Crehange, ä Hombourg sur la Caner, 1577. (Revue nouvelle d'Alsace-Lorraine ATI, S. 161-166.) Toepfer, Frdr., Ur-kundenbuch f. d. Gesch. des gräfl. u. freiherrl. Hauses der A'ögte von Hunoltstein. 3 Bde. Nürnberg 1866-67. Homburgberg s. Hohenburgberg. Homburgerhof, AVlr. (Gde. u. Ka. Oberehnheim Kr. Erstein, U.-E.). 30 E. 4 Hsr. Umfasst auch die früheren AO. Sigrist und Stock y. Bestand schon Ende des 18. Jhdts. Homburger Kopf, 705 m, östlicher Vorsprung des Rosskopfes (780 m), nördlich des Fahrweges vom Forsthaus Hungcrplatz nach Forsthaus Welschbruch, auf dem rechten Ufer des Kirneckthaies bei Barr. Homburger Mühle Hs. (Gde. Homburg-Bidingen, Ka. Aletzerwiese, Kr. Diedenhofen-Ost, L.). (Im Jahre 1900:) 2 E. 1 Hs. Bestand schon vor 1821. War bis 1897 Alühle. H o m b u r g e r W e i h e r (ide. Götzenbrück, Ka. Bitsch, Kr. Saargemünd, L.i. 0,25 ha. Privatbesitz. Forellen-tischerei. Homeldingen, AVlr. (Gde. u. Ka. Kattenhofen, Kr. Diedenhofen-Osl, L.). 17 E. 7 Hsr. Noch um 1870 nur Kapelle, auf der Stelle stand, wie es scheint, eine verschwundene, nicht näher bekannte Ortschaft. Hommartingen, Df. (Ka. u Kr. Saarburg, L.). (1790- 1802 Ka. Niederweiler). 727 E. 155 Hsr. (12 GRe.) - 280 m. - AG. Saarburg (7,4); Bhf. Rieding (40). - Ermenber-tivillare 715; Humbertingen 1144; Hummertingen 1490; Homarting 1756. - Die Gde. umfasst den HO. H. (6S0 E. 149 Hsr.) und die AO. Hommartinger Alühle, Hom-martinger Post, Zinswald. - StEBez. Saarburg I. Armr. (s. 1806). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saarburg (s. 1802). Kirche des hl. Alartin (11. Nov.). Kapelle des hl. Sebastian. Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. Station von 3 Krankenschwestern aus einem Kloster St. Firmin in Frankreich (seit Ende der 40er Jahre des 19. Jhdts.). H. gehörte zu dem Amte Saarburg und war Lehen desselben, meistens mit der Herrschaft Saareck verbunden. Es scheint das schon 715 genannte «Ermenberti-villare » zu sein, wo die Abtei AVeissenburg damals und noch im 13. Jhdt. begütert war. Auch Abtei Alaursmünster im Elsass hatte dort Güter und Renten. 1240 waren in H. die Herren von Brücken Lehensträger der von Finstingen. 1317 verkaufte Joh. Flach von Lützelburg dem Eberwin von Eich, was er in H. von den A'ögtcn von AVasselnheim zu Lehen trug. Das Dorf wurde 1346 mit Rieding, Bühl, Rintingen und dem Hochgericht in Gosselmingen vom Bisthum Aletz den Grafen von Lützelstein verpfändet, die es mit ihrer Herrschaft Saar eck vereinigt zu haben scheinen, bei welcher es auch verblieb. Dieser Pfandbesitz wurde 1391 von den Lützelstein an die Grafen von Leiningen-Rixingen überlassen, von welchen er 1490 tauschweise und nur für einige Zeit z. Th. an das Bisthum zurückkam. Schon 1531 erscheint H. wieder ganz in Händen dieser Familie. 1552 wurde das Lehen wegen unterlassener Aluthung vom Bisthum Aletz eingezogen. Spätere Lehensträger sind 1616 die von Lützelburg, welche den Lehensbesitz 1766 dem Grafen de Longsron verkauften. 1781 befand er sich aber in Händen der von Custine. Der Ort wurde in Folge des Vertrages von Vincennes 1661 an Frankreich abgetreten. - H. war schon im 14. Jhdt. Pfarrei des Archipr. Saarburg (Bisthum Metz). Kirche 1749 erbaut und zuletzt 1868 vergrössert. Den Kirchensatz hatten die von Lützelburg wegen der Herrschaft. - Spuren der Römerstrasse Saarburg-Zabern. Hommartingerbach s. Biber 14. Hommartinger Mühle, Hs. (Gde. Hommartingen, Ka. u. Kr. Saarburg, L ) . 