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Show Bensberg von AVürttemberg. 1441 Rektorat, Vikariat, Primissariat und 2 Kaplaneien. Die Kirche 1507 eingeweiht, erhielt 1780 einen neuen Chor, 1856 einen höheren Thurm, Zur Pfarrei gehörte 1808-32 die Filiale Alittelweier, die dann zu Bebeln-heim kam. - B. liegt a m Hauptkeltenwege, der von Bclfort den Vogesenfuss entlang über Sulz, Ingersheim nach Scherweiler und über Brumath nach Selz zog. Bronze-Funde. Der untere Theil des Kirchthurms ist gothisch, die Custodia aus dem 15. Jhdt.; im Innern Spuren von alten Wandmalereien. Einige Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jhdt. G e m e i n d c w a l d : HU,7 ha (40,9ha in der Oberförsterei Kaysersberg, 60,8 ha in der Oberförsterei Rappoltsweiler). B e n s b e r g , franz. Bennesberg, H., 290,1 m, südl. Bcnsdorf, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins. B e n s d o r f , Df. i Ka. Albesdorf [1740 Ka. Altdorf. 1795- 1802 Ka. Conthil], Kr. Chäteau-Salins, L.c 368 E. 90 Hsr. (10 GRe.) - 250 m. - AG. Albcsdorf (10,5); Bhf. B. (1,0). - Bovenestorf 1093; B a n e sdorf 113.5; B uy nc sd o r f 1186; B e n s t o r ff 1376; Benestroff 1869. - Die Gde. umfasst den HO. B (352 E. 86 Hsr.) und die AO.: Bensdorfer-AIühle und Besweiler, die verschwundenen Orte Münchinhard und Weihermühle. - P. III. Kl. T. Bhf. (s. 1881 Gendarmeriestation. StEBez für die Gden.: Bensdorf, Bermeringen, Burgaltdorf, Gebling, Liedersingen, Alarimont, Nebing, Neufvillage, Rodalben, A'ahl, AVirmingen, Zarbeling. AVasserltg. (s. 1858). F w . is. 1832, 1 Spritze). Krgv. (s. 15. Sept. 1891). - Kath. Hilfspfarrei des Archipr. Albesdorf (s. 1827, vorher s. 1802 Annexe der Hilfspfarrei Vahl). Kirche der hl. Cos-mas und Damian (27. Sept.), Ende des 19. Jhdts. erneuert. Die Protestanten gehören zum A'ikariat Augsb. Konf. in Saaralben. - A m 2. und 4. Alontag jedes Alonats Ferkelmarkt. B. war Sitz einer bischöflichen Lehens-Herrschaft mit ganzer Gerichtsbarkeit in der Kastellanei H a b u d i n g en (s. d.). Es scheint alter bischöflicher Besitz gewesen zu sein, •der zu Lehen vergeben war. 1093 wird schon ein Gerardus de Bovenesdorf erwähnt, 1186 ein Conradus de Bensdorf. 1135 war dort die Abtei Hugshofen im Elsass begütert. Gegen Ende des 13. Jhdts. scheint das Bisthum .Metz Burg und Dorf Bensdorf an Lothringen verpfändet oder verlehnt zu haben, was wohl im Interesse von Lothringen lag, wegen der A'ogtei von Alettlach in A'ahl. Die Lehensträger von Bensdorf übten auch die A'ogtei in Vahl aus. 1300 nahm Jacob von AA'arsberg, aus dem Hause Rollingen, der mit Lucie von Bensdorf verheirathet war, Bensdorf mit Bann und Gerichtsbarkeit von Lothringen zu Lehen, in Gegenwart des Bischofs von Aletz. Nach der Autlösung des Lehensoder Pfandverhältnisses mit Lothringen blieben die Rollingen im Besitz von Bensdorf; ihre Erben waren die Kriechingen. Indessen erscheinen als Pfand-, Theil- oder Mitherren 1441, 1506 und 1540 die von Heringen, 1457 die Beyer von Boppart und die Krantz von Geispolsheim, 14S3 die von Alengen, 1491 die von Esch, 1494 die von Kerpen. 1561 folgen als Pfandherren die von Braubach für •einen Theil, 15t>0 u. 1563 die von Nimsgern für den anderen. Letzteren Theil erwarb Graf Johann von Saarbrücken für zwei 15b2 anerkannte und 1570 vom Kaiser Alaximilian unter den Namen Nassau geadelte natürliche Söhne, für welche der Graf auch Helflingen angekauft hatte. Da beide ohne Nachkommen starben, fielen die Güter an Saarbrücken zurück d.571). Die von Braubach besassen damals 3 4 der Herrschaft. 1589 war Nassau jedoch noch im Besitz •einer Hälfte, verkaufte 1596 aber seinen Antheil an die Herren von Braubach. Als Nachfolger derselben erscheint 1599 Franz von Dombasle. Durch Auslösung gelangten die Kriechingen 1609 wieder in den Besitz eines Theils von Bensdorf, während die Wittwe von Dombasle 1622 das übrige noch behielt. 