4 E. 1 Hs. Die Alühleneinrichtung ist seit den 50 er Jahren des 19. Jhdts beseitigt. Hommartinger Post, AATr. (Gde. Brauweiler, Ka. Pfalzburg [5 Hsr.] u. Hommartingen, Ka. Saarburg [2 Hsr.], Kr. Saarburg, L.). 50 E. 7 Hsr. - Ehemalige Posthaltestelle. Zuerst 1756 als Haumartin poste aux chevaux erwähnt. H o m m e r b e r g , 250 m, Plateau zwischen Arzweiler und Niederweiler, Ka. u. Kr. Saarburg. Hommert, Df. (Ka. Saarburg [1790-1802 Ka. AVal-scheid], Kr. Saarburg, L.). 439 E. 103 Hsr. (10 GRe.) - 380 m. - AG. Saarburg (14,4); Bhf. Vallerysthal-Drcibrunnen (8,3). - Die Gde. umfasst den HO. H. (306 E. 79 Hsr.) und den AO. Guinguette. - StEBez. Saarburg IL - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Saarburg (s. 1802), zu der auch Haarberg gehört. Kirche des hl. Wendelin (20. Okt.). Die Reformirten gehören zur Pfarrei Saarburg. - Hausindustrie: Holzschuhfabrikation, auf eigene Rechnung. H. gehörte zu der Grafschaft Dagsburg und wurde erst 1623 durch den Grafen Philipp Georg von Leiningen- Dagsburg gegründet. - Es war seit 1771 Pfarrei des Archipr. Saarburg, vorher Annexe der Pfarrei Gunzweiler; Kirche 1780 erbaut. Den Kirchensatz hatte der Bischof von Aletz. - Auf der - Schantz», auf dem «Heidenschlosse» und auf dem «Hommertberg> befinden sich Steinringe, wahrscheinlich vorgeschichtliche und von den Römern benutzte alte Befestigungen. Römische Reste: Alünzen, eine kleine bronzene Büste. - Im A\7alde: eine Reitergruppe, der von Alerten (s. d.) ähnlich, und zwei Steinbilder aus Vogesen-Sandstein, welche früher im Pfarrgarten aufbewahrt wurden. Hommertberg, Nord- und Ost-Hang gegen das Reh-und Zorn-Tha) nordöstl. Hommert, Ka. Saarburg. Hommertburg, Ruine, s. Schlossberg bei Hommert. Hommertthalbächel s. Zorn 7. Honau, abgeg. Kloster, auf einer Rheininsel bei AVan-zenau (Ka. Brumath, Ldkr. Strassburg, U.-E.). (Die Stelle ist heute rechtsrheinisch.) - Hohenaugia 722; H o hanova884. - 870 im Vertrag von Mersen Ludwig dem Deutschen zugetheilt. - Gegründet 721, später in ein Collegiatstift verwandelt. 750 erhielt es von Pipin Zollfreiheit und besonderen Schutz, 770 von Karlmann Immunität. 1215 nahm Kaiser Friedrich IL Ort und Kirche zu H. in seinen Schutz. Wegen Zerstörung durch Hochwasser des Rheins 1290 nach Rheinau, aus gleicher Ursache 1318 nach Strassburg verlegt und mit dem Stift Alt St. Peter vereinigt. Viele der reichen Klostergüter, darunter die Dörfer Honau, Reichstett, Suffelweyersheim, Hönheim und wahrscheinlich auch Weyersheim zum Thurm waren schon vor dem Jahre 1000 zum Theil an das Bisthum Strassburg gekommen (vergl. Wanzenau, Amt). Der Rest des Güterbesitzes kam später an Alt St. Peter. [Liblin, J.,] Prevöts, abb£s et doyens de Honau, Rheinau et St. Pierre le Vieux. (Rev. d'Als. N. S. 12, 1898, S. 428-430.) Honauermühle, AL (Gde. Harskirchen, Ka. Saarunion, Kr. Zabern, LT.-E.). 9 E. 1 Hs. Soll sehr alt sein; Entstehungszeit unbekannt. Honberg, H , südöstl. Schillersdorf, Ka. Buchsweiler, Kr. Zabern. |