166.5-1722 waren die von Alassenbach im Pfandbesitz. Dagegen nennen sich im 18. Jhdt. bis zur Revolution die Herren von Haussonville Herren in Bensdorf. - B. war - Berhuche. -•> vor 18)2 Pfarrei des Archipr. Alörchingen Den Kirchensatz hatte die Abt.i Vergaville. - Römischer und merovingischer (irabfund. spuren des alten Schlosses. G e m e i n d e w a l d (Oberförsterei Albesdorf 135,6 ha. (Mittelwaldbestand, im l'nter- und Oberholz aus Eichen, Hainbuchen und Buchen bestehend.) Bensdorferbach s. Albe 2. B e n s d o r f e r M ü h l e , IL. (Gde. Bensdorf, Ka. Albesdorf, Kr. Chäteau-Salins, L I. 1 Hs. W a r bis \^2 Mühle. B e n s d o r f e r w e i h e r , 2 Weiher im Saargebiet, Vor- I der- 1 k m nördl. Bensdorf, 26,42 ha, und Hinter- 1,5 km nördl. B. 32,26 ha. Karpfen-Fischerei und landwirtschaftlicher Betrieb. Werden regelmässig abgelassen Und bebaut. Privatbesitz. Zu- und Abflüsse s. A l b e 2. B e n s i n g , Staatswald (Gde. Freiburg. Ka. Rixingen. Kr. Saarburg. L.c 3 D ha. Oberförsterei Finstingen. Hainbuche, Eiche, Esche, Aspe, Erle, Linde, Birke.) Keuper.Doma- •nialwald des Bisthums Aletz Kastellanei Freiburg ; grössten Theils der alte Bann des verschwundenen Dorfes Bensingen is. d.); scheint 1703 von der königlichen Do- I manial Verwaltung für den Betrieb der Salinen unter Wahrung . der Llolzn-chte des Bisthums und der Gemeinden angekauft 1 worden zu sein. 1895 7,9 ha durch Kauf erworben. B e n s i n g e n , verschw. Df. (Gde. Freiburg, Ka. Rixingen, Kr. Saarbürg, L.). B e s i n g h i n 1277; Bissange 1341; B e n sing 1599. - Zerstörtes Dorf der Kastellanei Freiburg, das zwischen Freiburg und Disselingen lag. Es bestand ehemals aus zwei Theilen, Ober- und Klein-Ben-singen, beide im 5o jährigen Kriege zerstört. Bentingen, Df. (Gde. u. Ka. Busendorf. Kr. Bolchen, L.i. 103 E. 27 Hsr. - Seit 1810 A O . von Busendorf, vorher AO.der damals selbstständigen Gde. Hecklingen «jetzt gleichfalls AO. von Busendorfc - B e n f i n g e n 1594. - Ehemals Sitz einer Lehensherrschaft der Herrschaft Berus, mit ganzer Gerichtsbarkeit versehen, zu welcher Grundbesitz in Gischingen, Remelfangen, Hecklingen und Aidlingen gehörte. Bentingen, auch Baronie Blauberg genannt, war früher Annexe der Pfarrei Wallerchen, jetzt gehört es zur Pf. Busendorf. Orts wald: 14,5 ha Oberförsterei Busendorfc B e n z e n m a t t e n , Hs. Gde. Türkheini. Ka. Winzenheim, Kr. Colmar, O.-E.). 4 E. 1 Hs. A m bentzen 1542. 1628, 1640 erwähnt. Das jetzige Haus stammt aus dem Jahre 1883. B e ränge. Hf. ((.de. Dürkastel, Ka. u. Kr. Chäteau- Salins, L.i. 5 E. 1 Hs. - Bereregas in p a g o S ali nense 771 (Trad. Wiz. i ;B e r ä n g e 1206; B e i r a n g e 1272. - W a r Hof und Kirchengut mit ganzer Gerichtsbarkeit der bischöflichen Abtei Salival, in der Probstei D i euz e. BeTange war ehemals Dorf, das schon 771 erwähnt wird. Damals ver- , kauften Willrich und Heltrud ihren dortigen Besitz an die Abtei AVeissenburg. 1206 schenkten Ritter Gerhard von ll.iviv oder A'axy und Sophie, seine Ehefrau, ihr Dorf Be-range (villam nostram de Berange ubi antea pagus erat erectus) mit der ganzen Gerichtsbarkeit an die Abtei Salival. 1264 erhielt dieselbe noch von Ferry von Bride einen Hof mit Zubehör daselbst, und im folgenden Jahre andere Güter in Berange und Umgegend durch AVilhelm von Bride. 1272 überliess Graf Heinrich von Salm zu A'iviers der Abtei das Weiderecht auf seinem Banne von AVuisse für die Heerde von BeTange. 1278 erwarb Salival dazu noch die Güter, welche den Kindern des Ritters Thiem de Dalheim zugefallen waren. W a n n das Dorf eingegangen ist, ist nicht bekannt. Später war es nur noch ein Hof, für welchen Salival 1681 an die Chambre Royale gehuldigt hat, und welcher, wie noch heute, zur Pfarrei Dürkastel gehörte. B e r b a c h e r g r a b e n s. Französ Nied 7. B e r b u c h e , Hf. Gde St. Kreuz im Leberthal, Ka. Alarkirch. KT. Rappoltsweiler, O.-E.c 11 E. 2 Hsr. - Bure-hereh 774(?); B u r b u c h e und Berbeuche 18. Jhdt. |